Dienstag, 1. November 2011

Valencia - Saisonende für Gulbis

Gulbis hat es nicht geschafft gegen Querrey. Das hat sich schon mit seiner Niederlage gegen Rosol in St. Petersburg abgezeichnet. Er scheint einfach nichts mehr zusetzen können. Von der Qualifikation für Paris hat er auch zurückgezogen.

Viele Spieler sind mürbe, verletzt oder bekommen es nicht mehr hin mit der Motivation für die letzten Turniere. Selbst aus der Entfernung kann man nachvollziehen, dass es den meisten reicht für dieses Jahr.

Der Kalender ist zu dicht gespickt mit Turnieren und die Saison ist insgesamt zu lang. Allein das ständige Reisen rund um den Globus. Wenigstens beginnt die Off-Season nächstes Jahr zwei Wochen früher.

Für Gulbis war es ein schweres Jahr. Immerhin hat er den Titel in Los Angeles gewonnen. So weiss er wenigstens, dass er es immer noch geht.

Nachtrag:

Ich habe via Twitter erfahren, dass Gulbis ab nächstes Jahr wieder mit seinem früherem Coach Hernan Gumy zusammen arbeitet. Seine letzten Äusserungen, dass er sich schwer getan hat sich an Canas zu gewöhnen, gaben schon zu denken.

Mittwoch, 2. November 2011

Basel - Der Djoker fast ein Choker - UPDATE - Murray sagt verletzt ab - Lucky Loser Chiudinelli hatte zuvor dessen Wildcard

Basel2

Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht.

Es ist eigentlich nichts besonderes, wenn ein Spieler nach einer Verletzungspause Schwierigkeiten hat, wieder sein gewohntes Spiel abzurufen.

Trotzdem machte Djokovic einen überraschten, wenn nicht sogar erschrockenen Eindruck, nach seinem Match gegen Malisse. Eineinhalb Sätze hätte er gut gespielt und dann plötzlich seinen Rhythmus verloren. Es war ihm anzusehen, dass er das nicht richtig verstehen konnte.

Djokovics Draw ist allerdings so einfach und wurde durch Berdychs überraschende Erstrundenniederlage gegen Nishikori sogar noch einfacher, dass er wahrscheinlich auch mit ein paar Unsicherheiten bis ins Finale durchkommen wird. Aber vielleicht auch nicht.

Sonst ist er der alte Djoker. Er fragte auf Twitter nach, ob er sich verkleiden soll oder nicht. Es sei ja ein Feiertag. Natürlich konnte er nicht davon lassen, sich halloweenmässig zu maskieren. Er nimmt sich und seine kleine Tradition eben sehr wichtig.

Update:

Andy Murray Butts Out of Basel Due to Injury.

Donnerstag, 3. November 2011

Zitiert

Murray_Rog

Autsch!

Haas bei den Olympischen Spielen, geht das?

Olympics

Ziemlich undefinierte Regeln, wenn man mich fragt.

Hier findet sich noch mehr, um die Verwirrung komplett zu machen. Es gibt sogar Wildcards. Wer hätte es gewusst?

Must Read - Badische Zeitung - Thomas Haas: „Ich war nie einer, der zurückschaut“

BZ: Klingt optimistisch für einen, der bereits laut über sein Karriereende nachgedacht hat.

Haas: Im Sommer wusste ich tatsächlich nicht, ob ich das alles noch durchhalte. Jetzt geht es wieder besser. Ich will im kommenden Jahr die ersten sechs Monate durchspielen, mir anschauen, wie es läuft und danach bewerten, wo ich stehe. Dann werde ich neu entscheiden. Ein Ziel könnte es sein, Olympia 2012 mitzunehmen. Oder vielleicht nochmal Daviscup zu spielen. Mal sehen, ob ich dafür bereit bin. Wenn Form und Weltranglistenplatzierung stimmen, dann spiele ich, so lange ich kann.

Freitag, 4. November 2011

Hahaha

What did the dentist say to a golfer? You have a hole in one :)

Novak Djokovic's photo Boa noite a todos! ;) I played solid today, and i am very happy to be through to another round. I hope you all had a good day too and if not, maybe i'll make you laugh with this photo and a little joke:
-What did the dentist say to a golfer? 
- You have a hole in one :)
Novak Djokovic on WhoSay

Aber Lächeln kann er noch.

