Dienstag, 1. Mai 2012

BMW Open - Gulbis schlägt Malisse 6-4, 6-2

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Niki Pilic ist gekommen, um seinen früheren Schützling zu unterstützen.



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Die Dame mit den roten Haaren hat Gulbis nach dem Match umarmt. Wahrscheinlich die Frau von Pilic.



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Malisse ist mit dem unruhigen Publikum unzufrieden.



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Typische Körperhaltung von Gulbis.



Malisse



Malisse_

Malisse war ziemlich angefressen.


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Sein Ballwurf ist so hoch, man bekommt den Ball nicht aufs Bild.



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Hier ist er zu sehen.



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Geschafft.


Gumy-Novotny


Freude bei Gumy und Novotny nach dem verwandelten Matchball.


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Hier winkt er seinem Team zu.



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Schön, ihn mal wieder so zu sehen.

Mittwoch, 2. Mai 2012

24 Grad Celsius

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Lilly-s_2

Man kann es wirklich aushalten zur Zeit.

BMW Open - Dustin Brown

Dustin_Brown1

Das sieht man nicht oft, dass ein Spieler wenige Minuten vor seinem Match (gestern gegen Brands) noch telefoniert.

Genau genommen sieht man es nie.

Was man bei dem kleinen Bild nicht erkennt, sind seine verschiedenfarbigen Schnürsenkel. Gelb und orange. Abgestimmt auf die Farben seines Shirts.

Es ist schwer nachvollziehbar, warum man ihm keine Wildcard gegeben hat. Die Zuschauer lieben ihn. Es gibt zu viele langweilige Tennisarbeiter, da ist man um einen wie Dustin froh.

Er hat in letzter Zeit im Doppel ansehnliche Ergebnisse und ist gut eingespielt auf Sand. Darum war es nicht verwunderlich, dass er die Qualifikation geschafft hat.

Gegen Baghdatis war heute aber Schluss. Den ersten Satz hat er immerhin 6-1 gewonnen.

Er spielt noch so, wie letztes Jahr. Das sieht durchaus beeindruckend aus, aber heute muss ein Spieler auf Nummer sicher gehen (können).

Im Doppel ist er noch dabei.

Donnerstag, 3. Mai 2012

BMW Open - Gulbis unterliegt Kohlschreiber 5-7, 3-6

Ernests_

Pilic war wieder da.


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Ernests hat nicht schlecht gespielt.


Ernests

Mohamed Lahyani schien nicht unfroh, sich ein wenig Bewegung verschaffen zu können.


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Kohlschreiber, fair wie er ist, gab zu, dass er mit dem Breakball im ersten Satz gegen sich Glück hatte.


Ernests_1


Es war mehr drin für Gulbis. Für Kohlschreiber wurde es letztendlich ein Arbeitssieg.

Die beiden mussten ganz schön lange warten, bis sie endlich dran waren.

Die Matches davor gingen in Überzeit. Zäh, zäher am zähesten. Nicht, dass ich so verrückt gewesen wäre, mir das anzusehen.

Lopez und Stakhovsky mussten sogar auf den Nebenplatz verlegt werden, sonst hätte man das Programm nicht durchgebracht.

Gulbis blieb im ersten Satz dran, obwohl er immer wieder mal einen Breakball abwehren musste.

Kohlschreiber wurde langsam mürbe von Gulbis Stehvermögen und wehrte nur mit einem glücklichen Netzroller seinerseits einen Breakball ab. Ernests hätte danach zum Satzgewinn servieren können.

Auch im zweiten Satz war es lange eng. Gulbis hätte Chancen manchmal souveräner angehen sollen. Er ist oft zu lässig und ziemlich sicher fehlt ihm die Matchpraxis.

Anders als Kohlschreiber versteht er sich nicht so gut auf defensives Spiel. Vielleicht eines seiner Hauptdefizite. Was weiter nicht schlimm wäre, wenn er sein natürliches agressives Spiel ausreichend durchziehen könnte.

Fatal war aber, dass Gulbis beide Sätze mit seinen einzigen zwei Doppelfehlern hergab. Sonst war sein Service zuverlässig.

Sein Spiel auf Sand ist seit dem Challenger in Rom sehr viel besser geworden. Leider reichte sein Ranking nicht für die kommenden Masters-Series-Turniere in Madrid und Rom. Letztes Jahr wäre er im Hauptfeld gewesen, musste aber beide Turniere wegen Krankheit absagen.

