Montag, 1. November 2010

Hahaha



"Sorry mate", sagte der Australier Pat Rafter immer nach einem gewonnenen Match am Netz zu seinem Gegner. Hier wäre es mehr als angemessen und so ungefähr würde Federers Trick tatsächlich ausgehen.

Rafter ist der neue Davis-Cup-Kapitän der Australier.

Must Read - Open Court - Christophe Rochus's parting shots

"Like everyone, I saw some things. For me, it is inconceivable to be able to play five hours in the blazing sun one day, and still run like a rabbit the next day."

Dienstag, 2. November 2010

Basel - Blockbuster in der ersten Runde - Gulbis vs. Djokovic

Novak Djokovic def. Ernests Gulbis 6-4, 6-2.

Einmal mehr Pech für Gulbis, dass er gleich für die erste Runde den Titelverteidiger zugelost bekommen hat. Novak erzählte in einer Pressekonferenz vor dem Turnier, dass er letzte Woche mit Ernests zweimal in Genf trainiert hat.

Der erste Satz war eng genug, um ein etwas Hoffnung für Ernests aufkeimen zu lassen, denn auch Novak war ein wenig eingerostet. Aber das Rebreak war nur ein Strohfeuer.

Es war nicht zu erwarten, dass er mit dem Trainingsrückstand und der fehlenden Spielpraxis gegen den routinierten Serben viel ausrichten kann. Selbst wenn Gulbis weniger Fehler gemacht hätte, wäre es schwer gewesen, gegen einen der besten Verteidiger.

Wenigstens scheint Ernests wieder gesund zu sein und vielleicht bekommt er zusammen mit Michael Berrer noch ein paar Matches im Doppel hin. Er hätte sie dringend nötig.

In Paris gibt es noch eine letzte Gelegenheit für ihn, das Jahr innerhalb der Top-30 abzuschliessen.

Update:

"I had to find a good rhythm against Ernests, the first match is always difficult. I kept control over the match the entire time. Ernests can be a tricky player,"

Im Video vom Interview nach dem Match erzählt Nole noch ein paar Dinge mehr über Ernests und die Schwierigkeit ein Top-10-Spieler zu sein.

Donnerstag, 4. November 2010

Must Read - The Rally: Rochus Pocus

Unlike cyclists and the like, tennis players aren't part of sophisticated, well-funded teams, sleeping in high-altitude tents and training with scientific precision. They don't even get basics like nutrition and schedule planning right, and they're going to carry out some highly complex procedure to artificially enhance their performance? And what's more, those procedures often need medical personnel and equipment that can't be brought along on the road.

Christophe Rochus hat einen kleinen Stein ins Rollen gebracht.

Steve Tignor und Kamakshi Tandon unterhalten sich über Doping. Besonders interessant sind die Kommentare.

Immer noch Föhn - 17 Grad Celsius

Foehn3


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Samstag, 6. November 2010

Paris - Draw

DrawParis

Hier das vollständige Draw.

Inzwischen dürfte es sich herumgesprochen haben, dass Nadal abgesagt hat. Er hat kleinere Probleme mit der Schulter.

Paris-

Gulbis hat tatsächlich eine nicht ganz ungünstige Auslosung.

Sonntag, 7. November 2010

Paris - Gulbis in Runde zwei gegen Youzhny

Ernests Gulbis def. Juan Ignacio Chela 7-5, 2-2. ret.

Während Roger Federer in Basel noch das Finale spielte, hat man in Paris einfach mal angefangen.

Der 31 Jahre alte Argentinier gab im zweiten Satz wegen Verletzung auf. In Valencia hat er als letztes immerhin Philipp Kohlschreiber geschlagen. Der meinte hinterher, Chela habe sehr gut serviert.

Gut serviert hat heute auch Gulbis. 88 % des ersten und 63 % der zweiten Aufschläge führten zum Punktgewinn.

The Latvian - who was returning to something approaching his best form earlier in the season until injury hit at the French Open - always seemed the more comfortable of the two players but the Argentinean world No.40 battled gamely.

Hier ein paar Fotos vom Match.

Montag, 8. November 2010

Sie sollen mich noch gewinnen sehen



Ich hätte nicht gedacht, dass man die beiden so bald auf einer Tribüne sieht. Roger war wohl selbst etwas überrascht.

