Samstag, 3. Mai 2014

Madrid - Auslosung

Madrid_Draw

Einer von ihnen spielt in der dritten Runde gegen Djokovic.

Falls der Serbe tatsächlich spielen kann, denn er war in Monte Carlo von einer Handgelenksverletzung gehandicapt und hat gestern in Madrid seine Teilnahme an einem Charityturnier abgesagt.

Es finden sich nur wenige Lücken in der Auslosung, darum kann ich mich darüber nicht aufregen.

Dienstag, 6. Mai 2014

Madrid - Und die nächste Überraschung - Qualifikant Dominic Thiem schlägt die Nummer drei der Welt Stanislas Wawrinka 1-6, 6-2, 6-4

Wow Dominic.

Zur Entspannung vor dem Match hat er Mankells "Die Hunde von Riga" gelesen.

Es lag in der Luft, dass er endlich mal einen grossen Spieler schlagen würde. Der junge Österreicher war so nahe dran in Wien gegen Tsonga und in Acapulco gegen Murray.

Aber Wawrinka ist natürlich noch besser. Der Australian Open Champion ist der bislang beste Spieler der Saison. Er führt im Race.

Doppel-Doppel

Es gab früh Gerüchte, dass es wieder Zwillinge sein würden. Aber wer hat das schon geglaubt.

Anscheinend sind die Chancen dafür 1 : 700 000.

Zitiert

"He has all the shots. Sometimes he just gets a little bit angry on the court, which can affect his game. But apart from that, he can play unbelievable. He can play a match and you don't see the ball. It's tough to play him. You don't know how good he's going to be. I'll need to make him play a lot of shots and maybe he can make a few errors. I'll need to be good on the return and the defence."

Madrid - Djokovic & Federer sagen ab* - Ernests Gulbis gewinnt schweres Auftaktmatch gegen Jerzy Janowicz 7-6(5), 3-6, 6-2

Man hätte misstrausich sein können, als Gulbis mit einer Kapuzenjacke bekleidet auf den Platz kam. Hinterher konnte man erfahren, dass er erkältet ist und wohl auch Antibiotika nimmt. Mal wieder. Dabei war er nicht einmal im eiskalten München letzte Woche.

Beide Spieler schenkten sich nichts. Janowicz spielte viel besser als all die Matches davor. Den Davis Cup mitgerechnet, hat der Pole sieben Matches in Folge verloren. Nach der heutigen Niederlage sind es acht.

71 Minuten dauerte der erste Satz. Ernests lag mit Break zurück, konnte sich aber zurückkämpfen und den Tiebreak gewinnen. Zuvor hatte er schon einen Satzball.

Ein schlechtes Aufschlagspiel reichte dann, um den zweiten Satz zu verlieren. Janowicz hatte den Verlust des hartumkämpften ersten Satzes besser weggesteckt als erwartet.

Gegen Spieler mit einem Aufschlag wie der 2,03 m grosse Janowicz ist es vor allem eine mentale Herausforderung. Glücklicherweise liess der Pole ein wenig nach und Gulbis' Aufschlagspiele wurden nach dem frühen Break immer besser. Insgesamt wurden es 18 Asse gegenüber von 11 bei Janowicz.

Beide Spieler waren für ihre Verhältnisse ruhig. Ernests zeigte sich nur einmal etwas frustriert über die unantastbaren Aufschläge von Janowicz.

Im dritten Satz hatte er noch einen verbalen Austausch mit Zuschauern, die ihn störten. Auf ihre Pfiffe antwortete er mit zwei Assen. Dazwischen lachte er.

"Sit down, Ernests", sagte der Schiedsrichter beim anschliessenden Seitenwechsel vorsichtshalber zu ihm. Aber der hatte sich schon beruhigt. Der Handschlag mit dem Gegner am Netz war freundlich.

