Dienstag, 1. Oktober 2013

Gulbis sagt auch Shanghai ab

Alles andere wäre eine Überraschung gewesen.

Er verteidigt keine Punkte. Warum also wegen einem Turnier nach China reisen und wieder zurück? Es macht mehr Sinn für ihn, sich in Ruhe auf die verbleibenden Turniere in Stockholm, Valencia und Paris vorzubereiten.

Sonntag, 6. Oktober 2013

Peking - Djokovic Champion

Novak Djokovic def. Rafael Nadal 6-3, 6-4.

Ein ungewohnt schwaches Finale von Nadal.

Schon nach dem ersten Satz war ich mir sicher, das wird nichts mehr und habe mir den Rest geschenkt.

Nadal ist ab Montag wieder die Nummer eins, daran ändert auch der Sieg von Djokovic heute nichts. Ein kleines Zeichen von Normalsterblichkeit bei Nadal, dass er heute nicht mehr alles geben konnte. Nur zur Erinnerung: Er hat 65 Matches in dieser Saison gewonnen (plus ein Sieg im Davis Cup) und nur drei verloren. Auf Hartplatz war er sogar ungeschlagen.

Fast wäre er Fognini im Viertelfinale unterlegen. Der Italiener führte mit Satz und Break, konnte den Level aber nicht halten. Nachdem Berdych früh im Halbfinale wegen einer Verletzung aufgeben musste, Nadal brauchte nur noch diesen einen Sieg, war Djokovic die Nummer eins los.

Das Turnier in Shanghai hat schon begonnen. Hier findet sich die Auslosung.

Samstag, 12. Oktober 2013

Stockholm - Gulbis wieder in Aktion

(3)Janowicz v Bye
Q v Garcia Lopez
Kamke v Sijsling
Chardy v (5)Gulbis

Kein ganz einfaches Los.

Ein Freilos hat er knapp verpasst, weil Raonic im letzten Moment noch eine Wildcard wollte. Der Kanadier möchte sich auf Teufel komm raus noch für die World-Tour-Finals* in London qualifizieren.

Hier die vollständige Auslosung.

Gulbis spielt auch im Doppel mit Tursunov.

*Federer, Tsonga, Wawrinka & Gasquet sind auch noch nicht im grünen Bereich.

Sonntag, 13. Oktober 2013

Shanghai - Djokovic Champion

Novak Djokovic def. Juan Martin Del Potro 6-1, 3-6, 7-6 (3).

Djokovic: Im sorry for you.
Delpo: No, you're not.
Djokovic: What can I say man? Im trying to be nice to you.

Del Potro konnte gestern einen für seine Verhältnisse schwach spielenden Nadal schlagen, aber sein Spiel ist für jemanden wie Djokovic am Ende doch zu eindimensional. Nie ein Netzangriff, nie ein Stoppball. Power von der Grundlinie allein reicht nicht.

Jetzt ist der sogenannte Asian Swing endlich vorbei. Die Chinesen werden bald an ihrem eigenem Dreck ersticken, wenn es mit der Luftverschmutzung so weitergeht.

Federer, der gegen Monfils noch vor dem Viertelfinale verlor, hat inzwischen seinen amerikanischen Coach Annacone gefeuert. Einer muss ja schuld sein.

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Bei Hess Natur in der Hohenzollernstrasse.

Zitiert

Rush

Ich habe die Parallelen auch gesehen.

Hier der Trailer zum Film. Auf Youtube findet sich auch eine sehenswerte BBC-Dokumentation über die beiden Rennfahrer.

Dienstag, 15. Oktober 2013

Stockholm - Gulbis kämpft Chardy in zwei Stunden und 20 Minuten 6-3, 3-6, 7-6(3) nieder



OK, maybe I'm not that young anymore.

Es war einiges geboten. Hier findet sich ein Matchbericht.

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Pim-Pim oder er tanzte nur einen Sommer



Leider verstehe ich nicht, was er sagt.

Joachim Johansson hat sich kein bisschen verändert. Er wirkt gerade so, als sei er aus einer Zeitmaschine geklettert.

Er hat seit 2009 kein Match mehr auf ATP-Level gespielt. Anscheinend plant er auch kein richtiges Comeback. Wenn es stimmt, was auf Twitter geredet wird, hat Johansson nur eine Woche für das Turnier in Stockholm trainiert.