Seinen Titel in Basel hat er von Djokovic zurückerobert. Gewinnen scheint für Federer wieder selbstverständlich zu werden.

Dienstag, 9. November 2010

Paris - Le quiz -Gulbis vs. Malisse



"Nobody has similar hairstyle to me."

Singen wird zur Gewohnheit. An Stelle der Marseillaise singt Ernests die lettische Nationalhymne. Malisse hat gepasst. Schliesslich ist er auch kein Franzose.

Paris - Gulbis glücklich in der dritten Runde

Ernests Gulbis def. Mikail Youzhny 6-4, 3-0. ret.

Paris war ihm noch was schuldig.

Youzhny war bis zum ersten Break im zweiten Satz ein gefährlicher Gegner. Danach lief nicht mehr viel für ihn.

Schon vor dem Match war klar, dass der Russe nicht in Bestform sein kann. Valencia hatte er wegen Rückenbeschwerden abgesagt und in Paris erklärt, dass er müde sei von der langen Saison. Das Doppel gestern zusammen mit Stakhovsky konnte er immerhin gewinnen.

Ernests hatte im ersten Satz früh Breakchancen, doch Youzhny wehrte alle mit Bravour ab. Aber auch der Lette kam unter Druck. Er sah sich seinerseits mit 3 Breakbällen konfrontiert. Ein Satz mit Aussetzern auf beiden Seiten. Erst mit dem 7. Breakball gelang Gulbis das Break.

Nach dem Doppelbreak im zweiten Satz, gab der Russe auf. Die Saison war dennoch erfolgreich für ihn. Er ist zurück in Top-10. Die Chance sich noch für London zu qualifizieren war nur theoretisch vorhanden. Er hätte nicht nur das Finale erreichen müssen, sondern auch ein paar der Konkurrenten früh verlieren.

Ein Match gegen einen angeknockten Spieler ist nicht zu unterschätzen. Gulbis blieb konzentriert und liess sich auch nicht unnötig frustrieren. Den Platz verliess er mit einem glücklichen Lächeln auf dem Gesicht. Sein nächster Gegner ist entweder Andy Roddick oder Jarkko Nieminen.

Update:

Hier eine kurze Zusammenfassung auf Video.

Donnerstag, 11. November 2010

Paris - Titelverteidiger Djokovic unterliegt Llodra im Achtelfinale

TweetDjoki

Djokovic sagte in der Pressekonferenz, er sei müde und bräuche ein paar Tage Ruhe.

Wenn ich nur an das Programm denke, das er noch vor sich hat. Als nächstes London und Anfang Dezember Davis-Cup-Finale gegen Frankreich. Dort trifft er dann wieder auf Llodra. Aber sicher auf einem langsameren Belag.

Update:

Hier kann man sehen, wie Djokovic als Groucho Marx, die Arena betritt. Letztes Jahr kam er als Zorro.

Ich weiss nicht, ob ich mehr über Novak lachen muss oder über den arabischen Kommentator.

Gulbis Spam

Paris-E1


Paris-E

Es hat doch keiner was dagegen.

Wenn schon mal Fotos zum freien Gebrauch angeboten werden. Aufgenommen am Dienstag nach dem Match gegen Youzhny. Da sieht er schon sehr zufrieden aus.

Paris - Roddick im Viertelfinale

Andy Roddick def. Ernests Gulbis 6-3, 7-6 (8).

Wieder das erste Match des Tages. Anscheinend hat Roddick darum gebeten, weil er unter Jetlag leidet. Als Nummer acht der Welt, geniesst er gewisse Privilegien.

Wie fast immer, ein nervöser Start von Ernests. Etwas, das er sich unbedingt abgewöhnen sollte. Das frühe Break kostet ihn den ersten Satz. Die einzige Chance zum Rebreak wehrt Roddick sourverän ab.

Der zweite Satz war dann eine extrem enge Angelegenheit. Ernests spielt gut, aber Roddick nicht weniger. Es macht Spass den beiden zuzusehen. Im Tiebreak verhilft ein Doppelfehler von Gulbis dem Amerikaner zum Minibreak.

