Sonntag, 5. August 2012

Olympia ist nicht Wimbledon - Gold für Murray - Silber für Federer - Bronze für Del Potro

Mit Wimbledon hatte das nichts zu tun. Optisch greller und ein ganz anderes Publikum.

Aber allein, dass Federer im Viertelfinale gegen Isner den Matchball im Tiebreak mit einem Netzroller verwandelt hat, lohnte die Sache.

Auch der schluchzende Del Potro an Federers Schulter, nach dem nervenaufreibenden Marathon im Halbfinale, war einer dieser besonderen Momente.

Aber gerade dieses Halbfinale, das viereinhalb Stunden dauerte, dürfte Federer zu viel an mentaler und physischer Kraft gekostet haben und war neben einem entschlossenen Gegner, mit der Grund, warum er im Finale um Gold, das über fünf Gewinnsätze ausgetragen wurde, nicht gut spielte.

Für Murray ging es von Beginn der Spiele und schon lange vorher nur um Gold. Vier Wochen nach seiner Niederlage gegen Federer bekam er seine zweite Chance in einem Finale in Wimbledon.

Der Schotte hat es geschafft, aus der Wimbledon-Niederlage das Positive mitzunehmen und ging mental gestärkt in das scheinbar wiedererstandene Turnier und es sah spätestens nach seinem Sieg über Djokovic im Halbfinale danach aus, als ob nichts ihn stoppen könnte.

Murray hat nun in Wimbledon gewonnen, ohne Wimbledon gewonnen zu haben. Er hat jetzt endlich, wenn man so will, einen bedeutenden Sieg. Eine Goldmedaille bei den Olympischen Spielen im eigenen Land. Es ist zwar kein Grand-Slam-Titel, aber man wird jetzt, wenn das überhaupt möglich ist, noch mehr von ihm reden, als sowieso schon.

Nachtrag:

Federers Pressekonferenz.

Samstag, 18. August 2012

Es gibt ihn noch

Ernests_Gulbis

Das ist ein Amateurfoto von der Qualifikation in Cincinnati letzten Samstag.

Ernests hat in der ersten Runde gegen Lu verloren. Was man so hört, hat er immer noch oder wieder Probleme mit der Schulter. Was ihn nicht davon abhält, es mit einer weiteren Qualifikation in Winston Salem zu versuchen.

Für die erste Runde hat er ausgerechnet Dominic Thiem zugelost bekommen. Gulbis dürfte ihn gut kennengelernt haben, denn Thiem wird seit Jahren von Günter Bresnik betreut, der sich seit ein paar Monaten auch um Ernests kümmert. Dem jungen Österreicher wird grosses Talent nachgesagt, aber er hat bisher den Durchbruch noch nicht geschafft.

Was gibt es sonst noch vom Tennis?

Nadal hat nach den Olympischen Spielen, Toronto und Cincinnati, auch die US Open abgesagt. Keine zu grosse Überraschung, denn es war klar, dass er ohne Vorbereitung dort nicht spielen würde.

Der Goldmedaillengewinner Andy Murray war einer der ersten, die von Nadals Absenz profitierten. Dennoch hat er in Cincinnati sehr eindeutig gegen Chardy verloren. Der Franzose kam als Lucky Loser ins Turnier. Ein Beweis, wie gross die Leistungsdichte bei den Spielern ist.

Sommer

Strand


Bett


Zimmer


Versteckt


Dessert4


Goldfische


Hesse


Party

Ich war wenig im Internet die letzte Zeit.

Sonntag, 19. August 2012

Federer eliminiert Djokovic im Finale von Cincinnati - Gulbis mit 3-Satzsieg über Janowicz im Hauptfeld von Winston Salem

Mehr braucht man für heute nicht zu wissen.

Must Read - Saturday Qualifying: Gulbis Wins Twice

"Still my game isn’t there yet but that’s why I came here, just to get a lot of matches, as much as I can before the US Open so I can feel good there," Gulbis said. "This is a big week for me. I want to win as many matches as possible and play some of the top guys here. That would be really helpful for me."

Gulbis shrugs off the drop in the rankings as part of the transition to a new coach, and said that he continues to see progress in his game. For sure, he has had his moments this summer, particularly at Wimbledon where he beat No. 7 Tomas Berdych in the opening round.

