Dienstag, 2. Februar 2010

Federer Video Spam



Federer is a god, Mercury at loose on a quarter-acre of cement, who might be said to aspire to be human - but for the fact that there's nothing "aspirational" about it. He just is. The word that keeps popping into my mind isn't very sexy, but it's gold: Decent.

Donnerstag, 4. Februar 2010

Zubereitet

Kuchen

Nicht ganz stilechter Guglhupf mit feinem Orangenaroma

Ich dachte immer, ein Guglhupf wird aus Hefeteig gemacht. Aber das ist sowieso egal, weil ich keine klassische Gugelhupfform besitze. Irgendwie schade, denn es schaut doch kein Kuchen schöner aus, als ein richtiger Gugelhupf.

Das Rezept von Katha habe ich ein wenig abgewandelt. So habe ich viel weniger Zucker genommen und im Bioladen gab es leider auch keine Pomeranzen oder Bitterorangen, wie sie auch heissen. Aber ich kann versichern, dass der Kuchen mit der geriebenen Schale einer Orange auch sehr gut duftet.

Anstatt extra ein Glas Nougatcreme zu kaufen, das bei mir einstauben würde, habe ich eine halbe Tafel sehr guter Bitterschokolade im Wasserbad geschmolzen und unter den Kuchenteig gemischt.

Mit dem Ergebnis waren alle sehr zufrieden und vielleicht denke ich ja daran, mir auch mal eine schöne Guglhupfform zu besorgen.

Mehr Zubereitetes

Freitag, 5. Februar 2010

100 Bücher

1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien (Ein ehemaliges Hippiebuch, hat es auf den ersten Platz geschafft. Ich habe es nicht bis zu Ende lesen können. All diese Schlachten. Der kleine Hobbit ist das nettere Buch.)

2. Die Bibel (Natürlich nicht von A bis Z.)

3. Die Säulen der Erde, Ken Follett

4. Das Parfum, Patrick Süskind (Ich habe vielleicht 20 Seiten gelesen. Für so triste Helden kann ich kein Interesse aufbringen.)

5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry (Eine schöne Geschichte.)

6. Buddenbrooks, Thomas Mann (Habe ich mit 16 gelesen und ziemlich vergessen. Seltsamerweise keine Lust es noch einmal zu lesen.)

7. Der Medicus, Noah Gordon

8. Der Alchimist, Paulo Coelho

9. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling

10. Die Päpstin, Donna W. Cross

11. Tintenherz, Cornelia Funke

12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon

13. Das Geisterhaus, Isabel Allende

14. Der Vorleser, Bernhard Schlink (Spannend geschrieben, aber etwas unglaubwürdig.)

15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe (Schullektüre, aber gerne gelesen.)

16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón (Meine Schwester war etwas sauer, als ich sie fragte, warum sie mir das Buch geschenkt hat. Ich konnte nur 20 Seiten davon lesen.)

17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen (Es gibt kein langweiliges Buch von ihr.)

18. Der Name der Rose, Umberto Eco (Hat Spass gemacht, es zu lesen.)

19. Illuminati, Dan Brown

20. Effi Briest, Theodor Fontane (Ein grossartiges Buch.)

21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling

22. Der Zauberberg, Thomas Mann (Vielleicht sein bester Roman.)

23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell

24. Siddharta, Hermann Hesse (Gelesen, aber vergessen, wie praktisch alles von ihm.)

25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch

26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende (War Kult. Aber nicht so für mich.)

27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn

28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt

29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse (Nur eine dunkle Erinnerung. Siehe oben.)

30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley

31. Deutschstunde, Siegfried Lenz (Schullektüre. Nicht schlecht.)

32. Die Glut, Sándor Márai

33. Homo faber, Max Frisch (Schullektüre. Ich erinnere mich noch, wie wir über die Cowboyhosen lachten.)

34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny (Bin dabei eingeschlafen.)

