Sonntag, 1. Januar 2012

Und weiter mit Tennis

2012

Dolgopolov ist damit einer der ersten, die im neuen Jahr ein Match gewonnen haben.


2012_

Andy Murray stahl gestern allen die Show mit der Nachricht, dass er Ivan Lendl als Coach verpflichtet hat.

Der Schotte spielt sein erstes Turnier in Brisbane Dort treffen auch die Freunde und Doppelpartner Melzer und Petzschner gleich in der ersten Runde aufeinander.

Chennai hat wie jedes Jahr das schwächste Feld. Nach der Absage von Cilic ist es sogar noch schwächer. Klug von Raonic dort zu melden. Kurz vor Jahresende fand sich noch ein sehr lesenswertes Interview mit ihm.

Dagegen treten sich in Doha die Topspieler gegenseitig auf die Füsse. Gulbis muss in der ersten Runde gegen Dr. Mikhail Youzhny ran. Es hätten auch Federer oder Nadal werden können, denn anders als letztes Jahr, ist der Lette ungesetzt.

Djokovic hat gestern die Exhibition in Abu Dhabi gewonnen. Anscheinend hat er seine Matches gegen Monfils, Federer und Ferrer überlegen gespielt. Wenn ich richtig informiert bin, spielt er vor den Australian Open kein Turnier mehr.

Nadal liess aus Abu Dhabi verlauten, dass er wegen anhaltender Schulterbeschwerden, nach den Australien Open den ganzen Februar kein Turnier spielen wird. Seltsamerweise spielte er dennoch die Exhibiton dort und ist auch in Doha am Start.

The same procedure as last year

Silvester2011


Silvester2011__


Silvester2011_

Sprüche von betrunkenen Schweden sollte man nicht als Volksweisheit ausgeben.

Leichter Schnellfall ging bis zum Abend in eine Art Nieselregen über. Das hat aber keinen davon abgehalten es richtig krachen zu lassen. Ein kleines Feuerchen in unserer Strasse gefiel der Polizei dann aber doch nicht.

Heute hat es 10 Grad plus. Der Winter soll sich schämen. Die Strassenreinigung ist gerade damit beschäftigt, die Hinterlassenschaften meiner Nachbarn wegzumräumen.

Dienstag, 3. Januar 2012

Doha - Gulbis verliert enges Match gegen Youzhny

Gulbis_Youzhny

Mikhail Youzhny def. Ernests Gulbis 6-4, 6-7 (4), 6-2.

Ich habe nicht erwartet, dass Ernests nach seiner schwierigen Saison im neuen Jahr gleich wie der Phönix aus der Asche aufersteht. Dazu ist Tennis zu mental.

Man konnte das Match nicht sehen und es gibt nichts unsinnigeres als Vermutungen anzustellen.

Die nackten Fakten: Ernests führte im ersten und im dritten Satz mit Break, wehrte im zweiten zwei Matchbälle ab, gewann aber den Tiebreak.

Es war ein Nebenplatz ohne Hawkeye und es war windig in Doha und er spielt mit einem anderen, leichteren Schläger der gleichen Firma. Er machte 11 Asse, aber auch 8 Doppelfehler. Das Match verlor er trotz Satzführung im dritten Satz am Ende mit Doppelbreak.

Youzhny wehrte sechs von acht Breakbällen ab. Gulbis vier von neun.

Ernests spielt erst wieder bei den Australian Open.

Edit:

Fake

Der von mir in den Kommentaren verlinkte Matchreport ist gefakt. Eine Dreistigkeit zu suggerieren, man hätte ein Match gesehen. Ich war nicht ohne Grund misstrauisch.

Max Pett

Aubergine

Mit Tofu und Pilzen gefüllte Aubergine, Tomatensaue und Salat


Lychees

Lychees, Kirschen und Beeren

Samstag, 7. Januar 2012

Angry Fish



Mardy Fish was given a code violation for spitting toward the block of Bulgarian fans during the singles match

Fish hatte im Einzel beim Hopman Cup, einem an sich netten Einladungsturnier im australischen Perth, 6-2, 6-1 gegen den jungen Bulgaren verloren. Vielleicht ahnt der 30 Jahre alte Amerikaner, dass seine Tage in den Top-10 gezählt sein könnten.

Er hatte erst vor wenigen Jahren nach einer Abmagerungskur sein Spiel auf Toplevel gebracht. Anscheinend war ihm vorher nicht bewusst, dass Fitness im Tennis eine entscheidende Rolle spielt.