*Djokovic's Handgelenksverletzung ist noch nicht besser und bei Federers ist es jetzt soweit. Das dritte Kind nach den Zwillingen lässt nicht mehr lange auf sich warten.

Mittwoch, 7. Mai 2014

Madrid - Ernests Gulbis gelingt Revanche gegen Alexandr Dolgopolov

Madrid_Dolgo_Gulbis

Unglaublich wie schnell die beiden spielen. Dolgopolov ist der vielleicht schnellste Spieler überhaupt.

Ernests war aber all business heute.

“I tried to go for long rallies [in Monte-Carlo], so this time I just went for shorter rallies.

“I was much more aggressive with my backhand, served much better and I prefer the conditions in Madrid much more, because Monte-Carlo is really slow.”

Donnerstag, 8. Mai 2014

Madrid - Andy Murray verliert nicht unbedingt überraschend gegen Santiago Giraldo - Ernests Gulbis im Viertelfinale - Dominic Thiem muss Match gegen Feliciano Lopez wegen Erkrankung absagen

Bei Andy Murray ist ein wenig die Luft raus. Aber will man es ihm verübeln? Er hat sein Lebensziel mit dem Sieg in Wimbledon erreicht. Vordergründig scheint ihm nach dem Weggang von Lendl die Führung zu fehlen.

Odysseus Ernests Gulbis schlägt Marin Cilic ohne grössere Probleme 6-3, 6-4, wenn man davon absieht, dass er sich länger über jemanden aufregte, der ständig Fotos von ihm machte, während er aufschlug.

Der Schiedrichter Mohamed Lahyani redete beruhigend auf ihn ein. Schon vor dem Match richtete er ein paar Worte an die Spieler. Sicher meinte er hauptsächlich den Letten, denn bevor Cilic sich aufregt, muss viel passieren.

“There are a lot of microphones,' said the umpire. “So… use good language."

Keeping the situation light, the gregarious Gulbis reassured the umpire that he had no reason to worry about the two players.

"I always use good language," said the Latvian, with a smile. “And Marin was once nominated for the sportsmanship award."

Crisis averted!

Watch the video below:


Von TennisTV gibt es eine ori­gi­nelle, wenn auch etwas kurze Zusammenfassung des Matches auf Video.

Ein trauriger Tag aber für Dominic Thiem. Nach seinem grossen Sieg über Stan Wawrinka, musste er heute sein Match absagen. Er hat sich einen Magen-Darm-Virus zugezogen. Die Qualifikation in Rom wird er auch nicht spielen können.

Freitag, 9. Mai 2014

Ganz München ist eine Baustelle

Josephsplatz

Wie hier am Josephsplatz.

Ich bin fast sicher, dass seit der Nachkriegszeit nicht so viel gebaut wurde. Man sollte für fünf Jahre weggehen und dann wiederkommen, wenn es einen dann noch interessiert.

Samstag, 10. Mai 2014

Rom - Die Auslosung oder es geht immer noch ein bisschen härter - UPDATE - Nishikori* sagt nach dramatischer Finalniederlage in Madrid ab - Lucky Loser Falla gegen Gulbis

Rome_2014

In der dritten Runde wäre es für Gulbis gleich wieder Ferrer.

Hier die vollständige Auslosung.

Gulbis hat gestern im Viertelfinale in Madrid gegen Ferrer nicht schlecht gespielt, ausser dass er in den entscheidenden Momenten ein, zwei Fehler zu viel gegen den Spieler machte, den man zu Recht the wall nennt.

Er hatte mit dem Minibreak im Tiebreak und dem Break im zweiten Satz die Nase zwar kurz vorn, aber mit Ferrer ist ein Gerangel um jeden Ball. Dass ihn dann der Schiedsrichter gegen Ende des zweiten Satzes noch um einen Breakball gebracht hat, spielt schon fast keine Rolle mehr.

