Mittwoch, 1. Mai 2013

BMW Open - Feiertag + schönes Wetter + Haas im Doppel + Kohlschreiber auf dem Center Court = viele Zuschauer

BMWOpen

Hier kostet das Parken nichts.


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Eine Alm ist fast zu wenig.


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Tursunov hat es in seinem Zweitrundenmatch zweimal in den Tiebreak geschafft. Nicht schlecht für einen Spieler, der Sand hasst.


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Aber Dolgopolov hat ihn mit seinen Dropshots ausgetickst.
7-6 (2), 7-6 (3).
Und so voll war es davor bei Kohlschreiber gegen den Qualifikanten Korolev.


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Gestern wollte niemand ein Eis.


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Es wird viel geboten, auch für das jüngere Publikum.

Must Read - Andy Murray blasts court decision to destroy blood bags in Operacion Puerto

... the Madrid judge has rejected requests from anti-doping authorities and international sports federations to be allowed to analyse the blood bags and has ordered that they be destroyed.

That decision has been blasted by Murray, who said on Twitter: "operacion puerto case is beyond a joke... biggest cover up in sports history? why would court order blood bags to be destroyed? #coverup".

Donnerstag, 2. Mai 2013

BMW Open - Tommy Haas ringt Gulbis in zwei Stunden und zehn Minuten nieder: 6-4, 6-7 (3), 6-1 - UPDATE - Haas gewinnt das Turnier am Ende ohne weiteren Satzverlust

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Gulbis' Physio Michal Novotny mit dem Schiedsrichter Mohamed Lahyani vor dem Match. Mit Lahyani war Ordnung während des Matches gewährleistet.


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Es waren schwierige Bedingungen. Es nieselte noch als die Spieler auf den Platz kamen. Das Publikum war natürlich für Haas, aber fair. Es gab auch viel Applaus für Gulbis.


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Gulbis mit typischer Körperhaltung vor dem Match.


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Haas schien nervös, schimpfte im ersten Satz viel mit sich selbst und Gulbis mit dem Publikum, das die Plätze nicht fand.
Er hat den wichtigen ersten Satz mit einem einzigen schlechten Aufschlagspiel abgegeben.



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Das ist noch beim Einspielen. Gulbis spielte nicht schlecht, die ersten beiden Sätze waren ein einziger Kampf, aber er lässt sich einfach zu leicht frustrieren. Das war im dritten Satz fatal. Als er Haas nicht gleich bei dessen ersten Aufschlagspiel breaken konnte, war die Luft raus beim Letten.


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Haas überglücklich. Es ist vielleicht seine letzte Chance das Turnier zu gewinnen. Er ist der beste Spieler im gesamten Feld, aber es ist noch ein langer Weg und es gewinnt nicht immer der beste Spieler.

Nachtrag:

Gulbis hat die Qualifikation für Madrid, die schon am Samstag beginnt, abgesagt. Man kann sich vorstellen, dass er eine Pause braucht. Es waren jetzt drei Turniere in Folge, eines mit Qualifikation und davor Davis Cup, der ihm auch immer viel abverlangt.

Nachtrag II:

Hier spricht Haas nach dem Sieg über das Match. Er bestätigt meinen Eindruck.

Nachtrag III

Tommy Haas’ second-round victory over Ernests Gulbis at the BMW Open in Munich included this lunging forehand volley that had so much spin that it came back over the net to Haas’ side before Gulbis could return it.

Eine Szene wie die oben verlinkte sieht man nicht oft. Auf Youtube findet sich eine etwas längere Zusammenfassung des Matches.

Dienstag, 7. Mai 2013

Comedy & Tragedy



Es ist gar nicht so einfach einen Schläger zu zertrümmern.

Das Turnier in Madrid hat schon am Sonntag begonnen, aber Schlagzeilen, macht bis jetzt nicht das Tennis, sondern ein gewalttätiger Vorfall.

