Samstag, 1. November 2008

Adalbertstrasse

Adalbertstr-


Adalbertstrasse

Direkt am Alten Nordfriedhof. Ruhig, sonnig, grün und zentral.

Der Alte Nordfriedhof an Allerheiligen

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TMS Paris - Demi-finale

Paris war schon immer für Überraschungen gut, aber so verrückt, wie dieses Jahr, dürfte es noch nie zugegangen sein.

Nikolay Davydenko vs. David Nalbandian

Davydenko ist still und leise im Halbfinale angekommen. Aber auch er ist ehemaliger Paris-Champion. An Nalbandian kommt er sicher nicht vorbei. Del Potro muss beten, dass Nalby nicht sogar seinen Titel verteidigt, sonst fährt er nur als Ersatzmann nach Shanghai.

Jo-Wilfried Tsonga vs. James Blake

Andy Roddick hätte gestern das wild-chaotische Viertelfinale gegen Tsonga nicht verlieren dürfen. Tsonga oder Blake qualifizieren sich mit einem Sieg schon heute für den Masters Cup. Wer hatte einen der beiden auf seiner Rechnung?

Update:

Nalbandian und Tsonga sind im Finale. Anscheinend hat sich Del Potro, mit Blakes Niederlage für Shanghai qualifiziert. Ich sollte nicht nachplappern, was anderswo falsch geschrieben steht. Der einzig noch verbliebene Platz geht an den Sieger des Finales.

TMS Paris - Official Site

Sonntag, 2. November 2008

TMS Paris - Tsonga Champion

David Nalbandian vs. Jo-Wilfried Tsonga

Das ist ein besonders spannendes Finale. Nur der Sieger ist beim Masters Cup dabei. Aber vielleicht ist das der Unterlegene auch, denn Rafael Nadals Teilnahme in Shanghai steht unter einem grossen Fragezeichen.

Update:

Jo-Wilfried Tsonga def. David Nalbandian 6-3, 4-6, 6-4.

Wer hätte das gedacht.

TMS Paris - Official Site

Petuelpark

Petuelpark

900 Meter lang und nur 60 Meter breit. Kein Mensch redet mehr davon, dass Rot-Grün den Tunnelbau verhindern wollte.


Petuelpark-Cafe

Das sehr nette Cafe


Petuelpark-Skulptur

Ein Reiterstandbild


Petuelpark-Bach

Der Nymphenburg-Biedersteiner-Kanal


Petuelpark-Enten


Pavillion

Eine Art Schrebergarten


Petuelpark-Garten


Die Parzellen werden von verschiedenen Menschen und Gruppen genutzt.



Periskop1

Ein Periskop, man vermutet es nicht.


Petuelpark-Guckloch

Man kann den Verkehr, der in den Untergrund verbannt wurde, hören und sehen.

Dienstag, 4. November 2008

Rafa out of Shanghai

I want to recover and be ready for the important Davis Cup final with my country that will be played in Mar del Plata, Argentina. That is also another reason for not coming to Shanghai.

Go Obama

Im Zweifelsfall immer für den besser aussehenden Spieler Kandidaten.

Mittwoch, 5. November 2008

Föhn - 20 Grad Celsius im Schatten

Bamberger-Hoernchen

Bamberger Hörnchen.

Obama President

If there is anyone out there who still doubts that America is a place where all things are possible; who still wonders if the dream of our founders is alive in our time; who still questions the power of our democracy, tonight is your answer.

Donnerstag, 6. November 2008

Gute Blogs

Pete Bodo ist ein grossartiger Blogger. Er hat eine Affenliebe für Nadal, vielleicht nicht zuletzt, weil dieser, wie er, in seiner Freizeit gerne fischen geht. Bei Nadal ist es allerdings Hochseefischen. Ich dagegen frage mich, was machen die eigentlich mit dem ganzen Fisch.*

Auch kann er seine Abneigung gegenüber Roger Federer nur schwer verhehlen. In diesem Zusammenhang brachte er mich auch dazu, über die Bedeutung des Wortes metrosexual nachzudenken. Mit Anna Wintour gut bekannt zu sein, ist wahrscheinlich kontraproduktiv, um sich Bodos Respekt zu verdienen.