Neil Harman von The Times hat erzählt, dass es noch nie so wenig internationale Presse bei einem 1000er-Turnier hatte, wie in Madrid. Deshalb hat man auch wenig darüber hinaus was die ATP veröffentlichte, erfahren.

Nur, dass Ernests nach dem Match gegen Marin Cilic in der sogenannten Mixed Zone Reportern gesagt hat, dass alles in Madrid für ihn ein Bonus sei, weil er zu Beginn der Woche krank und eigentlich nicht bereit für das Turnier war. Wenn ihm der Veranstalter nicht einen späten Start gewährt hätte, wäre er nicht hier.

Allerdings könnte es für den etwas verletzungsanfälligen Kei Nishikori, den man ab Montag in den Top-10 findet, jetzt langsam ein wenig zu viel Tennis sein. Schon gestern in seinem Match gegen Feliciano Lopez nahm er eine Verletzungspause. Gegen einen stärkeren Spieler, wäre es für ihn sicher schwerer gewesen, ins Halbfinale zu kommen.

*Schon vor dem Finale gegen Nadal, den er vorführte, bis ihn die Kräfte verliessen in dem er mit Satz und Break vorne lag und verletzungsbedingt aufgeben musste, konnte man ahnen, dass der Japaner nicht in Rom würde spielen können.

Donnerstag, 15. Mai 2014

Rom - Frischgebackener Zwillingsvater Roger Federer verliert trotz Matchball bei eigenem Aufschlag gegen Jeremy Chardy 6-1, 3-6, 6-7 (6) - Ernests Gulbis nach Dogfight mit dem Qualifikanten Stephane Robert weiter - UPDATE - Gulbis wird einmal mehr von David Ferrer zermürbt

Federer hätte gar nicht erst nach Rom kommen sollen, nur eine Woche nach der sicher nicht unaufregenden Geburt des nächsten Zwillingspärchens.

Und Chardy war dann auch nicht gerade ein einfacher Gegner für ein Auftaktmatch an diesem extrem windigen Tag.

Der Wind hatte sich beim Match von Gulbis weitgehend gelegt. Trotzdem entwickelte sich, was zunächst nach einem Routinesieg für den Letten aussah, zu einem harten Kampf, bei dem auch die Zuschauer ihren Teil beitrugen.

Man fühlte sich ins Kolosseum zurückversetzt, so wild feuerten ganze Horden von jungen Männern den Aussenseiter Robert an. Das allein wäre noch nicht schlimm gewesen, aber genauso vehement tobten sie vor allem im Tiebreak gegen Gulbis. Ein kleines Mädchen sah aus, als ob es gleich in Tränen ausbrechen würde.

Es muss den Römern in die DNA eingeschrieben sein, wenn sie wie ihre Vorfahren, Blut fliessen sehen wollen.

Hat Gulbis den Franzosen unterschätzt? Ausser Nadal und vielleicht Ferrer spielt kaum ein Spieler jeden Gegner mit der gleichen Intensität. Da wird in den ersten Runden schon mal ökonomisch gespielt. Oder hängen Ernests noch die Folgen seiner Erkrankung der letzten Woche nach, denn so flink wie sonst schien er nicht auf den Beinen zu sein.

Das Match hatte alles was man nicht sehen will. Ein Ernests Gulbis, der lange Zeit ausser sich war, ein Schiedsrichter, der nichts von seinem Job versteht und natürlich wurde auch dieser Wunsch erfühlt. Als er den zerlegten Schläger in Richtung der Zuschauer warf, fürchtete ich fast, er trifft jemanden.

Statt früh unter der Dusche, fand sich Gulbis mit Satz und Break hinten. Vor zwei Jahren hätte er ein solches Match verloren, aber inzwischen kann er sich zusammenreissen.

Nach fast zwei Stunden war es ein moralischer Sieg über sich selbst, die Zuschauer und nicht zuletzt einen Gegner, der sich in einen Rausch gespielt hatte. Ernests verliess den Platz schneller als der unterlegene Franzose. 6-7 (1), 6-4, 6-3.