Wer weiss, für was es gut ist, dass ihm der blaue Sand in Madrid erspart bleibt. Man kann sich das Chaos dort fast ausmalen.

Ernests wird nächste Woche wieder ein Challenger in Rom spielen und danach wahrscheinlich die Qualifikation für das Masters dort. Vor Roland Garros spielt er ein Vorbereitungsturnier in Paris. Danach beginnt in Queens die Rasensaison für ihn.

Es ist ihm zu wünschen, dass seine Anstrengungen endlich mal mit mehr Erfolg belohnt werden.

Sonntag, 6. Mai 2012

Chaostage in Madrid haben begonnen

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Murray war so klug, gar nicht erst zu kommen. Er hat ein Zwicken im Rücken und keine nennenswerten Punkte zu verteidigen.

Auch Fish und Roddick haben abgesagt.

Damit aber noch nicht genug. Djokovic ist plötzlich krank geworden. Seine Pressekonferenz wurde bis auf weiteres verschoben. Anscheinend was mit dem Magen.

Nadal meint, die Bedingungen würden Isner, Raonic und Federer begünstigen. Man wird sehen, wie gut seine Vorhersage ist.

Hier das Draw.

BMW Open - Kohlschreiber Champion

Philipp Kohlschreiber def. Marin Cilic 7-6 (8), 6-3.

Gulbis hat gegen den Champion verloren.

Kohlschreiber ist immer besonders motiviert in Deutschland. Drei seiner jetzt vier Titel sind deutsche.

Aber in Wahrheit waren es Tommy-Haas-Festspiele. Gut gelaunt und konzentriert spielte er sich ins Halbfinale.

Früher hatte man bei Haas den Eindruck, dass er deutsche Turniere nicht gerne spielt. Jetzt geniesst er die Zuneigung der Zuschauer. Aller Druck scheint von ihm abgefallen. Sein Tennis war aber immer schon eines der besten.

Tsonga schien mir nur wegen dem wahrscheinlichen Antrittsgeld (über sowas wird nicht geredet) nach München gekommen zu sein.

Er hat auch letztes Jahr in Estoril sein Auftaktmatch verloren. Nächstes Jahr muss er dann nach Belgrad.

Lopez, Cilic und Tomic haben sich wenigstens angestrengt.

München und die beiden anderen Turniere haben es besonders schwer Topspieler zu verpflichten. Sie liegen zu ungünstig im Turnierplan. In Belgrad haben weder Djokovic, noch Tipsarevic, noch Troicki gespielt. Zu wichtig ist ihnen Madrid und anschliessend Rom.

Montag, 7. Mai 2012

Zitiert

I just hope for the sake of all the players that we will not have injuries and that we can have a decent week of tennis.”

Mittwoch, 9. Mai 2012

Gulbis verliert knapp in zweiter Runde beim Challenger in Rom

Ein paar Worte zur Challenger Tour. Wer denkt, das sei sein Spaziergang im Park, der irrt.

Gulbis hat verloren, weil er nicht gut genug servierte. Er kam in der ersten Runde damit gerade noch so durch. Auch gegen den jungen Polen Jerzy Janowicz, Gulbis hat ihn vor eineinhalb Jahren im Davis Cup geschlagen, hätte er es nach einem miserablen Start im ersten Satz am Ende noch schaffen können.

Aber diese Typen können auch Tennis spielen und gegen einen wie Gulbis spielen sie dann, als wäre es das letzte Match ihres Lebens. Wahrscheinlich spielen sie sogar meistens so und reiben sich auf diese Art gegenseitig auf.

Die Bedingungen in Rom waren, wie man sie erwartet. Ein typisch italienisches schwatzhaftes Publikum. Nonstop Geräusche vom Nebenplatz. Ich dachte erst, da wird ein schwuler Pornofilm gedreht, so laut hörte man die Typen vom Nebenplatz stöhnen.

Überhaupt stöhnen. Beide Gegner von Gulbis stöhnten und ächzten wie brünftige Hirsche. Das ist ziemlich irritierend und vielleicht ist das auch der Zweck der Übung. Nicht nur Martina Navratilova sähe es gern verboten. Aber eigentlich kennt man es sonst nur bei den Damen.

Dazu immer wieder Flugzeuglärm, der mir so vorkam als würde gleich ein Eurofighter über dem Platz abstürzen. Die Anlage ist mitten in Rom, gleich neben dem Ponte Milvio. Es sieht dort idyllisch aus, ist aber wie ganz Rom einfach nur höllisch laut.