Für Dimitrov hat sich seine Teilnahme beim bedeutungslosen Hopman Cup auch nicht wirklich ausgezahlt. Nach den zwei Matches beim Hopman Cup reiste er sofort nach Sydney, wo er gleich zwei Qualifikationsmatches hintereinander spielten musste. Im zweiten gab er vor Erschöpfung auf.

Dimitrov ist erst 20 Jahre alt, aber man kennt ihn schon eine kleine Ewigkeit. Seine Spielweise wurde schon früh mit der von Federer verglichen. Entsprechend gross ist der Erwartungsdruck, der auf ihm lastet.

Sonntag, 8. Januar 2012

Die erste Woche Tennis

und man wünscht sich fast die Off-Season zurück oder möchte wenigstens in einen Dornröschenschlaf fallen, bis mal wieder jemand gewinnt, den man schätzt.

OK. Doha, das die besten Spieler mit Annehmlichkeiten, wie Geld und Glamour lockt, war nicht wirklich übel, wenn man davon absieht, dass Federer wegen muskulärer Probleme im Rückenbereich das Halbfinale gegen Tsonga absagen musste. Es ist erst das zweite Mal in seiner Karriere, dass Federer ein Match abgesagt hat.

Es ist auch immer gut für das Tennis, wenn Nadal verliert. Was für mich überraschend kam, denn er gewann die ersten drei Runden mit gewohnter Brutalität, bis eben Monfils im Halbfinale der Sache ein Ende machte.

Das Finale fand dann, man kann es nicht anders sagen, unter irregulären Bedingungen statt. Dicker Nebel, der vom Meer aufkam, machte den Platz so glitschig, dass die beiden Freunde Monfils und Tsonga sicher nicht mit letzter Konsequenz spielen konnten, zu gross war die Verletzungsgefahr. Tsonga, der sich die Matches davor immer gerade so durchwurschtelte, war am Ende der Glücklichere.

Als kleiner Bonus ein erstes Foto von Gulbis.

Brisbane stand ganz im Zeichen von Murray. Der Schotte, der wie eine Bienenkönigin umhegt und gepflegt wird, jammerte sich durch die ersten zwei Runden. Inzwischen war auch Lendl zu seiner Unterstützung eingetrudelt. Das Finale gewann er dann ohne Mühe, weil sein Gegner Dolgopolov wegen einer Beinverletzung nicht voll spielen konnte.

Zur Erinnerung: So sah es letztes Jahr in Brisbane wenige Tage nachdem das Finale gespielt war aus.

Chennai, ein Turnier so schwach besetzt, dass es sich nicht lohnte hinzuschauen. Die gesetzten Spieler dazu mit Freilos. Wie vorherzusehen, setzte sich Raonic durch. Er zermürbte Tipsarevic in drei Tiebreaks in drei Stunden und 13 Minuten. Der inzwischen sehr solide spielende Serbe war einem Sperrfeuer von 35 Assen ausgesetzt. Es gab kein einziges Break. Raonic konnte 9, Tipsarevic 4 Breakchancen nicht verwerten. An einen wie Raonic werde ich mich nie gewöhnen.

Nächste Woche wird in Sydney und Auckland gespielt, dann gehen schon die Australian Open los.

Schon fast vergessen: Del Potro spielt nicht Davis Cup gegen Deutschland. Es scheint ihm nicht wichtig genug, denn er kann sich nicht darauf verlassen, dass es das argentinische Team ohne ihn schafft.

Dienstag, 10. Januar 2012

Hahaha

C'est si bon.

Mittwoch, 11. Januar 2012

Beinahe Vollmond

Vollmond1

Locker Room Secrets



Baghdatis lässt sich von den gutgelaunten britischen Doppelspielern Ross Hutchins und Colin Fleming doch einiges entlocken.

Ich habe den Verdacht, dass Doppelspieler den meisten Spass auf der Tour haben. Sie kommen in der Welt rum und der Stress hält sich in Grenzen.

Das bestätigt auch das Interview mit einem ihrer Kollegen, dem Doppelspieler Jean-Julien Rojer.

Freitag, 13. Januar 2012

Australian Open - Die Auslosung

Söderling, Cilic, Robredo, Gonzalez, Blake, Devvarman, Mathieu und Berrer mussten absagen.

Der immer noch unter den Nachwirkungen des Pfeifferischen Drüsenfiebers leidende Söderling war letztes Jahr noch auf #4 gesetzt. Die überstrapazierten Big Four mit Murray gibt es noch nicht gar so lange, auch wenn die Medien das Gegenteil suggerieren.