Der Vater von Bernard Tomic, der auch sein Coach ist, hat anscheinend einen Tag vor Beginn des Turniers den Trainingpartner seines Sohnes krankenhausreif geschlagen, nachdem er zuvor Bernard attackiert hatte.

Danach wunderte sich niemand mehr, dass Tomic am Sonntag sein Erstrundenmatch gegen Stepanek so glatt verloren hat.

Das Video habe ich bei Beyond The Baseline entdeckt und hier die Auslosung für Madrid.

Mittwoch, 8. Mai 2013

Madrid - Present & Future

Grigor Dimitrov def. Novak Djokovic 7-6(6), 6-7(8), 6-3.

Drei Stunden und fünf Minuten.

"He is the present and future of tennis"

Soweit Rafael Nadal nach seinem knappen Sieg in Monte Carlo über den Bulgaren.

Dieses Match hatte alles. Vor allem hatte es ein primitiv feindseliges Publikum. Das wünscht man keinem Spieler und Djokovic reagierte entsprechend, nachdem er den zweiten Satz nach Abwehr eines Matchballs im Tiebreak gewinnen konnte. Suck my dick, soll er ihnen auf Serbisch zugerufen haben.

Dimitrov spielte besser als Djokovic, der oft den Halt auf dem rutschigen Sand verlor. Trotzdem hätte er das Match eigentlich verlieren müssen, denn der in einer Woche 22 Jahre alte Dimitrov bekam schon nach zwei Stunden Krämpfe. Vielleicht eher wegen der Anspannung als aus rein physischen Gründen.

In Monte Carlo gegen Nadal bekam er auch Krämpfe und am schlimmsten letztes Jahr in Roland Garros. Überraschenderweise überwand er diese Phase und spielte Djokovic weiter aus, der seinerseits am Ende Krämpfe zu bekommen schien.

Man versteht langsam immer mehr, warum Dimitrov mit Federer verglichen wird. Aber vielleicht spielte es auch eine Rolle, dass Djokovic während des zweiten Satzes mit dem selben Fuss umknickte, den er sich erst kürzlich verletzt hatte. Es gab nach einer dramatischen Szene, wie sie ausser dem Serben nur noch Murray produzieren kann, eine längere Verletzungspause.

Wer kann wissen, ob Djokovic nicht einfach nur seinen Gegner ein wenig herunterdimmen wollte. Das Publikum war dieser Ansicht. Doch im dritten Satz schienen auch die feindseligsten erschöpft, jubelten aber noch bei jedem Punkt von Dimitrov. Dennoch vergassen einige nicht, Djokovic, die Nummer eins im Tennis, auszupfeifen, als er die Arena verliess.

Endlich also der lang erwartete grosse Sieg für den viel zu früh gehypten Bulgaren. Aber er sagte selbst, es ist nur ein Match. In der dritten Runde trifft er wahrscheinlich auf Stan Wawrinka, der am Sonntag in Oerias den Titel gewonnen hat.

Sonntag, 12. Mai 2013

Madrid - Nadal Champion - Rom - Veni, vidi, vici - Gulbis qualifiziert sich - UPDATE - Gulbis gewinnt sein Erstrundenmatch 6-2, 7-6 (6) gegen den Wind & Nieminen

Rom_Draw

Die Aussicht gegen Nadal zu spielen, sollte Gulbis motivieren.

Hier die vollständige Auslosung.

Ernests soll nach seinem zweiten Sieg in der Qualifikation den Platz pfeifend und mit den Händen in den Taschen verlassen haben. Hier auf dem Weg zum Match gegen den Italiener Gianluca Naso. Einen neuen Hitting Partner hat er auch gefunden. Ernests beim Training vor der Qualifikation in Rom.

Nadal hat das Turnier in Madrid fast mühelos gewonnen. Wawrinka, sein Gegner im Finale, hatte zu viele harte Matches (Dimitrov, Tsonga, Berdych) auf dem Weg dahin. Es würde niemanden überraschen, wenn er Rom absagt.

