Freitag, 2. Dezember 2011

Davis Cup - Finale - Spanien vs. Argentinien 3-1 - UPDATE - Wird Del Potro nach dem Sieg des argentinischen Doppels den Ausgleich schaffen? - UPDATE - Spanien gewinnt den Davis Cup

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Mir haben heute 10 Minuten von Nadal gereicht.

Bei 4 Stunden und 44 Minuten ist das Scoreboard im Match von Ferrer gegen Del Potro stehen geblieben, dabei hatte Ferrer noch nicht mal ausserviert.

Argentinien hat, trotz drei Finalteilnahmen, noch nie den Davis Cup gewonnen und nach dem ersten Tag haben sie schon die Gewissheit, dass sie es auch dieses Mal nicht schaffen werden.

Ich glaube, Del Potro hat geweint, mir ist auch nach weinen. Wahrscheinlich fehlte ihm die Matchpraxis. Nach dem was ich vom vierten Satz gesehen habe, hätte er gewinnen müssen.

Wie können Nadal und Ferrer, die beide in London mehr tot als lebendig waren, in so kurzer Zeit frisch und munter jeden einzelnen Satz über eine Stunde lang herauszuschinden?

Das war's für dieses Jahr vom Tennis. Vielleicht schreibe ich noch ein Resümee.

Update:

Nur Djokovic kann Nadal auf Sand schlagen.

Davis Cup - Official Site

Sonntag, 4. Dezember 2011

Marat Safin im russischen Parlament

Duma

Für Putins Partei übrigens.

Zweiter Advent

Lichterkette

Dienstag, 6. Dezember 2011

Unterwegs mit Jim Knopf, Lukas dem Lokomotivführer und Emma am Nikolaustag

Dampflok


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Nachtrag:

Ich wurde darauf hingewiesen, dass ich zuerst die falsche Lok verlinkt habe.

Hier findet sich die Baureihe dieser Lokomotive bei Wikipedia.

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Ein Rückblick

Nadal wurde unsanft entthront und das ausgerechnet von Novak Djokovic, dem ewigen Halbfinalisten. Dessen frühen Triumph bei den Australien Open 2008, hatten die meisten längst vergessen. Aber wenn man nachdenkt, wer hätte es sonst sein können?

Ein Jahr, wie Nadal es 2010 hatte und jetzt Djokovic, ist nicht wiederholbar. Nicht für Spieler mit diesem kräfteraubenden Tennis. Nadal hält schon länger durch, als es sich jeder vorstellen konnte.

Wer hätte geglaubt, dass ein in London noch so ausgebrannt wirkender Spieler, sich so schnell würde regenerieren können? Im Davis-Cup-Finale war nichts mehr von Müdigkeit zu sehen. Da wundert der Rundumschlag von Yannick Noah gegen spanische Sportler nicht. Ähnlich wie Djokovic probiert auch Nadal einiges aus, das für die meisten Spieler nicht im Bereich ihrer Möglichkeiten sein dürfte.

Nadal und Djokovic. Djokovic und Nadal. Die anderen waren die meiste Zeit nur Statisten. Auch Federer und Murray. Sie hatten ihre Erfolge erst, als Djokovic und Nadal nach den US Open nachliessen. Federers Halbfinalsieg gegen den Serben in Roland Garros die einzige Ausnahme.

Djokovic und Nadal haben eine besondere Mentalität. Dass Nadal wie ein Zirkuskind ist, das nichts anderes als die Manege kennt, weiss man inzwischen. Dass Djokovic narzisstisch ist, fiel mir erst dieses Jahr auf. Sein Darstellungstrieb fand kürzlich seinen Höhepunkt in einem Gastauftritt in einem besonders scheusslichen Produkt Hollywoods. Aber noch unangenehmer ist sein extremer Patriotismus.

Jetzt fragt sich, ob er körperlich so weitermachen kann. Wenn nicht, tut sich nächstes Jahr eine Lücke auf, die am ehesten Nadal für sich nutzen wird, denn Überraschungen sind im Tennis selten geworden. Trotzdem gab es dieses Jahr ein paar davon, wenn auch kleinere.

Etwa Alex Bogolomov. Ein Spieler der seine ganze bisherige Karriere ausserhalb der Top-100 war, entdeckte plötzlich seinen Ehrgeiz und steht mit 28 Jahren das erste Mal unter den Top-40. Der russischstämmige Amerikaner, wird kommendes Jahr für Russland Davis Cup spielen. Diese nachvollziehbare Entscheidung hat bei Pete Bodo den hässlichsten Artikel des Jahres provoziert.

Auch der Deutsche Florian Mayer gehört zu den Überraschungen. Mit gleichfalls 28 Jahren, darf er nächstes Jahr zeigen, ob er sich in den Top-30 halten kann. Denn reinkommen ist eine Sache, drinbleiben eine andere.

Die grösste Überraschung ist für mich, neben Djokovics Siegesserie, aber Tipsarevic, der im Sog seines Landsmanns in die Top-10 vorgestossen ist. Ein vorher eher durchschnittlicher Spieler, den keiner wirklich beachtete. Wie Florian Mayer gewann er erst dieses Jahr seinen ersten Titel.