Mit einer Wildcard für die Qualfikation hat er dort drei Spieler geschlagen, unter anderem Bachinger und nach einem glatten Sieg über Falla, trifft er am Donnerstag in Runde zwei auf Milos Raonic.

Der 1,98 Meter grosse und inzwischen schon 31 Jahre alte Schwede war und ist vielleicht immer noch einer der besten Aufschläger im Tennis. Aber viel länger als ein Jahr stand er nicht im Rampenlicht.

Eine frühe Schulterverletzung mit anschliessender Operation warf Johansson, der 2004 im Halbfinale der US Open Hewitt unterlag und 2005 auf Platz 9 der Welt stand, aus der Bahn. Anders als etwa Tommy Haas schaffte er es trotz einiger Versuche nie zurück in die Weltspitze.

Bis jetzt hat ihm in Stockholm noch keiner den Aufschlag abnehmen können. Es ist schwer vorherzusagen, wie das Match gegen Raonic laufen wird. Manche vergleichen den Kanadier mit Johansson. Tatsächlich sind sie sehr verschieden. Raonic wirkt unbeholfen gegenüber dem eleganten Schweden. Gemeinsam ist beiden, dass es für ihre Gegner schwer ist, ihnen den Aufschlag abzunehmen.

Es hängt sehr von der körperlichen Verfassung von Johansson ab. Schon vor dem Match gegen Falla sagte er, er spüre alle Muskeln im Körper. Für Raonic steht mehr auf dem Spiel. Er muss in Stockholm weit kommen, damit er genug Punkte um das Rennen für die World-Tour-Finals gutmacht. Wenn Johansson fit ist, dürften die Nerven den Unterschied machen.

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Stockholm - Gulbis im Viertelfinale - UPDATE - Joachim Pim-Pim Johansson unterliegt Milos Raonic 2-6, (3)6-7

Ernests Gulbis def. Igor Sijsling 6-3, 7-6(3).

Ein gutes Match von Gulbis, wenn man davon absieht, dass er das frühe Break im zweiten Satz praktisch ohne Not zurückgab.

Sijsling, der davor einigen Respekt vor Ernests' zu haben schien, er hatte der Firepower des Letten nichts entgegenzusetzen, drehte danach auf und spielte besser. Glücklicherweise war nach dem Tiebreak Schluss.

Ernests erzählte nach dem Match, dass Jonas Björkman* und Thomas Johansson ihn nach Schweden eingeladen hätten und er sehr zufrieden mit den Bedingungen in Stockholm ist. Er sagte auch noch, dass sein nächster Gegner Jerzy Janowicz unberechenbar und ein wenig verrückt sei, was ihm gefalle.

Hier ein Foto von Ernests nach dem Match.

*Björkman und Lindstedt sind die Gegner im Doppel-Viertelfinale von Gulbis und Tursunov.

Freitag, 18. Oktober 2013

Stockholm - Gulbis im Halbfinale -UPDATE - Raonic verliert glatt in zwei Sätzen gegen Paire

Ernests Gulbis def. Jerzy Janowicz 7-5, 4-6, 6-3.

Janowicz, der seit den US Open wegen einer Rückenverletzung eine Pause einlegte, anscheinend um eine Operation zu verhindern, war für seine Verhältnisse sehr ruhig. Anders als sonst, feuerte er sich nicht bei jedem gespielten Punkt an.

Trotzdem war er gefährlich. Aber das war sein Gegner auch. Gulbis brachte sich im ersten und im zweiten Satz in Rückstand. Nur folgte auf das Rebreak im zweiten Satz, ein weiteres Break von Janowicz, der immer stärker wurde.

Gulibs meinte nach dem Match, dass er gewusst habe, dass Janowicz im dritten Satz den Level nicht würde halten können und so war es auch.

Bei einer Gelegenheit servierte Gulbis sogar von unten. Er habe das geübt.

Hier eine ausführliche Zusammenfassung auf Video.

Das Doppel, das etwa eineinhalb Stunden später folgte, haben Tursunov und Gulbis dann knapp verloren. Auch wenn Gulbis was anderes sagte, glaube ich nicht, dass sie es unbedingt gewinnen wollten.

Morgen trifft Gulbis auf David Ferrer, der mit nur einem gespielten Match ins Halbfinale kam. Ein Freilos und die verletzungsbedingte Absage von Verdasco heute, machten es möglich.