Auch in Rom hat Nadal, obwohl auf fünf gesetzt, die bessere Auslosung als Federer oder Djokovic. Auch Murray dürfte sich nicht beklagen.

UPDATE:

Kann es nie ein normales Match mit Gulbis geben?!

Was für ein entsetzlicher Wind während des ganzen Matches. Inzwischen hat er sich gelegt, wenn ich das richtig sehe. Ist das nicht verrückt? Nur bei diesem einen Match blies er nonstop.

Im Tiebreak der zweiten Satzes spielten zusätzlich auch die Nerven eine Rolle. Gulbis führte 4-0. Hatte bei 6-3 drei Matchbälle und vergibt einen mit Doppelfehler. 6-6. Beim vierten Matchball bei Aufschlag Nieminen rannte Ernests wie eine Gepard von rechts nach links und zwang Nieminen zum Schlag ins Netz.

Ernests auf dem Weg zum Aufwärmen vor dem Match. Er schaut schon da all business aus.

Grün

Mai1

Mittwoch, 15. Mai 2013

Zitiert

“When I get mentally nuts, I try not to affect the other guy,”

“I don’t take too much of a break. Viktor got nuts and it took him, I don’t know, five minutes to calm down, and it’s after a game. I told the referee, ‘Come on. Either he plays or he defaults. Make a decision.’

“OK, you can make fun and jokes and a circus, but keep it short. Keep it one joke at a time.”

Rom - Veni, vidi, vici - Gulbis gewinnt gegen Drama-Queen Troicki 6-1, 6-1



Es waren wenig Zuschauer, weil Nadal zur selben Zeit auf dem Centrale spielte.*

Kein Match mit Gulbis ohne das irgendetwas ist. Zunächst lief alles glatt. Der Serbe hatte nicht viel zu melden. Gulbis spielte zu gut. Beim ersten Aufschlagspiel des Serben im zweiten Satz hatte er gleich drei Breakbälle in Folge. Den letzten sah der Schiedsrichter zu Gunsten von Gulbis im Aus und Troicki drehte durch.

Vier Minuten lang machte er Theater. Ich habe sowas noch nie gesehen.** Troicki würde sich das in einem Match gegen Djokovic, Federer oder Nadal nicht herausnehmen. Als es endlich weiterging, hatte Ernests das Momentum verloren und machte Fehler. Zwei Breakbälle für Troicki. Aber Gulbis wehrte sie ab und danach ging es wieder so weiter wie vorher. Gulbis hämmerte die Bälle nur so in die Ecken.

Hoffentlich gibt es im Match gegen Nadal keine Zwischenfälle. Das letzte Mal als sie in Rom gegeneinander spielten, das war 2010 im Halbfinale, schaltete urplötzlich die Musikanlage ein und Gulbis,der bis dahin obenauf war, verlor den Faden. Vom schlimmen Publikum will ich gar nicht erst anfangen.

*Das Turnier ist sehr gut besucht. Man merkt nichts von der Krise in Italien. Davon merkt man auch sonst nirgends was. Die Leute strömen nur so zu den Turnieren.

**Nur Jerzy Janowicz bringt ähnliches fertig. Heute etwa, zerriss er sich das Hemd nach seinem glatten Sieg über Tsonga. Es war nur die zweite Runde und der Franzose wohl nicht auf der Höhe. Wie so oft, versuchte er seinen Gegner am Netz zu umarmen, aber Tsonga liess es nicht zu.

Donnerstag, 16. Mai 2013

Rom - Rome 2013 Thursday Interview Gulbis

Must Read - Ernests Gulbis gets back on track

SI.com: When did you first realize you were good at tennis?

Gulbis: I never played tennis because I needed to play it. I never played it because somebody pushed me to do it. Until basically the age of 15, 16, I really didn’t care if I was a tennis player or not. I really didn’t think about it at all. And then slowly I started to win something. I started to play good in the European junior tournaments and it kind of just went and it went really fast. I came up the tour really fast; I was already good at the age of 18, so I really didn’t think about it. Then slowly afterward it turned. I started to make some wrong decisions and I got stuck a little bit. But all this experience was good.