Dumm war nur, dass Gulbis nicht nur hätte gewinnen sollen, sondern auch können. Gestern hatte er am Ende Probleme mit einem Oberschenkel. Inwieweit das mit reinspielte, kann ich nicht beurteilen. Richtig gut bewegte er sich nicht.

Wenigstens hat er einiges an Matchpraxis gehabt. Ernests hat auch eine Runde Doppel mit Deniss Pavlovs aus dem lettischen Davis-Cup-Team gespielt.

Noch ein paar Fotos von seinem Physio Michal Novotny:

Ernests fliegt mit Al Italia. Er traut sich was.

Auch heute musste er wieder lange auf sein Match warten. Das Match von Bolelli dauerte fast drei Stunden. Nur mit Mühe setzte sich der italienische Titelverteidiger durch.

Donnerstag, 10. Mai 2012

Max Pett

Pizza

Spinatpizza mit Salat.



Erdbeereis

Erdbeereis mit Zitronenkuchen.

Madrid - Verdascos Sieg über Nadal ist der Todesstoss für blauen Sand

Madrid_Nadal

Fernando Verdasco def. Rafael Nadal 6-3, 3-6, 7-5.

Das erste Mal in 14 Begegnungen.

Als ich den Fernseher ausschaltete, war Nadal bereit für das Match zu servieren.

Anscheinend führte Rafa sogar mit Doppelbreak im dritten Satz. Obwohl Nadal schlecht spielte, schien es für Verdasco eine zu grosse mentale Herausforderung zu sein, daraus ausreichend Nutzen zu ziehen.

Ich dachte noch, wieviel Glück Nadal hat, dass Verdasco nicht mehr der Spieler ist, der er noch vor zwei, drei Jahren war und wieviel mehr Glück, dass er nicht Raonic zugelost bekommen hat.

Nadal: "I'm not prepared to risk being here next year with injury. Two options: They change it or...."

Ich kann es immer noch nicht glauben. Nadal lächelte entspannt. Er muss es vermasselt haben, denn Verdascos Körpersprache, war die eines ewigen Verlierers.

Sag einer, dass Tennis nicht verrückt ist.

Madrid - Bonus

Madrid - Aus für Isner und Raonic in Runde zwei

Madrid_Raonic

Er könnte auch ganz gut Kalendersprüche verfassen.

Roger Federer def. Milos Raonic 4-6, 7-5, 7-6(4).

Nadal hatte recht, der Belag liegt Raonic. Er wollte Federer vom Platz schiessen. 21 Asse feuerte er auf ihn, bei nur einem Doppelfehler.

Der deutsche Kommentator meinte, das Tennis von Raonic sei wahrscheinlich nichts für Ästheten. Wenigstens sieht er das. Federer dagegen wie Baryschnikow.

Unwillkürlich erinnerte man sich an das Viertelfinale von Gulbis gegen Federer vor zwei Jahren an selber Stelle. Allerdings auf richtigem Sand. Ich sagte noch zu einer Freundin: wetten, dass Raonic nicht lächelt wie Gulbis, falls er verliert.

Er hat nicht gelächelt. Er sah überrascht und geschockt aus, dass Federer sich befreien konnte.

"I had a tough first set and one bad game that cost me the set really,"

"He could swing big on my service games and I couldn't do that much on his but I was getting more balls back as the match went on. I played a good tie-breaker overall."


Ausserdem sei der Platz hinten ziemlich rutschig und so schnell wie in der Zeit von Becker, Sampras und Edberg.

Nadal wollte sogar mit Rasenschuhen spielen, aber das wurde nicht erlaubt. Er schien gestern aber dann doch keine Probleme gegen Davydenko zu haben. Anders als Djokovic, der weigerte sich sogar weiterzuspielen, weil zu viel Wasser auf den Linien war.

Auch der andere Favorit von Rafa ist gescheitert.

Anscheinend hatte der amtierende Aufschlagkönig John Isner einen schlechten Tag. Es war sein Auftaktmatch. Die gesetzten Spieler haben Freilos. Wie nicht anders zu erwarten war er nicht zu breaken, aber Cilic behielt die Nerven und gewann beide Tiebreaks.