35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera (Gerne gelesen. Aber seltsamerweise nichts anderes von ihm.)

36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez (Ich konnte mich nicht dazu zwingen, mehr als die erste Seite zu lesen.)

37. Owen Meany, John Irving

38. Sofies Welt, Jostein Gaarder

39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams (Kenne ich nur als Hörspiel.)

40. Die Wand, Marlen Haushofer (Eine verstörende Geschichte, aber grossartig.)

41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving

42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez

43. Der Stechlin, Theodor Fontane (Ich habe eine schöne Ausgabe vom Flohmarkt, es aber es nie geschafft, mehr als ein Kapitel zu lesen.)

44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse (Daran erinnere ich mich immerhin. Altbacken.)

45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee (Das ist ein Buch!)

46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann

47. Der Laden, Erwin Strittmatter

48. Die Blechtrommel, Günter Grass (Ich konnte mich nicht zwingen, mehr als eine Seite zu lesen.)

49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque

50. Der Schwarm, Frank Schätzing

51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks

52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling

53. Momo, Michael Ende (War Kult. Aber ich fand es nicht so spannend.)

54. Jahrestage, Uwe Johnson

55. Traumfänger, Marlo Morgan

56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger (Ein grossartiges Buch. Franny und Zooey auch.)

57. Sakrileg, Dan Brown

58. Krabat, Otfried Preußler

59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren (Tolles Buch.)

60. Wüstenblume, Waris Dirie

61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro

62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson

63. Mittsommermord, Henning Mankell

64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell

65. Das Hotel New Hampshire, John Irving (Ich habe keine Ader für John Irving.)

66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi (Das Buch, das ich auf die sprichwörtliche einsame Insel mitnehmen würde.)

67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse (Wer es verstanden hat, soll es mir bitte erklären.)

68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher

69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling

70. Tagebuch, Anne Frank (Ich las es das erste Mal, als ich in ihrem Alter war. Sehr bewegend.)

71. Salz auf unserer Haut, Benoite Groult (Auch ich lese mal was Seichtes. Ich fand es unglaubwürdig und kitschig.)

72. Jauche und Levkojen , Christine Brückner

73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen

74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann

75. Was ich liebte, Siri Hustvedt

76. Die dreizehn Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers

77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé

78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt

79. Winnetou, Karl May

80. Désirée, Annemarie Selinko

81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig

82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving

83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë (Ich sage nur: Heathcliff.)

84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern

85. 1984, George Orwell (Ein grossartiges Buch.)

86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy

87. Paula, Isabel Allende

88. Solange du da bist, Marc Levy

89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johanns Mario Simmel

90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho

91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell

92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow

93. Schachnovelle, Stefan Zweig (Ich wollte danach sofort richtig Schach spielen können. Mein Eifer hielt nur kurz an.)

94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski (Ich mag alle seine Bücher.)

95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi (Eigentlich sollte man allein wegen Tolstoi Russisch lernen. Es ist übrigens der erste Roman in dem ein Tennisspiel beschreiben wird. Tolstoi liebte Tennis.)

96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski (Ein irres Buch, wie alles von ihm. Meine Schwester bekam ihre wunderschöne Winkler-Ausgabe von einem Freund nicht zurück. Irgendwann gab er zu, dass er über dem Buch eingeschlafen war und seine Zigarette es angekokelt hat. Wenigstens war ihm nichts passiert.)

97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas (Was für eine Geschichte. Als Jugendliche habe ich viel von ihm gelesen.)

98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel

99. Jane Eyre, Charlotte Brontë (Diese Brontës!)

100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood

via Kaltmamsell und Helga Birnstiel

Über den Dächern von Moskau

Wer dachte, man müsse in Zukunft auf Interviews mit Marat Safin verzichten, irrte. Hier findet sich eines. Mit Fotos!