SI.com: Jimmy Connors said the rivalries between the ATP’s top players are “soft” compared with those of his playing days. Would you like to see more tension at the top?

Gulbis: For sure, it’s too much [civility]. I respect them. Great for them. Everything works for somebody. But I miss some fire. I miss some fire that people have in boxing or basketball or hockey. People like it and it makes it more competitive. Here, it’s like, “He did a great game and I was a little bit better.” No. It’s bull—-. “S—, I won the match, I kicked his ass, he was worse than me, that’s it, go home.” That’s the attitude tennis is missing.

SI.com: Why do you think that is?

Gulbis: I think because the top guys made it like this. They started it very nice, very gentlemanlike, and everyone copies them. Young guys coming up, they only see Roger [Federer] and Rafa [Nadal] interviews, which are always picture perfect. For me, they’re boring. Not as people, but the interviews are boring. Because they give the same answers every time to the same questions every time. I want to see some kind of action, more intense.

Rom - Worldwide media: "Nadal survived Gulbis"

Rafael Nadal def. Ernests Gulbis 1-6, 7-5, 6-4.

Hier ein Foto aus der Pressekonferenz.

Gulbis: "I was the better player in the match. He's a champion. You have to beat him. You have to do something extraordinary."

Gulbis: "He didn't do nothing special. I did the mistakes. But you have to beat the guy. He's not going to give you anything free."

Gulbis: "I want to win. I don't want to just play good." He's confident going into RG. Believes he's the most dangerous unseeded player.

Nadal on Gulbis saying he was better player: The better player isn't the one who hits biggest. It's the one who finds solutions (para).

Es gewinnt nicht immer der bessere Spieler, aber wenn man es nach Effizienz beurteilt, dann ist natürlich der der bessere Spieler, der gewinnt.

Gulbis hat nichts falsch gemacht. Im Gegenteil. Sein Spiel war überzeugend.

Aber Nadal ist ein Spieler, der seine Gegner niederkämpft bis zum letzten Punkt. Es muss sehr schwer sein, gegen ihn mental nicht zu ermüden, vom physischen Ermüden gar nicht erst zu reden.

Nachtrag:

Hier das Transkript der Pressekonferenz. Es ist doch immer ein wenig anders, als wenn jemand nur ein paar Zitate rauspickt.

Freitag, 17. Mai 2013

Must Read - Pete Bodo: Rafatigue

Rafa probably could help his own cause if he ventured off-script now and then, the way you’re supposed to, or can’t help doing, as time goes by. I’m not saying he ought to show up and swan around Wimbledon with a man-purse slung over his shoulder, as his pal Federer has done. But the signature trophy biting has become a little tedious. So has the sprint to the baseline following the coin toss. And also the uppercut and Radio City Music Hall leg-kick that goes with it.

It’s a little weird to think that Rafa may go on, just like he is now, until the end of his career. But it’s possible. After all, he’s almost 27. His capacity for doing the same thing on clay, over and over, as if it were the very first time, is astonishing. He seems to be getting exactly what he wants out of the game—and it’s a lot—so who am I to ask for more of him? I’ve always felt that there’s something about the idiot-savant in the great tennis player—who else could so enthusiastically do the same relatively simple thing, over and over?—and in that regard, there’s no player greater than Rafael Nadal on clay.

Rome 2013 Thursday Hot Shot - Gulbis, wer sonst

Freitag, 24. Mai 2013

Roland Garros - Die Auslosung

Es gab gleich zwei prominente Absagen.

Andy Murray hat eine Rückenverletzung, die ihn wohl schon länger behindert. In Rom gab er erst zum zweiten Mal in seiner Karriere ein Match auf. Beide Male war es an seinem Geburtstag.

