Donnerstag, 6. März 2014

Indian Wells - Das fünfte Grand-Grand-Slam-Turnier?



Sieht aus, als hätten sie es langsam angehen lassen.

Larry Ellison hat weder Kosten noch Mühen gescheut, um das Turnier noch schöner und angenehmer für alle zu machen. Es gibt sogar ein neues Stadion.

Dominic Thiem hat sich inzwischen für das Hauptfeld qualifiziert und Ernests hat zusammen mit Milos Raonic auch für das Doppel gemeldet.

Anscheinend wollen sie ein wenig Matchpraxis vor ihrem ersten Einzel. Raonic hat wegen einer Verletzung seit den Australian Open kein Turnier gespielt.

Jeder ist überrascht, dass Del Potro nach Indian Wells gekommen ist. Er laboriert seit den Australian Open an einer tückischen Handgelenksverletzung.

In Dubai hat er deswegen bei seinem ersten Match aufgeben müssen. Danach war das Feld weit offen für Kohlschreiber, der bequem ins Halbinfinale marschierte. So einfach ist Tennis manchmal.

Aber nicht nur hinter Del Potro steht ein grosses Fragezeichen, auch Haas und Nishikori gaben ihre letzten Matches verletzt auf.

Wraps

Wraps

Habe ich auch schon selbstgemacht. Mordsfummelei.

Sonntag, 9. März 2014

Hahaha

After their win over Novak Djokovic and Filip Krajinovic, Ernests Gulbis and Milos Raonic placed orders at Nobu and Piero’s Pizza Vino from the court. Thanks to their hard-serving, the pair owned their Serbian opponents – to the point where Novak tried returning Raonic’s serve from the court’s’ back wall in the final game. Afterwards, Ernests said he was happy with the win but “pissed” at his partner. They had a wager before the match to see who could deliver the most aces. Going into the final service game, Gulbis was up 4-3. Raonic then pounded 3-aces in the winning game. Ernests bought dinner.

Montag, 10. März 2014

Steinmännchen an der Isar

Steinmaennchen


Steinmaennchen_

Da hat sich jemand ausgetobt.

Dienstag, 11. März 2014

Must Read - "Er freut sich, dass Sonne aufgeht und er spielen darf"

Der Aufstieg von Dominic Thiem geht auch bei dessen erstem ATP-1000-Turnier in Indian Wells unaufhaltsam weiter.

Auf Anhieb schaffte es der 20-jährige Niederösterreicher aus der Qualifikation heraus gleich bis in die dritte Runde.

Bresnik: Die Zeitrechnung vom Dominic beginnt für mich eigentlich erst nach seiner Erkrankung inklusive Spitalsaufenthalt im vergangenen Mai oder Juni. Das ist also noch nicht einmal ein Jahr her. Die harte Vorbereitung im Winter gemeinsam mit Ernests Gulbis war extrem wichtig. Er sagt auch immer, dass Ernests sein Idol und Vorbild ist und er kann auch sehr viel von ihm profitieren. Er zeigt ihm einfach die Regionen auf, wo er hin möchte. Und da sieht er, wie er körperlich beieinander sein muss, um dorthin zu kommen. Und auf dieser Welle schwimmt er voll mit. Wobei es aber auch für Ernests gut ist. Auch er profitiert von den guten Trainingseinheiten mit Dominic und dessen positiver Art. Viel besser kann die aktuelle Konstellation im Training eigentlich gar nicht mehr sein.

Mittwoch, 12. März 2014

Russian Roulette ...

... so bezeichnet Ernests Gulbis im Interview mit dem Tennischannel seinen Aufschlag.

Indian Wells - Ernests Gulbis im Achtelfinale nach Thriller gegen Grigor Dimitrov

"Oh, you look tired", sagte der Schiedsrichter Lahyani zu Ernests am Netz zu Beginn des Matches.

Das Doppel am Vortag gegen Federer und Wawrinka endete erst nach Mitternacht. Raonic und Gulbis hatten trotz knapper Niederlage ihren Spass. Man kann sich vorstellen, wie kurz dann die Nacht ist, wenn das Match am nächsten Tag relativ früh angesetzt ist.