Sonntag, 7. Februar 2010

Im Hofgarten

Hofgarten


Hofgarten-2


Hofgarten-1


Hofgarten-3

Good Morning Munich

Post


Post1

Das zieht sich noch. Ähnlich wie der Winter.

Mehr Good Morning Munich

Dienstag, 9. Februar 2010

Ein Winter

Februar05_Pferderennen

Pfff, St. Moritz. Wir können das schon lange. Nächstes Wochenende etwa, wenn es unbedingt sein muss.

Mittwoch, 10. Februar 2010

Zitiert

Tommy Haas & Sara Foster tying the knot this summer. His plans post-tennis? Acting lessons and possibly politics. Look out.

James LaRosa

Wenig überraschend war die Nachricht, dass Tommy Haas inzwischen auch US-Bürger wurde.

Update:

Sein Zweitrundenmatch Mittwoch Abend in San Jose hat er anscheinend glanzlos verloren.

Istomin on Haas: 'He was playing at about 20% of his level. In the 2nd set he was just playing to be on court'

Warum eigentlich noch spielen?

Donnerstag, 11. Februar 2010

The season that never, ever ends

Pick any city on either tour -- it's a seemingly endless list -- and there are extremely wealthy people who can't wait to spend millions of dollars, sponsor a pro event, put on their tennis shorts, schmooze with the elite and generally act like bigshots. These are magnificent, cosmopolitan cities, for the most part. Players see the irresistible lure of travel, revenue, rankings points, reputation, and perhaps some exotic late-night companionship (never rule out the sex factor at the top level of any sport).

Das Jahr hat noch kaum begonnen, da kommt schon die ebenfalls nie endende Klage über die zu lange Saison.

Dass aber Spieler, auch deshalb gerne zu den zahllosen Turnieren reisen, um ihr Sexleben zu bereichern, auf die Idee muss einer erst kommen.

Dienstag, 16. Februar 2010

Hahaha

Roger Federer an der Luzerner Fasnacht 2010

Mittwoch, 17. Februar 2010

Soll einer sagen, ich hätte kein Herz für Nadal-Fans

Shakira - Escenas del video oficial de Gypsy (con Rafael Nadal)

Update:

Die Videos wurden alle offline genommen. Kein Verlust, wie ich finde.



Oops, zu früh gefreut.

Donnerstag, 18. Februar 2010

Memphis - Gulbis im Viertelfinale

Ernests Gulbis def. Radek Stepanek 7-6 (5), 6-5.

Nach der enttäuschenden Erstrundenniederlage bei den Australian Open, hatte ich mir vorgenommen, erst wieder über Gulbis zu schreiben, wenn er erfolgreicher spielt.

Sein nächstes Turnier in San Jose verlief noch genauso unglücklich. Wieder war es ein Argentinier, an dem er in der ersten Runde scheiterte.

Diese Woche, beim 500er-Turnier in Memphis, scheint der Bann endlich gebrochen. Ins Draw kam der auf Platz 99 abgerutschte Lette nur, weil etliche Spieler absagten. Nach dem Amerikaner Kendrick, war gestern der an drei gesetzte Radek Stepanek sein Gegner.

Stepanek, immerhin die Nummer 14 der Weltrangliste, unterlag Ernests erst letzten Herbst in Tokio. Aber nicht nur deshalb war ich optimistisch. Ein Blick auf die letzten Ergebnisse des Tschechen zeigt, dass dieser sich im Moment vielleicht nicht in Bestform befindet.

Ernests sah sich im ersten Satz ziemlich schnell drei Breakbällen gegenüber. Aber weder Stepanek, noch er schafften ein Break in diesem Durchgang. Der Tiebreak ging an den besseren Aufschläger.

Auch der zweite Satz wurde eng. Ernests Aufschlagquote sank ein wenig. Stepanek bekam zwei Satzbälle, aber Gulbis zeigte, dass er auch nervenstark sein kann, wenn es sein muss. Beim Stand von 5-5, brach er endlich den Aufschlag des Tschechen.