Del Potro hat auch noch in Rom gespielt. Aber er laboriert immer noch an der Atemwegserkankung herum, die ihn schon die Turniere von Barcelona und Madrid absagen liess.

[1]Djokovic v Goffin
Dodig v Pella
Alex Kuznetsov v Pouille
Falla v [26]Dimitrov
[22]Dolgopolov v Tursunov
Tomic v Hanescu
Bolelli v Lu
Qualifier v [16]Kohlschreiber

Goffin hatte letztes Jahr so viel Glück als Lucky Loser mit einer einfachen Auslosung bis ins Achtelfinale zu kommen, da scheint es fast ausgleichende Gerechtigkeit, dass er dieses Mal Djokovic zugelost bekommt.

Tomic hat immer noch seinen Vater als Coach, der liess anfangs sogar verlauten, sein Sohn werde Roland Garros nicht spielen, nachdem raus war, dass er für die Turniere wegen des Zwischenfalls in Madrid keine Akkreditierung bekommt.

Djokovic wird kein zweites Mal gegen Dimitrov verlieren. Schon gar nicht, wenn es über drei Gewinnsätze geht.

---------------------
[12]Haas v Rufin
Qualifier v Garcia-Lopez
Andrey Kuznetsov v Harrison
Berlocq v [19]Isner
[29]Youzhny v Andujar
Delbonis v Qualifier
Verdasco v Gicquel
Mahut v [8]Tipsarevic
=============

Haas konnte gestern sein zweites Match in Düsseldorf wegen einer fiebrigen Erkältung nicht spielen. Er sagte, er hoffe, dass er einen späten Start bekommt.

Eine so einfache Auslosung und sie nicht nutzen zu können, wäre wirkliches Pech. Die anderen Spieler hier haben allesamt mehr Glück als Verstand.

[3]Nadal v Brands
Klizan v Russell
Qualifier v Rosol
Qualifier v [27]Fognini
[24]Paire v Baghdatis
Kubot v Qualifier
Zemlja v Giraldo
Levine v [13]Nishikori

Kein Gegner für Nadal weit und breit.

Brands hatte bisher eine wirklich gute Saison. Darum war ich überrascht, dass er in der zweiten Runde in Düsseldorf gegen Hajek regelrecht untergegangen ist. Verletzt kann er nicht sein, denn das Doppel danach hat er gespielt.

Jeder wünscht sich eine Begegnung zwischen Rosol und Nadal. Aber Rosol hat nach seinem Turniersieg in Bukarest nicht mehr viel gezeigt. Rosol ist neben Söderling praktisch der einzige Spieler, der Nadal bei einem wichtigen Turnier den Spass verderben konnte.
---------------------
[9]Wawrinka v De Bakker
Qualifier v Zeballos
De Schepper v Haase
Ramos v [21]Janowicz
[28]F.Mayer v Istomin
Serra v Davydenko
Qualifier v Qualifier
Stakhovsky v [7]Gasquet

Wawrinka ist verletzt. Er hat sich anscheinend eine Art Muskelfaseranriss zugezogen. Aber er ist nach Paris gekommen.

Ich kann mir vorstellen, dass Janowicz daraus einen Vorteil zieht. In Rom hatte er seine Chancen gegen Federer. Tsonga und Gasquet hat er dort fast problemlos geschlagen.
=============
[5]Berdych v Monfils
Gulbis v Dutra Silva
Sijsling v Melzer
Zopp v [32]Robredo
[20]Seppi v L.Mayer
Kavcic v Qualifier
Alund v Roger-Vasselin
Qualifier v [11]Almagro

Gulbis hat nur Glück für die erste Runde. Danach ist es schon Berdych oder Monfils. Beide Spieler sind in Form. Monfils allerdings erst seit kurzem. Er hat letzte Woche ein Challengerturnier auf Sand gewonnen und spielt heute das Halbfinale in Nizza.