[1]Djokovic v Lorenzi
Giraldo v Qualifier
Ito v Starace
[29]Stepanek v Mahut
[23]Raonic v Volandri
Rosol v Petzschner
Stebe v Hewitt
[15]Roddick v Haase

Djokovic, die Nummer eins der Welt, gegen den Spieler, der es als letzter ins Hauptfeld schaffte. Wie aufregend ist denn das!

Wer kann den Serben, der letztes Jahr jeden pulverisierte davon abhalten seinen Titel zu verteidigen?

Raonic, der im Moment beste Aufschläger der Tour, braucht schon etwas mehr als nur seinen Aufschlag, um das zu schaffen, muss er erst an Petzschner und Roddick vorbei.

Beide konnten letztes Jahr gegen den aufstrebenden Kanadier gewinnen. Aber leider scheint Petzschner inzwischen mehr aufs Doppel mit Melzer fokusiert.

So dürfte es zu einem Blockbuster zwischen Raonic und Roddick kommen, denn dass Hewitt das verhindert ist mehr als fraglich. Der Australier kam nur mit Wildcard ins Feld.

[9]Tipsarevic v Tursunov
Qualifier v Duckworth
Youzhny v Qualifier
[17]Gasquet v Seppi
[27]Chela v Russell
Kunitsyn v Andujar
Bachinger v Sweeting
[5]Ferrer v Machado

Tursunov hat auch selten Glück mit der Auslosung.

Sonst fällt mir zu diesem Achtel nicht viel ein. Ferrer spielt morgen in Auckland noch das Finale. Er ist damit der einzige Topspieler, der sich in der Woche vor den Australian Open noch abarbeitet. Vielleicht ein Vorteil für Youzhny oder Tipsarevic.

-------------------

[4]Murray v Harrison
Malisse v Roger-Vasselin
Llodra v Gulbis
[32]Bogomolov Jr. v Gimeno-Traver
[19]Troicki v Ferrero
Garcia-Lopez v Kukushkin
Bellucci v Sela
[14]Monfils v Matosevic

Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Murray ist tatsächlich mal in Djokovics Hälfte gelandet. Die britischen Reporter dürfte der Schlag getroffen haben, denn dazu trifft er sicher auf die starken Franzosen Monfils und Tsonga im Achtel- bzw. Viertelfinale.

Gulbis hätte es für die erste Runde schlimmer, aber auch besser treffen können. Llodra ist genauso unberechenbar wie er. Davon abgesehen, steckt er zusammen mit Murray im schwierigsten Viertel.

[12]Simon v Qualifier
Benneteau v K.Beck
Souza v Ebden
[24]Nishikori v Robert
[26]Granollers v Levine
Gil v Dodig
Qualifier v Mello
[6]Tsonga v Istomin

Wieder ein Achtel zu dem mir nichts einfällt, ausser dass es nicht die mindeste Unterhaltung verspricht.

Benneteau spielt morgen das Finale in Sydney, was an sich schon überraschend ist. Man könnte aber auch so blind auf Tsonga setzen.

Ich glaube auch nicht, dass Ebden mehr als eine Runde weiter kommt. Immerhin schaffte es der sympathische Australier ohne Wildcard ins Hauptfeld.

-------------------

[8]Fish v Muller
Falla v Fognini
Montanes v Riba
[25]Monaco v Kohlschreiber
[20]F.Mayer v Lu
Qualifier v Darcis
Qualifier v Kavcic
[11]Del Potro v Mannarino

Gilles Muller ist ein Spieler, den keiner gern als Gegner hat. Sein Aufschlag ist schwer zu brechen. Doch scheint sein Schwung vom letzten Jahr gebremst. In Sydney verlor er überraschend glatt in der ersten Runde.

Ob Fish tatsächlich nicht in Form ist, dürfte sich spätestens gegen Kohlschreiber herausstellen. Mayer laboriert an einer Leistenverletzung. Del Potro hat also einiges Glück hier.

[13]Dolgopolov v Jones
Kamke v Hanescu
De Schepper v Querrey
[22]Verdasco v Tomic
[31]Melzer v Karlovic
Berlocq v Qualifier
Prodon v A.Beck
[3]Federer v Qualifier

Dass das australische Jungtalent Tomic gegen Verdasco in der ersten Runde spielen muss, sollte eigentlich als Beweis genügen, dass bei der Auslosung nicht manipuliert wurde.

Federer sollte sich hier durchsetzen. Allerdings nur, wenn er wieder 100 % fit ist, ansonsten würde ich auf Dolgopolov tippen.

-------------------

[7]Berdych v Ramos
Rochus v Qualifier
Stakhovsky v Qualifier
[30]Anderson v Qualifier
[21]Wawrinka v Paire
Baghdatis v Becker
Chardy v Dimitrov
[10]Almagro v Kubot

Berdych wird sich nicht beklagen. Auf Baghdatis muss er allerdings ein Auge haben, der Zypriote erscheint mir in bestechender Form.