Die Zahnbehandlung hielt Djokovic gestern nicht vom Gewinnen ab. 6-1, 6-2 fertigte er einen anscheinend sehr müden Kubot ab.

Auch ich war heute beim Zahnarzt: "Ihre Zähne sind in einem guten Zustand."

Er sollte die von meinem Neffen sehen, der hat keine einzige Füllung. Trotz heute besserer Aufklärung, scheint es immer noch eine seltene Ausnahme zu sein, wenn ein Kind keinen Karies hat.

Samstag, 5. November 2011

Basel - Djokovic verliert vor dem Finale gegen Nishikori

Kei Nishikori def. Novak Djokovic 2-6, 7-6 (4), 6-0.

Djokovic ist kein Übermensch. Nach vier Wochen ohne jedes Tennis und erst knapp zwei Wochen Training, hätte er schon ein paar Tage früher verlieren können.

Auch wenn man diese Niederlage nicht zu hoch hängen sollte, gibt es doch zu denken, dass bei Djokovic eine neue Verletzung dazugekommen sein soll.

Seine Teilnahme für Paris ist deshalb fraglich.

Apropos Paris. Das Draw ist schon gemacht. Viele Absagen wie immer. Auch Nadal spielt nicht. Seit Shanghai läuft nichts mehr annährend normal.

Zubereitet

GoVeggie

Herr Paulsen von Nutriculinary hat die App Go Veggie, mit hundert vegetarischen Rezepten herausgebracht, die ich nur empfehlen kann. Endlich kam ich dazu, eines auszuprobieren.

Gebackene Austernpilze mit Limetten-Mayonnaise auf Gurken-Avocado-Salat

200 g Austernpilze
1/2 Salatgurke
1 Avocado
1 Limette
1 Knoblauchzehe (habe ich weggelassen)
1 Ei
3 EL Mayonnaise
6 EL Semmelbrösel (ich brauchte einiges mehr)
Olivenöl
Pfeffer
Salz

Schale von 1 Limette mit Limettensaft vom 1/2 Limette, Knoblauch und 3 El Mayonnaise verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Gewürfelte Avocado und Gurke mit dem Saft einer 1/2 Limette und 1 El Olivenöl vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

200 g Austernplize in mundgerechte Stücke schneiden. 1 Ei verquirlen. Die Pilze darin wenden. Mit Salz und Pfeffer würzen. Pilze in eine Schüssel mit Semmelbrösel geben und panieren.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Pilze darin goldbraun braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen. Mit Salz würzen. Mit Avocado-Gurkensalat und Limetten-Mayonnaise servieren.

GoVeggie2

Ich hätte nicht gedacht, dass Avocado und Gurke so gut harmonieren. Aber erst die Limetten-Majonnaise!

Mehr Zubereitetes

Sonntag, 6. November 2011

Basel - Federer Champion

Roger Federer def. Kei Nishikori 6-1, 6-3.

Federer hat bei der Siegerehrung geweint?

Ich habe fast immer Tränen in den Augen, wenn ich ihn spielen sehe. OK, ich übertreibe, aber Federer spielt Tennis in der Art, wie Mozart Musik komponiert hat.

Mittwoch, 9. November 2011

Paris - Langsam wie noch nie?

Bercy

Paris-Bercy, eine der letzten Bastionen des schnelleren Tennis, hat kapituliert.

Haben sie tatsächlich Angst, dass zu viele Topspieler am Ende des Jahres Ausreden erfinden und wegbleiben, wenn ihren Wünschen nicht Genüge getan wird?

Auch Federer ist es recht. Ihm geht es anscheinend darum, auf hintereinanderweg gespielten Turnieren, keine unterschiedlichen Bedingungen vorzufinden, das helfe Verletzungen zu vermeiden.

Ein nachvollziehbares Argument. Aber warum dann nicht einfach alle Hallenturniere auf schnelleren Belägen? Muss denn wirklich jedes verdammte Turnier, egal ob Rasen, Sand oder Hartplatz, gleich langsam sein?

Inzwischen kommt es im Tennis fast nur noch auf Fitness und mentale Stärke an. Wer am Ende noch steht, hat gewonnen.

