Dienstag, 1. September 2015

US Open - Gulbis gibt gegen Bedene beim Stand von 6-3, 4-6, 0-3 auf

USO15

Man hat es leider kommen sehen.

Wenn er nicht gespielt hätte, wäre das auch nicht überraschend gewesen. Gulbis hatte im Vorfeld etliche Trainingeinheiten ausfallen lassen. Thiem hat meistens umsonst auf ihn gewartet.

Hier mit seinem Coach direkt nach dem Match. Für Gulbis ist es bitter, dass er nach dem guten Ergebnis in Montreal eine neue Verletzung hat. Die Auslosung war auch nicht so schlecht.

Es gab in der ersten Runde extrem viele Aufgaben. Zehn, wenn ich mich nicht verzählt habe. Die meisten Spieler haben notgedrungen einen zu dichten Spielplan, um zu dieser Zeit des Jahres noch verletzungsfrei zu sein.

Aber auch die grosse Hitze und Luftfeuchtigkeit spielte bei einigen langen Matches eine Rolle. Ich hätte nichts dagegen, wenn die erste Woche über zwei Gewinnsätze gespielt würde. Best-of-Five kommt aus einer anderen Zeit, als die Ballwechsel sehr kurz waren und ganz so heiss war es früher sicher auch nicht.

Mittwoch, 2. September 2015

Must Read - The Weight

I am hours away from playing in the biggest tennis match of my life: the fourth round of the U.S. Open … on Labor Day … on my dad’s birthday … on Arthur Ashe … on CBS … against Roger Federer. I am hours away from playing the greatest player of all time, for a chance at my best-ever result, in my favorite tournament in the world. I am hours away from playing the match that you work for, that you sacrifice for, for an entire career.

And I can’t do it.

I literally can’t do it.

It’s early afternoon; I’m in the transportation car on my way to the courts.

And I am having an anxiety attack.

My anxiety disorder started in 2012, during what should have been the high point of my career. I was at the end of a long road — a few years long — on which things really started to come together for me.

In 2009, I had had this sort of eye-opening experience, this turning point. I was 27. Up to then, I’d had a nice career. It was a career that, in many ways, I could be proud of: I’d won the silver medal at the 2004 Olympics, had some results at a couple of Grand Slams, seen the world, made a good living. But it was nothing sustained.

I was newly married, and my perspective was changing, growing. And I think I just sort of realized, in a way I previously hadn’t … that “nice,” as a tennis career, wasn’t good enough for me. That I wasn’t finished. That I still wanted to do some really cool things in the sport. And that, most importantly, it was now or never.

Zubereitet

Der Sommer ist vorbei. Hier noch ein paar Gerichte nachgereicht, die es an heissen Tage bei mir gab.

Tsatziki

Tzatzki geht superschnell.


Beerenquark

Beerenquark.


Tabouleh

Tabouleh.

Wurstsalat1

Bayerisches Sommeressen.


Melonenkaltschale

Das Beste: Melonenkaltschale nach diesem Rezept.

Mehr Zubereitetes

Bedene äussert sich nach dem Match

"I wouldn't say I could expect it," said Slovenia-born Bedene, who took British citizenship in March. "He was doing something with his wrist. I guess he was injured before.

"He was hitting his serve quite well so I don't think it's a big injury. But I guess he didn't feel comfortable to play."

Freitag, 4. September 2015

Survival of the Fittest



Wer zartbesaitet ist, sollte sich das lieber nicht ansehen. Jack Sock führte mit zwei Sätzen, bevor er zusammenbrach.

Insgesamt gab es schon 12 Aufgaben. Dabei ist erst die zweite Runde gespielt.

Federer hat sich wenig sensibel über die Probleme einiger Spieler mit der Hitze geäussert. Er hat wirklich leicht reden, spielt er doch fast ausschliesslich in der Nacht.

Man könnte wenigstens endlich einmal darüber nachdenken, auch den Männern eine Hitzeregel zuzugestehen. Warum es die nur für die Frauen gibt, die lediglich über zwei Gewinnsätze spielen müssen, ist total unlogisch und gegen jede Gleichberechtigung.

Aber wahrscheinlich will man die oft überlangen Matches nicht noch weiter in die Länge ziehen, aus Angst mit dem Spielplan nicht durchzukommen. Anderseits ist es immer noch ein Sakrileg, darüber nachzudenken, in der ersten Woche nur über zwei Gewinnsätze zu gehen.

Mit dem schliessbaren Dach, das es ab nächstem Jahr haben wird, gibt es dann erst recht eine Wettbewerbsverzerrung. Federer kann dann bis zum vierzigsten Lebensjahr konserviert werden und weiter über Spieler lästern, die in der schwülen Mörderhitze von New York oder Melbourne schlapp machen.