Chardy vs. Dimitrov. Da gibt es wieder ein Küsschen. Richtig freuen werden sich die beiden Spieler aber nicht auf den frühen Schlagabtausch.

[16]Isner v Mitchell
Nieminen v Nalbandian
Cipolla v Davydenko
[18]F.Lopez v L.Mayer
[28]Ljubicic v Qualifier
Qualifier v Young
Haas v Qualifier
[2]Nadal v Qualifier

Die einfachste Auslosung für Nadal. Sieben Qualifikaten finden sich in seinem und Berdychs Viertel. Aber alle seine Matches werden im Fernsehen übertragen.

Isner scheint nicht in Form. Er verlor sein erstes Match in Sydney gegen einen Aussenseiter ohne, dass auch nur ein Tiebreak gespielt wurde. Auch mit Nalbandian ist nicht zu rechnen, zu häufige Verletzungen handicapen den Argentinier.

Falls Murray das Turnier gewinnt, hat er meinen vollen Respekt, denn er hat den steinigsten Weg.

Sonntag, 15. Januar 2012

Nadal kritisiert Federer

"For him it's good to say nothing. Everything positive. 'It's all well and good for me, I look like a gentleman,' and the rest can burn themselves.

Er fühlt sich von Federer nicht genug unterstützt. Unter anderem hätte er gern, dass die Punkte statt einem, zwei Jahre stehen bleiben. Damit würde das System noch statischer, als es sowieso schon ist.

Nadal hätte auch gern weniger Pflichtturniere für die Topspieler. Dabei spielt er zusätzlich ganz gern kleinere Turniere, wenn das Antrittsgeld stimmt. Dasselbe gilt für Exhibitons.

Der Davis Cup passt ihm auch nicht wie er ist. Dabei ist das für viele Nationen eine Möglichkeit einmal im Jahr in ihrem Land Tennis zu zeigen. Die guten Besucherzahlen sprechen für sich.

Nadal hätte auch gern weniger Turniere auf Hartplatz. Was nicht heisst, dass er stattdessen für mehr auf Rasen oder gar für Hallenturniere auf Teppich ist.

Federer hält von Nadals Ideen nicht viel. Ihm ist bewusst, dass die meisten Spieler ausreichend Turniere brauchen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Ich glaube, er sagte sogar, wenn er Forderungen nach weniger Turnieren unterstützen würde, könnte er den Spielern jenseits der Top-40 nicht mehr in die Augen schauen.

Auch Murray hätte gern weniger Turniere. Scheut sich aber nicht, nach Wildcards zu fragen, wenn es ihm in den Kram passt, auch wenn sie dann vielleicht einem anderen Spieler wieder weggenommen wird, wie letztes Jahr in Basel.

Roddick hat man auch schon wie Nadal reden hören. Es müsse weniger Pflichtturniere geben, damit man dem Publikum immer das Top Material in Bestform anbieten könnte. Da war er noch in den Top-10.

Eigentlich müsste er mit dem Tennis inzwischen aufhören, wenn es stimmt, dass er einem Sponsor sagte, man bräuchte im Vertrag nicht berücksichtigen, was er bekommt, wenn er aus den Top-10 fällt, denn dann würde er nicht mehr spielen.

Ob es in der Zukunft mal so kommt, wie Pete Bodo es an die Wand malt?

... you can see how the great pros of the future might play just six or eight or 10 tournaments a year.

Nadal und Murray wäre es heute schon recht.

Zubereitet

Fenchelsuppe

Es hatte sich ergeben, dass zu viel Fenchel vorrätig war. Vielleicht einmal eine Fenchelsuppe probieren?

Sahnige Fenchelsuppe

Zutaten für 2-3 Personen

2 mittelgrosse Fenchelknollen
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe (habe ich weggelassen)
1 Kartoffel
1/2 Teelöffel Fenchelsamen
1 Sternanis
Olivenöl
3/4 l Gemüsebrühe
Salz
weisser Pfeffer (ich hatte nur schwarzen)
100 ml Sahne
2 TL Zitronensaft

etwas geschlagene Sahne und Fenchelgrün zum Dekorieren.

Gehackte Zwiebeln mit etwas Olivenöl in einem Topf andünsten. Dann den kleingeschnittenen Fenchel hinzugeben und ein paar Minuten mitdünsten. Kartoffelwürfel dazugeben.