Berdych wird sich auch nicht freuen, gleich gegen die zwei gefährlichsten ungesetzten Spieler in den ersten Runden spielen zu müssen. Monfils wird dazu das Publikum hinter sich haben.
---------------------
[14]Raonic v Malisse
Qualifier v Llodra
Qualifier v Donskoy
Qualifier v [23]Anderson
[31]Granollers v Lopez
Sousa v Soeda
Qualifier v Montanes
Matosevic v [4]Ferrer

Raonic hat sich vor kurzem von seinem spanischen Coach getrennt. Anscheinend wird er in Paris, wie schon in Rom, von Ljubicic betreut. Seine Auslosung ist aber so einfach, dass er da auch blind durchkommt, zumindest bis er auf Kevin Anderson oder Ferrer trifft.
=============
[6]Tsonga v Bedene
Nieminen v Mathieu
Bautista-Agut v Muller
Becker v [25]Chardy
[17]Monaco v Gimeno-Traver
Troicki v Blake
Stepanek v Kyrgios
Petzschner v [10]Cilic

Tsonga ist nicht in Bestform, aber seine Auslosung ist einfach.

Monaco müht sich noch in Düsseldorf ab. Er nutzt seine Chancen wohl lieber in kleineren Turnieren.

Petzschner hat wochenlang kein Tennis gespielt und will gleich mit einem Grand-Slam-Turnier anfangen. Auch Blake ist wieder aufgetaucht. Wann hat er zuletzt gespielt?
---------------------
[15]Simon v Hewitt
Mannarino v Cuevas
Hajek v Qualifier
Lacko v [18]Querrey
[30]Benneteau v Berankis
Kamke v Lorenzi
Qualifier v Qualifier
Qualifier v [2]Federer

Von all den lächerlichen Auslosungen, hat Federer die lächerlichste. Gleich zwei Qualifikanten. Sein Gegner in der zweiten Runde wird dann schon vier Matches in den Knochen haben.

Wenn er wenigstens Pablo Carreno-Busta zugelost bekommt, damit es nicht ganz langweilig wird. Der junge Spanier ähnelt in seinem Spiel Ferrero.

Die Absagen von Murray und Del Potro fallen gewaltig ins Gewicht.

Wochenlang wurde darüber diskutiert, ob Nadal für Roland Garros nicht bevorzugt gesetzt werden sollte. Es musste damit gerechnet werden, dass der Mallorquiner vielleicht nur auf fünf gesetzt sein würde. Was bedeutet hätte, dass er schon im Viertelfinale auf einen der vier Topgesetzten, etwa Djokovic, getroffen wäre.

Doch in Paris wollte man sich nicht darauf einlassen, Nadal zu bevorzugen. Jetzt hat sich das Problem durch seine Dauersiege noch vor Murrays Absage von selbst erledigt.

Ich gebe zu, dass ich es frustrierend finde, dass Gulbis jetzt wo er in Form ist, immer noch kein Losglück hat. Wenn man sieht, wie viele schwächere Spieler fast mit geschlossenen Augen in die dritte Runde kommen werden.

Sonntag, 26. Mai 2013

À la française

Torteletts_

Die sind von der Münchner Boulangerie. Dort gibt es die vielleicht beste Flûte in München. Die Croissants und alles andere sind auch herausragend.


Brioche_Torteletts

Und das sind meine Tartelettes. Mit Erdbeersahne. Die Kumquats sind der Clou.

Roland Garros - Ernests Gulbis lacht über seine Auslosung

EG_RG1

Gestern beim Training. Immerhin schien die Sonne.

Das Foto hat Ellen gemacht, sie ist jedes Jahr in Paris. Hier und hier finden sich ihre Fotos und Berichte.

Montag, 27. Mai 2013

Roland Garros - Gulbis mit Arbeitssieg gegen Dutra-Silva - Brands ist zwei Sätze lang der bessere Spieler gegen Nadal

Ernests Gulbis def. Rogerio Dutra Silva 6-1, 7-6 (4), 6-3.

Es war härter als das Ergebnis vermuten lässt. Hier sieht man die Statistik des Matches und Ernests, wie er Autogramme gibt.