Zwei Matchbälle in Folge wehrt Ernests ab, um dann seinerseits Satzball zu bekommen. Aber Roddick wäre nicht Roddick, wenn er den bei eigenem Aufschlag nicht abzuwehren wüsste. Erst mit dem vierten Matchball bringt der Amerikaner das Match zu Ende. Er hat sich mit dem Sieg über Gulbis für London qualifiziert.

Ernests verlässt winkend und lächelnd den Platz. Das faire Publikum war eindeutig auf seiner Seite. Anders als in Roland Garros, gibt es in Bercy keine Pfeifkonzerte, wenn mal ein Racket fliegt. Er bleibt in den Top-30, was ihm die wichtige direct acceptance zu allen grossen Turnieren verschafft. Ein versöhnlicher Abschluss für diese verrückte Saison.

Mit seinen 22 Jahren gehört Gulbis immer noch zu den jüngsten Spielern in den Top-100. Tatsächlich gibt es keine jüngeren. Nur der gleichaltrige Cilic liegt im Ranking vor ihm.

Update:

Hier ein paar Fotos vom Match.

Sonntag, 14. November 2010

Schon wieder Föhn - 16 Grad Celsius

Foehn_1


Foehn_2

Im Hintergrund die Allianzarena gegenüber dem Fröttmaninger Berg, einer ehemaligen Mülldeponie.

Paris - Söderling Champion

Robin Söderling def. Gael Monfils 6-1, 7-6.

Söderlings erster grösserer Titel.

Daran sieht man, wie schwer das ist. Er überholt im Ranking jetzt Andy Murray. Von #5 auf #4.

Djokovic, Roddick, Murray und sogar Federer mussten sich vorher geschlagen geben. Allzu betrübt wirkten sie nicht, schliesslich warten in London grössere Aufgaben.

Nadal war so schlau, gar nicht erst in Paris zu spielen. Dabei wäre es interessant gewesen, ihn mal auf einem wirklich schnellen Belag zu sehen.

Trotz Söderlings beachtlicher Leistung war es das Turnier der Franzosen. Mit Llodra und Monfils als die unumstrittenen Helden.

Llodra, mit seinen 30 Jahren bislang ein typischer Journeyman, macht jetzt sogar einen Riesensatz im Ranking und Monfils hätte ich es auch nicht zugetraut, Murray und Federer hintereinander weg zu schlagen.

Aber mit Hilfe eines heimischen Publikums passieren auch Wunder. Nur schade, dass es am Ende für keinen von ihnen gereicht hat.

Montag, 15. November 2010

Remake of "Proof: Agassi needs no Special Effects"



Ich finde dieses Remake einfach nur genial. Man kann den Pfosten schon treffen. Die Frage ist nur, wie viele Versuche man dafür braucht.

Hier das Original.

Dienstag, 16. November 2010

London - ATP World Tour Finals - Draw

WTF

Ich glaube, das muss man nicht kommentieren.

Aber vielleicht doch: Es wird ziemlich langweilig sein, Nadal in seiner Gruppe glatt durchmarschieren zu sehen.

Federer zusammen mit den stärksten Spielern.

Mittwoch, 17. November 2010

Roger Spam

Nettes kleines Interview in Schwitzerdütsch.

Sonntag, 21. November 2010

London - ATP World Tour Finals - Söderling gegen Murray enttäuschend schwach - UPDATE - Ferrer unterliegt Federer

Andy Murray def. Robin Söderling 6-2, 6-4.

WTF_Sod

Söderling zahlt wohl schon den Preis für seinen Sieg in Paris.

In London wird im Moment über die Nachricht diskutiert, dass ab 2012 die World Tour Finals ohne die Woche Pause sofort nach Paris stattfinden sollen. Damit will man bei der ATP die Off-Season für die Spieler verlängern.

Ich bin mir nicht sicher, ob das eine gute Idee ist. Nicht nur, dass Paris dann für die Topspieler noch weniger wichtig werden dürfte, auch so nette Geschichten, wie ein Besuch in Downing Street No. 10 oder die Fotoshootings an der Themse, wird es dann nicht mehr geben.

Update:

Roger Federer def. David Ferrer 6-1, 6-4.