Anstatt Hühnerfond, wie im ursprünglichen Rezept angegeben, habe ich Gemüsebrühe genommen und auch nur einen dreiviertel Liter. Fenchelsamen und Sternanis in einem verschnürten Teefilter mit reinhängen.

Alles zusammen etwa 10 Minuten köcheln lassen bis das Gemüse weich genug ist. Das Gewürzsäckchen nicht vergessen zu entfernen und die Suppe pürieren. Danach einen guten Schuss Sahne hinzugeben. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Eventuell noch einmal aufkochen.

Mit einem Klecks geschlagener Sahne und Fenchelgrün anrichten. Fertig. Die Suppe schmeckte ausgesprochen fein, auch ohne Hühnerfond. Dazu passt geröstetes Toastbrot.

Mehr Zubereitetes

Wintersonne

Wintersonne

Florian Mayer nicht bei den Australian Open

AO2012

Er hat sich die Verletzung in seinem ersten Match des Jahres in Brisbane zugezogen.

Montag, 16. Januar 2012

Zitiert

Myles

Kein Showcourt für die beiden ungesetzten Spieler. Letztes Jahr bekam Gulbis auch keinen, obwohl auf 24 gesetzt.

Auch Raonics Match ist auf einem Platz ohne Kameras. Es gibt insgesamt wohl nur fünf Showcourts.


Eggy

Fotos von Gulbis beim Training.

Mit neuem alten Coach Hernan Gumy.

Stephanie Myles hat es sich auch nicht nehmen lassen, ihn beim Training zu fotografieren.

Australien Open - 5-Satz-Matches am laufenden Band gleich am ersten Tag

Wenn man morgens die Ergebnisse sieht, glaubt man es manchmal fast nicht.

Nach einer Woche kühlem und regnerischem Wetter war es das erste Mal richtig heiss in Melbourne. Die Umstellung kann nicht einfach gewesen sein.

Tomic def. Verdasco 4-6, 6-7(3), 6-4, 6-2, 7-5.

Der junge Australier sah nach Zweisatzrückstand, wie der sichere Verlierer aus.

Dimitrov def. Chardy 4-6, 6-3, 3-6, 6-4, 6-4.

Dolgopolov def. Jones 1-6, 4-6, 6-1, 6-1, 6-2.

Das hatte man sich für Dolgopolov* einfacher vorgestellt gegen einen unbekannten Australier mit Wildcard.

Young def. Gojowczyk 6-1, 6-2, 4-6, 1-6, 6-2.

Der völlig unbekannte junge Deutsche (#248) brachte die Nummer 42 in Bedrängnis.

Lacko def. Ljubicic 3-6, 4-6, 6-3, 6-4, 6-4.

Irgendwann schlägt das Alter zu. Dabei gibt es welche, die hielten Ljubicic für eine frühe Hürde für Nadal.

Cipolla def. Davydenko 6-4, 4-6, 3-6, 6-2, 6-1.

Stakhovsky def. Marchenko 6-3, 6-7(9), 4-6, 6-3, 7-5.

Kohlschreiber def. Monaco 7-5, 4-6, 6-3, 6-7(4), 6-0.

Nachtrag:

*Dolgopolov ging es nicht gut, wie er auf Twitter nach dem Match mitgeteilt hat.

Der Ukrainer leidet am Gilbert-Syndrom. Einer an und für sich wohl harmlosen Stoffwechselkrankheit.

Dienstag, 17. Januar 2012

Trauerspiel

G_L


G_


Wie kann jemand den ersten Satz mit mit 6-2 gewinnen und danach 1-6, 2-6, 2-6 eingehen?

Es war heiss und sehr windig, aber die Luftfeuchtigkeit hielt sich in Grenzen. Die Bilanz gegenüber Llodra war 2-0.

Nachtrag:

Hier noch ein Interview mit Llodra. Er meinte, er sei bei dem starken Wind mit seinem Slice gegenüber Gulbis vielleicht ein wenig im Vorteil gewesen. Er hätte aber gewusst, dass es mit Gulbis auch ein mentales Match werden würde.

So wird es wohl gewesen sein. Gulbis demnach auch an den ungünstigen Bedingungen gescheitert. Dass er sich darüber immer aufregt, hat sicher auch nicht geholfen.

Stephanie Myles hat ein wenig von dem Match gesehen. Llodra hätte sehr gut gespielt. Woran ich nicht zweifle, schliesslich hat er unendlich viele Breakbälle abgewehrt. Man weiss ja, dass der Franzose wie in Trance Serve-und-Volley spielen kann und dann praktisch nicht mehr zu stoppen ist.