Samstag, 19. Oktober 2013

Stockholm - Ferrer & Dimitrov im Finale - UPDATE - Dimitrov gewinnt sein erstes Finale

David Ferrer def. Ernests Gulbis 3-6, 6-4, 6-1.

“I played my best match this week,”

“It was a very tough match. I needed my game to be solid and not make many mistakes…I ran and fought a lot. In the important moments I played better.”


Gulbis hatte im zweiten Satz seine Chancen, als er zwei Breakbälle hatte. Danach hätte er zum Match servieren können.

Wie schon im ersten Satz, kämpfte er sich auch im zweiten nach frühem Rückstand zurück, aber je länger das Match ging, desto mehr häuften sich die Fehler auf seiner Seite.

Ernests räumte hinterher ein, dass er körperlich und mental müde gewesen sei. Für Ferrer war es erst das zweite Match, für Gulbis schon das sechste, wenn man die beiden Doppelpartien mitzählt.

Auch Paire hatte heute nichts mehr zuzusetzen. Dimitrov hat auf dem Weg ins Finale sicher den einfachsten Weg gehabt. Ich bin fast sicher, dass damit morgen Schluss sein wird.

Für Gulbis geht es kommende Woche in Valencia weiter. Die Auslosung ist schon gemacht.

Oktober

Oktober

Montag, 21. Oktober 2013

Kirchweihdult

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Es war sehr viel los.

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Valencia - Frühes Aus für Gulbis

John Isner def. Ernests Gulbis 7-6 (4) 7-6 (2).

Zwei Stunden und zweiundzwanzig Minuten stemmte Gulbis sich gegen die Niederlage.

Wie schon in Stockholm gegen Ferrer, produzierte er viel zu viele unerzwungene Fehler, die dann auch in den Tiebreaks den Unterschied machten.

Der Lette wehrte insgesamt 10 Breakbälle ab, kam aber gegen den Aufschlagriesen Isner bei 8 Breakchancen auch zu keinem Break.

Isner war dann zu stabil in den Tiebreaks. Im ersten Tiebreak führte Gulbis zwar mit Minibreak, konnte aber die Fehlerquote einfach nicht niedrig halten.

Die vielen unerzwungenen Fehler sind ein Zeichen von mentaler und sicher auch körperlicher Ermüdung. Kein Wunder nach einer langen Saison und der Aufholjagd in den Rankings.

Es gibt nicht mehr viele Spieler, die es schaffen, jetzt noch alles aus sich herauszuholen. Man sieht es nicht nur bei Gulbis.*

Djokovic trainiert schon in Paris. Er und Nadal können sich eine zweiwöchige Pause von den Turnieren leisten. Sie werden besser vorbereitet sein als jeder andere.

Tipsarevic, Berdych, Wawrinka, Verdasco, Anderson, Seppi und Gasqeut haben diese Woche auch in der ersten Runde verloren, aber anders als Gulbis gegen niedriger gerankte Spieler.

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Dult II

AuerDult


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Wir sind noch nicht durch.

Freitag, 25. Oktober 2013

Paris - Die Auslosung ist schon gemacht

Gulbis vs. Verdasco

Es hätte schlimmer, aber auch besser kommen können.

Verdasco konnte in Stockholm sein Viertelfinalmatch gegen Ferrer wegen einer Verletzung nicht spielen. In Valencia verlor er in zwei Sätzen in der ersten Runde gegen Michal Przysiezny.

Der positiv auf Doping getestete Cilic* tritt tatsächlich an und hat mit einem Qualifkanten ziemlich sicher einen leichteren Gegner in der ersten Runde als Gulbis.

Nachtrag:

Ich habe vergessen zu erwähnen, dass es noch nicht endgültig ist, wer die letzten Spieler sind, die für London qualifiziert sind. Von daher ist das Turnier in Paris noch richtig spannend.

Hier die vollständige Auslosung.

Das Schlimme ist, dass man sich mehr Kandidaten wie ihn vorstellen kann. Cilic hat sich immer als Biedermann verkauft. Ein Typ ohne Ecken und Kanten, zum Einschlafen eigentlich.

Dult III

Dult__


Dult__1

Was essen wir nur nächste Woche?

Freibrief zum Dopen?

Cilic_

Je dümmer die Ausrede, desto glaubwürdiger anscheinend. Ein solches Urteil dürfte künftige Doper nicht abschrecken.

