Sonntag, 1. April 2012

Miami - Djokovic Champion

Novak Djokovic def. Andy Murray 6-1, 7-6 (4)

Zwei Stunden, 18 Minuten.

Viel zu lange für zwei läppische Sätze.

"You cant really tell how difficult the conditions are from TV but it was really tough, hot and humid outside. I was ready to play long rallies with Andy. He's a quality baseline player.

Djokovic war Murray spielerisch überlegen, aber nach besonders langen Ballwechseln wirkte er, als ob er gleich zusammenbrechen würde.

Ich möchte gar nicht darüber nachdenken, wie es gewesen wäre, wenn es zu einem dritten Satz gekommen wäre.

Montag, 9. April 2012

Davis Cup - Bonus

DC_Hungary-Latvia

Auch die Letten sind in ihrer Gruppe weitergekommen. Dabei sah es nach dem ersten Tag gar nicht gut aus für sie.

Gulbis kam erst eineinhalb Tage später in Ungarn an, als der Rest des Teams. Ausserdem waren Juska und Pavlovs beide physisch gehandicapt.

Ernests verlor das erste Einzel nach 4 Stunden und 40 Minuten gegen den 20 Jahre alten Ungarn Marton Fucsovics, der vor zwei Jahren den Juniorenwettbewerb in Wimbledon gewonnen hat.

Gulbis meinte hinterher, der Belag* egalisiere das Tennis. Es sei fast unmöglich zu retournieren. Dazu ein Gegner, der nichts zu verlieren hatte und sehr gut spielte.

Auch das zweite Einzel verloren die Letten. Juska konnte am ersten Tag wegen Schmerzen im Bein nicht spielen, fühlte sich aber bereit für das Doppel mit Gulbis am nächsten Tag.



Um es kurz zu machen, Gulbis und Juska holten alles auf. Das letzte Einzel spielte Juska gegen Fucsovics, der sich zweimal ins Tiebreak retten konnte, aber noch einmal konnte er einen erfahreneren Spieler nicht mehr überraschen.

*Auf dem schlecht verlegten Teppich, lösten sich immer wieder die Linien und mussten nachgeklebt werden.

Bei solchen Bedingungen hat man immer Sorge, dass die Spieler mit heilen Knochen raus kommen.

Davis Cup - Spanien, USA, Tschechien und Argentinen im Halbfinale

Von Karfreitag bis einschliesslich Ostersonntag wurde rund um die Welt Davis Cup gespielt.

Spanien def. Österreich 4-1
Marina d’Or, Oropesa del Mar, Castellon, ESP (clay – outdoor)

Auch ohne Nadal war Österreich chancenlos gegen Spanien.

USA def. Frankreich 3-2
Monte Carlo Country Club, Roquebrune Cap Martin, FRA (clay – outdoor)

Die Franzosen machten denselben Fehler, wie die Schweizer. Sie wählten Sand, anstelle eines Belags, der den Stärken der eigenen Mannschaft entspricht.

Tschechien def. Serbien 4-1
O2 Arena, Prague, CZE (clay – indoor)

Anscheinend gab es zwischen Tipsarevic und Stepanek nach ihrem Match einen wenig schönen Zwischenfall.

Djokovic war nicht dabei. Er bereitet sich in Monte Carlo für die ihm wichtigere Sandplatzsaison vor. Typisch, dass er, während Tsonga gegen Isner kämpfte, selbst das Rampenlicht suchte.

Argentinien def. Kroatien 4-1
Parque Roca, Buenos Aires, ARG (clay – outdoor)

Cilic rang Nalbandian im ersten Einzel nach 5 Stunden nieder. Am folgenden Tag spielten die beiden wieder einen gleich langen Marathon im Doppel gegeneinander.

Freitag, 13. April 2012

Titanic - Richard Norris Williams & Karl Behr



Es ist faszinierend, Richard Norris Willams für ein paar Momente spielen zu sehen.

This (6) minute video, presented by ESPN as a segment for the US Open in 1998, features Tennis Hall of Famers: Karl Behr and Dick Williams. Both passengers on the Titanic.
Like the 1914 tennis match they are seen playing in at the beginning, the video volleys back and forth between Dick’s family with their explanations about Dick’s Harvard connections, his near disastrous fate, and Karl’s son and granddaughter, Lynn Sanford, who reads from Karl’s memoir.

Via Lynn Sanford

Dienstag, 17. April 2012

Monte Carlo - Ein Rücktritt, kein Federer und eine unnötige Verletzung

Viel hat man bis jetzt nicht versäumt.

Ivan Ljubicic hat das letzte Match seiner Karriere gespielt, aber man hat es am einzigen Tag ohne Fernsehübertragung angesetzt. Prima Leistung von den Turnierveranstaltern. Wirklich sehr anständig.