Mittwoch, 18. Januar 2012

Australian Open - Wie ein schlechter Schiedsrichter den 5-Satz-Marathon von Isner und Nalbandian ruinierte

"I asked for Hawk-Eye as he made an overrule. I say 'okay, I see the mark, I challenge', not a big deal, but he didn't want to do it,"

Im letzten Satz beim Stand von 8-8 und Breakball für den Argentinier.

Nach diesem aufwühlenden Intermezzo lief für Nalbandian nichts mehr. Isner, der schon Krämpfe hatte, gewann nach vier Stunden und 41 Minuten 4-6, 6-3, 2-6, 7-6(5), 10-8.

Donnerstag, 19. Januar 2012

Must Read - Shank Tennis - Incompetent Kader, demented Dave and breaking with Baggy: Reflections on a crazy day 3

Against similarly one-dimensional players, there’s nothing too out of the ordinary about the lanky yank’s game but against an artist like Nalbandian his limitations are harshly exposed.

It’s Stoke City against Barcelona, a Damien Hirst bovine carcass next to a Caravaggio, a Twilight novel against The Old Man and the Sea.

His tennis is ugly and there’s no getting away from it.

Zeige mir Dein Zimmer und ich sage Dir wer Du bist



Raonic ist reichlich bieder für sein Alter, aber so mögen es die Sponsoren.

Er hatte wohl ein paar Schwierigkeiten gegen Petzschner heute, meinte, er sei froh durchgekommen zu sein.

Diese nicht uninteressanten Roomstories gibt es auch noch von Dimitrov und Dolgopolov. Beide ganz anders als Raonic. Weniger geschäftsmässig.

Dolgo nicht sehr ordentlich und ständig in Lachen ausbrechend, kommt sehr sympathisch rüber. Aber so ist er auch auf dem Platz. Immer lächelnd. Dimitrov mit jungenhaftem Charme, um mal eine abgdroschene Phrase zu bemühen. Auch er muss dauernd lachen. "I always sleep with my fitness coach."

Dolgopolov spielt nach zwei gewonnen 5-Satz-Matches als nächstes gegen Tomic. Dimitrov ist gegen Almagro in der zweiten Runde ausgeschieden.

Nachtrag:

Raonic muss als nächstes nicht gegen Roddick spielen. Der Amerikaner verletzte sich nach gewonnenem ersten Satz gegen Hewitt und gab im Verlauf der Partie auf.

Hewitt hat keine Waffen gegen Raonic. Der Veteran, der nur seinen Rücktritt hinauszögert, wird auch seinen Aufschlag nicht ständig durchbringen können.

Freitag, 20. Januar 2012

Australian Open - Wieder hat die Fehlentscheidung eines Schiedsrichters ein gutes Match vermasselt



"In my mind, I didn't challenge."

Bis dahin hatte ich eigentlich nichts gegen Tomic.

Das Momentum war zu dem Zeitpunkt auf Dolgopolovs Seite. Tomic schien langsam aber sicher nachzulassen.

Die Journalisten werden in der Mehrheit die Sache herunterspielen, weil der junge Australier kommerziell zu wichtig ist.

Für eine ähnliche Sache in einem Doppel bei den US Open wurde Philipp Petzschner von ihnen an die Wand genagelt. Er hatte nicht zugegeben, den Ball mit der Hand berührt zu haben, aber es war wenigstens kein enges Match.

Späte, aber nicht zu späte Fotogeschichte von Stephanie Myles

Ernest Gulbis - short stay from Stephanie Myles on Vimeo.

Samstag, 21. Januar 2012

Australian Open - Milos Raonic wird Favoritenrolle nicht gerecht

Lleyton Hewitt def. Milos Raonic 4-6, 6-3, 7-6 (5), 6-3.

Hewitt wird es selber nicht glauben können.

Der 21 Jahre alte Raonic spielte das erste Mal in seinem Leben bei einem Grand-Slam-Turnier auf einem Center Court. Aber nicht die Atmosphäre hat ihn beeindruckt. Es war sein Gegner.

Gegen einen Veteranen zu spielen ist nie einfach. Ihre grosse Erfahrung und die Tatsache, dass sie im Gegensatz zu ihren jüngeren Gegnern nichts mehr beweisen müssen, macht diese Matches zu einer mentalen Herausforderung. Erst recht, wenn es sich um eine ehemalige Nummer eins wie Hewitt handelt.

Raonic, der schon gegen Petzschner nicht ganz überzeugte, scheiterte an einem kämpferischen Lleyton Hewitt und nicht zuletzt an seinen Nerven. Das intelligente und variationsreiche Spiel des kleinen Australiers deckte auch die spielerischen Schwächen des 1,96 m grossen Aufschlägers Raonic auf.