"Ranking, I really don’t care about ranking right now," he said. "I have played better and better. I had some up and downs the last two months, but I played a really great match at Wimbledon that proves to me especially that I can win the tough guys if I play well. That’s all the proof I need. So if I keep playing like that, quarters, semis, whatever is possible."

Gulbis beat Dominic Thiem 6-3, 6-4 in the first round, then came back a few hours later to beat Pierre-Ludovic Duclos 6-4, 6-4.

"The first match was tough because I played against a friend of mine," Gulbis said. "We practice together in Austria, so it was bad luck in the draw. The second match, I played a bit better, I played a bit more free especially in the second set. I served well today. I knew all I needed was one break to win a set."

Gulbis knows the road ahead is tough. But it is possible, as Julien Benneteau proved last year in going through qualifying and then advancing all the way through to the finals.

Damit immer die selben gewinnen

"If you think about it, it's a joke," ... "You have to win nine matches (qualifying and main draw) to win this tournament from the qualies. It's more than a grand slam. There's something wrong with that."

Dazu die ersten beiden Matches am selben Tag.

Gulbis muss vergessen haben, wie das zugeht oder es war anders, als er für kleine Turniere die Qualfikation spielte.*

Ich hatte mich erst vor kurzem darüber gewundert, dass Dustin Brown in Gstaad zwei Qualifikationsmatches am selben Tag spielen musste und am nächsten Tag nochmal eines. Er hat die Qualifikation dann tatsächlich geschafft und kam sogar in die zweite Runde. Lediglich 32 Punkte gab es dafür.

Kein Wunder, dass immer die selben Spieler an der Spitze stehen, wenn man die Konkurrenz schon im Vorfeld fertig macht. Und talentierte junge Spieler stecken auf die Art viel zu lange auf der Challengertour fest, wenn sie nicht schon vorher mürbe werden.

In Cincinnati einem 1000er-Turnier, mussten die Qualfikanten nur zwei Matches gewinnen. Auch bei 500er-Turnieren sind es nur zwei Matches. Lediglich bei Grand-Slam-Turnieren sind es auch drei.

*Es war nicht anders. Er hat nur einmal die Qualfikation für ein 250er-Turnier gepielt. 2007 in Sydney.

Zitiert

WS1

Mittwoch, 22. August 2012

Must Read - Ernests Gulbis Talks Rankings, Reputation and New York

“I’m not playing my best tennis, but I’ve got a little bit of a confidence now, so who knows maybe I can win the tournament,” said Gulbis afterwards.

When asked about his shock win over Tomas Berdych in the first round of Wimbledon and if he gave him any confidence he said, “I just proved to myself once again that when I play good I can beat anybody and it’s clear for rest of the players also that when I play well they have trouble.”

On the subject of the city of New York and that some pros don’t care for all of its noise and hassle, Gulbis quipped, “Well some players are princesses. I like New York a lot. I don’t like a place like Cincinnati where you have one Applebees, two hotels and you go outside and get depressed, it’s a joke.”

On what Gulbis’s favorite thing to do in New York, the Latvian replied with a smirk, “I’m not going to tell you,” before laughing.

After the U.S. Open, Gulbis plans to travel to Asia but one thing he doesn’t plan on doing is competing in challenger events to try and boost his ranking. Gulbis prefers playing qualies at main tour events because he believes he is good enough to reach the quarters or even semis of them when his game is on. Despite his recent fall out of the top 150, Gulbis makes it clear he believes he is meant to be a top 50 player or better, and not anything less.

“No disrespect to the other guys but I see some of the names in the top fifty and I am a bit shocked. This is my motivation because it is not understandable for me.”

Winston Salem - Ernests Gulbis spielt sein sechstes Match in fünf Tagen

WS_EG

Den Eindruck hatte ich auch.

Ich habe schon ein wenig den Überblick verloren, wen er alles geschlagen hat.

Janowicz war erwartet schwierig, hier ein Foto vom Match, auch der argentische Sandplatzschinder Berlocq in der ersten Runde im Hauptfeld dürfte kein Vergnügen gewesen sein.

Das erste Match, das man sehen konnte, war das gestern gegen den aufschlagstarken 2,03 m grossen Kevin Anderson. Gulbis wirkte sehr entschlossen. Führte nach gewonnenem ersten Satz im zweiten mit Break 3-2, nur um seine ersten Doppelfehler zu produzieren und Anderson mit einem Rebreak aufzubauen.