Genauso ärgerlich sind die Stimmen, die fordern, dass die Spieler, die in der ersten Runde aufgeben, ihr Preisgeld nicht oder nur teilweise erhalten sollen. Man unterstellt damit jedem der aufgibt, zu wissen, dass er die erste Runde nicht wird durchspielen können.

So rauh geht es im Sport letztendlich zu. Dafür kann man dann wegen der Geschichte von Mardy Fish Mitgefühl heucheln. Die Wahrheit ist schlicht und einfach die, dass mit Verlierern nicht zimperlich umgegangen wird.

Samstag, 5. September 2015

Überall finden sich jetzt Sonnenblumen

Sonnenblumen1

Auch in New York und in Paris.

Donnerstag, 10. September 2015

Are you good enough to be a tennis line judge?

Auch wenn es mit der wirklichen Situation nicht viel zu tun hat, kann man doch einen Eindruck bekommen, wie schnell die Bälle unterwegs sind.

Samstag, 12. September 2015

Ladies & Gentlemen: Roberta Vinci. Sie hat Serena Williams' Traum vom Grand-Slam zerstört



"Today is my day—sorry guys!"

Ich war geschockt, als ich am Abend noch mitbekam, was da passiert ist: Serena würde nicht Geschichte schreiben.

Roberta Vinci kenne ich nur dem Namen nach. Ich musste mir sagen lassen, dass sie eine verdiente Doppelspielerin ist, die fünf Grand-Slam-Titel gewonnen hat, dazu neun im Einzel.

Aber ich schaue selten Damentennis. Es ist langweilig, weil zu eindimensional. Gegen das heutige Powertennis der Big Babes kommt das wirkliche Tennis nicht an. So bleibt nur ein stupides Geballere von der Grundlinie übrig.

Trotzdem frage mich seit Jahren, warum keine Serena zum Laufen bringt, denn das kann sie nicht. Die nur 1,63 Meter grosse Italienerin, sie ist kleiner als ich, muss das geschafft haben.

Sie musste aber nicht nur gegen Serena spielen, sondern auch gegen das Publikum. Es muss ein infernalischer Lärm gewesen sein. Aber Italiener kommen mit Lärm zurecht, sage ich mal lapidar. Flavia Pennetta, die andere Überraschungsfinalistin, kommt auch aus Italien.

Für Williams ist es ein Desaster. Sie wäre nach Steffi Graf erst die zweite Spielerin gewesen, die in der Open Ära alle vier Grand-Slam-Titel in einem Jahr gewinnen konnte. Es würde mich nicht wundern, wenn Serena dieses Jahr kein Turnier mehr spielt.

Sonntag, 13. September 2015

Must Read - A Victory and a Farewell

What none of the fans in Ashe knew at the time was that, while they wouldn’t get to see Serena’s coronation, they would be treated to a very different type of bash, one that combined elements of a debut, a reunion, a surprise party, and a retirement gala. No, Serena wouldn’t make history on this Saturday by winning the calendar-year Grand Slam; but her fellow 33-year-old, Flavia Pennetta, would, by winning her first Grand Slam singles title on the same evening that she announced her retirement from tennis. Along the way, Pennetta and her opponent, Roberta Vinci, a fellow Italian who also happens to be an old friend, made it a bittersweet celebration for tennis fans in New York, in Italy, and around the world.

Why? Why leave the sport you love when you’re playing it better than you ever have?

“Sometimes it’s getting hard for me to compete,” Pennetta explained. “This is the important point. When you are in the court, when you have to play 24 weeks in the year, you have to fight every week. And if you don’t fight every week in the same way I did today, it’s gonna be bad...I don’t feel like I have this power anymore sometimes.”

Pennetta said she had been considered retirement for the last few years, but that she didn’t know what else she wanted to do. Speaking to ESPN after the match, she made an interesting admission: “I don’t know what I like.” She said that her life after tennis will begin as one of self-discovery.

Montag, 14. September 2015

US Open - Djokovic Champion



Federer und Djokovic arbeiten die Siegerehrung ab. Das war bei den Damen viel ungezwungener. Aber wie hätte es auch anders sein können, bei zwei Gegnern, die sich nicht besonders mögen.

Die Wichtigtuerei von Federer und seinem Team mit seinem vermeintlich neuen Aufschlag-Return und die verzückt darauf reagierenden Medien, taten ein übriges die Stimmung anzuheizen. Wie immer fängt Boris Becker viel von den medialen Seitenhieben auf Djokovic ab.

Das Publikum stand mal wieder wie besoffen hinter dem Schweizer. Aber sie konnten ihn nicht zum Sieg pöbeln. Am Ende hat Federer zu viele Chancen ausgelassen. So verwandelte er nur vier von dreiundzwanzig Breakbällen.