Gulbis holte sich das Match mit drei Assen in Folge. Auch der letzte Punkt war nicht retournierbar für seinen Gegner. Insgesamt stehen 20 Asse, nur einem Doppelfehler gegenüber. Dafür steht auch die Quote von knapp 80 % beim ersten Aufschlag.

"In the beginning of the match I didn't serve so big; I just tried to out a lot of first serves in,"

"In the rallies I just tried to change the rhythm a little bit to go stronger, shorter, higher; [Stepanek] doesn't like those kinds of things."


Der Gegner des Letten im Viertelfinale, wird erst heute in der Partie Berdych vs. Russell ermittelt.

Ricky Dimon von Tennistalk hat vor Ort ein, zwei Fotos gemacht.

Freitag, 19. Februar 2010

Zitiert

"I did a great short program but didn't get the marks I deserved. When I asked why they told me I was skating early and they had to retain top marks for the last group,"

"Then, in the free program I was the last to skate, did everything clean and still didn't get the marks. I thought I had done enough to get the gold but the judges gave it to someone else."

Evgeni Plushenko

Memphis - Viertelfinale - Ernests Gulbis vs. Tomas Berdych- UPDATE - Gulbis gewinnt das verrückteste Match seiner Karriere und steht im Halbfinale

‘‘My coach gave me good tips, and I think I did exactly what I needed to do,’’

‘‘He told me to serve (a higher percentage of) first serves. And during rallies, I just tried to change the rhythm a little bit — stronger, shorter, higher —

‘‘When I serve this well, it’s hard to break me,’’

‘‘I used to lose everywhere in the second round, and now I’m making it to the quarters,’’

‘‘I hope to make it to the semis. He has improved every aspect of my game.’’

Es war höchste Zeit, dass Gulbis in erfahrene Hände gekommen ist. Hernan Gumy war selber Spieler und der letzte Coach von Marat Safin.

Berdych hat sich gestern erwartungsgemäss gegen Russell durchgesetzt. Aber nicht, ohne einen Satz abzugeben. Dem quirligen Veteranen ging am Ende die Luft aus.

Der Tscheche ist auch nicht der allerbeständigste auf der Tour und bei engen Punkten versagen ihm schon mal die Nerven. Trotzdem hat er den Vorteil grösserer Erfahrung.

Gulbis, der jüngste verbliebene Spieler im Draw, hat zudem noch nicht auf dem Showcourt gespielt. Das H2H kann man vernachlässigen.

Alles in allem ein schwer vorhersagbares Match. Wenn Ernests tatsächlich wieder so gut aufschlägt, wie gegen Stepanek, dürfte er tatsächlich schwer zu breaken sein. Ausserdem ist er beweglicher als der 1,96 m grosse Tscheche und wie es scheint in euphorischer Stimmung, ein nicht zu unterschätzender Faktor.

Update:

Ernests Gulbis def. Tomas Berdych 3-6, 6-3, 7-6.

Gulbis' dad in tears when they hugged after the match. Was 1 foot away from me. Epic moment.

Das war kein Tennismatch, das war eine Achterbahnfahrt.

Es war schon die ersten beiden Sätze ein intensives Match. Aber es sollte noch besser kommen.

Im 3. Satz lag Ernests mit unnötigem Break zurück. Aus heiterem Himmel kann er nicht mehr aufschlagen, sein linkes Bein macht Probleme. Er hat sichtlich Schmerzen und muss sich behandeln lassen. Muss er aufgeben? Mit den zögerlichen Aufschlägen von Gulbis kann Tomas seltsamerweise nichts anfangen.

Im Gegenteil, er kassiert das Rebreak als er eigentlich locker zum Match hätte aufschlagen können. Gulbis gelingen auf einmal die besten Returns. Wahrscheinlich auch, weil er nichts mehr zu verlieren hat.