Stephane Robert meinte hinterher, Gulbis hätte versucht ihn einzuschüchtern. Es sei extrem schwer gegen ihn zu spielen, weil er so viel Druck ausübt. Er hätte kaum Zeit zum Atmen gehabt.

Sonntag, 18. Mai 2014

Rom - Marathons ohne Ende oder die Zukunft muss warten - UPDATE - "This is for Serbia, Bosnia" - Novak Djokovic besiegt Rafael Nadal 4-6, 6-3, 6-3 im Finale - Djokovic spendet sein gesamtes Preisgeld



Zwischendurch gab es unglaubliche Ballwechsel.

Ich hatte schon fast vergessen, dass man sich auf endlose Zermürbungsschlachten gefasst machen muss, wenn Djokovic gegen Ferrer und Nadal gegen Murray spielt. Wer nach drei Stunden den Ball einmal mehr über das Netz spielt, hat gewonnen. Gewöhnlich ist das der physisch stärkere Spieler.

Der Meister aller Berserker Rafael Nadal wankt zwar wie ein Baum im Orkan, aber noch fällt er nicht in diesem Turnier. Gilles Simon, Mikhail Youzhny und Andy Murray durften alle hoffen, ihn zu Fall zu bringen, aber am Ende lagen sie am Boden.

Was Nadal macht, kann jetzt nicht mehr lange gut gehen. Schon fast zwei Generationen von Spielern hat er aufgerieben und sich selbst damit auch. Bald wird es soweit sein und jemand hat den Profit davon. Naturgegeben Spieler aus der jüngeren Generation. Das nennt man dann die Gnade der späten Geburt.

Auch Grigor Dimitrov gehört zum Kreis dieser Glücklichen. Schon jetzt lässt er keine Gelegenheit aus, sich auch abseits vom Tennis in den Vordergrund zu spielen. Kaum ein Tag ohne Schlagzeile über ihn. Das kommt davon, wenn man schon als Jugendlicher einer amerikanischen Agentur seine Seele verkauft hat die Kontrolle über die Karriere überlassen hat.

Vor zwei Tagen hatte er Geburtstag. Die Turnierleitung liess ihm nach seinem Match gegen Tommy Haas, der nach einem Satz aufgeben musste, einen Kuchen überreichen. Sein Coach Roger Rasheed dachte wohl es sei lustig, wenn er ihm diesen ins Gesicht klatscht. Wenn die Zukunft des Tennis so ausieht, dann soll sie ruhig noch eine Weile warten.

Das dachte sich gestern auch Rafael Nadal und fertigte den dreiundzwanzig Jahre alten Bulgaren in zwei Sätzen ab, was insofern überraschend war, weil Nadal in drei Tagen gute neun Stunden auf dem Platz verbracht hat und sein jüngerer Gegner viel frischer und dazu hochmotiviert war.

Milos Raonic, der davon profitierte, dass Federer früh verloren hat, war da schon näher dran auch sportliche Schlagzeilen zu machen. Djokovic konnte sich nur mit Mühe gegen den Riesenaufschläger aus Kanada behaupten.

Der Serbe, der mit den Gedanken in seiner Heimat ist und das Turnier in Madrid wegen einer Verletzung am Handgelenk auslassen musste, bezeichnete nach dem Match den Aufschlag von Milos als brutal.

Aber vielleicht hat die Zukunft des Tennis ja dieses sympathische Gesicht. Dominic Thiem scheint wieder gesund zu sein. Er spielt kommende Woche mit einer Wildcard das Turnier in Nizza.

Ernests Gulbis ist dort neben John Isner topgesetzt. Trotzdem hat er es in seinem Auftaktmatch voraussichtlich mit Martin Klizan, dem Turniersieger von München, zu tun. Manche Dinge änderen sich halt nie. Die Topspieler pausieren die Woche vor Roland Garros. Gulbis wird hoffentlich nicht versuchen, in Nizza weit zu kommen.