Entsprechend schlecht war auch sein Start. Der erste Satz ging in weniger als einer halben Stunde an ihm vorbei. Ich war mir nicht sicher, ob er noch rechtzeitig aufwachen würde. In der Box von Dimitrov lachten sie schon, auch weil der verspielte Bulgare wieder alle möglichen Trickshots machte.

Ich glaube, Dimitrov war überrascht, dass das Match im zweiten Satz plötzlich ganz anders lief. Inzwischen kam auch Larry Ellison auf die Tribüne. Djokers parallel laufendes Match war wohl etwas langweilig für den Tennisenthusiasten geworden, ohne den es das Turnier nicht mehr gäbe. Gulbis fing endlich an Tennis zu spielen und Dimitrov in seine Schranken zu verweisen.

Der dritte Satz wurde zu einem Dogfight. Dimitrov hatte Probleme mit Gulbis' Power und verlegte sich aufs pushen. Er schien auf Fehler des Letten zu hoffen, der immer wieder über sein Spiel lamentierte, einen Schläger zerlegte, weil er einen Breakball leicht vergab, eine Zeitverwarnung bei Breakball gegen sich bekam, vom Schiedsrichter darauf hingewiesen wurde, auf seine Sprache zu achten, aber dennoch alle engen Situationen meisterte.

Einmal hatte er auch Glück mit einem Netzroller a la Matchpoint von Woody Allen. Ohne den hätte es beim Stand von 4-5 und 0-15 eng für ihn werden können. Erst gegen Ende des Matches verwandelte er den wohl den vierten Breakball in diesem Satz. Das Match servierte er zu Null aus: 2-6, 6-1, 7-5.

Hier Fotos von der Begegnung.

Ansonsten gab es ein Favoritensterben in diesem Turnier und Del Potro sagte tatsächlich noch ab.

Nadal verlor in einem dramatischen Match knapp gegen Dolgopolov, will aber nicht, dass man über seinen Rücken spricht. Berdych unterlag Bautista-Agut.

Tsonga hat gegen Benneteau verloren. Monfils vergab zwei Matchbälle bei eigenem Aufschlag gegen Fognini. Murray spielte eines seiner schlechtesten Matches gegen den jungen Vesely und sogar Djokovic gab einen Satz gegen einen nicht nur mir unbekannten Spieler ab.

Leider hat es auch Dominic Thiem gegen Benneteau nicht geschafft.

Donnerstag, 13. März 2014

Indian Wells - Ein bisschen gute Laune nach dem gestrigen Drama



Die Schweizer sind immer noch im Wettbewerb.

Die kleine Fotostory dieser Zweitrundenbegegnung ist von Stephanie Myles. Hier ihr Bericht dazu.

Indian Wells - Die letzten Acht: Dolgopolov-Raonic, Anderson-Federer, Isner-Gulbis, Benneteau-Djokovic

Und kaum einer hat sich leicht getan.*

Am schwersten hat es sich natürlich Gulbis gemacht. Immer wieder lässt er sich von Roberto Bautista Aguts passiv-agressiver Art provozieren.

Der ziemlich hinterfotzige Spanier, den man in Bayern einen Wadelbeisser heissen würde, lag mit Satz und Break zurück, als ihm einfiel, sich mal wieder über Gulbis beim Schiedrichter zu beschweren. In der Vergangenheit jammerte er über dessen quietschende Schuhe oder über Ernests' vermeintliche Husterei. Er selbst stöhnt übrigens grenzwertig während der Ballwechsel.

Dieses Mal beklagte er sich, dass der Lette sich zu viel Zeit vor dem Aufschlag nehme und eine Zeitverwarnung bekommen sollte. Bautista Agut gab keine Ruhe, es kam sogar der Supervisor Lars Graf auf den Platz um mit ihm zu reden.

Das alles lies den Letten leider nicht kalt, er verlor völlig die Konzentration und den Aufschlag. Auch ein zweites Break gab er wieder ab und verlor tatsächlich den zweiten Satz. Sollte Bautista Agut mit seinen Psychospielchen durchkommen?

Irgendwie bekam Gulbis aber seinen Ärger über den Spanier im dritten Satz unter Kontrolle und gewann das Match mit Doppelbreak 7-6(0), 4-6, 6-2. Allerdings bekam er kurz vor Ende noch einen Krampf ins Bein. Wahrscheinlich durch den Stress. Bautista Agut zeigte sich auch beim Händedruck am Netz noch unsportlich.