Von Djokovics Verletzung, die er sich angeblich in Basel zugezogen hat, war heute nichts mehr zu sehen. Es wurde schon gerätselt, ob er überhaupt spielt oder wenn, ob er vielleicht nach ein paar Spielen aufgibt, um wenigstens seinen 1,6 Millionen-Dollar-Bonus mitzunehmen, was absolut absurd gewesen wäre.

Murray dagegen hat keine langsameren Bedingungen gefordert.

Nadal ist, wie letztes Jahr, nicht gekommen.

Max Pett

Griesflammerie

Novembersonne mit Griesflammerie und Beerengrütze.

Freitag, 11. November 2011

Paris - Djokovic sagt wegen lädierter Schulter ab - Berdych gewinnt nach über drei Stunden gegen Murray - Federer gewinnt sein 800. Match

Bercy1

Man glaubt manchmal fast, man könnte selbst mitspielen, so elend langsam ist Bercy.

Bercy_

Murray kann keine Gewinnschläge, er kann nur auf die Fehler des Gegners warten.

Sonntag, 13. November 2011

Paris - Federer Champion

Roger Federer def. Jo-Wilfried Tsonga 6-1, 7-6 (3).

So lange nichts besseres nachkommt, werde ich mich nicht beklagen.

Tsonga lagen die langsamen Bedingungen von Anfang des Turniers nicht. Federer schon. Er war der einzige, bei dem es sogar schnell aussah.

Federer ist immer noch wie ein Kind im Süssigkeitenladen, wenn er einen besonderen Titel gewinnt.

Mit diesem ersten Sieg in Bercy, hat stand er in allen Masters-Series-Turnieren mindestens einmal gewonnen im Finale. Es ist Federers 69. Titel. Eigentlich fehlt ihm nur noch eine Goldmedaille im Einzel.

Jetzt kommt noch das World Tour Final in London mit den besten acht Spielern der Welt und irgendwann danach das Davis-Cup-Finale Spanien gegen Argentinien.

Montag, 14. November 2011

Paris - Bonus

Dienstag, 15. November 2011

World Tour Finals - Auslosung

WorldTourFinal1

Die Spielansetzung steht auch schon fest.

Nachtrag:

Ich sehe erst jetzt, dass er vergessen hat, Berdych zu erwähnen. Der Tscheche ist in Murrays Gruppe gelandet.

Berdych hat in Paris Murrays Serie von 17 gewonnen Matches beendet. Was Wunder, dass ein Brite dessen Namen verdrängt.

Must Read - Daily Mail - Andy Murray comes out fighting in his most revealing interview yet

'In tennis, it is not the opponent you fear, it is the failure itself, knowing how near you were but just out of reach.

A straight sets defeat by Novak Djokovic in Melbourne — Murray has never won a set in any of his three Slam finals — took a greater mental toll than anticipated. Murray fell into a slump lasting several months and spent a lot of time evaluating his game.

‘I don’t think a defeat has ever taken longer to get out of my system,’ he admits. ‘The Australian Open takes place in January, so in December I decamped to Miami to prepare. I spent Christmas Day alone, running on the beach.

'I’d love everyone to see the work that goes into it, because this is not just a case of having talent and believing that is all it takes. I am trying so hard to get that edge.

‘I suppose what spurs you on is seeing Djokovic and the difference that can be made at the top level by a very small improvement.

Must Read - Tennis Prose - Ernests Gulbis: The Year In Review

I think in pro tennis–as in other very demanding pursuits–it helps not to be too intelligent. Once your mind starts contemplating a lot of things, including whether it’s worth it for you to be toiling so hard at a pursuit such as hitting a ball over a net, you can’t give that single, undivided attention. I don’t think Gulbis is ridiculously-talented, but he certainly is very talented. Guys like Federer and Nadal, they’re intelligent, but they’re very simple guys. Gulbis strikes me as a guy who likes to check out different things. Big mistake when you’re a pro player.

Donnerstag, 17. November 2011

Nächster Faupax von Raonic

During Tuesday's official announcement that the Doug Mitchell Thunderbird Sports Centre in Vancouver would host the 2012 Davis Cup World Group tie between Canada and France, Tennis Canada unveiled a pair of provocative posters to promote the event. The Vancouver Sun reports that one featured Canada’s top player, Milos Raonic, with the tag line: "Hey France, I’ve got a 151 m.p.h. serve. Try returning that with a baguette."

Another poster has Canadian player Vasek Pospisil saying, "Hey France, Welcome to Vancouver. My hometown and your worst nightmare."