Irgendwie schafft er es ins Tiebreak. Führt schnell mit Minibreak, doch nicht lange. Bleibt aber ruhig und bekommt das nächste Minibreak. Tomas hat nicht mehr die Nerven. 3 Matchbälle für Gulbis. Der erste Aufschlag geht daneben. Dann der Gewinnschlag. Das Publikum ist begeistert.

Verständlich, dass sein Vater emotional wurde. Es muss die Hölle sein, immer zuschauen zu müssen, wie der Sohn mit sich selber kämpft.

Hoffentlich ist das Knie bis morgen ok.

Samstag, 20. Februar 2010

Memphis - Halbfinale - Petzschner und Gulbis fordern Aufschlagriesen heraus - UPDATE - Isner im Finale - UPDATE - Querrey folgt - All American Final

John Isner vs. Philipp Petzschner

Zu Isner fällt mir nicht viel ein, ausser dass ich ihm nicht gern zusehe. Mir haben die paar Minuten gegen Karlovic gestern vor Gulbis' Match schon gereicht. Es gibt kein langweiligeres Tennis auf diesem Planeten.

Inwieweit der Deutsche ihm Paroli bieten kann, ist schwer zu erraten. Petzschner, der auch nicht der beständigste Spieler ist, war vielleicht ein klein wenig vom Draw begünstigt.

Ob er nur Glück hatte oder ob mehr in ihm steckt, kann er heute versuchen zu beweisen. Gespielt haben die zwei noch nie gegeneinander.

Sam Querrey vs. Ernests Gulbis

Nicht Andy Roddick ist der Halbfinalgegner, sondern etwas überraschend dessen Landsmann Sam Querrey.

Schon letzte Woche in San Jose erreichte Querrey das Halbfinale. Da konnte Roddick ihn noch schlagen. Querrey ist erst seit Anfang des Jahres wieder auf der Tour. Beim Turnier in Bangkok setzte er sich auf einen Glastisch, der unter der Last des 1,98 m grossen Riesen zerbrach. Schwere Schnittwunden an den Armen waren die Folge.

"It's a problem (patella tendonitis) which I've been dealing with for more than one-and-a-half years,"

"The physio come out on to court and he knew exactly what to do with my knee, so he helped me a lot."


Letzten Herbst, nach dem Davis Cup, hat Gulbis erwähnt, dass er das erste Mal seit langem keine Knieschmerzen mehr hat. Gestern sah es nach einer akuten Beeinträchtigung aus. Wie man von Nadal weiss, ist diese Art von Sehnenentzündung sehr hartnäckig. Anscheinend kann es auch Spieler erwischen, die sich so geschmeidig bewegen, wie der Lette.

Vorausgesetzt Gulbis kann unbeeinträchtigt spielen, sehe ich ihn in dieser Partie als Favoriten. Wenn er nur nicht immer volles Risiko gehen würde. 51 Asse feuerte er diese Woche. 23 davon gestern. Damit liegt er auf Platz 2, hinter Karlovic mit 63 Assen. Man hätte da eher Isner vermutet.

Das Publikum wird heute aber mehrheitlich hinter dem Amerikaner stehen. Der eine Sieg über Querrey letztes Jahr bei den French Open, kann man vernachlässigen.

Update:

John Isner def. Philipp Petzschner 7-5, 4-6, 6-3.

Ohne mich aus dem Fenster lehnen zu wollen. Ich glaube nicht, dass Isner morgen den Titel holt.

Update 2:

Sam Querrey def. Ernests Gulbis 6-3, 6-4.

Ernests spielte weit unter seinen Möglichkeiten. Ich hatte nicht den Eindruck, dass es an seinem Knie lag.

Aber Gulbis wäre nicht Gulbis, wenn er nicht mal wieder ein Match vergeigen würde. Querrey ist weiss Gott kein unschlagbarer Spieler.