Freitag, 11. Mai 2012

Zitiert

“They can do whatever they want, I will not be here if this clay stays. This is what is in 2012 ad if in 2013 they come up with fluroscent balls or whatever I will not be here for sure.”

Madrid - Das Chaos geht weiter - Djokovic unterliegt Tipsarevic glatt in zwei Sätzen

Janko Tipsarevic def. Novak Djokovic 7-6, 6-3.

Nicht übermässig überraschend.

Djokovic rutschte immer wieder weg. Er fand keinen Halt. Immerhin hat er drei Matches gespielt.

Und das fällt dem amerikanischen Reporter Jon Wertheim zu der Problematik ein:

At a time when Spain, the host country, has a record 24.4 percent unemployment rate, is it especially poor form for players to complain about their work conditions?

Sie sollen sich ohne Widerstand in die Berufsunfähigkeit spielen? Weil ein Gesindel von Bankstern die halbe Welt hat ausrauben dürfen, darf sich also keiner mehr beklagen.

Del Potro ist heute bei seinem Match gegen Dolgopolov ungebremst in die Reklamewand gerutscht und hat sich die Schulter geprellt.

Bevor ich es vergesse. Anscheinend wird Tiriac nächstes Jahr nicht mehr für das Turnier in Madrid verantwortlich sein. Mit dem blauen Sand hätte das aber nichts zu tun.

Madrid - Bonus



Gegen Minute 8.00 wird es richtig interessant.

Auch Djokovic hat verlauten lassen, dass er nächstes Jahr nicht auf blauem Sand spielen wird.

Federer: "We never felt comfortable on the surface, it is a tough surface and that only makes you angry even more."

Djokovic: "There's a big difference. You're tripping & sliding. The winner is the one who doesn't get injured at the end of the week."

Obwohl ich nichts gegen ein wenig Abwechslung hätte, das Tennis ist über die Jahre zu eintönig geworden, ist es für die Spieler nicht zumutbar, mitten in der Sandplatzsaison plötzlich auf einem völlig anderem, ganz neuen Untergrund spielen zu müssen.

Besonders bitter für Sandplatzspieler und alle, die auf ihre schnellen Beine angewiesen sind, weil sie darauf nicht laufen können.

Spieler wie Raonic kommen damit klar, weil sie sich eh nicht viel bewegen. Auch Serena Williams dampfwalzt sich bis jetzt mühelos durch das Turnier.

Aber Tiriac will noch weiter gehen. Es soll nächstes Jahr zusätzlich fluoreszierende Bälle geben. Das war wahrscheinlich der Plan, bevor Nadal so eingegangen ist.

Ich sagte ja, dass Madrid chaotisch sein wird.

Sonntag, 13. Mai 2012

Madrid - Federer Champion

Roger Federer def. Tomas Berdych 3-6, 7-5, 7-5.

Es geht auch ohne Djokovic und Nadal.

Berdych lag der schnelle Belag natürlich und am Ende wollte ich ihn sogar gewinnen sehen. Einfach nur, weil er es verdient hätte.

In Rom spielen sie auch schon die erste Runde. Gulbis hat die wie ein 250er-Turnier besetzte Qualifikation nicht geschafft. Er hat das 3-Satz-Match gegen Giraldo im Tiebreak verloren.

Nachtrag:

Während ich das geschrieben habe, hat Florian Mayer den Aufschläger Raonic 7-6(5), 6-4 aus dem Turnier gekickt. Praktisch jeder, ausser mir, erwartete, dass Nadal sein Auftaktmatch in Rom gegen Raonic bestreiten würde.

Mayer wird gern unterschätzt. Wer weiss schon noch, dass er im Jahr 2004 im Alter von 20 Jahren im Viertelfinale von Wimbledon stand? Und erst letztes Jahr erreichte er in Rom immerhin das Viertelfinale und Nadal hat er beim Masters in Shanghai geschlagen.

Aber so ist das im Tennis. Von den einen redet man und von den anderen nicht.

Montag, 14. Mai 2012

Must Read - Amer Delic's Blog - It's been a while...