Must Read - Open Court - Raonic exhibition not bullish at box office

From what we heard from tennis people last weekend while in Toronto, only about 2,000 tickets had been sold for the Sampras vs. Raonic exhibition match Thursday night at the Air Canada Centre (with special guests Eugenie Bouchard, Aleksandra Wozniak and that guy from Star Wars).

“Terrible market,” we heard a few times.

Sonntag, 20. November 2011

Must Read - Top 10 Roger Federer Verbal Jabs at Andy Murray

10. “I can mix up my game too well for [Andy] to get under my skin,” Federer told the Independent in 2009, talking about Murray’s defensive style. “Everybody has his own game and you can’t change the way you play. It’s just something you’re born with … If you want to be a top player you need to have offensive skills.”

Konzertsaison

Al_DiMiola

Dienstag, 22. November 2011

London - World Tour Finals - Was bisher geschah - UPDATE - Murray muss absagen - Tipsarevic als Ersatzspieler

Während viele Spieler schöne Urlaubsfotos tweeten oder wie der übereifrige Raonic schon mit der Vorbereitung für die nächste Saison beginnen, quält sich in London die Elite des Welttennis auf einem schneckenlangsamen Belag durch endlos lange Sätze.

Roger Federer def. Jo-Wilfried Tsonga 6-2, 2-6, 6-4.

Eine Stunde, 28 Minuten. So schnell ging es noch bei Federer. Es war das Eröffnungsmatch in London. Fast hätte man annehmen können, der Belag sei schnell. Aber Ivan Ljubicic klärte einen vom heimischen Fernseher aus auf: Zero aces first set Federer Tsonga.....

Lange Grundlinienduelle bis einer einen Fehler macht, sind Federers und Tsongas Sache nicht. Sie suchen die Entscheidung. Darum kann man ihnen auch zuschauen.

Der Franzose hätte durchaus gewinnen können. Federer meinte, er sei nervös gewesen, aber Tsonga als Novize in London, war nervöser. Ein schlechtes Aufschlagspiel gegen Ende und das Match war gelaufen für ihn.

Rafael Nadal def. Mardy Fish 6-2, 3-6, 7-6 (3).

Zwei Stunden, 55 Minuten konnte man zusehen, wie Mardy Fish es nicht fertigbrachte, einen immer elender aussehenden Nadal zu schlagen. War ihm der Rundumschlag von Yannick Noah gegen spanische Athleten auf den Magen geschlagen?

Man weiss, es muss nicht immer eine Verletzung sein, die einen Spieler handicapt. Manchmal reicht ein Teller Nudeln mit Lachs. Keine Empfehlung für die Küche des Luxushotels direkt an der Themse.

Fish brauchte zu lange, um seine Nervosität abzulegen. An einer Leistenzerrung laborierend, war er der letzte, der sich qualifizierte. Entsprechend hoch hängt der prestigeträchtige Wettbewerb für den fast dreissigjährigen Amerikaner, an dem er das erste und vielleicht auch letzte Mal teilnimmt.

David Ferrer def. Andy Murray 6-4, 7-5.

Zwei Stunden, die Murray noch länger vorgekommen sein müssen. Der Lokalmatador und Mitfavorit für den Titel unterliegt auf Hartplatz einem Spieler, der vorwiegend von seinen Beinen lebt.

Aber das ist bei Andy Murray auch nicht viel anders. Der Schotte ist verletzt. Er wird heute entscheiden, ob es Sinn macht weiterzumachen. Ich sagte ja, sie machen sich kaputt.

Novak Djokovic def. Tomas Berdych 3-6, 6-3, 7-6 (3).

Zwei Stunden, 39 Minuten und der offensivere Spieler geht als Verlierer vom Platz, wie heutzutage fast immer. Djokovic reichten 18 armselige Gewinnschläge.

Aber der Tscheche hat es vermasselt. Tomas führte mit Break im dritten Satz, nur um sein folgendes Aufschlagspiel zu vergeigen. Schliesslich hatte er Matchball bei Aufschlag Djokovic und verschlug ihn ohne Not.

Für den entscheidenden Tiebreak hatte er endgültig keine Nerven mehr. Ein Match, das er schnell abhaken muss. Aber wer sein Gesicht am Ende des Matches gesehen hat, weiss, dass das nicht einfach sein wird.