Eine ständige Überraschung ist, wie viele Spieler in den Top-100, dreissig oder mehr Jahre alt sind. Auch der ewige Teenager Dimitrov ist inzwischen zwanzig. Der Australier Tomic ist mit 19 Jahren, neben Ryan Harrison, der jüngste in den Top-100. Raonic mit knapp 21 Jahren steht auf Platz 31 am weitesten oben. Der Kanadier ist nach meiner Einschätzung der ehrgeizigste unter den jüngeren Spielern.

Das System ist zu statisch geworden für grosse Überraschungen. Trotzdem hofft man natürlich, dass es anders werden könnte. Nicht unbedingt für Raonic, aber vielleicht für Tsonga oder Del Potro, den wahrscheinlichsten Kandidaten für einen grossen Titel im nächsten Jahr.

Sonntag, 11. Dezember 2011

Dritter Advent

Blumenstrauss1


Plaetzchen

Vorweihnachtliche Geschenke sind immer was Schönes.

Montag, 12. Dezember 2011

Marat






Man musste ihn lieben.

Dienstag, 13. Dezember 2011

David Foster Wallace über Tennis

TENNIS, TRIGONOMETR,
TORNADOES - A Midwestern boyhood

The String Theory

Democracy and Commerce at the U.S. Open

Federer as Religious Experience

Via Ben Rothenberg. Auch für dieses Blog gibt es immer wieder Anfragen bezüglich Wallace.

Max Pett

Schwarzwurzel

Schwarzwurzelrisotto mit Rucola und gegrillten Austernpilzen.


Beereneis

Beereneis.

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Must Read - Youzhny Graduates With PhDs in Philosophy

The 29-year-old Youzhny began studying for the degree in 2005, knowing that with limited free time as he competed on the ATP World Tour 11 months of the year, it would take him longer than the usual three-year period to complete it.

"I didn’t mind if it took 5, 6, 7, 8 years, when I had some free time I could do it slowly," explained the Muscovite, who reached a career-high of World No. 8 in the South African Airways ATP Rankings in the midst of his studies in January 2008. "I feel good because I took the time to do what I wanted to do, I finished it, and I’m happy with that.

Freitag, 16. Dezember 2011

Youzhny in einem seiner berühmteren Matches



Das war 2008 in Miami. Er hat das Match dann noch mit Tiebreak gewonnen.

Sonntag, 18. Dezember 2011

Vierter Advent

Adventfenster

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Wintersonnenwende

Alte_Linde

Die Tage werden wieder länger.

Der Baum, eine Linde, ist 1100 Jahre alt. Sie hat mich, wie hätte es auch anders sein können, schon als Kind beeindruckt. Einmal sass ein grosser Uhu mit seinen Jungen drin. Ich schaute rauf, sie zu mir runter.

Schöne Feiertage wünsche ich allen.

Blick in die Sterne

Zwilling
verströmt Schönheit und Freude, übersetzt die Schwingungen in greifbare Bilder, in Materie. Zwillingsgeborene sind sowieso nicht die Mahner in der Wüste. Sie verstehen es auch jetzt, sich überall noch Anregung und Nahrung zu holen. Zu beachten: Die Gefahren, die verdrängt oder nicht gesehen werden, können dennoch das eigene Leben beeinflussen. Deshalb lohnt es sich, manchmal genauer hinzusehen, wenn eine Irritation auftaucht. Jupiters Besuch Mitte des Jahres ist sehr willkommen und bringt ungeahnte Freuden.

Luisa Francia hat schon ihr Horoskop gemacht. Den langen Einleitungstext dazu, finde ich besonders lesenswert.

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Spezies

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Stall

Ziegen gehören zu meinen Lieblingstieren.

Gulbis Spam



"You wanna be my coach?" Mit Ernests gibt es immer was zu lachen, wie hier in Montreal. Die Interviewerin ist eine ehemalige kanadische Tennisspielerin.

Die ersten drei Turniere für Gulbis ab dem 2. Januar: Doha, Australian Open, Zagreb.

Nie war es herrlicher zu leben: Das geheime Tagebuch des Herzogs von Croÿ

Später begaben wir uns zum Ballspiel, dem in Compiègne reger gehuldigt wird als andernorts, um einen jungen Mann namens Massons spielen zu sehen, der jeden Gegner bezwang und hinreissend behende war. Auch viele schöne Damen fanden sich seinetwegen ein.

Must Read - Tennis and the Meaning of Life

• Robin Williams said, “Tennis is like chess at 90 mph.”

• Billie Jean King said that when you hit a perfect tennis shot, “it feels like mind, body and soul are integrated for a perfect moment.”

• Ernests Gulbis claimed, “Tennis is pretty simple. People who don’t understand tennis talk about it like it’s rocket science, analyzing this, analyzing that. It’s very simple. It’s just practice, practice, practice.”

• Andrea Petkovic wrote, “Tennis players have great lives. We stay at the best hotels, travel the most beautiful cities and we do what we love every day. Everything could be perfect if there wasn’t this one problem: We live in constant fear. We’re scared to get injured, scared to lose in the first round, scared of what people might think if we play poorly, we’re scared of admitting we’re scared.”

Samstag, 31. Dezember 2011

Guten Rutsch!

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