*Andy Murray und Stan Wawrinka waren die prominentesten Opfer des gestrigen Tages.

Samstag, 15. März 2014

Hahaha

Little comic about the blood feud between Ernests Gulbis and RBA.

Indian Wells - Da waren es nur noch vier - Dolgopolov vs. Federer, Isner vs. Djokovic



John Isner def. Ernests Gulbis 7-6(4), 7-6(3).

Gulbis hat einen guten ersten Satz gespielt. E hatte sogar einen Satzball. Aber Isner ist nicht umsonst ein Aufschlagriese. Im Tiebreak machte dann ein Minibreak den Unterschied.

Im zweiten Satz führte Gulbis sofort mit Break, hatte später sogar Breakbälle zum Doppelbreak. Aber nicht nur Isner liess etwas nach, auch Ernests bekam zunehmens Probleme. Er schaffte es nicht, den Satz auszuservieren und fand sich wieder in einem Tiebreak mit Isner, der die meisten Tiebreaks auf der Tour für sich entscheidet, so auch diesen.

Ernests war zwar fokusiert, aber dass ihn im zweiten Satz Aufschlag und Rückhand zunehmend im Stich liessen, ist ein Hinweis auf mentale und wahrscheinlich auch körperliche Müdigkeit. Die zwei vorangegangenen Matches gegen Dimitrov und Bautisa Agut waren lang und kräftezehrend.

Isner hatte natürlich auch das Publikum hinter sich. Aber sie waren nicht gegen Gulbis, daür sind dort zu zivilisiert. Der Amerikaner ist jetzt wieder in den Top-10. Bei seinem heutigen Match gegen Djokovic würde ich nicht gegen ihn setzen. Hauptsächlich, weil der Serbe dieses Jahr noch nicht ganz seine Form gefunden hat.

Dienstag, 18. März 2014

Good Bye Indian Wells - Hello Miami

IW_Miami

Kein gutes Zeugnis für Miami.*

Da passt es dann, dass die Auslosung für Gulbis auch nicht die beste ist. Aber man muss auch das Gute daran sehen. Kein Roberto Batista Agut und kein Aufschlagriese in der Nähe. Dafür wartet in der vierten Runde Djokovic, der gerade im Finale von Indian Wells Federer geschlagen hat, wenn auch nur knapp.

Ich mochte das Turnier noch nie. Sicher lassen sie wieder aus Werbezwecken ein paar Spieler mit Delfinen schwimmen.

Must Read - Evidence Mounts That Men’s Top Four Tennis Players Are No Longer on Pedestal

“Still, they are favorites and still at the top of the ranking, but the players know that there is always a chance now,” Dolgopolov said. “Not like three, four years ago. Most of the players came out on the court not really believing that they can win. So now I think that’s changed a little bit.”

“I think everybody sort of in that top-10 range, also a little bit outside trying to break through, took a deep breath and said, ‘Why can’t that be me?’ ” Raonic said.

“I don’t get any belief from what somebody else is doing,” Gulbis said, referring to Wawrinka’s breakthrough. “Zero belief. If I win, then I believe in myself. But to watch somebody else beat them, I couldn’t care less. I’m happy for Stan — but, no.”

Freitag, 21. März 2014

Was machen eigentlich Knut & Flocke?



Putzig sind sie trotzdem (noch).

Samstag, 22. März 2014

Miami - Bad day at the office - Ernests Gulbis verliert Dogfight gegen Julien Benneteau 4-6, 6-4, 7-5 - Auch Dominic Thiem verliert in der zweiten Runde



"If I break my racquet, it doesn't mean I'm angry",

Wann hat Gulbis jemals ein Match verloren, für das er servieren konnte?

Im ersten Satz liess er sich gleich zu Anfang Tabletten für den Magen geben. Obwohl er Benneteau unter Druck setzte, bekam er ihn nicht zu fassen und Gulbis brauchte nur ein schlechtes Aufschlagspiel um den Satz zu verlieren.

Im zweiten Satz bei 4-4 liess Benneteau endlich ein wenig nach und er konnte ihn breaken. Es folgte eine Phase in der Gulbis die Oberhand hatte und souveräner spielte.