In Rom bleibt vorerst alles beim Alten. Seit 2005 hat es dort nur zwei Sieger gegeben. Rafael Nadal und Novak Djokovic. Vielleicht schafft es der Serbe heute zum dritten Mal, aber ich würde nicht darauf wetten.

UPDATE:

Djokovic gewinnt in nur zwei Stunden und neunzehn Minuten.

Hat man Rafael Nadal jemals so gut gelaunt nach einer Niederlage gesehen? Er schafft es italienisch so zu sprechen, dass es sich wie spanisch anhört.

Dienstag, 20. Mai 2014

Must Read - ‘Old-school’ Ernests Gulbis on books, opera, Einstein and disdain for selfies

SI.com: Are you a book guy or an e-reader guy?

Gulbis: Actual physical books, definitely. On a trip like this I carry four or five books. I’m happy to do it. Never say never, but I won’t be going to electronic books because it has a completely different energetical [sic] value for me. When the word is printed, it brings a different energy and different thought in it. I could never read long articles on the computer. I prefer to read it in the newspaper. I’m old school.

SI.com: What’s a pop culture phenomenon you don’t understand?

Gulbis: I do not understand most of the pop culture phenomena. There is not only one. I just don’t understand how people can listen and watch and do what they are doing sometimes.

Mittwoch, 21. Mai 2014

Nizza - Audio - Gulbis nach seinem Sieg (6-7(4), 6-4, 6-1) über Klizan: One friend less on tour

"Last two weeks in Madrid and Rome I was struggling with my health. I was always on the border of getting sick. I didn't practice for three days and I came here just the day before the match.

First set was tough, because of conditions. But I managed. Just put the ball in, it wasn't the best tennis. Just managing to win with any costs. I pissed him off a little bit. It worked in my favour. One friend less on tour.

Dmitry, he plays based on the moon phases He plays good on full moon, not so good on half moon. He's a good friend, I play doubles with him many times, I know him, he knows me. It's going to be a fun match."

Donnerstag, 22. Mai 2014

Nizza - Bonus



Klizan zu Gulbis gleich nach dem Handschlag: "I thought you changed, but you didn't at all."

Dabei haben sie noch nie vorher gegeneinander gespielt. Gulbis hat nichts besonderes gemacht. Nur einmal, als Klizan über einen Ball, den Gulbis auf die Linie spielte gejammert hat, sagte er zu ihm: "Don't cry."

Der erste Satz fand zum grossen Teil in einem Sandsturm statt. Er hätte sonst nicht das Rebreak kassiert oder den Tiebreak verloren.

Nizza - Paris muss warten

Ja, er hat das noch gedreht.

Ich weiss allerdings nicht, ob es klug war, sich in dem Match so reinzuhängen. Aber anscheinend wollte er nicht verlieren.

18 Asse.

Freitag, 23. Mai 2014

Zitiert

"Don’t tell me who I play because I haven’t checked the draw yet,”

“The draw was out before my match, but I didn’t want to know because I wanted to concentrate on this match. One year I made the mistake… I played Sydney before the Australian Open and I lost to [Gilles] Simon in the semi-finals. I already had the state of mind to get ready for the Open. I didn’t want to make the same mistake today. If you win the tournament that’s great. You go to Paris and you have one day to hit.”

Roland Garros - Ein Blick auf die Auslosung

[1] Nadal v Ginepri
Mathieu v Thiem
Qualifier v Mayer
Gabashvili v [30] Pospisil
[21] Almagro v Sock
Johnson v Qualifier
Lajovic v Delbonis
Zopp v [16] Haas

Nadal bekommt zum Aufwärmen Robbie Ginepri, der aus irgendeinem Grund die Wildcard bekommen hat, die sie mit den Amerikanern tauschen.