Trotzdem war es für den fast 31 Jahre alten Hewitt nicht einfach das Match auszuservieren. Auch er spürte den Druck. Er liess das erste Mal in diesem vierten Satz eine Breakchance zu und verwandelte erst den dritten Matchball.

So bleibt uns in der vierten Runde ein erster Vergleich zwischen dem von den Medien arg gehypten Kanadier und der Nummer eins der Welt, Novak Djokovic, verwehrt. Stattdessen darf Hewitt noch einmal auf den Center Court in Melbourne. Vielleicht das letzte Mal in seiner Karriere.

Sonntag, 22. Januar 2012

Australian Open - Berdych verweigert nach knappen Sieg Handschlag mit Almagro, nachdem dieser ihn angeschossen hat, aber das Publikum kapiert das nicht



Almagro, einer der weniger sympathischen Spieler auf der Tour. Safin nannte ihn und, hier kommt's, Berdych, als die Spieler, die er nicht mochte.

Das war unschön von Almagro. Wenn der Ball ins Gesicht gegangen wäre, hätte das übel ausgehen können. Berdych hat da durchaus das Recht, den Handschlag zu verweigern.

Natürlich ist es ein Sakrileg den Handschlag zu verweigern. Aber es ist schon etwas heuchlerisch von den Medien Berdych deswegen so massiv anzugehen.

Safin hat Almagro seinerzeit auch nicht die Hand gegeben. Ich kann mich nicht erinnern, dass das jemanden interessiert hätte.

Die unrühmlichste Rolle spielte das australische Publikum. Man kann davon ausgehen, dass die Randalierer betrunken waren.

Boris Becker hat vor ein paar Jahren gemeint, die Spieler seien heutzutage zu nett zu einander. Jetzt sind sie mal ein bisschen unnett und es ist auch nicht recht.

Australian Open - Keine Überraschungen - Nadal, Berdych, Del Potro und Federer im Viertelfinale

RF2

Federer mag es lieber kurz und schmerzlos wie ich.

Roger Federer def. Bernard Tomic 6-4, 6-2, 6-2.

Hatte Tomic mit gerade mal 12 Jahren tatsächlich schon einen Sponsor? Der Eurosportreporter deutete das an, als er erzählte, dass der Australier Federer vor sieben Jahren kennengelernt hätte, auch weil sie den gleichen Sponsor hätten.

Tomic hat im ersten Satz ganz gut mitgehalten. Sein passiv-agressives Spiel, dann doch zu passiv für einen sehr konzentrierten Federer.

Mit Del Potro bekommt Federer ein schweres Kaliber für das Viertelfinale. Kohlschreiber konnte anscheinend nichts gegen den Argentinier ausrichten.

Montag, 23. Januar 2012

Australian Open - Ferrer, Murray, Nishikori und wahrscheinlich gleich Djokovic im Viertelfinale - UPDATE - Hewitt nimmt Djokovic einen Satz ab

Mit Nishikori gibt es immerhin eine kleine Überraschung.

Der Japaner hatte schon mit der Auslosung einiges Glück. Dann hilft ihm auch noch Tsonga mit 68 unerzwungenen Fehlern. Mit Murray wird es anders laufen.

Durch Monfils verletzungsbedingter Niederlage gegen Kukushkin, hat der Schotte bis jetzt keinen einzigen gesetzten Spieler schlagen müssen, um ins Viertelfinale zu kommen. Das gleiche gilt für Djokovic. Ferrer wird sein erster gesetzter Gegner sein.

Tsonga und Monfils haben in der Off-Season mit die meisten Exhibitons gespielt. Auf Reunion, in Argentinen, Abu Dhabi und Kooyong. Das sagt alles über ihre Prioritäten.

Update:

Novak Djokovic def. Lleyton Hewitt 6-1, 6-3, 4-6, 6-3.

Hewitt liess Djokovic zeitweise alt aussehen. Das wird dem Serben nicht gefallen haben, ist es doch ein Signal für die anderen Spieler.

Dienstag, 24. Januar 2012

Australian Open - Federer und Nadal im Halbfinale - UPDATE - Murray und Djokovic setzen sich gleichfalls durch

Roger Federer def. Juan Martin Del Potro 6-4, 6-3, 6-2.

Etwas überraschend, wie wenig von Del Potro kam, der anscheinend Probleme mit der Hitze oder Luftfeuchtigkeit hatte. Aber er ist zurück in den Top-10.

Rafael Nadal def. Tomas Berdych 6-7, 7-6, 6-4, 6-3.

Tomas hätte es schaffen können, aber dazu hätte er den zweiten Satz gewinnen müssen oder wenigstens den dritten.