Ja doch, Pete Bodo ist ein grossartiger Blogger. Nur wenige können so packend über Tennis schreiben. Kaum jemand kennt so viele Geschichten rund um den Sport. Ich mag auch, wenn er über seinen kleinen Sohn erzählt oder über seine Liebe zum Landleben. Mit seinem Blog hat er eine wirkliche Tennis-Community geschaffen. So finde ich es tatsächlich manchmal schade, dass ich nicht in New York lebe, um auch einen Drink mit Pete zu nehmen, wenn er seine Tribe mal wieder dazu einlädt.

Gestern bloggte er seine Gedanken zur US-Wahl:

Although I've voted for candidates from both parties over the years, this was the first time in my life that I voted for the losing candidate but found myself feeling a mixture of relief and optimism when the smoke cleared.


It's ironic, but the net result of the election may be the reassertion of all those things that America-bashers here and abroad most detest - a re-establishment of American confidence and, for lack of a better term, "moral authority."


But more than that, I believe this nation's greatest asset is economic mobility (and the social mobility that comes with it). My biggest concern is that onerous taxes and wealth redistribution will create a permanent class structure dominated by the truly wealthy (


I say let people keep the money they earn and use it as they see fit - preferably to build better lives in a responsible way.


Give me three square meals a day, the company of my family and friends, a good truck (preferably, powered by liquified coal) and a piece of land that I can roam and manage to enhance wildlife and I've got it all. In my own mind, I live like a king compared to many of my European friends (not to mention monstrously large swaths of the world), even though nobody ever accused me of being rich. I worry that people like me - typical consumers, typical lifestyle-builders - will cease to exist if we drift closer to a socialist vision. It's selfish, I know. But we're all entitled to pursue or dreams.


Interessant sind vor allem die Kommentare seiner nicht nur amerikanischen Leser.

*Ich glaube, dass sie den überzähligen Fisch auf dem Markt verkaufen. Ganz so weltfremd bin ich nicht.

Sonntag, 9. November 2008

Zitiert

"It doesn't change a whole lot, I just don't like the ring of it when I'm being introduced on Centre Court saying, 'and this is the number two in the world. It just sounds wrong. Either I'm number one or I'm a grand slam champion, but I'm not number two."

Herbst im Park

Herbst-im-Park

Mal sehen, ob ich wieder eine Reihe schaffe.

Deshalb schnell noch ein Herbstfoto, bevor der Schnee kommt.

Made in Italy

Stiefel1

Meine Schwester beneidet mich um die vielen Schuhgeschäfte in München. Dabei kaufe ich seit einigen Jahren fast alle meine Schuhe hier.

Montag, 10. November 2008

Masters Cup Shanghai - Roger verliert sein Auftaktmatch

Es hat immer noch Föhneinfluss, man könnte die Mittagspause locker im Freien verbringen, aber unsereins opfert lieber dem Tennisgott.

Gilles Simon def. Roger Federer 4-6, 6-4, 6-3.

"We're not dating." Vielleicht bedauert Federer ja noch, dass Gilles Simon nach der Absage von Nadal ins Teilnehmerfeld gerutscht ist.

Ein verdammter Counter-Puncher ist der Franzose. Ich habe kein leichtes Match für Federer erwartet. Aber nach dem scheinbar so einfach gewonnenen 1. Satz, hätte Roger nicht anfangen dürfen so viele unnötige Fehler zu fabrizieren. Simon jetzt mit einer sauberen 2-0 Bilanz gegen Federer.

Update:

Roddick hat es gegen Murray auch dabröselt erwischt. Er ist der nächste Gegner von Federer.

Er ist ein ziemlich anderer Spieler als die anderen ...