Few other things that have been on my mind:

1. Money-- over the few weeks during/after Australian Open there have been many rumors of the possible strike by the players. Just to clarify it, they were not just rumors. As much as I love (and I mean LOVE) the Aussie Open, it was super close to not happening at all. One of the main reasons was of course the money. Grand Slams earn insane amounts of money and share 12.5% of that. For an example, player that is ranked 50 in the World and yes, that would be the whole wide World, will get paid just under $20,000 for losing in the first round of a Grand Slam tournament. It takes my parents about 6 months to earn that amount, so believe me, I absolutely appreciate every dime of everything I have earned. That is a lot of money where I come from. However, lets deduct 30% tax from that and now you are already down to around $14,000. That is still a good check for just showing up at a tournament. However, you don't just teleport your way to Melbourne from Tampa, FL. That right there will cost you about $3,000 minimum for a round trip ticket sitting in the coach class for 16hrs from LAX alone. (By the way, that always feels great for a 6'5" guy with a surgically repaired knee. Practicing the next day when you land feels even better). Easy math gets us down to 11 grand before I even show up at the courts. In a perfect world, I would take a coach and a trainer with me to a tournament, but since I travel on a budget, lets say I only bring a coach. Thats another 3 grand for a ticket, $1,500 per week (minimum 3 weeks) so that brings me down to $3,500. Three weeks (two warm up tournaments plus one week at Melbourne) at a hotel rate $100 per night ($2,100) with food at per diem rates ($60/per person = $120 per day x 21 days = $2,520) leaves me in the minus about $1,120. Years ago I was told that I should incorporate myself because of all the tax purposes. i should change my status to "non-profit' organization.
Let me get something clear. No one is asking for charity handouts here. I am simply saying that tournaments cannot go on without other players not named Djokovic, Federer, Nadal, Murray. NFL games are not played with just Tom Brady, Peyton Manning and Drew Brees. Soccer games are not played just with Messi, Ronaldo and Dzeko. Golf tournaments are not played just with Tiger Woods, Rory McIlroy and Mickelson. Otherwise they would be called exhibition or practice rounds. You get the point.

2. Smurf Clay- I was not in Madrid this year, so I cant talk about the courts from the first hand experience, however I did spend couple of hours watching it on TV. As an occasional couch-potato, I was a fan. Its definitely easier to watch. However, timing of such a drastic change, lack of consistency, safety of the players, bad preparation for the French Open, etc, etc... all outweigh the one lonely positive. I am a HUGE fan of progressiveness and improvement of tennis as an overall product, however, lets take a moment and think before we pull any triggers. Adam Hellfant, ex-CEO should not be the one making the final decision on court surfaces. Leave that up to the players. He was brought in to corral possible sponsorships, TV deals and improve marketing. How did this ever fly with the player council? Probably the same way the "Round Robin" was accepted few years back. We all know that backfired in a hurry. Where is the transparancy?
I take a step back. He did bring in a champaign company as a new sponsor. Maybe the plan was to spray the blue clay courts with the Moet to improve its speed and traction? Maybe? No one really knows. Thats another thing... I am willing to bet that if I asked all of the Top 100 players, if they ever even met Adam Hellfant, at least 50% would say no. How can you represent people that you don't even know? Would that be kosher in any other corporation? My guess is probably not.

Donnerstag, 17. Mai 2012

Wer war Roland Garros?

Marat Safin mag vergessen haben, wer Roland Garros war, aber er hat nicht vergessen, wie schwierig es für ihn war professioneller Tennisspieler zu werden.

Freitag, 18. Mai 2012

Rom - Bravo Seppi - Arrivederci Murray



Ab Minute 7 wird es endgültig verrückt.

Andreas Seppi def. Stanislas Wawrinka 6-7(1), 7-6(6), 7-6(6).

Eine Stimmung wie bei einem Champions-League-Finale beim Davis Cup. Was Wunder, wenn ein Italiener im Foro Italico spielt.

Wawrinka hatte insgesamt 6 Matchbälle. Davon drei in Folge im entscheidenden Tiebreak. Aber der Schweizer verliert nach drei Stunden und 20 Minuten gegen Andreas Seppi und das Publikum. Warum sollte es ihm auch anders gehen als John Isner am Vortag?

Der nette und bescheidene Andreas Seppi trifft im Viertelfinale auf Roger Federer.

Sonst noch was?

Fünf Minuten von Nadal oder von Djokovic reichen, um sofort wieder genug von ihnen zu haben.

Das gleiche gilt für Murray. Eine Stunde und 23 Minuten brauchte er für den ersten Satz gegen Gasquet.

Aber seine defensive Zermürbungstaktik geht immer weniger auf. Murray, der vor drei Tagen 25 Jahre alt wurde, verliert gegen den Franzosen.

Sonntag, 20. Mai 2012

Tennis und Fussball

Die Schönspieler haben beide verloren.