Nadal musste sehr kämpfen, um es gemässigt auszudrücken. Respekt für den Tschechen. Vier Stunden und vierzehn Minuten gegen Nadal. Die wenigsten halten das so lange durch.

Einfach wird es nicht für Federer.

Update:

Andy Murray def. Kei Nishikori 6-3, 6-3, 6-1.

Nachdem Monfils und Tsonga überraschend verloren haben, wurde es für Murray immer einfacher. Dazu hatte der junge Japaner schon zu viele enge Matches in den Knochen.

Novak Djokovic def. David Ferrer 6-4, 7-6(4,) 6-1.

Anscheinend sah es eine Zeitlang so aus, als ob Djokovic sich eine Verletzung zugezogen hätte. Aber Ferrer schlägt man nicht verletzt.

Mittwoch, 25. Januar 2012

Max Pett

Karottensuppe

Karotten-Orangen-Ingwer-Suppe.


Apfelkuechlein

Apfelküchle mit Vanilleis.

Donnerstag, 26. Januar 2012

Hahaha

One theory that might explain how and why that happened is that, genius that he is, creative talent that he is, versatile and fully-formed as he is, Federer just doesn't like the discipline of the set play (leave that to the bricklayers of the tour, like Rafa, who's always working his go-to ploy: Kicker to the backhand/step around and hit the forehand off the return).

As McEnroe remarked, in consternation: "It's almost like Roger is. . . bored."

On this night of blown opportunities, Federer was beaten by Nadal—but undone by his own genius.

Australian Open - Nadal im Finale - Er schlägt Federer 6-7(5,) 6-2, 7-6(5), 6-4.

Fed_Nadal

Es läuft eben immer nach dem gleichen Schema.

Nadal spielte wie unter Drogen. Er war schon angefixt durch seinen knappen Sieg über Berdych.

Freitag, 27. Januar 2012

Australian Open - Djokovic im Finale - Er gewinnt nach vier Stunden und 50 Minuten trotz 2-Satz-Rückstand gegen Andy Murray 6-3, 3-6, 6-7(4), 6-1, 7-5.

Nole_Murray

Das habe ich auch gedacht.

Die beiden sind erst das zweite Mal bei einem Grand-Slam-Turnier aufeinandergetroffen. Das erste Mal war letztes Jahr im Finale von Melbourne. Allein das ist schon seltsam.

Djokovic schien von Anfang an keine Energie* zu haben. Er ist noch magerer als letztes Jahr, wenn das überhaupt möglich ist. Er hat nicht das mindeste Körperfett. Dazu fehlte ihm sein sonst traumwandlerisch sicheres Spiel gegen einen wie immer sehr fitten Andy Murray.

Statistik

Blau ist Djokovic.

Die beiden spielen sehr ähnliches Tennis, verteidigen was das Zeug hält, nur dass Djokovic eben doch etwas mehr attackiert. Beide waren nicht in der Lage ihren Aufschlag lange zu halten.

Novak gewann mit Müh und Not den ersten Satz, danach schien er körperlich immer mehr einzubrechen. Murray hatte mit Beginn des vierten Satzes alle Vorteile auf seiner Seite, ja selbst im fünften, als Novak das Match nicht ausservieren konnte. Aber Murray verwandelte keinen der folgenden drei Breakbälle.

Ich glaube, Djokovic hat Murray mental geschlagen, auch wenn dieser körperlich inzwischen genauso erledigt war.

85 unerzwungene Fehler sind auch zu viel. Das muss fast ein Rekord sein.

Für das Finale ist es besser, dass Djokovic gewonnen hat, denn Nadal fürchtet nur einen. Den Spieler, der ihn letztes Jahr sechs Mal in einem grossen Finale geschlagen hat.

*Anscheinend hat er wieder Probleme mit Allergien.

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

Basel - Viertelfinale...
Als Nadal heute Vormittag Paris absagte, wusste ich,...
loreley - 24. Okt, 21:17
Basel - Eine weitere...
Langsam sollte er es gut sein lassen und seinem Körper...
loreley - 24. Okt, 19:17
Goldener Oktober
loreley - 21. Okt, 19:46
Zubereitet
Reichlich Bitterstoffe. Ich bin zur Zeit süchtig...
loreley - 21. Okt, 19:44
Moskau - Gulbis trotz...
Q. Congratulations. Why was this much such a tough...
loreley - 18. Okt, 20:35

Suche

 

Status

Online seit 3243 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 25. Okt, 09:20

Credits

vi knallgrau GmbH

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page

twoday.net AGB


Profil
Abmelden
Weblog abonnieren