Montag, 22. November 2010

London - ATP World Tour Finals - Wimbledonfinalist Berdych weiterhin im Formtief - UPDATE - Roddick unterliegt Nadal nur knapp

Novak Djokovic def. Tomas Berdych 6-3, 6-3.

Das dritte einseitige Match. Mich hat Berdych schon im Wimbledonfinale enttäuscht.

Der Tscheche meinte kürzlich, seit er in den Top-10 sei, würden sich seine Gegner mehr anstrengen. Als ob sie das nicht auch schon vorher gemacht hätten.

Update:

Rafael Nadal def. Andy Roddick 3-6, 7-6 (7-5), 6-4.



Das war nur einer von vielen spektakulären Bällen in diesem Match.

Ich hatte vergessen, dass Nadal am Jahresende traditionell nicht besonders gut spielt. Das hat natürlich auch damit zu tun, dass ihm das Spiel in der Halle nicht hundertprozentig liegt.

Tatsächlich sah ein unermüdlich mit Serve-&-Volley attackierender Roddick, eineinhalb Sätze lang gegen einen zunächst fehlerhaft spielenden Nadal, wie der vermeintliche Sieger aus. Aber für Nadal ist Tennis hauptsächlich Kampf.

Er löste sich von Roddicks Haken und ackerte vom Rebreak im zweiten Satz an, wie ein Berserker. Im Gegensatz zu Nadal konnte Roddick im Entscheidungssatz nicht zurückbreaken.
Einmal mehr hat Nadal einen Gegner buchstäblich niedergerungen.

Dienstag, 23. November 2010

London - ATP World Tour Finals - Nervöser Murray scheitert an Federer - UPDATE - Söderling bewahrt sich Halbfinalchance mit Sieg über Ferrer

Roger Federer def. Andy Murray 6-4, 6-2.



Rot gewinnt. Laut wissenschaftlicher Studien hat ein Spieler, der Rot trägt bessere Gewinnchancen. Wenn es nur so einfach wäre.

Ich hatte erwartet, dass der sehr langsame Belag Murrays defensivem Spiel entgegenkommt und es schwer werden würde für Federer. Die britische Presse räumte ihm nicht allzu viele Chancen gegen ihren Local Hero ein. Aber damit setzten sie vor allem Murray unter Druck.

Doch nicht nur Murray dürfte nervös gewesen sein, auch für Federer stand einiges auf dem Spiel. Schliesslich unterlag er bei den letzten beiden Begegnungen dem Schotten. Aber wenn es um die grossen Dinge geht, setzt sich immer noch Federer durch.

Federer war anscheinend selbst überrascht, wie gut es für ihn lief und wie wenig von Murray kam.

Die Wimbledonchampions Jürgen Melzer und Philipp Petzschner sicherten sich mit einem dramatisch knappen Sieg über Lukas Dlouhy und Leander Paes ihre Chancen fürs Halbfinale.

Update:

Robin Söderling def. David Ferrer 7-5, 7-5.



Orange(s) & Lemon(s)

Mittwoch, 24. November 2010

London - ATP World Tour Finals - Roddick lässt sich aus der Ruhe bringen und verliert auch sein zweites Match - UPDATE - Drama um Djokovic - Festsitzende Kontaktlinse beeinträchtigt sein Sehvermögen während Match gegen Nadal

Tomas Berdych def. Andy Roddick 7-5, 6-3.

Berdych der so ausser Form ist, wie man nur ausser Form sein kann, schlägt Andy Roddick, der sich anscheinend selbst aus der Konzentration brachte. Störende Blitzlichter, flackernde Werbetafeln, führten zu Diskussionen mit dem Schiedsrichter. Es gibt immer einen Grund zum Aufregen.

Update:

Rafael Nadal def. Novak Djokovic 7-5, 6-2.

Nach dem Zwischenfall mit der Kontaktlinse lief für Djokovic nicht mehr viel. Ein bis dahin ausgeglichenes Match kippte zugunsten von Nadal.

Warum der Mallorquiner heuer den Stefan Edberg Sportsmanship Award bekommen hat, verrate mir einer.