Der Campo Centrale in Rom machte nicht den Eindruck, als ob jemand dort an das fast gleichzeitig stattfindende Champions-League-Finale denkt.

Federer meinte nach seiner Niederlage gegen Djokovic, dass er müde war. Er habe gewusst, dass er nach Madrid nicht auch noch Rom würde gewinnen können. Es waren 9 Matches in 11 Tagen für ihn.

Nach dem Gummiwandtennis von Djokovic, triumphierte der Betonfussball von Chelsea.

Ich schaue sehr selten Fussball. Jetzt weiss ich auch wieder warum. Das Glück spielt eine zu grosse Rolle. Chelsea gewann, ohne Fussball zu spielen.

Elfmeterschiessen kann man mit Tiebreak im Tennis vergleichen. Darum sind Isner und Raonic bei mir auch unbeliebt. Sie gewinnen fast nur durch Elfmeterschiessen Tiebreak. Aber sie gewinnen, bis jetzt wenigstens, keine grossen Titel.

Mehr noch erinnerte mich Chelsea an Andy Murrays Tennis. Er hält genauso phantasielos nur dagegen.

Im Individualsport Tennis gehört eine andere Art Glück zu einer erfolgreichen Karriere. Etwa zur richtigen Zeit auf die Szene zu kommen.

Federer hatte das Glück, dass Sampras ausgedient hatte und fast alle seiner eigenen Generation früh mit Verletzungen zu tun bekamen. Hewitt, Safin, Nalbandian, Ferrero, Haas, Blake.

Nadal brauchte sich nicht mehr viel mit dem grossartigen Guga Kuerten auseinandersetzen. Die Karriere des Braslianers wurde durch eine Hüftverletzung beendet. Ähnlich ging es Coria.

Mittlerweile wurden zwei und eine halbe Generation von Spielern, vielleicht sind es auch schon drei, von Federer und Nadal aufgerieben.

Djokovic war auch schon ein wenig zermürbt, vom vergeblichen dagegenhalten, aber anders als Murray verzweifelte er nicht.

Djokovic und Nadal haben das nicht zu unterschätzende Glück, dass die Bedingungen so einheitlich verlangsamt wurden. Madrid hat gezeigt, wie gut sie auf sehr schnellen Belägen sind.

Unter früheren Bedingungen, hätten sie weder Wimbledon, noch die US Open gewonnen. Dafür eher Söderling und Berdych.

Vielleicht sind Tennis und Fussball gar nicht so verschieden. Es gewinnen meist die Falschen.

Montag, 21. Mai 2012

Masters Guinot Mary Cohr - Murray vs. Gulbis am 24. Mai auf Eurosport 2

Mary_C

Ernests Gulbis spielt das kleine, aber feine Einladungsturnier im Paris Country Club.

Er ist im Team mit Tsonga, Wawrinka, Dolgopolov Youzhny, Raonic, Anderson, Bolelli und Benneteau.

Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass Benneteau tatsächlich mit von der Partie sein wird.

Das letzte was ich von ihm hörte, war, dass er hofft bis zur Rasensaison wieder fit zu sein. Er hat sich in Monte Carlo einen Bruch im Ellenbogen zugezogen.

Rom - Nadal Champion

Rom_Finale

Sogar Doppelbreak.

Manche hätten das gerne schon gestern gesehen.

Djokovic ist fast wieder ein normaler Tennisspieler, was nicht weiter schlimm wäre, wenn er damit Nadal nicht so aufbauen würde.

Leider ahnte ich nach Monte Carlo, dass Nadal dieser eine Sieg über seine Nemesis Djokovic reichen würde, um wieder ganz der Alte zu werden.

Selbst die Schmach in Madrid hat der Mallorquiner wie nichts weggesteckt. Dabei stand er dort, wie der Kaiser in seinen neuen Kleidern da.

Djokovic sah schon gegen Monaco nicht gut aus. Dabei rede ich nicht von seinem Outfit, in dem er eher aussieht wie ein Fahrer beim Giro, als ein Tennisspieler.

Ich würde in Roland Garros weder auf Djokovic, noch auf Federer setzen.