Mittwoch, 23. November 2011

London - World Tour Finals - Federer spielt Nadal aus



Eine Stunde und eine Minute. Nadal hatte nicht mal Zeit ins Schwitzen zu kommen.

Roger Federer def. Rafael Nadal 6-3, 6-0.

Er hat sich hinterher nicht rausgeredet: "Score is true & he played too good for me, just accept that. Congratulate him because he played really well."

Donnerstag, 24. November 2011

Max Pett

Auberginen-Kartoffelauflauf

Mousaka Auberginen-Kartoffelauflauf mit Salat.


Obstkuchen

Obstkuchen.

London - World Tour Finals - Berdych wehrt Matchball ab - Ferrer schlägt die Nummer eins und qualifiziert sich nach Federer für das Halbfinale



Tiebreak. Tipsarevic hat Matchball bei eigenem Aufschlag. Chokt. Danach ein Doppelfehler. Matchball Berdych. Tipsarevic stürzt. Tomas kommt gerade so durch und bewahrt sich seine Chance für das Halbfinale.

Tomas Berdych def. Janko Tipsarevic 2-6, 6-3, 7-6 (6).

Zwei Stunden und 26 Minuten.

Tipsarevic ist sowas wie ein Angstgegner von Berdych. Erst vorletzte Woche in Paris konnte er ihn das erste Mal schlagen.
4-0 das H2H bis zu diesem Zeitpunkt.

Dazu war Berdych mental angeschlagen. Er hatte einen Matchball gegen Djokovic vergeben, in einem Match, das er hätte gewinnen müssen. Wie zur Strafe bekommt er, anstatt Murray, den unermüdlichen Tipsarevic vorgesetzt.



Ferrer braucht sich nicht zu entschuldigen. Aber so ist er. Immer fair, immer bescheiden.

Nur eine Stunde, 15 Minuten.

David Ferrer def. Novak Djokovic 6-3, 6-1.

Djokovic ist unsanft auf der Erde gelandet.

Aber das ist er ja schon ein paar Mal seit den US Open. Aufgabe im Davis Cup gegen Del Potro. Überraschende Niederlage im Halbfinale von Shanghai gegen Nishikori. Rückzug vor dem Viertelfinale gegen Tsonga in Paris.

Djokovics Körper hat die vielen endlosen Matches nicht verkraftet. Er ist ausgelaugt. Aber der kleine Spanier hat phantastisch gespielt. Er hat ihn dominiert, ähnlich wie Federer vorgestern Nadal.

Der Serbe hat sich das Saisonende sicher anders vorgestellt. Die Spieler wissen jetzt, dass er ist wieder schlagbar ist und er weiss, dass er durchaus Matches verlieren kann.

Freitag, 25. November 2011

London - World Tour Finals - Berdych qualifiziert sich mit Sieg über Ferrer als letzter für das Halbfinale

Berdy

Tomas Berdych def. David Ferrer 3-6, 7-5, 6-1.

Zwei Stunden und 8 Minuten.

Schnelle Pferd verrecken schnell, pflegte meine Oma immer zu sagen. Ferrer legte los wie ein Derwisch, aber zum Glück für Tomas verliessen ihn dann doch noch die Kräfte.

Aber nicht nur mein Geheimfavorit Berdych wird froh sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Djokovic morgen gern das Halbfinale gegen Federer gespielt hätte.

Kein Murray, kein Nadal und kein Djokovic im Halbfinale. Ich kann gut damit leben. Die offensiven Spieler haben sich durchgesetzt, wie es sich gehört. Gut für das Tennis.

Nachtrag:

Insofern gut für das Tennis, weil ich hoffe, dass den Verantwortlichen der ATP vielleicht endlich mal die Augen aufgehen. Wenn es so weitergeht, stehen sie am Jahresende ohne gesunde Spieler da.

Ich bin weitgehend einer Meinung mit Steve von Shank Tennis. Seinen Artikel habe ich weiter oben zusätzlich herausgestellt.

Aber noch ist das Geschäft wichtiger als die Gesundheit der Spieler. Nur die vereinheitlichten, immer langsamen Bedingungen machten die Rivalität von Federer und Nadal möglich. Stichwort Fedal.