9 Breakchancen hat er dem Letten gegeben, keine einzige davon konnte dieser verwerten. Dazu liess ihn sein Aufschlag fast völllig im Stich. Ein Racket musste deshalb daran glauben.

Am schlimmsten war es, als Querrey zum Match aufschlug. Wie viele Matchbälle brauchte er noch mal? 5 oder 6? Und wie viele Breakbälle hatte Gulbis? 4 mindestens.

Ich nehme zurück, was ich vorher über Isner geschrieben habe, denn ich sehe Querrey noch weniger das Finale gewinnen als ihn.

Petzschners Tennis war heute fast das beste.

Sonntag, 21. Februar 2010

Federer out of Dubai

"I can't play, it's too risky," Federer told reporters. "(It is) a lung infection. It's the first time I've had it. The breathing was difficult. I'm still very tired and a bit slow with everything."

The Swiss aims to return to competition at the World Tour Masters tournament in Indian Wells starting on March 11, but said he would not take any chances after a bout of glandular fever disrupted his preparations for the 2008 season.

That year Federer lost his number one ranking to Spain's Rafael Nadal, reclaiming top spot in July 2009 after winning his sixth Wimbledon title.

"Indian Wells, I hope to be back. Right now, there's no guarantee. I will do tests and see what the doctors say."

Das hört sich alles nicht so gut an. Roger war in Äthiopien, um die Kinder eines von ihm unterstützten Projektes zu besuchen. Danach wurde er krank. Da bleibt nur, gute Besserung und baldige Genesung zu wünschen.

Zubereitet

Apfelstrudel1

Ein Apfelstrudel wurde hartnäckig eingefordert.

Apfelstrudel

Teig:
200 g Dinkelmehl
50 g Butter
1 Ei
1 Prise Meersalz
4 EL warmes Wasser

Zum Backen:
100 g Butter
1/2 Liter Milch

Füllung:
100 g geschmolzene Butter
1/8 l sauere Sahne
1 Tasse Rosinen
1 kg Äpfel
Akazienhonig und Zimt nach Geschmack
Puderzucker

Aus den Teigzutaten einen nicht zu festen Teig kneten; er muss sich von der Schüssel lösen und Blasen werfen. Eventuell etwas mehr Wasser nehmen.

Den Teig in eine Schüssel legen und zugedeckt 1/2 Stunde ruhen lassen. Dann auf einem mehlbestäubtem Küchentuch ausrollen und hauchdünn mit den Händen ausziehen. Man sollte durch den Teig eine Zeitung lesen können. Die Teigoberfläche mit geschmolzener Butter und sauerer Sahne bestreichen, darauf die in dünne Scheiben geschälten und geschnittenen Äpfel, vermischt mit Rosinen, Honig und Zimt verteilen.

An einer Seite das Tuch vorsichtig anheben und mit Hilfe des Tuches den Teig aufrollen. In einer feuerfesten Form Butter in der Milch zergehen lassen. Die Flüssigkeit sollte etwa fingerdick hoch sein. Strudel hineinsetzten und bei 180 Grad etwa 40 Minuten backen. Dabei öfer mit der Butter-Milch-Mischung begiessen. Am Schluss mit etwas Puderzucker bestreuen.

Mit Vanilleeis oder Zimtsahne servieren.

Mehr Zubereitetes

Montag, 22. Februar 2010

Memphis - Querrey Champion

Sam Querrey def. John Isner 6-7(3), 7-6(5), 6-3.

Nur der Ordnung halber.

Roddick und Gulbis können sich vielleicht damit trösten, dass sie gegen den späteren Champion verloren haben.

Donnerstag, 25. Februar 2010

Must Read

Thinking Big: Ernests Gulbis Finds His Groove And Game In Delray Beach

Delray Beach - Ernests Gulbis erreicht wieder ein Viertelfinale

“Today was windy, difficult conditions, but I pushed myself more,”

“I pushed myself to move with the legs better than he did. On a windy day that’s the most important thing.”