Stefan Edberg hätte in Ruhe abgewartet, bis sein gehandicapter Gegner behandelt worden wäre und hätte nicht rumgezickt. Wenigstens weiss ich wieder, warum ich Nadal nicht mag.

Hier der ganze Vorfall als Bildergeschichte.

Freitag, 26. November 2010

ATP World Tour opening with an Art Exhibition

Ritums Ivanovs will present ten new portraits during the Qatar ExxonMobile Open, starting January 3rd, 2011. The subjects of the 2 x 2m paintings are a selection of the world's top tennis players -- Roger Federer, Rafael Nadal, Novak Djokovic, Robin Soderling, Nikolay Davydenko, Andy Murray, Jo-Wilfried Tsonga, Fernando Verdasco, Marcos Baghdatis and Ernests Gulbis.

Ivanovs has been amongst the most promising Latvian artists for several year and his arrival on the international art scene was confirmed by a successful sale at Sotheby's London in 2009. The portraits that will be presented in Doha this upcoming January, strive to express the vast emotional spectrum of tennis players. The artist's intention has been to capture a moment in time, a fragment of each tennis player's inner world whilst on court. According to the artist, the intense light projected on the tennis court during matches occasionally reveals a more thorough understanding of the personal battles that each tennis player undergoes. Consequently, light is of utmost importance in Ivanovs work. For the artist, light has a metaphysical quality; it brings out the passion, fear and intensity of tennis players. In addition to inviting the spectator to contemplate on the individuality of each player, the portraits, when approached closer, lure the contemplator to plunge into the artist's world of carefully chosen tonal harmony and linear precision.
The exhibition "Lights On" aims to bring Art and Tennis another step closer. Today, it is accepted that art is a language of decipherable metaphors whose purpose is to explore, by means of association, the aspects of contemporary society. Whether or not one agrees with such a belief, it will be interesting to see Ivanovs's interpretation of the charismatic characters and dynamic nature of today's top tennis players.

Wenn ich es richtig verstanden haben, kann man dem Künstler via Webcam dabei zuschauen, wie er arbeitet. Mit den Bildern von Nadal, Federer und Gulbis scheint er schon fast fertig.

London - ATP World Tour Finals - Federer & Murray im Halbfinale - UPDATE - Nadal & Djokovic folgen

WTF2

Ich brauche Nadal nicht unbedingt im Halbfinale.

Trotz der bislang meist sehr einseitigen Matches, ist in London jeden Tag der Teufel los.

Und ganz unspannend ist es nicht. Theoretisch könnte Nadal sogar noch ausscheiden, wenn Berdych ihn heute in zwei Sätzen schlägt und Djokovic es schafft Roddick gleichfalls in zwei Sätzen zu eliminieren. Hier finden sich die restlichen Szenarien.

Update:

Rafael Nadal def. Tomas Berdych 7-6, 6-1.

Rafa1

Zur Zeit kein Match mit Nadal ohne Zwischenfall.

Nach einer für ihn ungerechten Entscheidung gegen ihn, tobte er mit dem Schiedsrichter herum wie weiland Rumpelstilzchen. Er brauchte wohl unbedingt einen Adrenalinschub, um Tomas schon im ersten Satz niederzuringen.

Novak Djokovic def. Andy Roddick 6-2, 6-3.

Djokovic, man erinnert sich an seine Sehbehinderung im Match gegen Nadal, kam zum Spass mit einer Augenklappe auf den Court. Ich glaube, das war schon das einzig interessante an dem Match.

Für Melzer und Petzschner hat es leider nicht gereicht. Sie hätten gestern in zwei Sätzen gewinnen müssen. Wenigstens konnte Petzschner in London spielen, das war nach seinem Bänderriss im September nicht selbstverständlich.

Samstag, 27. November 2010

London - ATP World Tour Finals - Nadal nach dramatischem Kampf gegen Murray im Finale - UPDATE - Federer folgt mit Routinesieg über Djokovic

Rafael Nadal def. Andy Murray 7-6 (5), 3-6, 7-6 (6).

WTF3

Wrestling mit Rackets.

Drei Stunden und 11 Minuten für drei Sätze auf einem Hartplatz Indoors!