Djokovic war einfach zu gut. Erst als es darum ging das Match auszuservieren zeigte der Serbe, der mit Doppelbreak im vierten Satz führte, Nerven. Ein Break gab er zurück und auch bei seinem zweiten Versuch, das Match zu beenden, liess er mehrere Breakbälle zu.

Im Match mögen sie wenig Emotionen gezeigt haben, aber der kurze und kalte Händedruck von Federer am Schluss, sagte alles. Er mag vielleicht ahnen, dass es langsam seine letzte Chance gewesen sein könnte, noch einen letzten Grand-Slam-Titel zu gewinnen, zumindest gegen diesen Gegner.

Dienstag, 22. September 2015

St. Petersburg - Gulbis leider zu spät wieder fit geworden

SP

Der Titel ist von 2013.

Das Turnier wurde letztes Jahr nach Tel Aviv verlegt, wo es dann wegen Sicherheitsgründen nicht stattfinden konnte. Als ob man das nicht von vornherein hätte wissen können. Aber wenigstens ist es jetzt wieder zurück in Russland, das im Gegensatz zu Israel mehr gute Spieler aufweisen kann.

St. Petersburg kam zu früh für den Letten, der wegen einer Handgelenksverletzung bei den US Open aufgeben musste. Gestern erzählte er, dass er erst seit Samstag wieder voll trainieren kann. Er hat die Veranstalter sogar um einen späteren Start gebeten, denn jeder Tag zähle.

Um heute zu gewinnen, hätte der Lette einen deutlich returnschwächeren Gegner als Baghdatis gebraucht. Der meinte hinterher selbst, er hätte gut retourniert. Mathias Stach, der Kommentator auf Eurosport fand, man würde Gulbis die mangelnde Sicherheit anmerken, weil er sich nicht oft genug traue nachzusetzen.

Das sehe ich auch so. Man muss fit und selbstsicher sein, um offensiv zu spielen, meinte Federer erst vor kurzem. Er sei fit und selbstsicher. Aber für Djokovic war auch das dann nicht genug.

Aber es hätte schlimmer sein können. Wenigstens scheint die Verletzung überwunden und Ernests wird wohl die verbleibenden Turniere spielen können. Leider befindet er sich, wie fast das ganze Jahr, erneut in einem Trainingsrückstand.

Samstag, 26. September 2015

Zubereitet

Datschi1

Zwetschgendatschi!

Was bleibt einem anderes übrig, als zu backen, wenn man ein paar Kilo Zwetschgen geschenkt bekommen hat?

Die Zwetschgen sind so viel aromatischer und süsser, als alle gekauften.

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Montag, 28. September 2015

Déjà-vu

Noch vor ein paar Tagen schien die Stimmung mit chinesischen Fans recht gut. Aber leider war Gulbis heute nicht in der Lage, sein Erstrundenmatch in Shenzhen gegen John Millman zu Ende zu spielen.

Ich musste mich letzte Woche belehren lassen, dass er auch in St. Petersburg Probleme mit dem Handgelenk hatte. Bei einem Gewinnschlag im dritten Satz konnte man sehen, wie er vor Schmerz das Gesicht verzog.

Ein besserer Spieler als der Australier, hätte Gulbis zerlegt, aber so konnte der Lette den ersten Satz trotzdem fast gewinnen. Er riskierte viel zu viel. Wirkte ungeduldig und schien das Match schnell hinter sich bringen zu wollen. Die Fehler häuften sich gleich von Beginn und Gulbis' Frustration war greifbar.

Schon letzten Herbst hat er die verbleibenden Turniere mit einer Schulterverletzung, die ihn dann monatelang behindern sollte, gespielt. Erst nach Basel sah er ein, dass es keinen Sinn mehr macht und hat Paris abgesagt.

Gulbis hat noch für Tokio, Shanghai, Wien und Basel gemeldet. Ich hege Zweifel, dass er dieses Programm noch wird durchziehen können.* Paris dürfte selbst für die Qualifkation ausser Reichweite sein.

Vielleicht wäre es besser gewesen, er hätte Anfang des Jahres, nachdem er schon in der Vorbereitung kaum trainieren konnte und sogar noch krank wurde, eine längere Verletzungspause genommen. Vielleicht sogar gleich ein halbes Jahr, was ihm ein protected ranking garantiert hätte.

Stattdessen steckte er eine Niederlage nach der anderen ein. Tennte sich zeitweise von seinem Coach und zog sich kurz vor den US Open eine neue Verletzung zu. Gulbis wird wohl nicht mehr verhindern können, aus den Top-100 zu fallen. Er muss schauen, dass er bis nächste Saison verletzungsfrei wird, nur dann kann er wieder Matches gewinnen.

*Gulbis hat Tokio anscheinend sofort abgesagt. Dann wird er zurück nach Europa reisen und auch in Shanghai nicht spielen.

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