Freitag, 2. November 2012

Einen Moment innehalten für Sergei Bubka jr.

Bubka

Das Foto zeigt ihn zusammen mit seiner Freundin Viktoria Azarenka beim Davis Cup in Lettland.

Gestern am frühen Abend kam die schreckliche Nachricht, dass Sergei Bubka jr. sich bei einem Sturz aus dem dritten Stock einer Wohnung in Paris, schwere Verletzungen zugezogen hat.

Anscheinend versuchte er über ein Fenster in einen anderen Raum zu gelangen, nachdem er sich in einem Bad eingesperrt fand.

Er soll sich in sehr kritischem Zustand befunden haben, aber inzwischen ausser Lebensgefahr sein. Man hat ihn 10 Stunden lang operiert.

Update:

Gute Nachrichten via Twitter:

Sergei Bubka lucky in some respects. Fell 3 floors but only broke right arm & right leg with hip damage.

Bob Brett, who has coached him since age of 9, saw him last night & reports Sergei is in good spirits.

Sonntag, 4. November 2012

Jerzy Janowicz bringt frischen Wind ins Tennis



Er hat es in Paris tatsächlich noch bis ins Finale geschafft.

Ich wusste vorher nicht wirklich, wie schwer* er es in seiner noch jungen Karriere bisher hatte.

Wie schwer, das hat man bei seinem Interview nach dem Halbfinale gegen Gilles Simon mitbekommen.

Die kleinen Wunder sind also noch möglich in diesem entsetzlich festgefahrenen Tennisgeschäft. Nicht Raonic, nicht Tomic, nicht Dimitrov, sondern ein von Medien und Sponsoren übersehenes Talent schafft es ins Finale eines grossen Turniers.

Wie säuerlich die Briten reagierten, als er Andy Murray schlug. Und wie gehässig von Stephanie Myles, auf ihre typisch stichelige Art anzudeuten, Janowicz wäre bei den Spielern der Challenger-Tour unbeliebt. Wahrscheinlich sieht sie voraus, dass er ihrem Landsmann Raonic die Show stehlen wird.

Denn eines steht fest, Janowicz spielt nicht nur besser, als fast alle anderen der jüngeren Spieler, er hat auch einen entwaffnenden Charme. Das Pariser Publikum nahm ihm nicht einmal übel, dass er Gilles Simon geschlagen hat.

Für den jungen Polen wird jetzt vieles einfacher, aber auch schwerer. In Zukunft wird man jedes seiner Matches beäugen und vor allem seine Niederlagen kommentieren.

Man wird sehen, wie er nächstes Jahr mit dieser neuen Situation umgehen wird.

Hier noch ein kleines Frage- und Antwortspiel, dass man mit ihm in Paris gemacht hat.

*Es fehlte an den finanziellen Mitteln. Die Eltern haben, was man hört, ihren Besitz weitgehend veräussert, um ihn zu fördern.

Mittwoch, 7. November 2012

Gulbis beendet die Saison

Ernests hat heute sein Erstrundenmatch in Bratislava gegen Stakhovsky wegen Krankheit abgesagt.

Er hat eine Mandelentzündung und wird auch in Helsinki nicht antreten können. Damit hat diese katastrophale Saison für ihn noch einmal eins draufgesetzt bekommen.

Sonntag, 11. November 2012

Zubereitet

Zwiebelkuchen

Bekommt man in München eher selten in gewohnter Qualität.
Da bleibt nur selber backen.


Zwiebelkuchen mit Blätterteig

Ohne Speck, denn Speck mag ich nicht.

1 Packung tiefgekühlter Blätterteig
Butter zum Fetten der Form
4 grosse Gemüsezwiebeln
1 EL Sonnenblumenöl
150g Sauerrahm
100g Sahne
3 Eier
2 TL Kümmel
Salz
Pfeffer

Zwiebeln schälen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten und abkühlen lassen.

Eine Springform (26 cm Durchmesser) mit Butter einfetten und mit dem kurz vorher aufgetauten Blätterteig auslegen. Einen Rand hochziehen nicht vergessen.