Danach hatte er immer wieder Probleme den Aufschlag zu halten. Gewann den Tiebreak aber überlegen.

Heute geht es gegen den Spanier Marcel Granollers, den alle nur Gruntollers nennen, weil er unbeschreibliche Geräusche von sich gibt und auch sonst eher eine unangenehme Art auf dem Platz hat.

Donnerstag, 23. August 2012

Sagte ich, über Federer liesse sich nicht mehr viel sagen?



Sexually harassing Roger Federer over Lindt will never fail to be thoroughly uncomfortable.

Mir gefällt das Video auch nicht, aber aus anderen Gründen. Die beiden Frauen sind, anders als die im letzten Filmchen, furchtbar schlechte Schauspielerinnen.

Sehe gerade, dass es die selben sind. Sie schauen irgendwie sehr anders aus.

Schlimmer finde ich, dass denen anscheinend rein gar nichts Neues einfällt.

US Open - Auslosung

USO_12

Ich glaube, Tommy Haas ist ihm lieber als einer aus der Liga Janowicz.

Das Match wird ziemlich sicher auf einem Showcourt sein.

Haas hat seit München eine unglaubliche Siegesserie hingelegt, über die es einiges zu sagen gäbe. Aber auch für ihn ist es eine erste Runde.

Haas ist ungefähr zehneinhalb Jahre älter als Gulbis.

Die vollständige Auslosung findet sich hier. Ich hatte noch keine Zeit sie mir genauer anzusehen.

Winston Salem - Kein siebtes Match in Folge - Gulbis unterliegt Granollers 6-4, 3-6, 2-6

Granollers wäre schlagbar gewesen.

Gulbis gewann den ersten Satz relativ locker. Auch, dass er nach einer Regenpause den Satz ausservieren musste, beeinträchtigte ihn nicht.

Man kann es auf die vielen Matches ohne Unterbrechung schieben, dass sich danach immer mehr Fehler einschlichen. Vielleicht zogen die Regenunterbrechungen alles zu sehr in die Länge für ihn. Gulbis bekam im zweiten Satz zwar von Granollers sofort die Chance zum Rebreak, aber er konnte keinen einzigen der drei aufeinanderfolgenden Breakbälle nutzen.

Gulbis stemmte sich mit aller Macht gegen den Satzverlust, wehrte in etwa 5 Satzbälle ab. Danach musste der Schläger dran glauben.

Es war klar, dass der dritte Satz für ihn noch schwieriger werden würde. Man braucht nicht viel Phantasie um zu ahnen, dass Gulbis langsam die vielen Matches ohne Pause spüren musste. Der Spieler wird einen Tick langsamer und der Kopf ist auch nicht mehr frisch. Für den Spanier war es erst das zweite Match. Als gesetzter Spieler hatte er Freilos.

Die Spieler bei Olympia fanden das Turnier dort hart, weil sie wegen des Formats jeden Tag spielen mussten. Federer meinte dazu noch, dass bei Best-of-3 fünf schlechte Minuten reichen würden, um ein Match zu verlieren.

Eine gute Sache hat die Niederlage dann doch, er kommt früh genug nach New York, um sich an die Bedingungen dort zu gewöhnen.

Warum so viele Spieler aus den Top-30 die Woche vor den US Open unbedingt noch bei einem 250er-Turnier antreten, ist mir ein Rätsel. Vielleicht können sie es sich tatsächlich finanziell nicht leisten zu pausieren. Dass Tsonga und Isner, beide Top-10, ein dickes Antrittsgeld bekommen, steht ausser Frage. Aber müssten die US Open ihnen nicht wichtiger sein?

Ich bin nicht ganz sicher, ob ich mit Gulbis übereinstimme, was Challengerturniere angeht. Er will sich lieber über die Qualifikation ins Hauptfeld von ATP-Turnieren arbeiten.

Mit schon fünf Siegen hätte er bei einem Challenger den Titel gewonnen und 90 Punkte gemacht. Für seine drei Qualifikationmatches und die drei weiteren im Hauptfeld bekommt er insgesamt wohl nur 25 Punkte.