Der Franzose konnte kaum glauben, dass er den zweiten Satz so plötzlich verloren hat und gab im dritten sofort seinen Aufschlag ab. Ernests hielt das Break, aber Benneteau blieb ein zäher Gegner.

Es zog sich einfach zu sehr in die Länge. Schon gegen Ende des ersten Satzes lamentierte er in Richtung seiner Box, dass er keine Kraft in den Beinen hätte. Nach fast zweieinhalb Stunden konnte Ernests das Match nicht ausservieren.

Zuvor hatte er Breakball zum Doppelbreak und nach dem Rebreak bekam er sogar einen Matchball. Danach ging nicht mehr viel. Good fight, sagte er am Netz zu Benneteau, der Gulbis regelrecht niederkämpfte.

Trotzdem hat Gulbis das Match mehr verloren, als dass es Benneteau gewonnen hat. Der Lette schien mir nicht 100 % zu sein. So lag die Quote für den ersten Aufschlag nur bei 48 % und gewöhnlich lässt er nicht so viele Chancen liegen. In der Form hätte er wohl auch Probleme in der nächsten Runde gehabt.

Miami war Gulbis' fünftes Turnier in Folge. Ich glaube, er kann die Pause bis Monte Carlo gut gebrauchen, um die Batterien wieder aufzuladen.

Montag, 24. März 2014

Must Read - Missing Malaysia flight pains players

"I didn't want to follow it in the very beginning because I didn't want to know about it so much," admitted Roger Federer, at the Sony Open on Sunday.

"I really actually hate flying," Williams said. "I don't like it. If there's turbulence my heart just stops. I always pray before the flight. I just leave it up to that and try to be as relaxed as I can."

"As athletes, we like to be in control of situations just because of the nature of what we do," Murray said. "I think a lot of people think just because you travel all the time your fine with flying. But I think because we're not in control, it's easy for athletes to be pretty nervous fliers."

Samstag, 29. März 2014

Miami - Der Totalausfall - Nishikori & Berdych sagen Halbfinale ab - Djokovic & Nadal kampflos ins Finale

Das war gestern ein schwarzer Tag für ein Turnier, das sowieso grosse Probleme hat. Es könnte auch das erste Mal in der Geschichte der ATP gewesen sein, dass ein Halbfinale komplett ausfiel.

Kei Nishikori hat eine Leistenverletzung. Der immer schon verletzungsanfällige Japaner hatte in langen Matches Dimitrov, Ferrer und Federer bezwungen. Bei Tomas Berdych wurde ein Magenvirus diagnostiziert, der ihn ausgerechnet am Morgen dieses wichtigen Spiels erwischte.

Jetzt könnte man wieder einmal darüber diskutieren, ob der Turnierkalender zu voll ist. Aber es zwingt keiner die Spieler gleich sechs Turniere hintereinander zu spielen, wie es etwa Dolgopolov getan hat, der dann im Viertelfinale gegen Berdych keine Kraft mehr hatte.

Miami war für die meisten das fünfte Turnier in Folge. Für Federer und Djokovic erst das dritte. Nadal hatte sogar eine Pause zwischen Rio de Janeiro und Indian Wells eingelegt. Nur die an der Spitze können es sich leisten, weniger Turniere zu spielen. Aber selbst sie klagen über zu viele Pflichtturniere.

Die Turniere Indian Wells und Miami werden zwar back to back gespielt, aber mit einer längeren Pause dazwischen. Trotzdem kam es einem so vor, als ob mehr Spieler als sonst absagten, verletzt aufgaben oder wie Gulbis und Cilic gesundheitlich angeschlagen antraten.

Auch die Belastungen durch Zeit- und Klimaumstellung spielen eine Rolle und dass das Tennis durch die vereinheitlichten langsamen Bedingungen noch kräftezehrender geworden ist, ist keine Neuigkeit. Es müsste schon mehr Absagen in den Schlussrunden der Turniere geben, damit ein Umdenken stattfindet.

Aber da die Topspieler sich die Turniere besser einteilen können, wird ein Debakel wie jetzt die Ausnahme bleiben. Niemand regt sich darüber auf, wenn ein Spieler der nicht zum elitären Kreis der Big Four gehört, vor dem Halbfinale aufgeben oder ein Spiel absagen muss. Es bleiben nicht umsonst immer nur die üblichen Verdächtigen am Ende übrig.

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