Freitag, 1. Juni 2012

Deja Vu - Isner spielt wieder ein Marathonmatch gegen einen Franzosen - Nach 5 Stunden und 41 Minuten gewinnt Paul-Henri Mathieu, Nummer 261 der Welt, 6-7(2), 6-4, 6-4, 3-6, 18-16

French_Open

41 Asse machte Isner.

Natürlich sagt das Ranking nichts über seine spielerischen Fähigkeiten. Der 30 Jahre alte Franzose war das ganze vergangene Jahr verletzt. Er musste sich einer Knieoperation unterziehen. Nur mit einer Wildcard kam er in das Turnier.

Ich glaube, 90 % der Spieler sind immer wieder länger verletzt. Das wird einfach so hingenommen. Alles nur, damit der Fernsehzuschauer viele lange Ballwechsel zu sehen bekommt.

Vielleicht ergötzen sie sich auch an solchen Szenen.

Schlimm ist die Einstellung der Medien dazu. Hauptsache, sie bekommen ihre Schlagzeilen. Die sollte man alle auf eine Galeere zum arbeiten schicken, damit sie einen Geschmack davon bekommen, wie grossartig es ist, sich nur zu schinden.

Mittwoch, 6. Juni 2012

Don Alphonso über Fussball (würde aber auch über Tennis stimmen)

Dieser ewige Zwang, das beste Ergebnis liefern zu müssen, sich mit allen Mitteln zu optimieren, das Vorankommen und das taktische Aufbauen, um nach vorne zu gelangen – das muss man schon irgendwie nötig haben, um daran Gefallen zu finden. Ich habe den leisen Eindruck, das die gestiegene Popularität dieses Marketingsports ein klein wenig auch mit der veränderten Definition von Arbeit als Dauerleistung und Performance zu tun hat. Die Massen jubeln, wenn einer das Letzte gibt, und sie sind entsetzt, wenn es zum Weltmarktführer nicht reicht. Und am Ende muss sich das für alle irgendwie rechnen.

Freitag, 8. Juni 2012

"Shut up"



Federer, wie ein Löwe, dem man auf den Schwanz getreten hat.

Er hat sich von Anfang an schwer getan.

Gegen jeden Gegner*, ich habe ihre Namen schon vergessen, hat er einen Satz verloren. Gegen Delpo lag er sogar zwei Sätze zurück und gewann wahrscheinlich nur, weil der Argentinier durch seine Knieverletzung gehandicapt war.

Gegen Djokovic war heute im Halbfinale Schluss. Aber soweit ich es gesehen habe nur, weil Federer zu viele Fehler machte. Djokovic war keineswegs überlegen. Er wird sich im Finale gegen Nadal nur durchsetzen können, wenn er sich steigert.

*ausser Kamke in der ersten Runde.

Am liebsten würde ich das iPad aus dem Fenster schmeissen. Das Ding ist ein Spielzeug für Kinder. Nichts womit man einen Blogartikel schreiben kann. Verlinkungen, Fotos posten oder ein Video von Youtube hochladen, sind technisch kaum machbar.

Sonntag, 10. Juni 2012

Roland Garros - Regen verdirbt Finale - UPDATE - Nadal zum 7. Mal Roland-Garros-Champion

Ich habe ein zähes und langweiliges Finale zwischen Djokovic und Nadal erwartet und wurde nicht enttäuscht. Zumindest nicht, bis der Regen endgültig die Regie übernahm.

Kälte und ständiger Nieselregen. So kann kein gutes Tennis zustande kommen. Dazu steht für beide Kontrahenten viel auf dem Spiel. Beide können Geschichte schreiben. Djokovic sogar ein wenig mehr als Nadal.

Djokovic schien deshalb auch nervöser als Nadal. Er lag sofort mit Doppelbreak zurück. Aber er wäre nicht der, der er ist, wenn er sich früh geschlagen geben würde.

Ich wollte der Sache nicht lange zusehen und habe nur eine Stunde auf meinem sonnenbeschienenen Zauberberg vom Balkon aus mit dem iPad dem qualvollen Geschehen zugeschaut.