Wahrscheinlich spielt bei seiner Entscheidung auch mit rein, dass er bei Challengerturnieren als Spieler, der an der Schwelle zu den Top-10 war, ein Exot wäre und die oft miserablen Bedingungen dort, dürften ihn auch abturnen. Es kann auch sein, dass die kommenden Challengerturniere einfach ungünstig sind.

Aber es stimmt schon, dass es einige Spieler gibt, die sich ihre Punkte fast ausschliesslich auf der Challengertour zusammenspielen. Ich erinnere mich an einen Artikel der thematisierte, dass ein Spieler in den Top-100 war, ohne dafür einen Top-100-Spieler geschlagen zu haben. Ich glaube, es war Gimeno-Traver.

Talentierte junge Spieler bleiben oft zu lange in der Challengerhölle hängen. Wie lange hat Dimitrov gebraucht, um in die Top-100 zu kommen!

Wenn Verletzungen einen Spieler zurückwerfen, spielen sie oft lieber Challenger, weil sie sich langsam Matchpraxis holen wollen, bevor sie gegen stärkere Gegner spielen.

Dieses Jahr hat Florian Mayer, der, wenn ich mich richtig erinnere, noch Challenger spielte, als er schon lange das Ranking für ATP-Turniere hatte, zu aller Überraschung ein Challengerturnier gespielt und gewonnen. Jeder dachte, er will die Punkte holen, um sich für Olympia zu qualifizieren, aber er hatte wohl einen anderen Grund.

Verrückter war der Fall von Fernando Verdasco, der aus heiterem Himmel nach Roland Garros und vor Wimbledon noch ein Challenger auf Sand spielte und dort in der ersten Runde gegen einen Spieler jenseits der Top-500 verlor.

Hoffen wir also, dass Gulbis es auf seine Art schafft, zurück in die Top-100 zu kommen. Aber es wäre keine Schande, den Weg über die Challenger zu gehen. Baghdatis hat es gemacht und Andre Agassi auch.

Freitag, 24. August 2012

US Open - Ein Blick auf die Auslosung

[1]R.FEDERER v D.YOUNG
[Q] v B.PHAU
A.RAMOS v [WC]R.GINEPRI
R.MACHADO v [25]F.VERDASCO

[23]M.FISH v G.SOEDA
N.DAVYDENKO v [Q]
I.KARLOVIC v [Q]
M.RUSSELL v [16]G.SIMON

Donald Young kann einem leid tun. Eben erst hat er in Winston Salem sein erstes Match nach 17 Erstrundenniederlagen gewonnen. Sage einer, es gibt kein Pech.

Sonst gibt es hier nichts weiter zu sagen.

[11]N.ALMAGRO v R.STEPANEK
N.MAHUT v P.PETZSCHNER
B.KAVCIC v F.CIPOLLA
[WC]J.SOCK v [22]F.MAYER

[27]S.QUERREY v Y.LU
R.RAMIREZ HIDALGO v S.DEVVARMAN
D.ISTOMIN v J.ZOPP
D.GOFFIN v [6]T.BERDYCH

Wie immer, treffen zu oft extrem schlagbare und langweilige Gegner aufeinander, während andere, interessantere und bessere Spieler das Pech haben früh aufeinander zu treffen.

Goffin vs. Berdych.
Mahut vs. Petzschner.

Alle vier würde man lieber weiterkommen sehen, als ...

-------------------

[3]A.MURRAY v A.BOGOMOLOV JR.
[Q] v I.DODIG
T.BELLUCCI v P.ANDUJAR
R.HAASE v [30]F.LOPEZ

[24]M.GRANOLLERS v [WC]D.KUDLA
L.LACKO v [WC]J.BLAKE
P.MATHIEU v I.ANDREEV
S.GIRALDO v [15]M.RAONIC

Kann man Gold in einen Grand-Slam-Titel verwandeln?

2011 in Miami hat Bogomolov den Schotten in der ersten Runde geschlagen. Aber Murray hat das schon lange ausgeglichen.

Falls das Aufschlagmonster Raonic auf Murray trifft, würde ich nicht auf Murray setzen. Aber vielleicht stoppt Mathieu ihn vorher.