Nachdem der an eins gesetzte Tommy Haas, glatt in zwei Sätzen gegen die Nummer 103 der Welt, den Russen Teimuraz Gabashvili verlor, war das Draw für den Letten offen. Dazu passt auch die Nachricht von Haas' Absage für den Davis Cup.*

Zuvor hatte Gulbis allerdings noch einen Test zu bestehen. Der erst 17 Jahre alte Amerikaner Ryan Harrison hatte eine Wildcard für das Turnier abgelehnt. Er wollte lieber über die Qualifikation ins Hauptfeld kommen.

Das sagt schon alles über das Selbstbewusstsein und die Motivation des Teenagers, der unter den Fittichen von Nick Bollettieri seinen letzten Schliff bekommt.

Ernests Gulbis gewann das Match zwar in zwei Sätzen, machte auch wieder seine ungefähr 17 Asse, meinte aber hinterher, es sei tough gewesen Harrison zu schlagen.

Das Match gegen den sympathischen Russen musste gestern Abend wegen Regens verschoben werden. Gabashvili ist ein starker Aufschläger, dem es aber an Konstanz fehlt. Sonst weiss ich wenig über ihn. Das H2H, trotz der Negativbilanz, bedeutungslos.

Gulbis konnte ihn heute 6-1, 6-4 besiegen. Im Viertelfinale wartet Leonardo Mayer. Mit dem Argentinier hat er noch eine Rechnung offen. Dieser fügte ihm erst vor kurzem in San Jose eine Erstrundenniederlage zu.

*Haas ist übrigens nicht der einzige, der an der Davis-Cup-Partie gegen die Franzosen, übernächstes Wochenende nicht teilnehmen will. Anscheinend haben auch Petzschner, Mayer und Zverev abgesagt.

Hier kann man genaueres lesen.

Freitag, 26. Februar 2010

Delray Beach - Gulbis steht im Halbfinale

Ernests Gulbis def. Leonardo Mayer 7-6(2), 6-4.

Fast hätte Gulbis den ersten Satz abgegeben.

Update:

“I have to serve well, similar to today,”

“I didn’t feel really well with my legs today, my knee especially. I was struggling with that. Hopefully, tomorrow I will feel better and be moving well. Serve well and stay aggressive: that’s it. That’s all I can do.”

Das hört sich nicht unbedingt gut an.

Ernests Gegner im Halbfinale ist der Finne Jarkko Nieminen.

Das zweite Halbfinale spielen Mardy Fish und Ivo Karlovic.

Samstag, 27. Februar 2010

Must Read

Executioner’s Song: The Ernests Gulbis Story

Richard Pagliaro hat dankenswerter Weise wieder einen Artikel geschrieben.

Sonntag, 28. Februar 2010

Delray Beach - Gulbis Champion

Gulbis-Score

"It feels great,"

"I struggled a lot last year with injuries, without a coach. I am happy that my team is now pretty perfect."


When asked how he returned Karlovic's serve so well, Gulbis answered while sharing a laugh with his opponent,

"I think he was a little bit scared to serve against me because the height didn't matter, because I blocked him in basketball. He thought that I fouled, but it's OK."

Ernests Gulbis holt sich seinen ersten ATP-Titel mit einem überragendem Spiel. Dabei war der an zwei gesetzte Karlovic Favorit bei wirklich jedem. Ausser bei mir natürlich.

Allerdings war mir schon etwas bange, als ich Karlovic aufschlagen sah. Als ich dann noch erfuhr, dass er heute Geburtstag hat, wurde ich vollends unsicher für Ernests, denn Spieler bekommen an ihrem Geburtstag meist einen Extra-Kick. Dazu umweht einen Riesen wie Karlovic immer etwas Mystisches.