Federer spielt nicht in Monte Carlo. So gierig ist er auch wieder nicht, dass er auf Teufel komm raus, jedem Punkt hinterherjagen muss.

Milos Raonic hat ein wenig überraschend gegen Albert Montanes verloren. Der spanische Veteran war vor ein, zwei Jahren noch eine Macht auf Sand, hat aber seit längerem verletzungsbedingt Probleme.

Gegen Raonic packte er dennoch alles aus, damit auch der letzte mitbekommt, dass der Kanadier sich auf Sand nicht bewegen kann.

Ein gutes Beispiel für den Wahnsinn im Tennis, ist die unnötige Verletzung von Juan Monaco. Der Argentinier hat am Sonntag in Houston das Finale gegen John Isner gewonnen. Damit hätte er es gut sein lassen sollen.

Anscheinend kam er erst in der Nacht in Monte Carlo an und spielte heute am späten Nachmittag sein Erstrundenmatch gegen Robin Haase. Er knickte mit dem Knöchel um und musste aufgeben. Es gibt noch keine Nachrichten über die Schwere seiner Verletzung.

So eine Dummheit wird bewundert, wenn sie gut geht, wenn sie schief geht, ist der Spieler selber schuld. Tatsächlich ist es nicht nachzuvollziehen, warum Monaco nicht abgesagt hat.

Abwärtstrend bei Gulbis setzt sich fort

Challenger-Rom

Gulbis hatte sich entschlossen diese Woche das Challenger-Turnier in Rom zu spielen, anstatt die Qualifikation für Monte Carlo.

An für sich eine vernünftige Entscheidung. Er hofft damit, ein wenig mehr Matchpraxis vor den French Open zu bekommen.

Er führte auch sofort mit Break 3-0 gegen den deutschen Veteran Simon Greul und es sah ganz danach aus, als ob das so für ihn weitergehen würde, denn Greul spielte zunächst sehr unsicher. Aber Ernests ist schon lange nicht mehr in der Lage, einen Vorsprung für sich auszunutzen.

Gulbis spielte nicht gut. Er hat schlecht aufgeschlagen und seine Grundschläge funktionierten nicht ausreichend. Er hat sich nicht gut bewegt und auch öfter die Balance verloren. Es fehlte ihm an Agressivität und Zutrauen.

Greul hat dann natürlich die nötige Sicherheit bekommen, es bis zum Schluss durchzuziehen. Er war der bessere Spieler. Für Gulbis gab es am Ende einen freundlichen Klaps auf den Rücken.

Inzwischen bin ich fast sicher, dass das Tennis für Gulbis zu tough geworden ist. Er hat nicht von ungefähr in Delray Beach davon geredet mit dem Tennis aufzuhören, wenn er dieses Jahr nichts zusammenbringt.

Tennis ist ein reines Geschäft geworden. Es sind nur noch Streber und Arbeiter erfolgreich, die sich ganz und gar den Bedingungen verschreiben. Da ist für Freigeister wie Gulbis kein Platz. Wann war denn das letzte Mal jemand an der Spitze, der eine freundliche ungezwungene Art hatte?

Guga Kuerten und Marat Safin vor bald 10 Jahren. Der erstere musste sich wegen eines Hüftschadens viel zu früh zurückziehen und Safin war ausgebrannt vom Tourstress, wie er selbst sagte.

Wenn Federer nicht wäre, der wenigstens schönes Tennis spielt und dazu fair ist, gäbe es nicht den mindesten Grund überhaupt noch zuzuschauen.

Mittwoch, 18. April 2012

Monte Carlo - Manchmal tut Dummheit tatsächlich weh - UPDATE - Monaco fällt mit grosser Wahrscheinlichkeit für den Rest der Sandplatzsaison aus

Schedule1

Glücklich die Gegner, denen sie zugelost wurden. Es ist fast so gut wie ein Freilos.

8535 Euro hat es für die erste Runde in Monte Carlo gegeben.

Wer wie Monaco, Anderson, Lopez und Berlocq im Hauptfeld von Monte Carlo ist und danach das volle Sandplatzprogramm abspulen möchte, der hätte erst gar nicht in Houston spielen dürfen oder Monte Carlo absagen müssen, wie John Isner.

Am allerwenigsten verstehe ich Juan Monaco, der das Finale in Houston gewonnen hat. Ziemlich sicher hat er ein hübsches Antrittsgeld bekommen, denn warum sollte er sonst dieses kleine Turnier in den USA spielen?

Er ist #14 der Welt und dürfte als Argentinier zusätzlich gute Werbeeinahmen haben. Es kann nicht sein, dass er verzweifelt hinter jedem möglichen Punkt und Cent hinterherjagen muss. Er setzt vielmehr fahrlässig seine Gesundheit aufs Spiel.

Donnerstag, 19. April 2012

Monte Carlo - Wieder eine schlimme Verletzung - Trauer & Regen

Julien Benneteau ist exakt an der selben Stelle ins straucheln gekommen wie Juan Monaco. Was soll man davon halten?