[12]M.CILIC v M.MATOSEVIC
[Q] v A.UNGUR
[Q] v [Q]
[Q] v [17]K.NISHIKORI

[32]J.CHARDY v F.VOLANDRI
T.ITO v M.EBDEN
M.KLIZAN v A.FALLA
[Q] v [5]J.TSONGA

Einen grösseren Kontrast gibt es nicht. Der ruhige und faire Cilic und der unangenehme und sich grenzwertig aufführende Matosevic. Cilic wird wird mit ihm fertig werden.

Tsonga spielt sich in Winston Salem noch von Runde zu Runde. Er musste nach einer Begegnung mit einem Wasserhydranten in Toronto mit etlichen Stichen oberhalb des Knies genäht werden. Das scheint schnell verheilt zu sein.

-------------------

[8]J.TIPSAREVIC v [WC]G.RUFIN
B.BAKER v J.HAJEK
[Q] v [Q]
C.STEBE v [29]V.TROICKI

[19]P.KOHLSCHREIBER v M.LLODRA
G.DIMITROV v B.PAIRE
M.KUKUSHKIN v J.NIEMINEN
X.MALISSE v [9]J.ISNER

Tipsarevic spielt gegen einen Franzosen, der von der Wildcardmauscheleitauscherei der grossen Tennisnationen profitiert. So bleibt man unter sich.

Dimitrov vs. Paire ist auch so eine unglückliche Paarung. Einer der beiden muss verlieren. Wahrscheinlich Paire. Er steht mal wieder völlig neben sich.

Wer Isner zugelost bekommt, hat schon halb verloren.

[13]R.GASQUET v A.MONTANES
J.MELZER v [Q]
[WC]S.JOHNSON v R.RAM
E.GULBIS v [21]T.HAAS

[28]M.YOUZHNY v G.MULLER
T.KAMKE v [WC]L.HEWITT
[Q] v D.GIMENO-TRAVER
K.ANDERSON v [4]D.FERRER

Ferrer hat Nadals Platz bekommen. (Eigentlich Murray, aber Ferrer ist durch Nadals Absage auf 4 gesetzt.

Ich glaube nicht mal, dass Nadal fehlen wird. Das Spektakel Tennis ist grösser, als der einzelne Spieler. So war es immer und so wird es immer sein.

Ein wichtiges Turnier ohne Hewitt mit Wildcard gibt es nicht. Mit Australien getauscht.

Gulbis vs. Haas. Wieder zwei Spieler, die nicht so früh gegeneinander spielen sollten. Aber Gulbis will ja starke Gegner, weil ihm das hilft sich zu konzentrieren. Seine Konzentration wird er brauchen.

-------------------

[7]J.DEL POTRO v D.NALBANDIAN
B.BECKER v R.HARRISON
L.KUBOT v L.MAYER
T.ROBREDO v [26]A.SEPPI

[20]A.RODDICK v [Q]
C.BERLOCQ v B.TOMIC
E.ROGER-VASSELIN v F.FOGNINI
G.GARCIA-LOPEZ v [10]J.MONACO

Del Potro vs. Nalbandian.
Argentinien weint. Auch mir gefällt es nicht.

Aber es gibt immerhin die Aussicht auf ein Zweirundenmatch mit Roddick und Tomic.

[14]A.DOLGOPOLOV v J.LEVINE
M.BAGHDATIS v [Q]
S.DARCIS v M.JAZIRI
S.STAKHOVSKY v [18]S.WAWRINKA

[31]J.BENNETEAU v O.ROCHUS
[WC]D.NOVIKOV v J.JANOWICZ
R.DUTRA SILVA v[Q]
P.LORENZI v [2]N.DJOKOVIC

Stakhovsky der unermüdliche Kämpfer für gerechtere Preisgelder, wird mit einem schwierigen Gegner bestraft. Extremfeministen werden das gerecht finden.

Ich würde gerne Janovicz gegen Djokovic sehen. Der junge Pole kennt keine Angst und hat ein gefährliches Spiel.

Dienstag, 28. August 2012

Aufregung

Sperrgebiet

via Süddeutsche.de

Update:

Man hat es gehört. Aber nicht so stark wie erwartet. Ich hoffe, keiner ist verletzt und die Schäden halten sich in Grenzen. Bin froh, dass es vorbei ist.

Mittwoch, 29. August 2012

US Open - Ernests Gulbis gewinnt 5-Satz-Thriller gegen Tommy Haas 3-6, 4-6, 6-4, 7-5, 6-3

Er hat sich selbst ein Geburtstagsgeschenk gemacht.