Ich wusste, dass Gulbis das Match gewinnen würde, wenn er so wie gestern spielt. Das hat er getan. Trotzdem bin auch ich überrascht, über die Wandlung, die er innerhalb von so kurzer Zeit vollzogen hat.

Es ist immer schön, wenn ein junger Spieler seinen ersten ATP-Titel gewinnt. Und es ist besonders schön, wenn es ein so charismatischer Spieler, wie Ernests Gulbis tut.

Zitiert

"The noise was quite loud and it woke me up, so I decided to see what was happening. I was feeling very dizzy and soon realised it wasn't the wind making all the noise. Everything in my apartment was shaking and when I walked into my living room, the curtains and the decorations on the walls were shaking as well. This went on for 5-6 minutes.

"I am very saddened that the second natural disaster has taken place in such a short amount of time in the Americas, affecting so many people. I have traveled to Chile many times in my life and love the people and the country. My thoughts and prayers are with the people of Chile today and I pray that as many people as possible will escape this terrible disaster safely.”


Juan Martin Del Potro

Wenn man denkt, wie weit das Epizentrum von Buenos Aires entfernt war.

Must Read

Gulbis Weathers Rain To Reach First Final In Delray

Auch Richard Pagliaro hat an Gulbis inzwischen einen Narren gefressen. Bevor er ihn kennenlernte, dachte er nicht, dass er ein so interessanter und faszinierender Typ ist, liess er bei Menstennisforums wissen.

Ich glaube, er hat ihn davor einfach noch nie richtig spielen sehen oder ihn bei einem Interview erlebt.

Delray Beach - Ernests Gulbis und Ivo Karlovic erreichen das Finale

Ernests Gulbis def. Jarkko Nieminen 6-4, 6-4.

Kalt und windig ist es im Sunshine State. Bei dem Wetter spielt man gewöhnlich nicht Tennis.

Weder die äusseren Bedingungen, noch sein Knie scheinen Ernests zu behindern. Bei nur wenigen Spielern sieht Tennis so natürlich aus. Kaum einer bewegt sich so geschmeidig. Trotzdem spielt er die härtesten Schläge.

Gulbis diktiert das Match gegen den erfahrenen Finnen, den er schon einmal schlagen konnte und bleibt auch in kritischen Situationen kaltblütig, etwa als er mit einem Ass einen Breakball von Jarkko abwehrt. So hält er sein Break und gewinnt den ersten Satz.

Im zweiten Satz lässt Gulbis sich von einem Aus gegeben Aufschlag frustieren und verliert die Geduld. Das Racket muss es büssen. Aber Nieminen behält sein Break nicht lange und hat ab sofort nichts mehr zu melden. Gulbis in the zone. Er muss nur noch sein letztes Aufschlagspiel machen, als ein Wolkenbruch die Spieler vom Platz treibt.

Erst drei Stunden und 15 Minuten später, kann Gulbis zum Matchgewinn aufschlagen. Der erste Ball landet noch im Netz, danach läuft es für ihn. Er verwandelt den ersten Matchball mit einem Ass.

Was für ein begeisternder Spieler Ernests Gulbis ist. Wenn er auf dieser Basis weitermacht, wird ihm die Tenniswelt bald zu Füssen liegen.

Sein Gegner im Finale ist der berühmt berüchtige Dr. Ivo. Es gibt keinen Spieler, der gern gegen den 2,08 m grossen Ivo Karlovic antritt, der die Asse rausfeuert als sei es nichts. Aber auch der Gulbis-Express ist am rollen. Keep it rollin, Ernests!

“Finally my first final,”

“It feels really good. It’s a lot of points and I don’t have points to defend till the end of the year, so I can make a move in the rankings. I can only go up, I cannot fall out of the Top 100 with nothing to defend."

“I am mentally stronger… I am playing smarter. I warmed up well. I was ready from the first point and I stayed aggressive. I was thinking mentally that I was going on court to win.”


Sie haben ihn bei der ATP ein Jahr älter gemacht.

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