Dienstag, 22. Mai 2012

Mittagspause

Hans: Der K. hat das Erdbeben auch gespürt am Gardasee.
Um 4 Uhr ist er wach geworden und es war laut und hat gewackelt.
loreley: Schau an. Was hat er dann gemacht?
Hans: Er wusste sofort, dass es ein Erdbeben ist. Aber was sollte er schon machen.
loreley: Auf Twitter nachschauen. Und inwiefern laut?
Hans: Ich habe nachgefragt, aber er konnte es nicht definieren.
loreley: Ich habe auch einmal ein Erdbeben gespürt. Ich war in einer Pizzeria mit Freunden. Mein Stuhl hat gewackelt. Aber da keiner was sagte, sagte ich auch nichts. Ich dachte, mir wäre schwindlig wegen der schlechten Luft dort.
Hans: Wo war das?
loreley: Es waren die Ausläufer eines Erdbebens auf der schwäbischen Alb.

20 Grad Celsius

Fenchel

Geschmorter Fenchel mit Couscous.

Donnerstag, 24. Mai 2012

Gulbis: I haven't had rhythm in two years and find it at an exhibition match. Great!

MC_EXO

7-6 (4), 7-6 (4).

Stach über Gulbis:

Ein eleganter Spieler. Starker Aufschläger. Grosse Fähigkeiten.

Auch wenn Gulbis von Anfang an der offensivere und druckvollere Spieler war, lag er schnell mit Doppelbreak zurück.

Stach: Nur weil Murray der konstantere ist. Dosieren ist seine (Gulbis) Sache nicht.

Die beiden nahmen das Match durchaus ernst.

Stach: Ein Härtetest. Partie auf ansprechendem Niveau. Gulbis vom Gefühl her, der etwas bessere Spieler.

Aber im letzten Tiebreak schien Murray nicht mehr richtig zu wollen. Das war ihm dann doch zu viel für eine Exhibition. Aber es hätte im dritten Satz nur einen sogenannten Match-Tiebreak gegeben.

Stach: Insgesamt zu passiv der Schotte.

Ein gutes Trainingsmatch für Gulbis. Für Murray weniger.

Der Schotte wollte den Platz schnell verlassen. Meinte nur, dass es schwer sei, sich an den Belag zu gewöhnen, aber er freue sich auf Roland Garros. Es sei eine grosse Herausforderung.

Gulbis zuerst etwas verlegen im Interview. Fragte den Reporter, ob er ihn coachen wolle. Seine Fragen waren ihm zu umständlich.

Es gehe ihm gut und er habe gut gespielt.

Druck sei immer da ist und es ist ihm egal ist, gegen wen er in Roland Garros spielen muss.

Angesprochen auf Olympia, meinte er, dass er das Ranking nicht habe, aber man ihm eine Wildcard* geben solle, weil er der einzige Spieler aus seinem Land ist.

*Es ist durchaus so, dass Wildcards für Spieler aus kleinen Ländern gedacht sind. Aber werden die Briten als Ausrichter der Olympischen Spiele, jemanden auswählen, der ihrem Murray gefährlich sein kann?

Stattdessen wird eine Wildcard fast sicher, an den 31 Jahre alten Australier Hewitt gehen, der seit Jahren fast ausschliesslich mit Wildcards überall spielt.

Auch der junge Berankis aus Litauen hätte gerne eine. Er hat nach einer seiner langen Verletzungspausen gerade wieder mit dem Tennis angefangen.

Sogar der Chilene Nicolas Massu meint, er hätte noch einen Anspruch auf eine Olympiateilnahme. Er hat irgendwann mal eine Goldmedaille gewonnen, spielt aber praktisch keine Turniere mehr und ist 32 Jahre alt.

Heisst es nicht, die Jugend der Welt?


Ein paar Fotos vom Match. Erstaunlich viele Zuschauer. Aber so ist das immer in Frankreich.

Gulbis trainierte bei Bresnik



Hernan Gumy scheint Vergangenheit. Richtig überrascht kann man nicht sein.

Hier der Artikel aus Österreich.

Freitag, 25. Mai 2012

Masters Guinot-Mary-Cohr 2012 Murray vs. Gulbis



Ganz am Schluss auch das Interview.

Samstag, 26. Mai 2012

Roland Garros - Ungeordnete Gedanken zur Auslosung

Drei Dinge sind gewiss im Leben: Die Steuer, der Tod und Novak Djokovic in Federers Hälfte des Draws.

Wir können jetzt alle etwas anderes machen, denn am Sonntag in zwei Wochen wird Nadal zum gefühlt hundertsten Mal mit seinen kräftigen Zähnen in den Coupe de Mousquetaires beissen.