Dominic Thiem war in Nizza leider noch nicht wieder 100 % fit. Die Erkrankung in Madrid hat ihn fünf Kilo gekostet und die fehlen ihm an Kraft. Wenigstens wird man ihn gegen den Franzosen Mathieu zu sehen bekommen.

[11] Dimitrov v Karlovic
Qualifier v Brands
Michon v Klahn
Robert v [19] Anderson
[32] Seppi v Giraldo
Monaco v Pouille
Qualifier v Qualifier
Sijsling v [5] Ferrer

Dimitrov soll eine schwere Auslosung haben? Nur, wenn man bis zu Ferrer schaut. Natürlich spielt keiner gern gegen Karlovic, der obwohl er Sand hasst, in Düsseldorf überraschenderweise im Halbfinale steht.

Daniel Brands wird auch keine Hürde sein. Er will tatsächlich nach dem Pfeifferschen Drüsenfieber als erstes ein Grand-Slam-Turnier spielen. Beim Challenger Heilbronn vor zwei Wochen hat er noch zurückgezogen.

[3] Wawrinka v Garcia-Lopez
Mannarino v Lu
Young v Sela
Qualifier v [26] Lopez
[23] Monfils v Hanescu
Olivetti v Struff
Becker v Bellucci
Qualifier v [14] Fognini

Stan Wawrinka wird sich da durchsetzen. Garcia-Lopez war krank. Er hat nach Madrid kein Turnier mehr gespielt.

Monfils könnte weit kommen, aber er hat immer noch Verletzungsprobleme. Nizza hat er im letzten Moment abgesagt, sein Knie sei noch nicht in Ordnung.

[12] Gasquet v Tomic
Hewitt v Berlocq
Ebden v Cuevas
Llodra v [24] Verdasco
[28] Kohlschreiber v Riba
Stakhovsky v Istomin
Matosevic v Brown
Golubev v [7] Murray

Hinter Gasquets Teilnahme steht noch ein Fragezeichen. Er will sich am Samstag entscheiden. Dass aber Experten, wie Ricky Dimon und Stephanie Myles behauptet haben, dass Gulbis bei einer Absage des Franzosen dessen Platz im Draw bekommt, beweisst nur, dass sie keine Experten sind.

[6] Berdych v Qualifier
Devvarman v Nedovyesov
Falla v Paire
Qualifier v [27] Bautista-Agut
[17] Robredo v Qualifier
Montanes v De Schepper
Mahut v Kukushkin
Herbert v [10] Isner

Tomas Berdych in seinem umstrittenen Outfit sollte man sich nicht entgehen lassen. Vor allem, wenn er dann gegen Roberto Bautista Agut spielt. Billig ist es. Fragt sich nur, wer letztendlich den Preis dafür bezahlt.

Robrdeo müsste dann der Spieler sein, der Gasquets Platz bekommt, wenn dieser tatsächlich absagt. Aber seine Auslosung ist so gut, dass er das sicher nicht will.

[15] Youzhny v Carreno Busta
Stepanek v Arguello
Qualifier v Benneteau
Kubot v [18] Gulbis
[31] Tursunov v Qualifier
Volandri v Querrey
Qualifier v Qualifier
Lacko v [4] Federer

Mit Gulbis' Auslosung bin ich ausnahmsweise mal zufrieden. Selbst Benneteau sollte keine zu schlimme Hürde sein. Gulbis war krank, als er knapp gegen ihn in Miami verloren hat.

Ob es ein Fehler war, in Nizza zu spielen wird man dann auch sehen.

[8] Raonic v Kyrgios
Rosol v Vesely
Russell v Gonzalez
Qualifier v [29] Simon
[20] Dolgopolov v Ramos
Dodig v Granollers
Haase v Davydenko
Klizan v [9] Nishikori

Raonic hat eine gute Auslosung. Er hatte schon bevor er auf acht gesetzt war immer viel Glück. Der junge Australier Kygrios, der vom Wildcardtausch mit Australien profitiert, wäre auf Hartplatz sicher eine grössere Herausforderung.