Dass Nadal eine Zwei-Satz-Führung und ein Break im dritten Satz nicht reichte, um den Serben in seine Schranken zu weisen, bekam ich über Twitter mit.

Es muss ein lustiges Schauspiel gewesen sein, bis das Match wegen zunehmendem Regen und Nadals Protesten endlich abgebrochen und auf morgen verschoben wurde.

Novak führt im vierten Satz mit einem Break 2 zu 1. Ich würde jetzt nicht unbedingt mehr auf Nadal setzen.

Update:

Nadal hat es dann doch relativ einfach in vier Sätzen geschafft.

Er sagte hinterher, er hätte sich bis drei Minuten vor dem wiederaufgenommenen Finale, nicht bereit dazu gefühlt.

Dienstag, 12. Juni 2012

Queen's - #Gulbisgames

Queens


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Als ich mir schon vor Tagen die Wettervorhersage für London anschaute, war mir klar, dass Gulbis sich dort schwer tun würde. Nur Kälte und Regen.

Man kann sich die Trainingsbedingungen vorstellen. Das Turnier hätte gestern beginnen sollen, aber am späten Nachmittag wurden alle Matches auf den nächsten Tag verschoben. Die Bedingungen heute: Schwere Bälle und gefährlich feuchtes Gras. Man sah Baghdatis in seinem Match ständig ausrutschen.

Man vermutet es nicht, aber der Italiener Bolelli ist ein recht ordentlicher Rasenspieler. Er hat letztes Jahr in Wimbledon als Qualifikant die dritte Runde erreicht, nachdem er Wawrinka geschlagen hat.

Gulbis hat zwei Wochen kein Match gespielt, das können sich eigentlich nur Topspieler mit entsprechendem Selbstvertrauen erlauben.

Auch wenn er nach der Sandplatzsaison eine Pause brauchte, ist es schwer zu verstehen, warum er nicht vergangene Woche das Challenger in Nottingham gespielt hat. Auch für das 250er-Turnier nächste Woche in sHertogenbosch hätte er das Ranking gehabt. Aber Gulbis spielt erst in Wimbledon wieder.

Warum nicht einfach, wie die anderen, bei vielen Turnieren melden und sei es nur als Rückversicherung. Aber das war noch nie seine Art. Bolelli, der im Ranking hinter Gulbis steht, spielte letzte Woche in Fürth. Er hatte zwei Matches. Auch zusätzlich wieder ein wenig Doppel spielen, wäre nicht verkehrt.

Man muss seinen Physio Novotny bewundern, der immer noch Fotos von Ernests vor einem Match tweeted.

Juni

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Ich habe auch eine richtige Polaroidkamera.

Mittwoch, 13. Juni 2012

Zitiert

‘It’s difficult when you play against someone who is on the court like he is not well or injured,’

‘I find no-one does this better than Andy Murray, from time to time. Sometimes he looks like he can barely move, then comes the trainer and then he moves like a cat. I believe everyone knows this. People talk about it in the locker room.

‘Maybe he would like to take some pressure off himself. He tells himself maybe I have a niggle or a problem, I’m not feeling too well but I’m going to try it anyway.’

Donnerstag, 14. Juni 2012

Idyllen

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Ich gebe es zu, ich bin verliebt in diese Art Fotos zu machen.

Queen's - Da waren's nur noch sechzehn

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Tsonga, Lopez, Cilic, Tipsarevic, Anderson, Benneteau und Nalbandian.

Die Spieler hatten wenig Zeit sich auf Rasen umzustellen. Ausserdem waren die Trainingsbedingungen schlecht und das Wetter bessert sich nur langsam. Miguel Seabra machte eine zusätzliche Beobachtung.

Aber das ist alles nicht der Grund, warum Murray gestern sein Auftaktmatch gegen Mahut verloren hat. Der Franzose ist ein richtig guter Rasenspieler, er hätte sonst nicht zusammen mit Isner in Wimbledon Geschichte schreiben können.

Dennoch hat Murray das Match mehr verloren, als dass es Mahut gewonnen hat. In eineinhalb Wochen steht mit Wimbledon schon das nächste Grand-Slam-Turnier vor der Tür.

