Wimbledon - Halbfinale - Novak Djokovic besiegt Tsonga und wird die neue Nummer eins - UPDATE - Nadal eliminiert Murray
Novak Djokovic def. Jo-Wilfried Tsonga 7-6(4,) 6-2, 6-7(9), 6-3.
Tsonga begann grossartig. Er führte sofort mit Break, zelebrierte schönes Rasentennis mit allem was dazu gehört.
Einmal hechtete er nach einem Ball wie seinerzeit Boris Becker und frustrierte einen wieder sehr angespannt wirkenden Djokovic mit Abwehr von Breakbällen, drei davon in Folge.
Aber er chokte dabei, den Satz auszuservieren. Etwas schlimmeres hätte er nicht machen können. Novak zog daraus die nötige Energie um endlos aufzudrehen.
Ich habe dann nicht mehr zugeschaut. Solche Matches durchleide ich nur mit meinen Lieblingsspielern.
Aber Tsonga kam noch einmal zurück, holte sich den dritten Satz im Tiebreak, obwohl er früh mit Break zurück lag. Aber es war nur ein Strohfeuer.
Es gewinnen nur noch die Arbeiter, nicht die Künstler.
Nicht, dass Tsonga ein besonders grosser Künstler wäre, wie etwa Federer. Aber er spielt ansehnliches Tennis, ansehnlicher als Djokovic, besonders auf Gras. Dass man auch diesen Belag entschleunigt hat, ist eine Schande.
Es geht nur darum Kontinuität herzustellen. Man scheint zu glauben, dass die Leute immer die gleichen drei, vier Spieler die grossen Turniere untereinander austragen sehen will.
So waren, als Boris Becker mit 17 das erste Mal Wimbledon gewann, nur 16 Spieler gesetzt, das heisst vor gleich starken Spielern in den Anfangsrunden sicher, heute sind es 32. So öffnen sich keine Lücken mehr.
Update:
Rafael Nadal def. Andy Murray 5-7, 6-2, 6-2, 6-4.
Der beste Nadal seit langem.
Murray hat keine Waffen gegen Spieler, die agressiv spielen können und weder mental, noch körperlich einbrechen.
Tsonga begann grossartig. Er führte sofort mit Break, zelebrierte schönes Rasentennis mit allem was dazu gehört.
Einmal hechtete er nach einem Ball wie seinerzeit Boris Becker und frustrierte einen wieder sehr angespannt wirkenden Djokovic mit Abwehr von Breakbällen, drei davon in Folge.
Aber er chokte dabei, den Satz auszuservieren. Etwas schlimmeres hätte er nicht machen können. Novak zog daraus die nötige Energie um endlos aufzudrehen.
Ich habe dann nicht mehr zugeschaut. Solche Matches durchleide ich nur mit meinen Lieblingsspielern.
Aber Tsonga kam noch einmal zurück, holte sich den dritten Satz im Tiebreak, obwohl er früh mit Break zurück lag. Aber es war nur ein Strohfeuer.
Es gewinnen nur noch die Arbeiter, nicht die Künstler.
Nicht, dass Tsonga ein besonders grosser Künstler wäre, wie etwa Federer. Aber er spielt ansehnliches Tennis, ansehnlicher als Djokovic, besonders auf Gras. Dass man auch diesen Belag entschleunigt hat, ist eine Schande.
Es geht nur darum Kontinuität herzustellen. Man scheint zu glauben, dass die Leute immer die gleichen drei, vier Spieler die grossen Turniere untereinander austragen sehen will.
So waren, als Boris Becker mit 17 das erste Mal Wimbledon gewann, nur 16 Spieler gesetzt, das heisst vor gleich starken Spielern in den Anfangsrunden sicher, heute sind es 32. So öffnen sich keine Lücken mehr.
Update:
Rafael Nadal def. Andy Murray 5-7, 6-2, 6-2, 6-4.
Der beste Nadal seit langem.
Murray hat keine Waffen gegen Spieler, die agressiv spielen können und weder mental, noch körperlich einbrechen.
loreley - 1. Jul, 18:29



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