Soweit Federer über Gilles Simon.

Ich halte Simon für vielversprechender als Tsonga oder Del Potro.

Masters Cup - Official Site

Dienstag, 11. November 2008

Rafa out of Davis Cup Final

"After a very long and positive year, it is terrible for me not to be able to participate at two of the events that were part of my goals this season, Shanghai and the Davis Cup final."

Eine niederschmetternde Nachricht für die spanische Tenniswelt und sehr sehr bitter für ihn selbst.

Ich dachte zunächst, der Verzicht auf Shanghai sei nur eine Vorsichtsmassnahme gewesen. Aber ich hätte wissen müssen, dass jemand, wie Rafa nicht ohne sehr ernsten Grund auf die Teilnahme am Masters Cup verzichtet.

Donnerstag, 13. November 2008

Masters Cup Shanghai - Quick Update

Der Masters Cup hat was chaotisches. Jedes Jahr versucht man erneut sich die Regeln einzuprägen und hat sie dann auch gleich wieder vergessen.

The final standings of each group shall be determined by the first of the following methods that apply:
a) Greatest number of wins;
b) Greatest number of matches played;
c) Head-to-head results if only two (2) players are tied, or if three (3) players are tied, then:
i) If three (3) players each have one win, a player having played less than all three (3) matches is automatically eliminated and the player advancing to the Single Elimination competition is the winner of the match-up of the two (2) players tied with 1-2 records; or
ii) Highest percentage of sets won; or
iii) Highest percentage of games won.
iv) If ( i), (ii) or (iii) produce one superior player (first place), or one inferior player (third place), and the two remaining players are tied, the tie between those two players shall be broken by head-to-head record.
4) If ties still exist after the above procedures, the Steering Committee shall make the final determination.

Die Masters-Cup-Regeln verstanden? Macht nichts. Der Stand der Dinge ist, dass Federer im Halbfinale steht, wenn er morgen sein Match gegen Murray gewinnt. Da nutzt es Gilles Simon dann auch nichts, wenn er Radek Stepanek, der für den verletzten Roddick einsprang, besiegt.

Chaotisch macht den Masters Cup dieses Jahr auch, dass man anscheinend nur schwer und in letzter Minute Ersatzmänner gefunden hat. Wie sonst erklärt es sich, dass Stepanek sozusagen weg vom Strand in Thailand, sich auf den Weg nach Shanghai gemacht hat und ohne Racket, ohne Tennissocken und ohne seine Kontaktlinsen, dort ankam?

Wenn man dann noch weiss, dass ein Ersatzspieler 50 000 Dollar, allein für seine Anwesenheit bekommt, wundert man sich noch mehr, dass erst der im Champions Race auf Platz 27 stehende Tscheche und Nicolas Kiefer auf Platz 35, sich dazu bereit erklärten, nach Shanghai zu reisen. Profisport ist und bleibt eine Parallelwelt.

Achja. Murray, Djokovic und natürlich Davydenko, haben es schon geschafft. Bei Federer muss man bangen, denn nicht nur, dass sein Gegner in herausragender Form ist, der Meister lag einen Tag mit Magenkrämpfen danieder. Da war es ein Glück, dass Radek nicht mit seinem eigenen Racket spielen konnte.

Masters Cup - Official Site

Freitag, 14. November 2008

Masters Cup Shanghai - Da waren es nur noch vier

Novak Djokovic vs. Gilles Simon

Andy Murray vs. Nikolay Davydenko

Update:

Für Andy Murray war das harte Match gegen Federer gestern zuviel. Er kam praktisch stehend k.o. auf den Platz.

Für Davydenko war es dann, fast wie Gänseblümchen pflücken ziemlich einfach. Das sollte jenen zu denken geben, die Murray, kaum dass Nadal ein paar Monate die neue #1 ist, schon als nächsten an der Spitze sehen, nur weil er einen gehandicapten Federer niedergerungen hat.