Murray ist nicht mehr so stark, wie noch vor ein, zwei Jahren. Er scheint mir langsam mürbe zu werden von dem Druck unbedingt einen Grand-Slam-Titel gewinnen zu müssen. Auch, dass er Lendl als Coach anheuerte, hat den Erfolgsdruck auf ihn noch einmal erhöht.

Von dem verrücktesten Match hätte ich zu gerne wenigstens das Ende gesehen. Der kleine Taiwanese Lu überstand ein Aufschlaggewitter von 35 Assen gegen Karlovic. Drei Tiebreaks. Drei Stunden. Wie konnte er nur so lange die Nerven behalten?

Auch Bolelli ist gegen den auf vier gesetzten Gilles Simon weiter. Gulbis ist also einmal mehr in einen gut aufgelegten Gegner gelaufen. Was keine Begründung für seine Niederlage sein soll.

Die Kritik von Haas an Murray kam bei den Briten nicht unbedingt gut an. Auch Haas soll einmal Opfer von Murrays spezieller Taktik gewesen sein.

Sonntag, 17. Juni 2012

Halle - Haas Champion

Tommy Haas def. Roger Federer 7-6 (5), 6-4.

Schon vor dem Finale in Queen's gab es eine Sensation in Halle. Allerdings von der angenehmeren Art.

Haas kam mit einer Wildcard ins Turnier und spielte die ganze Woche sehr gutes Tennis. Er schlug unter anderem Berdych und Kohlschreiber. Aber, dass er auch Federer bezwingen würde, damit war nicht zu rechnen.

Ich habe davor von Halle nur das Match von Federer gegen Raonic gesehen. Es war das einzige, das mich interessierte. Federer wirkte da viel konzentrierter und engagierter als heute.

Ein klein wenig habe ich den Verdacht, dass er Haas, mit dem er gut befreundet ist, am Ende hat gewinnen lassen.
Deswegen ist der Sieg von Tommy nicht weniger verdient.

Im Gegenteil. Wer sich mit 34 Jahren, nach ungezählten schweren Verletzungen, immer noch motivieren kann und dazu gutes und attraktives Tennis spielt, hat sich jeden Erfolg verdient.

Es dürfte sich auch niemand Haas als Erstrundengegner für Wimbledon wünschen.

Queen's - Nalbandian wird im Finale disqualifziert



Er hat es nicht mit Absicht getan.

Aber wie kann man nur so nahe an jemandem dran, mit aller Wucht gegen etwas treten? Spieler haben sich schon selbst verletzt bei ähnlichen Aktionen.

Nalbandian musste disqualifiziert werden. Er dürfte auch kein Preisgeld und keine Punkte für diese Woche bekommen und vielleicht wird man ihn auch für länger sperren.

Hier mehr. Er versucht ein wenig von sich abzulenken, auch wenn es nicht falsch ist, was er sagt.

Dienstag, 19. Juni 2012

28 Grad Celsius im Schatten

Bulgursalat

Der schönste Blumenstrauss

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Sogar mit weissem Fingerhut.

Freitag, 22. Juni 2012

Wimbledon - Die Auslosung

[1]Djokovic v Ferrero
Harrison v Lu
Becker v Blake
Stakhovsky v [28]Stepanek
[24]Granollers v Troicki
Klizan v Chela
Chardy v Volandri
L.Mayer v [15]Monaco

Niemand, der Djokovic aufhalten wird.

Sie sind zum Teil schon auf Austrag in seinem Viertel.

[12]Almagro v Rochus
Rufin v Darcis
Berlocq v Bemelmans
Kamke v [18]Gasquet
[31]F.Mayer v Tursunov
Petzschner v Kavcic
Bolelli v Janowicz
Gulbis v [6]Berdych

Gulbis hat natürlich kein Glück.

Berdych ist einer der besten auf Rasen. Der Tscheche hat 2010 das Finale gespielt. Davor Federer und Djokovic eliminiert.

Einziger Vorteil für Gulbis. Er ist der Aussenseiter. Vielleicht entspannt ihn das ja.