Den Sauerrahm und die Sahne unter die abekühlten Zwiebeln geben. Ausreichend mit Salz, Pfeffer und dem Kümmel würzen. Die verquirlten Eier zur Zwiebelmasse in die Pfanne geben und in die Springform füllen.

Im vorheizten Backofen auf der mittleren Schiene bei 180 Grad ca. 45 Minuten goldbraun backen.

Schmeckt am besten mit Federweissem.

Mehr Zubereitetes

Montag, 12. November 2012

Or­gi­as­tisch ... - UPDATE - Federer unterliegt Djokovic im ATP-Finale 7-6 (6), 7-5



... stand das Publikum hinter Federer.

Mir hat es auch gefallen.

Neil Harman von der Times eher nicht: The night Basle came to London.

Auch Mike Dickson von der Daily Mail kann seine Landsleute nicht verstehen:

'Sometimes you wonder if British sports followers deserve him'

Man muss doch nicht für einen Spieler sein, nur weil er zufällig den gleichen Pass hat.

Update:

Es wurde, nach fast schon üblichem schwachen Beginn von Djokovic, ein intensiver Zermürbungskampf von der Grundlinie.

Der Serbe ist wie eine Maschine, die jeden Ball zurückbringt. Trotzdem musste er sich buchstäblich verbiegen und reinschmeissen. So lag er mehrmals am Boden, um den variantenreicheren, aber gestern fehleranfälligen Federer zu bezwingen.

Federer führte in beiden Sätzen und hatte im zweiten Satz zwei Satzbälle. Aber Djokovic ist ein Meister im dagegenhalten und aufholen.

Einen Punkt mehr hat Djokovic in zwei Stunden und vierzehn Minuten gemacht.

Dienstag, 13. November 2012

Must Read - Federer wants faster courts to encourage attack

Federer lost to Novak Djokovic in the final of the season-ending ATP finals on Monday, and then praised the top-ranked Serb's ability to retrieve so many shots and keep the ball in play. That's a trait Djokovic shares with Federer's other two biggest rivals - Rafael Nadal and Andy Murray - and the Swiss star said attacking play doesn't always reap the benefits it deserves even on hard courts because they're often slower than they used to be.

''It's an easy fix. Just make quicker courts, then it's hard to defend,'' Federer said. ''Attacking style is more important. It's only on this type of slow courts that you can defend the way we are all doing right now.''

Samstag, 17. November 2012

Off-Season

Ernests Gulbis war am Donnerstag bei der Eröffnung eines neuen Sportgeschäfts in seiner lettischen Heimat anwesend. Sein Sponsor Adidas ist natürlich im Sortiment vertreten. Allein 20-30 Paar Schuhe verbraucht Ernests im Jahr.

Die lettische Presse nutzte die seltene Gelegenheit ihn ein wenig auszufragen. Im Moment sieht es danach aus, als ob Ernests seine Off-Season verlängert und erst nach den Australian Open wieder Turniere spielt. Er sagte aber auch, dass das noch keine endgültige Entscheidung ist.

Die mögliche Verlängerung der Off-Season und damit eine längere Zeit der Regeneration und Vorbereitung, dürfte an seiner kürzlichen Erkrankung liegen, die dazu führte, dass er die beiden letzten Turniere des Jahres nicht spielen konnte.

Ernests war darüber sehr unglücklich, denn er war gerade wieder gut in Form. Anscheinend lässt sich auch nicht mit Hilfe von Novotnys Frutaterapia die Anfälligkeit für Infekte vollständig verhindern. "So sei das Leben", meinte Ernests mit seinem typischen Fatalismus.

Gerüchte über ein mögliches Karriereende hat er zurückgewiesen. "Warum sollte ich mit dem Tennis aufhören?" Es gäbe ihm die Möglichkeit glücklich zu sein. Rückschläge und Probleme gehörten zu seiner Entwicklung als Sportler. Er sei motivierter denn je.

Und wie verbringt er seine Zeit, wenn er in Lettland ist?