Aber es spielen ja noch ein paar andere in diesem Film mit, wenn auch nur in den Nebenrollen.

Tomas Berdych wäre ein Kandidat für das Finale, aber ihm scheint der Spatz in der Hand der World-Team-Cup in Düsseldorf wichtiger zu sein. Er spielt heute dort das Finale. Also vergessen wir ihn gleich wieder.

Andy Murray könnte jetzt, nach einem Blick auf seine Auslosung, den Rat von Boris Becker annehmen und das Turnier absagen, um sich voll auf Wimbledon und die Olympischen Spiele zu konzentrieren. Aber Murray ist stur und kneifen war noch nie seine Sache.

Nur Träumer hegen die Hoffnung, dass Milos Raonic Nadal in Runde vier mit seinen gewaltigen Aufschlägen aus dem Turnier kegelt. Seinen Auftritt beim Masters Guinot-Mary-Cohr hat er wegen Verletzung abgesagt. Nur eine Vorsichtsmassnahme, aber dennoch.

Auch hinter Juan Martin Del Potros Name steht ein Fragezeichen. Er hat sich aus Madrid ein Andenken in Form einer Knieverletzung mitgebracht.

Aber wenigstens hat Ernests Gulbis für die erste Runde mit Kukushkin einen vergleichsweise normalen Spieler zugelost bekommen. Wenn man übermütig wäre, sähe man ihn in der dritten Runde gegen Verdasco spielen.

Man kann sich die Frage stellen, ob sich die Spieler über ihre Auslosung auch so viele Gedanken machen, wie ihre Fans und die Medien. Wenn man die Autobiografie von Andre Agassi gelesen hat, dann lautete die Antwort in seinem Fall, ja.

Montag, 28. Mai 2012

Roland Garros - 5-Satz-Drama ohne Happy End

Kuk_Gul

Er ist halt anständig und was gibt es zu feiern, wenn man es nicht schafft, mit zwei Sätzen und einem Doppelbreak im Rücken, ein Match zuzumachen.

Wenn Gulbis gewonnen hätte, hätte er auch keine Show abgezogen. Das ist nicht seine Art.

Kuk_Gul_1

Das Match war auf keinem Showcourt. So wenig, wie wie später das von Dolgopolov oder Raonic, die immerhin gesetzte Spieler sind.

Ernests lag im dritten Satz 5-1 zurück. War es nicht nur ein Matchball?

Letztendlich hat er das Match an zwei Stellen verloren.

Im zweiten Satz führte er gleich zweimal mit einem Break. Aber er schaffte es nicht zum Satzausgleich auszuservieren.

Im fünften Satz führte er 3-0 und hatte einen Breakball zum Doppelbreak. Das wäre ziemlich sicher der Sieg gewesen.

Aber es ist nicht so einfach, ein frühes Break auf Sand zu halten, wie sich das unbedarfte Leute vorstellen. Vor allem nicht, wenn das Match schon fast 4 Stunden geht.

Kuk_Gul_2

Wenigstens hat er zurückgekämpft. Er hätte auch in drei Sätzen untergehen können. Die Frage im Hinterkopf ist immer, wie lange macht Gulbis das alles noch mit.

Tennis ist zu brutal geworden. Ich könnte hier tagelang darüber schreiben, was die Spieler alles durchmachen. Mardy Fish ist das letzte Beispiel. Oder der neueste amerikanische Held Brian Baker.

Dienstag, 29. Mai 2012

“The gods haven’t been with me for two years.”

I dropped in on a chat with the enigmatic but hugely talented Ernests Gulbis of Latvia after he lost 6-4, 7-6(4), 5-7, 2-6, 6-4 to Mikhail Kukushkin of Russia. At 4-4 in the fifth set, Gulbis had a leg problem but was able to resume the match. I asked him what the upper leg trouble was and he said, “cramp.” To have that happen at such an inopportune time seemed terrible luck and I suggested, “the gods aren’t with you.” He replied in jest, “the gods haven’t been with me for two years.”

Nonetheless, Gulbis insisted he is positive about his career and, although his No.93 ranking is “not where I should be,” he said that it would impossible for him to drop out of the Top 100. He is currently working with Gunther Bresnick, a veteran coach based in Vienna who once mentored Boris Becker.

Gulbis plans to play a full summer schedule, including the European clay-court swing, and has put in a request for a wild card for the Olympics at Wimbledon.

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