Petzschner dagegen hat Glück.
-------------------

[3]Federer v Ramos
Fognini v Llodra
Menendez-Maceiras v Russell
Muller v [29]Benneteau
[17]Verdasco v Wang
Zemlja v Goodall
Malisse v Matosevic
Mathieu v [13]Simon

Ein recht einfaches Viertel für Federer.

[11]Isner v Falla
Lorenzi v Mahut
Andreev v Golding
Istomin v [23]Seppi
[26]Youzhny v Young
Cervantes v Cipolla
Sweeting v Starace
Nalbandian v [8]Tipsarevic

Langsam wird es langweilig.

Isner vs. Mahut zum dritten. Dieses Mal aber erst in der zweiten Runde.

Nalbandian hat auch kein Glück oder Tipsarevic. Ganz wie man's nimmt. Warum müssen grossartige Spieler so früh aufeinander treffen?

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[7]Ferrer v Brown
De Schepper v Bachinger
Odesnik v Phau
J.Baker v [30]Roddick
[19]Nishikori v Kukushkin
Kuznetsov v Serra
Soeda v Kunitsyn
Haase v [9]Del Potro

Dustin Brown hat die Qualifikation geschafft und kriegt zur Belohnung Ferrer. Zwei unterschiedlichere Spieler wird man schwerlich finden.

Roddick hat Glück. Er hatte schon Glück, dass er in die Setzliste reinrutschte.

Auch Del Potro wird sich nicht beklagen.

[16]Cilic v Stebe
Ito v Kubot
Pospisil v Querrey
Giraldo v [21]Raonic
[32]Anderson v Dimitrov
Montanes v Baghdatis
Karlovic v Sela
Davydenko v [4]Murray

Murray hat kein Glück.

Ich bin mir nicht sicher, ob er aus dem Viertel mit heiler Haut rauskommt.

Bei den Buchmachern gilt Raonic als Favorit, geich nach Djokovic, Nadal, Federer und Murray.

-------------------

[5]Tsonga v Hewitt
Roger-Vasselin v Garcia-Lopez
Lacko v Ungur
Melzer v [25]Wawrinka
[20]Tomic v Goffin
Levine v K.Beck
Ward v Andujar
Ramirez-Hidalgo v [10]Fish

Man hat nicht mehr viel von Tsonga gehört, seit er sich in Queen's an einem Finger verletzte. Zu allem Unglück hat er auch noch Hewitt zugelost bekommen.

Fish spielt das erste Mal seit wann eigentlich? Er hatte ernste gesundheitliche Probleme und sagt selbst, dass er nur zu 70 % fit ist.

Tomic, der letztes Jahr das Viertelfinale erreichte, nicht zuletzt, weil ein sichtbar kranker Söderling den Weg frei machte, trifft auf den jungen Belgier David Goffin, dem man eine Wildcard gegeben hat.

Goffin hat gleich seinen ersten Auftritt, nachdem er sich in Roland Garros als Lucky Loser ins Rampenlicht spielte, vermasselt. In s-Hertogenbosch war er in überraschend schlechter Form. Aber auch Tomic scheint den Erwartungsdruck immer mehr zu spüren.

[14]Lopez v Nieminen
B.Baker v Machado
Ebden v Paire
Bogomolov v [22]Dolgopolov
[27]Kohlschreiber v Haas
Zopp v Jaziri
Rosol v Dodig
Bellucci v [2]Nadal

Das Los ist grausam.

Kohlschreiber vs. Haas in Runde eins. Beide hätten das Potenzial für zwei, drei oder mehr Runden.

Brian Baker hat, wie viele andere, das Glück, das Gulbis nicht hat. Er hat einen schlagbaren Gegner für die erste Runde.

Es gab ein wenig Wirbel, weil manch US-Amerikaner meinte, Baker hätte eine Wildcard bekommen sollen. In Queen's scheiterte er an der Qualifikation, schaffte sie aber für Wimbledon.