Gulbis sah immer aus, als ob er das Match im Griff hat, aber er hätte den zweiten Satz leichter gewinnen können. Anstatt den Satz auszuservieren, musste er sich schliesslich ins Tiebreak retten. Auch im dritten Satz gab er sein erstes Break zurück.

Der Brasilaner kämpfte wie ein Wilder um jeden Punkt. Ich hatte das erwartet. Diese Art Spieler ist immer so, das macht sie so unangenehm. Gulbis hatte letztes Jahr in Kitzbühel glatt gegen ihn verloren. Allerdings hatte er in dem Match Probleme mit der Schulter und machte danach eine Pause.

Es gab einen ziemlichen Schreckmoment. Im dritten Satz als er schon mit Break führte, verlor er den Tritt und zerrte sich wohl einen Muskel. Wenn Gulbis das Gesicht vor Schmerz verzieht, dann darf man sich Gedanken machen.

Rafael Nadal def. Daniel Brands 4-6, 7-6(4), 6-4, 6-3.

Ich fand immer schon, dass Brands besseres Tennis spielt, als etwa der im Ranking höher stehende Raonic, der gleichfalls ein grosser Aufschläger mit Riesenreichweite ist.

Ich glaube auch, dass Nadal das bestätigen dürfte. Brands war zwei Sätze lang der eindeutig dominierende Spieler. Ein, zwei Fehler im Tiebreak des zweiten Satzes machten den Unterschied.

Brands hat angeblich als Vorbereitung für sein Match gegen Nadal Gulbis' Match in Rom gegen den Mallorquiner angeschaut.

Nachtrag:

Hier ein Video mit einer kurzen Zusammenfassung von Gulbis vs. Dutra Silva.

Hier ein Interview mit Gulbis von Sportacentrs und hier ein Artikel mit Zitaten aus der Pressekonferenz.

Mittwoch, 29. Mai 2013

Roland Garros - Monfils hält Gulbis zurück

Gael Monfils def. Ernests Gulbis 6-7(5), 6-4, 7-6(4), 6-2.

Gulbis hatte seine Chancen. Er führte im zweiten und auch im dritten Satz mit Break. Aber immer wenn er vorne lag, fing er an Fehler zu machen und schenkte seinen Vorsprung her und Monfils erwachte zu neuem Leben. Die fünf langen Sätze, die er gegen Berdych spielte, waren ihm nicht anzumerken.

Schon der erste Satz war sehr eng und Monfils sah danach erst mal nicht mehr zuversichtlich aus. Aber wie die meisten Franzosen kann er dagegen halten und abwarten. Das Publikum war nicht gegen den Letten, aber es war immer da, um Monfils anzufeuern, wenn er es brauchte.

Gulbis kämpfte sich im dritten Satz auf unglaubliche Art und Weise zurück. Er wehrte drei Satzbälle in Folge ab und danach noch ein paar mehr. Er hatte danach sogar selber zwei Breakchancen.

Aber nachdem Monfils den Satz im Tiebreak gewann, hatte Gulbis nichts mehr zuzusetzen. So schüttlelte er zu Beginn des vierten Satzes die Beine aus, als ob er einen Krampf verhindern wollte.

Es war ein sehenswertes Match. Monfils und Gulbis sind zwei unglaubliche Athleten. Schade nur, dass sie so früh aufeinandertreffen mussten.

Nachtrag:

Hier ein Schnipsel von der Pressekonferenz. Ich habe es also richtig gesehen, dass Gulbis müde wurde.

Es gibt inzwischen auch eine Zusammenfassung des Matches auf Video.

Donnerstag, 30. Mai 2013

Zitiert

No, I want to be the player who can go deep no matter who he plays. I don't care about draw. I want to win, you know. I want to win. I'm not interested past two, three, four rounds. And then what? It's not my goal in life.

I will be happy to do it, of course I need to do it, I need to prove it, not just talk all the time.

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