Man darf sich Ernests auf dem Sofa liegend vorstellen, wie er Musik hört oder liest, während im Kamin ein Feuer prasselt. Er fährt auch gern ein wenig mit dem Auto durch die Gegend, die Schönheit des Landes aufnehmend.

Die deutsche Automobilindustrie wird es freuen, dass er dafür einen Mercedes hat. Der wäre am besten für die lettischen Strassen geeignet.

Es gab noch eine Lotterie, bei der er seinen Führerschein in die Lostrommel warf und tatsächlich einen Einkaufsgutschein über 50 Lats gewonnen hat.

Die Quellen mit zahlreichen Fotos:

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Sonntag, 18. November 2012

Zwei Tschechen besiegen Spanien im hundertsten Davis-Cup-Finale 3-2

Als Zweimann-Team spielten sie sich durch das Jahr ins Finale in Prag. Allein das ist beeindruckend.

Tomas Berdych hätte nach dem gestern gewonnenen Doppel eigentlich nur noch sein Match gegen Ferrer gewinnen müssen, aber der spielte wie ein aufgedrehtes Duracell-Häschen und liess Berdych keine Chance auf dem vermeintlich schnellen Belag, den die tschechischen Gastgeber aussuchen durften.

Radek Stepanek, der in seinem ersten Einzel am Freitag gegen den langsam unschlagbaren Ferrer auf die selbe Weise unterging, würde das entscheidende Match nicht gewinnen können, dachte nicht nur ich. Das würde zuviel für den fast 34-jährigen werden.

Aber der spielte ganz anders als am Freitag. Er besann sich auf seine Serve-und-Volley-Qualitäten und attackierte Almagro, dem Hören und Sehen verging.

"Almagro is the weakest link", sagte Berdych noch trocken, bevor der Wettbewerb losging. Das stimmte am Ende tatsächlich, aber Stepanek hat das Match seines Lebens gespielt.

Montag, 19. November 2012

Must Read - Shorter tennis season means more time for exhibitions



Check the exhibition calendar, and many top pros are using the newfound flexibility afforded by longer offseasons to barnstorm across the globe for big paychecks -- even though pains taken to shorten the calendar were, at least in name, to protect long-term health.

The day after his triumph at the ATP Tour's finale in London, Novak Djokovic took part in an exhibition in Slovakia and is traveling to Rio de Janeiro to play against former No. 1 Gustavo Kuerten of Brazil.

Montag, 26. November 2012

Must Read - Robin Soderling not giving in just yet

As 2013 approaches, Soderling -- unranked after occupying the fifth spot when his hiatus began -- doesn't know if he will ever play professionally again. The uncertainty is at times almost unbearable.

"The hope, the hopelessness, then the hope again, then the hopelessness -- that really kills me," Soderling said. "I feel really good, then I start to practice, and then I think maybe in a couple of months I can come back and I really believe it. Then I do a bit too much and wake up one morning not feeling well again."

The latest setback occurred recently.

Mittwoch, 28. November 2012

Must Read - Bubka Back On His Feet Again

Sergei Bubka is making positive strides on the road to recovery - already standing and almost walking - after sustaining multiple fractures in a three-story fall earlier this month.

Bubka admitted he didn’t remember the fall, which occurred when he tried to reach an adjacent window upon getting locked inside the bathroom of his friend’s flat, but remembers yelling for help. After waking up from nine hours of surgery at the Georges Pompidou hospital in Paris, he asked him mom four different times where he was and how he got there.

Donnerstag, 29. November 2012

Hitchcock hasste Tennisspieler



Warum sonst, hat er sie in zwei seiner Filme als Mörder dargestellt.

Ich hatte es anders in Erinnerung als Tignor es erzählt. Hatte Grace Kelly tatsächlich einen Geliebten in Dial M for Murder? Ich war sicher, dass Ray Milland sie aus reiner Geldgier umbringen lassen wollte.

Schneeregen

Trueb


Serviettenknoedel

Serviettenknödel mit Rahmchampignons.

Als Nachtisch gab es eine Griessschnitte mit Beerensauce.

Freitag, 30. November 2012

Oh my GOAT

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