Nach dem ersten Satz habe ich keine Lust mehr zuzuschauen. Bei der BBC meinen sie, Murray sähe müde aus. Ich würde mich auch müde fühlen, wenn ich eine Stunde lang mein bestes Tennis gespielt hätte, nur um die Lotterie im Tiebreak zu verlieren.

Als ich das nächste Mal hinschaue, führt der Schotte im zweiten Satz mit Doppelbreak. Jetzt sagen sie, dass Nadal müde aussieht. Was für ein Wunschdenken. Seit wann machen dem zwei Stunden intensives Tennis was aus?

Im dritten Satz kommt Nadal wenig überraschend zu einem Break. Murray überreicht es ihm mit einem unsinnigen Dropshot. Aber Nadal kann das Match nicht ausservieren. Verkehrte Welt. Rebreak. 5-5. Murray arbeitet sich ins Tiebreak, führt mit zwei Minibreaks. Er müsste es jetzt schaffen.

Aber er hat keinen Killerinstinkt oder vielleicht auch nicht mehr die Kraft die Sache zu Ende zu bringen. Einmal fällt er zu Boden und kann fast nicht mehr aufstehen. Nadal verwandelt den zweiten Matchball. Murray hat 22 Asse geschlagen und sogar fünf Punkte mehr gemacht, aber es hat nicht gereicht.

Update:

Roger Federer def. Novak Djokovic 6-1, 6-4.

Das Ergebnis legt die Vermutung nahe, dass Novak es wohl nicht mehr so dringend wollte. Aber Federer hat diese Woche alle gedemütigt

Sonntag, 28. November 2010

London - ATP World Tour Finals - Federer Champion

Roger Federer def. Rafael Nadal 6-3, 3-6, 6-1.



Ein grosses Match von Federer.

Ich dachte schon, dass Federer die besseren Karten haben müsste, so wie er die Woche gespielt hat. Nadal musste sich einigermassen durchkämpfen. Roddick hätte ihn schon schlagen können.

Aber es zeichnet den Mallorquiner aus, dass er sich durchbeisst und sich während eines Matches immer weiter steigert. So war es auch heute. Nach dem zweiten Satz, glaubte ich fast nicht mehr daran, dass Federer mit heiler Haut aus dem Match kommt. Aber dann ging es plötzlich ganz schnell.

Irre, die ekstatischen Freudenschreie der Zuschauer bei jedem Punkt den Federer machte, als er zum Match aufschlug.

Federers Tennis profitiert sehr davon, dass er Paul Annacone engagiert hat. Der Ex-Coach von Pete Sampras hat ihn animiert sehr früh zu attackieren und auch am Netz fühlt sich Federer wohl. Federer hat nicht kokettiert als er sagte, er könne sich noch verbessern. Wann hat man ihn jemals besser spielen sehen?

Hier die Fotos vom Finale und der ganzen Woche.

Advent

Advent3

Montag, 29. November 2010

Roger Spam



Rot gewinnt.

Dienstag, 30. November 2010

85



Richard Beranikis aus Litauen, ist durch seinen Sieg beim Challengerturnier in Helsinki letzte Woche, seit Montag mit 20 Jahren der jüngste Spieler in den Top-100. Bei Wikipedia gibt es einen hübschen Eintrag über ihn.

Es wird sehr oft darüber geredet, dass inzwischen so wenige sehr junge Spieler in den Top-100 sind. Ja, dass es nicht einmal einen ernsthaften Anwärter auf einen Grand-Slam-Titel unter 23 Jahren gäbe. Leider werden fast nie die Gründe dafür erwähnt. Tatsächlich ist es für die jungen Spieler nicht mehr so einfach wie früher.

Die Leistungsdichte in den Top-100 ist extrem geworden. Andy Roddick, 28 Jahre alt, meinte erst kürzlich, wenn er vor ein paar Jahren einen Spieler mit 70er-Ranking im Draw hatte, hätte das praktisch geheissen, dass er weiterkommt, und dass das heute ganz anders wäre.

Interessantes dazu findet sich in einem Interview mit Günter Bresnik, der früher auch mal Boris Becker trainiert hat. Auch dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Thema.

Dabei fällt mir ein, dass ein Nadal schon mit 12, 13 Jahren mit Topspielern trainieren konnte.

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