Der 30 Jahre alte Franzose kann ein sehr unangenehmer Gegner sein und es überrascht nicht, dass Murray seine Probleme mit ihm hatte. Es war bis 5-5 im ersten Satz ein enges Match. Ich mag das Foto von seinem Sturz nicht zeigen, denn es ist schlimmer als das von Monaco.

Der Franzose hat sich nicht nur einen Bänderriss zugezogen, sondern auch den Ellenbogen gebrochen. Murray meinte der Platz sei nicht eben. Er hätte Löcher. Gewöhnlich seien die Courts in Monte Carlo hervorragend.

Das war aber noch nicht genug Drama für den Tag. Djokovic wurde der Tod seines Grossvaters während seines Trainings mitgeteilt. Natürlich fingen Kameras diesen Moment ein.

Man muss nicht sehen, wie Djokovic regelrecht zusammengebrochen ist. Trotzdem sagte er gegen Dolgopolov nicht ab.

Er hat das von Regen unterbrochene Match in drei Sätzen gewonnen. Ein trübes Match, bei trübem Wetter.

Sonntag, 22. April 2012

Monte Carlo - Nadal Champion

Rafael Nadal def. Novak Djokovic 6-3, 6-1.

"After 7 times, thank you Novak for this one".

Was für ein seliges Lächeln von Nadal. Wie ein Kind im Süssigkeitenladen.

Acht unglaubliche Mal in Folge hat er das Turnier jetzt gewonnen. Es ist sein erster Titel seit Roland Garros letztes Jahr. Sieben Mal hatte ihn Djokovic in einem Finale ausgebremst.

Aber heute hatte Novak mental nichts mehr zuzusetzen. Er musste seit seinem zweiten Match den Tod seines Grossvaters verkraften. Dass er nicht abgesagt hat, spricht für sein Pflichtbewusstsein.

Für Dolgopolov, Haase und Berdych hat es gerade noch so gereicht.

"You know that the Prince and Princess are here, for support."

Das sagte Fürst Albert bei der Siegerehrung zu ihm.

Was bleibt von Monte Carlo?

Neben Monaco und Benneteau hat sich auch ein Spieler während der Qualifikation verletzt. Nadal tapte wahrscheinlich das erste Mal seine Knöchel, weil er es mit der Angst zu tun bekam. Auch Murray und Djokovic monierten den Zustand des Court Central. Und vielleicht hat Murray auch deswegen zu zögerlich gegen Berdych gespielt.

Vor ein paar Jahren habe ich Monte Carlo noch verteidigt. Auch wenn ich dieses Jahr nicht oft reingeschaut habe, störte ich mich an den Bildern der Zuschauer(innen) die die Regie meinte zeigen zu müssen.

Beim Match Raonic gegen Montanes wurde ein männlicher Zuschauer abgeführt, der mir der selbe zu sein schien, der letztes Jahr beim Match von Raonic gegen Gulbis pöbelte und gleichfalls hinauskomplimentiert wurde.

Natürlich sind die meisten Zuschauer vollkommen normale Leute, die Tennis sehen wollen und gutes Geld für die Karten bezahlen. Wen die Sponsoren einladen, ist eine andere Sache.

Dienstag, 24. April 2012

Offline

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Sonntag, 29. April 2012

Stadtflucht

April_1



April_2



April_3



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April_10



April_15



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April_13



April_12



April_17

Durch den langen kalten Winter hat sich der Frühling um mindestens zwei Wochen verzögert.

Montag, 30. April 2012

BMW Open - Petzschner & Haas

Petzschner_Haas

Beide mit bester Laune.

Haas in bayerischem Rautenmuster.

Petzschner wird glücklich sein, dass er wieder spielen kann, da ist die knappe Niederlage im Doppel nicht so wichtig.

BMW Open - Andrang beim Doppel

Doppel1


Kohlmann_Murray

Unverkennbar ein Murray.


Baghdatis_Youzhny

Kohlmann und Jamie Murray haben sich gegen die Einzelspieler Baghdatis und Youzhny durchgesetzt.

BMW Open - Rochus & Malisse

Malisse_Rochus

Die Farbe von Rochus' Trainingsanzug steht nicht jedem.

Er spielte schon einmal besser als gegen Tomic. Der kleine Belgier ist gewöhnlich ein giftiger Gegner.

Neben ihm sein Landsmann Xavier Malisse, der Erstrundengegner von Ernests Gulbis.

BMW Open - Tomic

Tomic_Aufschlag

Tomic beim Aufschlag.


Tomic

Mir scheint er ein netter Kerl zu sein.

Falls er das Turnier gewinnt, hat er wieder einen Beemer.

BMW Open - Gulbis

Ernests_greeting


Ernests_signing

Ein Sponsorentermin für ihn.

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