Madrid - Vorschau
Alles hofft auf einen Showdown auf Sand zwischen Nadal und Djokovic. Kann der bislang beste Spieler dieses Jahres, die Nummer eins auf seinem Lieblingsbelag entthronen, das ist die Frage. Hier die Auslosung. Heute werden schon einige Erstrundenmatches gespielt. Inzwischen überlappen sich die Turniere immer mehr.
Madrid ist wegen seiner Höhenlage eines der schnelleren Sandplatzturniere. Aber das Wetter könnte das wieder ausgleichen. Ähnlich wie letztes Jahr ist in Madrid nicht viel von Frühling zu spüren. Seit Tagen ist es kühl und regnerisch und es soll noch eine Weile so bleiben.
Nadal wird zufrieden sein, dass das Turnier dieses Jahr nicht direkt vor den French Open gespielt wird. Die Umstellung fand er immer unangenehm. Unangenehmer dürfte er finden, voraussichtlich schon in Runde drei auf Del Potro zu treffen.
Der liebenswürdige Argentinier hat sich diese Woche in Estoril endgültig in Topform gebracht und dort den Titel gegen Verdasco geholt.
Auf Federer wartet in Runde zwei der junge Aufsteiger Milos Raonic. Der Kanadier kommt auf Sand besser zurecht als man erwarten konnte. Er steht jetzt in den Top-30, wurde aber auf dem Weg dorthin, noch selten geprüft.
Gestern in Estoril, gab er im Halbfinale ausgerechnet gegen Verdasco, Stichwort real tennis, nach verlorenem ersten Satz wegen Rückenproblemen auf. Vielleicht nur eine Vorsichtsmassnahme, vielleicht hat er aber auch schon zu viel gespielt.
Raonic hat es eilig in der Rangliste nach oben zu kommmen. Nicht unverständlich, denn dadurch könnte er vermeiden, bei den nächsten grossen Turnieren früh auf Topspieler zu treffen.
Ob eine Entscheidung richtig oder falsch ist, weiss man oft erst hinterher. Aber die gestrige Aufgabe zeigt, dass es vielleicht doch zu ehrgeizig war, sich für alle Sandplatzturniere vor Roland Garros zu melden. Estoril war sein drittes in Folge. Hier noch ein Foto von gestern. Man beachte seine enormen Beine.
Murray ist in Djokovics Hälfte gelandet. Davon abgesehen, ist seine Auslosung ganz gut. Wir erinnern uns, dass der Schotte das Finale von Monte Carlo nur mit einer schmerzstillenden Kortisonspritze spielen konnte. Man wird sehen, ob die Zeit reichte, seine Ellenbogenprobleme vollständig auszukurieren.
Auch Djokovic kommt mit einem neuen Titel nach Madrid. Er hat sein Heimatturnier in Belgrad gewonnen und bleibt damit in diesem Jahr ungeschlagen.
In der Vergangenheit hatte er immer wieder mit Gesundheitsproblemen zu kämpfen, die ihn daran hinderten, die entscheidende Hürde für grosse Titel zu nehmen. In diesem Artikel erfährt man, dass der Serbe seinen Allergien durch eine Ernährungsumstellung beigekommen ist.
Ich sage nicht zum ersten Mal, dass man Djokovic für seine Professionalität bewundern kann, auch wenn sein Spiel nicht zu den von mir bevorzugten gehört. Aber dass er Nadal auch auf Sand schlägt, kann ich mir nicht vorstellen.
Madrid ist wegen seiner Höhenlage eines der schnelleren Sandplatzturniere. Aber das Wetter könnte das wieder ausgleichen. Ähnlich wie letztes Jahr ist in Madrid nicht viel von Frühling zu spüren. Seit Tagen ist es kühl und regnerisch und es soll noch eine Weile so bleiben.
Nadal wird zufrieden sein, dass das Turnier dieses Jahr nicht direkt vor den French Open gespielt wird. Die Umstellung fand er immer unangenehm. Unangenehmer dürfte er finden, voraussichtlich schon in Runde drei auf Del Potro zu treffen.
Der liebenswürdige Argentinier hat sich diese Woche in Estoril endgültig in Topform gebracht und dort den Titel gegen Verdasco geholt.
Auf Federer wartet in Runde zwei der junge Aufsteiger Milos Raonic. Der Kanadier kommt auf Sand besser zurecht als man erwarten konnte. Er steht jetzt in den Top-30, wurde aber auf dem Weg dorthin, noch selten geprüft.
Gestern in Estoril, gab er im Halbfinale ausgerechnet gegen Verdasco, Stichwort real tennis, nach verlorenem ersten Satz wegen Rückenproblemen auf. Vielleicht nur eine Vorsichtsmassnahme, vielleicht hat er aber auch schon zu viel gespielt.
Raonic hat es eilig in der Rangliste nach oben zu kommmen. Nicht unverständlich, denn dadurch könnte er vermeiden, bei den nächsten grossen Turnieren früh auf Topspieler zu treffen.
Ob eine Entscheidung richtig oder falsch ist, weiss man oft erst hinterher. Aber die gestrige Aufgabe zeigt, dass es vielleicht doch zu ehrgeizig war, sich für alle Sandplatzturniere vor Roland Garros zu melden. Estoril war sein drittes in Folge. Hier noch ein Foto von gestern. Man beachte seine enormen Beine.
Murray ist in Djokovics Hälfte gelandet. Davon abgesehen, ist seine Auslosung ganz gut. Wir erinnern uns, dass der Schotte das Finale von Monte Carlo nur mit einer schmerzstillenden Kortisonspritze spielen konnte. Man wird sehen, ob die Zeit reichte, seine Ellenbogenprobleme vollständig auszukurieren.
Auch Djokovic kommt mit einem neuen Titel nach Madrid. Er hat sein Heimatturnier in Belgrad gewonnen und bleibt damit in diesem Jahr ungeschlagen.
In der Vergangenheit hatte er immer wieder mit Gesundheitsproblemen zu kämpfen, die ihn daran hinderten, die entscheidende Hürde für grosse Titel zu nehmen. In diesem Artikel erfährt man, dass der Serbe seinen Allergien durch eine Ernährungsumstellung beigekommen ist.
Ich sage nicht zum ersten Mal, dass man Djokovic für seine Professionalität bewundern kann, auch wenn sein Spiel nicht zu den von mir bevorzugten gehört. Aber dass er Nadal auch auf Sand schlägt, kann ich mir nicht vorstellen.
loreley - 1. Mai, 19:09




