Jetzt sollen es die Big Four bringen und zwar bei jedem grossen Turnier. Wenn das nicht klappt, dann ist die Enttäuschung gross. Es ist eine völlig unrealistische Erwartung, zu meinen, dass die immer selben Spieler über 11 Monate hinweg, sich ständig stundenlange Grundlinienduelle liefern können.

Und was bitte, ist daran schön oder interessant? Es ist wie ein Jahr ohne Jahreszeiten. Jeden Tag das gleiche Wetter. Es ist wie Groundhog Day. Immer der selbe Tag.

Die Kommentatoren im Fernsehen und praktisch alle Journalisten haben dazu die Chuzpe, bei diesem defenisven Tennis von Weltklassetennis zu reden. Jeder Kramer lobt sei' War'. Auch das sagte meine Oma oft und sie hatte, wie immer recht.

London - World Tour Finals - Glaubt jemand, dass Tipsarevic seinen Freund und Alpha Dog Djokovic schlägt und wenn ja, in zwei Sätzen? - UPDATE - Tisparevic gwinnt gegen einen müden Djokovic in 3 Sätzen

With the Serbian battle on court first, Berdych will know exactly where he stands when he heads to the court to battle the tenacious Spaniard. If Djokovic is able to defeat Tipsarevic in straight sets, then Berdych would have to match and win in straight sets in order to qualify.

However, if Djokovic needs three sets to advance, then Berdych can progress simply by winning the later match. Likely the best scenario for Berdych would be if Djokovic loses again, and he is able to down Ferrer in two sets, then Berdych would actually win Group A and avoid playing Roger Federer in the semifinal round.

London World Tour Finals - Fish ohne Sieg - Tsonga schlägt Nadal und qualifiziert sich fürs Halbfinale

Roger Federer def. Mardy Fish 6-1, 3-6, 6-3.

Eine Stunde, 48 Minuten.

Es gibt kaum etwas uninteressanteres, als ein sogenannter dead rubber. Das ist ein Match, das für das Turnier keine Bedeutung mehr hat.

Entsprechend lässig wurde es von Federer angegangen. Zur Matchvorbereitung war er am Vorabend beim Champions-League-Spiel Arsenal London gegen Dortmund im Stadion.

Jo-Wilfried Tsonga def. Rafael Nadal 7-6 (2), 4-6, 6-3.

Zwei Stunden und 42 Minuten.

Ein resigniert wirkender Nadal, sagte nach seiner Niederlage, dass er seit den US Open wegen Müdigkeit mit etwas weniger Leidenschaft spielt.

Die Argentinier wird es freuen, das zu hören, denn ausruhen darf sich Nadal immer noch nicht. Das Davis-Cup-Finale liegt noch vor ihm.

Samstag, 26. November 2011

Must Read - Shank Tennis - World Tour Finals: Fitting end to a crazy round robin phase

The problem with the season length has been recognised by players. The issue with rally and match length doesn’t seem to have registered in the same way.

In this instance, Roger Federer is the exception and has always credited his relatively injury-free career and longevity in the game to an aggressive style .

While it’s a style that is utterly impossible for anyone else to emulate, more fast courts would surely reduce the burden on those rivals of his whose inveterate nature is to counter-punch.

Sonntag, 27. November 2011

London - World Tour Finals - Federer Champion

Roger Federer def. Jo-Wilfried Tsonga 6-3, 6-7 (6), 6-3.

Zwei Stunden, 19 Minuten.

Es war Federers einhundertstes Finale und sein siebzigster Titel. Fast jeder andere würde einen nerven, mit dieser Überlegenheit. Aber Federer spielt zu schön und ist auch zu sympathisch.

Das Match war sehr knapp. Nachdem Roger es im zweiten Satz nicht ausservieren konnte und auch den Vorsprung im Tiebreak nicht nutzte, er vergab einen Matchball, glaubte ich nicht mehr, dass er noch gewinnen würde. Er sah furchtbar müde aus.

Es tut mir leid für Tsonga, der mit das unterhaltsamste Tennis spielt. Ein einziges schlechtes Aufschlagspiel machte am Schluss den Unterschied.

Federer ist, nachdem er Ferrer im Halbfinale schlug, auch wieder die Nummer drei. Murray hatte sich ein wenig zu früh gefreut.

Nachtrag:

Hier eine Zusammenfassung auf Video. Den Doppelwettbewerb haben Mirnyi und Nestor gewonnen.

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