Sonntag, 24. Juni 2012

Wimbledon - Gulbis vs. Berdych auf dem Centre Court anstatt Federer vs. Ramos

G_B

Montag, 25. Juni 2012

Wimbledon - Bonus



Hier die Pressekonferenz. Alle hatten ihren Spass.

Wimbledon - Gulbis schlägt Berdych in 3 Sätzen

Ernests Gulbis def. Tomas Berdych 7-6 (5), 7-6,(4) 7-6 (4).

Hat er gut gemacht.

Dienstag, 26. Juni 2012

Dabei sein ist alles - Die Entry-List für die Olympischen Spiele

Das sind die acht Einladungen für die Olympischen Spiele in London:

Australia - Lleyton Hewitt
Brazil - Thomaz Bellucci
Canada - Vasek Pospisil
India - Somdev Devvarman
Romania - Adrian Ungur
Slovenia - Blaz Kavcic
Tunisia - Malek Jaziri
Ukraine - Sergiy Stakhovsky

Man kann darüber geteilter Ansicht sein.

Mit Indien, Australien und Kanada wurden eindeutig Commonwealth-Länder bevorzugt. Als ob diese Länder nicht auch so genug Athleten haben.

Devvarman* hat das ganze Jahr noch kein einziges Match gespielt.

Das Ranking von Gulbis hat nicht gereicht, um sich selbst zu qualifzieren. Dass er ständig Davis Cup für Lettland gespielt hat und aus einem mit Athleten unterrepräsentierten Land kommt, war anscheinend nicht genug.

Aber was sollen die deutschen Spieler** sagen, deren nationale Kriterien am härtesten sind.

Man will sich in London wahrscheinlich auch nicht unbedingt noch zusätzlich jemanden ins Haus holen, der den eigenen Spieler (Murray) schlagen kann.

Wenn man genau hinschaut, ist er der einzige, der in Frage kommenden Spieler, der übergangen wurde.

Hier die vollständige Liste.

*Er hat schon vor Tagen auf Twitter, seiner Freude Ausdruck getan. Was nichts anderes heissen kann, als dass er wusste, dass sie ihn nominieren.

Da hat ein Offizieller einem anderen Offiziellen was gesteckt, der es dann ihm gesagt hat. Oder gibt es eine andere Erklärung?

**Flo Mayer hat freiwillig verzichtet. Es ist wahrscheinlich gar nicht so nicht verkehrt, dem Rummel aus dem Weg zu gehen.

Phillipp Petzschner ist im Doppel dabei. Was man hört, war er sich bis zuletzt nicht sicher, ob es für ihn reicht.

Hier übrigens das Draw vom letzten Mal in Peking. Die Einladungen sind noch weniger nachvollziehbar.

Wimbledon - Ernests Gulbis - Post-Match-Interview



"For sure one of my biggest wins, really happy that I didn’t choke in the end, as usual. So it’s progress."

Wimbledon - Gulbis vs. Berdych - Match-Highlights

Mittwoch, 27. Juni 2012

Wimbledon - Gulbis verliert 5-Satz-Thriller gegen Qualifikanten 6-2, 4-6, 6-3, 6-7, 7-9

G_J

39 Asse weist die Statistik für Gulbis aus.

Es war ein knappes Match und hätte auch andersrum ausgehen können.

Ich erwartete, dass es gegen den zwei Jahre jüngeren Polen* schwierig werden würde. Gulbis konnte ihn im Davis Cup vor ein paar Jahren in 4 Sätzen bezwingen, aber vor kurzem, beim Challenger in Rom, zog er schon den kürzeren gegen ihn.

Man kann Gulbis vorwerfen, dass er im zweiten Satz sofort mit Break zurücklag. Gegen einen starken Aufschläger ist der Satz dann weg.

Auch den Tiebreak im vierten Satz hätte er nicht verlieren dürfen, schon gar nicht, weil er die ganze Zeit besser servierte. So baut man den Gegner auf.

Die Bedingungen waren auf diesem Aussenplatz natürlich nicht so wie auf dem Centre Court. Es geht da zu wie bei einem x-beliebigen Challenger-Turnier. Es gab auch eine längere Regenpause, die die Spieler aber nicht zu beeinflussen schien.