Nishikori wird von vielen als Darkhorse gesehen. Klizan ist ein unangenehmer Gegner auf Sand, aber er wird zu viele Fehler machen, gegen den Japaner, der wie ein Maschine spielt.

[13] Tsonga v Roger-Vasselin
Goffin v Melzer
Nieminen v Przysiezny
Estrella Burgos v [22] Janowicz
[25] Cilic v Andujar
Qualifier v Kamke
Chardy v Gimeno-Traver
Sousa v [2] Djokovic

Ein Franzose muss sich früh verabschieden. Es wird aber nicht Tsonga sein.

Jerzy Janowicz mit der Chance endlich mal wieder ein Match zu gewinnen. Sousa, den ich ganz sympathisch finde, hat das Pech gleich gegen Djokovic spielen zu müssen. Chardy, der Federer in Rom geschlagen hat, sehe ich nicht als Hürde für Djokovic.

Sonntag, 25. Mai 2014

Pat Metheny in Concert

PM

Standing Ovations gab es am Ende.

Nizza - Ernests Gulbis Champion



Irgendwie musste der Sache ja ein Ende gesetzt werden.

Der zweite Satz war kein Spaziergang im Park. Delbonis kämpfte und Ernests kam einfach nicht zum Break. Im Tiebreak lag er zweimal mit Minibreak zurück. 6-1, 7-6 (5).

Es ist sein erster Titel auf Sand. 100 % in Finals. Das ist kein schlechter Rekord. 8-0, wenn man die zwei Doppel mitrechnet.

So sieht pure Freude aus. Hier finden sich weitere Fotos vom Finale und eine Zusammenfassung auf Video mit der Siegerehrung.

Dienstag, 27. Mai 2014

Roland Garros - Was haben Kei Nishikori, Stan Wawrinka, Grigor Dimitrov & Tommy Haas gemeinsam?

Die zwischen drei und sechzehn gesetzten Spieler, alle mit einer schönen Auslosung, sind nach der ersten Runde schon nicht mehr dabei.

Kei Nishikori, der etwas vorschnell als Darkhorse gehandelt wurde, hat es nach seiner dramatischen Finalniederlage gegen Nadal in Madrid, nicht geschafft rechtzeitig wieder fit zu werden. Was so erstaunlich ja eigentlich nicht ist.

Der Australian-Open-Champion Stan Wawrinka aka Iron Stan aka Stan the Man ist tatsächlich unsanft gelandet. Dass er in Melbourne viel Glück hatte, darf man bei der Gelegenheit ruhig mal sagen.

Grigor Dimitrov, der Ivo Karlovic noch vor zwei Wochen in Rom in zwei Sätzen geschlagen hat, ging heute gegen ihn sang- und klanglos unter. Der Hype um den Bulgaren kennt kein Mass.

Jetzt wird sogar behauptet, dass er weltweit der Sportler mit dem fünftgrössten Marktwert sei. Der sonst so kritische Pete Bodo meinte danach: He’s a colorful guy who’ll make a good Grand Slam champion ...

Tommy Haas musste im ersten Satz wegen starker Schmerzen in der Schulter aufgeben, obwohl er mit Break führte. Es ist schon das vierte Mal in dieser Saison, dass er nicht weiterspielen konnte.

Donnerstag, 29. Mai 2014

Must Watch Video - Gulbis: I'm always in trouble!

Nach seinem Sieg über Facundo Bagnis unterhielten sich Barbara Schett und Mats Wilander gestern mit Ernests Gulbis.

Freitag, 30. Mai 2014

Roland Garros - Ernests Gulbis nach Drei-Satz-Sieg über Radek Stepanek im Achtelfinale



Ein weiteres interessantes Interview.

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