Die ITF (International Tennis Federation) wollte sogar, dass die Strafe auf zwei Jahre erhöht wird und jetzt wird Cilic vom CAS (Court of Arbitration for Sport) mehr oder weniger freigesprochen.

Anscheinend hat Cilic vor in Paris zu spielen.

Montag, 28. Oktober 2013

Must Read - Ernests Gulbis and Cedric Mourier: The Great, and Somehow Suggestive, Water Debate

Ernests Gulbis is well known for his humorous, sometimes snarky interviews, but he also wins points for his banter with umpires. At the Paris Masters this week, Ernie’s amusing exchange with ump Cedric Mourier took an interesting turn. At 6-5 in the first set against Fernando Verdasco, Ernie was apparently looking for some room temperature water instead of the cold stuff.

Paris - Gulbis verliert wieder zwei Tiebreaks

Fernando Verdasco def. Ernests Gulbis 7-6 (3), 7-6(5).

Eine Stunde und dreiundfünfzig Minuten.

Als auf Twitter ein Instagram-Foto seiner Schwester Laura die Runde machte, das sie und Ernests am Freitag in der Wiener Staatsoper zeigt, er sieht darauf reichlich müde aus, dachte ich, er hat die Saison wohl innerlich schon abgehakt.*

Im ersten Satz war Gulbis lange der bessere Spieler. Das hatte ich nicht erwartet nach Valencia, wo er von Anfang an zu viele unerzwungene Fehler machte. Er wirkte auch relativ munter, aber vielleicht lag es auch daran, dass er frisch rasiert war.

Gulbis konnte Verdasco einfach nicht breaken. Vier mal wehrte der Spanier Beakbälle ab, die auch gleichzeitig Satzbälle waren. Einmal waren es sogar drei in Folge. Aber Verdasco fand jedes Mal seinen Aufschlag im richtigen Moment.

Die vergebenen Chancen gingen Gulbis wohl unter die Haut. Zu schnell kam statt dem Satzgewinn der Tiebreak. Das frühe Minibreak für Verdasco machte dann den Unterschied.

Dass Gulbis im zweiten Satz gleich mit Break in Rückstand kam, war keine Überraschung mehr. Nichts schien mehr für ihn zu funktionieren, während Verdasco sicherer spielte und fast das Doppelbreak bekam.

Gulbis hing sich rein und als Verdasco einen Moment nachliess, gab es das Rebreak. Im zweien Tiebreak bekam Verdasco sofort zwei Minibreaks, die Gulbis sich mit Einsatz zurückholte. Aber es war nur ein Strohfeuer. Ein ziemlich enttäuschter Gulbis verliess sehr schnell den Platz.

Der Lette wollte zwar noch, aber wie gegen Ferrer in Stockholm und gegen Isner in Valencia, machte er letztlich zu viele Fehler gegen Spieler, die ein klein wenig mehr am Ende einer langen Saison zusetzen konnten.

Verdasco nach dem Match:

“It was very tight, very difficult with his style of game,”

“He is often all or nothing and doesn’t give you many options to play rallies. I had a few chances at 3-0 in the second set, but he broke me back. I had a first match point at 5-4, but he did an unbelievable serve, 214km/h right on the ‘T’”. He didn’t give me many chances to break.”


Ernests hat übrigens, ein wenig überraschend, auch für das Doppel gemeldet. Aber auch da, hat er kein Glück mit der Auslosung.

Cilic, der sich inzwischen als Opfer widriger Umstände stilisiert, nicht zuletzt mit Hilfe von Medien, die anstatt harter Fragen zu stellen, ihn einfach kryptisches Zeug reden lassen, hat seine erste Runde gegen den Qualfikanten gewonnen. Sijsling konnte ihm immerhin einen Satz abnehmen, aber auch für den Holländer war die Saison lang.

*Natürlich hat er in Wien trainiert, aber er kam wohl erst am Samstag nach Paris.

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Must Read - Auf dem Rosinenweg

Sepp Resnik ist seit kurzem 60. Nun möchte der Mann mit dem buntesten Leumund in Österreichs Sport beweisen, dass Weltklasse ganz anders geht, als alle glauben. Er lässt Tennis-Jungstar Dominic Thiem, seit kurzem 20, im Wasserfall duschen, Baumstämme durch den Wald tragen und um Mitternacht Sit-ups machen, bis er schreit.

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