Für Gulbis ist es nach wie vor schwer, gegen diese Aussenseiter die Oberhand zu behalten. Aber diese haben rein gar nichts zu verlieren und warten nur auf ihre grosse Chance.

Jerzy Janowicz ist ein Riesenaufschläger. Er hat zwar nicht so viele Asse gemacht wie Gulbis, aber nur weil dieser seinen Schläger oft genug dazwischen bekam.

Ich rechne aber trotzdem damit, dass Florian Mayer mit ihm in der nächsten Runde fertig wird. Es ist dann schon das sechste Match in Wimbledon für den Qualifikanten.

Für Gulbis ist es eine bittere Sache.

Er hat gut gespielt, konnte aber seinen Gegner nicht ausreichend dominieren, so lief es am Ende auf ein Lotteriespiel hinaus.

*Gulbis hat ihn damals mit Berdych verglichen. Nachzulesen in meinem Artikel von damals.

Donnerstag, 28. Juni 2012

Wimbledon - Nadal verliert in Runde zwei gegen die Nummer 100 der Welt 7-6, 4-6, 4-6, 6-2, 4-6

Nadal: You play against an inspired opponent and I am out. That's all. Is not a tragedy, only a tennis match...There is much more important thing

Ich habe das Match nicht gesehen, aber dass Nadal nicht in Form ist, habe ich geahnt.

In der ersten Runde gegen Bellucci lag er gleich mit Doppelbreak zurück, gewann aber dennoch in drei Sätzen.

Immerhin schaffte er gegen Rosol den Satzausgleich. Aber anscheinend verlor er sein Momentum, weil wegen Dunkelheit das Dach geschlossen werden musste, um die Beleuchtung einzuschalten. Es dauert dann über eine halbe Stunde, bis weitergespielt werden kann.

Rosol kenne ich nur, weil Gulbis letztes Jahr in St. Petersburg gegen ihn verloren hat. Da haben sich alle Leute amüsiert und gemeint, wie kann er gegen den Indoor verlieren. Rosol gilt anscheinend als Sandplatzspieler.

Aber er ist ein riesengrosser Kerl, der sehr agressiv spielt. Ich kann nicht sagen, dass mir seine Art auf dem Platz gefällt. Aber mag ich die von Nadal?

Jetzt ist also Nadal mal in einen dieser wilden Spieler gelaufen, die man sonst nur auf den Aussenplätzen sieht und die gewöhnlich auf den grossen Showcourts gegen die Stars dann weniger energisch spielen.

Rosol ist mit beinahe 27 Jahren gar nicht mehr so jung. Er ist die vergangenen Jahre in Wimbledon fünf Mal in der ersten Runde der Qualifikation gescheitert. Dieses Jahr reichte sein Ranking für das Hauptfeld.

Jetzt ist das Draw auf Nadals Seite offen wie ein Scheunentor. Philipp Kohlschreiber könnte als erster davon profitieren. Anstatt Nadal ist Rosol sein nächster Gegner.

Man kann nicht sagen, dass Wimbledon dieses Jahr arm an Überraschungen ist.

29 Grad Celsius im Schatten

Gemuesestrudel_

Gemüsestrudel mit Estragon-Sahnesauce und Salat

Freitag, 29. Juni 2012

Wimbledon - Bonus



Rosol hat sich von Nadal nicht einschüchtern lassen.

Zitiert

Loreley thanks for the details. I know Janowicz is a strong player and spoke with him at the Polish consulate two years ago before the US Open. He is a big Karlovic type player who made the finals of boys US Open (l. to Berankis in final of SF). Very good player just hasn’t been able to establish himself, and from what I hear isn’t the most deep pocketed young tennis player regarding financial backing. Gulbis has trouble with motivation for matches like this against no names on outer courts, like many players do. If all Gulbis matches were on big courts vs. big name players, his ranking and results would be very different. He has to find a way to incite his motivation and inspiration. The ATP JJ is a dangerous player and this could be his breakout.

Am Essen hat es nicht gelegen



Nichts Neues bei Nadal. Er kocht gern. Hier nach seinem Match gegen Bellucci.

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