Einen schönen Gruss an die deutschen Sportmedien, die meinten Haas hätte ein leichtes Auftaktmatch mit Gulbis.

Nachtrag:

Video: US Open: Highlights Gulbis vs Haas

Sprengung der Fliegerbombe - Schwabing, München - 28.8.2012



Aufgenommen aus 300 m Entfernung.

Wenn man das sieht, dann weiss man, warum sie so lange versuchten, die Bombe zu entschärfen.

Donnerstag, 30. August 2012

US Open - Bonus



Ernests Gulbis' interview is scheduled for the Players' Garden. Unsure why he can't be compelled to come indoors. #usopen

Verstehe nicht, was Rothenberg daran auszusetzen hat. Es ist doch netter draussen.

Must Read - Haasta La Vista, Tommy

“Sure, it's tough when you are getting a little bit older, the recovery, even when you are quite fit,” Haas said afterward. “Maybe one half step, or just a half of a half step might be missing. You know, it's just not enough against these young, fit guys sometimes. (Then) you start playing tennis that you're not supposed to play, go for too many shots and you're not really playing percentage tennis, and that's how you can end up losing.”

It was as accurate an analysis as you could ask, and Gulbis himself denied that he took any advantage of Haas because of the latter’s age. “He was playing very good, I was surprised. He played incredible. But I knew exactly what was going on in his head, and I knew what was going on in mine. I was down a break in the third set but when I got that back I knew anything could happen. That was it. It was a very physical match.”


“I think I let it slip away a little bit in the third,” Haas confessed afterward, admitting that he got a “little bit tight” trying to build on the earlier break to reach 4-2. “I made a few bad errors that you can't allow yourself to happen.”

The Gulbis genie was out of the bottle, and that’s a dangerous proposition for any player. He began to find the range with his serve (Gulbis nailed 24 aces to Haas’ seven) and the winners began streaming off his racquet; he hit 70 compared to 38 by Haas, but made just a dozen more unforced errors (56 to Haas’s 44). The revival, hand-in-hand with Haas’ inevitable loss of energy and confidence, foretold how it would all end.

When I asked Gulbis if he can see himself playing, like Haas, at age 34, he laughed and looked at me as if I were from Pluto. “No,” he said emphatically, the way all kids do. Gulbis also said that he feels he has plenty of time to hit his stride and make the most of his talent, maybe win a Grand Slam or two.

Freitag, 31. August 2012

US Open - Gulbis enttäuscht einmal mehr

Steve Johnson def. Ernests Gulbis 6-7(3), 7-6(5), 6-3, 6-4.

Was soll ich sagen?

Ich hatte schon meine Bedenken. Wenn es kein abgeklärter Veteran ist, dann ist es ein junger Wilder.

Ob man es als Entschuldigung gelten lassen kann, dass Gulbis ein sehr langes und hartes Match gegen Haas in den Knochen steckte. Dass es heute unmenschlich heiss in New York ist, so dass man den Spielern sogar eine längere Pause beim Seitenwechsel zugesteht.

Steve Johnson ist ein bulliger Kerl, der mit Wildcard bei den US Open spielt. Ein Collegespieler, den man nie im Leben für ein Jahr jünger als Gulbis halten würde.

Er hatte mit Ram ein leichtes Erstrundenlos, stand nur zwei Stunden auf dem Platz. Gulbis gegen Haas fast vier.

Ich will es kurz machen. Gulbis hat es vermasselt.

Nach dem gewonnenen ersten Satz, hätte er nie den Tiebreak im zweiten verlieren dürfen. Die ganze Zeit schlägt er souverän auf und gibt dann mit Doppelfehler ab. Damit hat er den Haudrauf Johnson aufgebaut.

Es ist ein Teufelskreis in dem der Lette schon viel zu lange steckt. Heute hätte er mal wieder die Gelegenheit gehabt, diesen zu durchbrechen.

Andy Roddick hört nach den US Open mit dem Tennis auf



Gestern, an seinem 30. Geburtstag, teilte er seinen Entschluss mit.

Es ist immer gut, wenn Leute merken, wann es genug ist.

Nicht jedem gefällt sein abrupter Abschied.

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