Reading Room - Ein liebender Mann

Die FAZ stellt täglich Textauszüge von Martins Walsers neuem Buch online. Teilweise auch von ihm selbst gelesen.

Ich störe mich nicht an Martin Walsers Erzählweise. Ich finde auch nicht, dass er sich an Goethe vergreift. Er nimmt sich lediglich die künstlerische Freiheit sich in ihn hineinzuversetzen, das hat Thomas Mann auch getan.

Ich glaube eher, dass manche Rezensenten ihn einfach als Person nicht mögen. Er lehnt sich ja auch oft genug aus dem Fenster. Man muss ihn aber nicht mögen, um zu erkennen, dass er ganz gut erzählen kann.

Und ich glaube auch, dass sich viele an der Emotionalität der Geschichte stören. Gelesen habe ich das Buch noch nicht. Aber ich könnte mir Langweiligeres vorstellen.


Gefunden in den Kommentaren von Schmoll et copains.

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