Masters Cup - Official Site

Masters Cup Shanghai - Federer verliert wie ein Champion

Andy Murray def. Roger Federer 4-6, 7-6(3), 7-5.

Ich hatte mir nicht allzu viel von dem Match erwartet. Wenn man weiss, dass Federer einen Tag vor der Begegnung gegen Stepanek mit Bauchkrämpfen und Übelkeit flach gelegen ist, kann man das nicht wirklich.

Aber es war nicht eine daraus resultierende Schwäche, die Roger letztendlich den Sieg gekostet hat. Es war der Rücken, der ihm heute, im wahrsten Sinne des Wortes, das Kreuz gebrochen hat. Ab dem 3. Satz liess er sich ständig behandeln und man sah ihm an, dass er über eine Aufgabe nachdachte.

"Ich gebe nicht auf, wenn ich einmal auf dem Platz stehe. Ich schätze, man müsste mir schon ein Auge ausstechen, dann vielleicht".

So kann man sich täuschen.

Es gibt nicht jeden Tag solche Matches. Mit zwei Spielern, von denen jeder um sein Leben zu spielen scheint. Mit endlosen Achterbahnfahrten an Emotionen, spektakulären Ballwechseln und brillianten Schlägen. Erst nach mehr als 3 Stunden und 9 (?) Matchbällen musste Roger Federer sich geschlagen geben.

Masters Cup - Official Site

Samstag, 15. November 2008

Masters Cup Shanghai - Da waren es nur noch zwei

Novak Djokovic vs. Nikolay Davydenko

Vielleicht gewinnt ja Davydenko den Masters Cup. Zur Erinnerung seine Grand-Slam-Resultate:*

Australian Open: R16
Roland Garros: R32
Wimbledon: R128
US Open: R16

Das nennt man, die Gunst der Stunde nutzen.

*Gerechterweise muss man sagen, dass Kleinvieh natürlich auch Mist macht und dass auch Davydenko seine Punkte nicht im Supermarkt gekauft hat, wie seinerzeit auch ein Thomas Muster nicht.

Masters Cup - Official Site

Sonntag, 16. November 2008

Gaspard de la nuit

Prinze

Masters Cup Shanghai - Djokovic Champion

Novak Djokovic def. Nikolay Davydenko 6-1, 7-5.

Das Jahr endet für Novak Djokovic so gut, wie es begonnen hat. Im Ranking liegt er jetzt nur noch 10 Punkte hinter Federer.

Aber nur noch zwei Gewinnsätze? Wer hat sich denn das ausgedacht? Peanuts, nannte Roger, das vor ein paar Tagen erst.

Auch wenn im neuen Jahr vieles anders wird, spannend wird es sicher bleiben.

Masters Cup - Official Site

Mittwoch, 19. November 2008

Details

Clothes

Ich wundere mich, dass ich überhaupt was anzuziehen habe, so ungern, wie ich einkaufen gehe.

Furniture

Ein paar alte und ein paar neue Möbel, alte Teppiche. Wenig Bilder. Insgesamt eher luftig eingerichtet.

Sweet

Ich mag keine Süssigkeiten.

City

Mit Geld ists überall gut sein, selbst Fahnjunker, aber ohne Geld da ists ein armselig Ding zu leben. Diesen Ausspruch von Novalis zitiere ich öfter. Ich bin mir nicht sicher, ob er recht hat. Es gibt Orte an denen ich auch mit reichlich Geld nicht leben wollte.

Drink

Ich trinke immer weniger Alkoholisches, schon gar keine gemixten Drinks.

Music

Der Klassiksender Bayern 4 ist mein Lieblingssender. CDs kaufe ich keine mehr, weil ich sie doch nie auflege. Dafür lieber hin und wieder ein Konzert. Ich bedaure es immer noch, dass ich Leonard Cohen verpasst habe.

TV

Tennis kommt ja nicht so viel im Fernsehen. Talkrunden oder Kochshows gehen mir auf die Nerven. Serien sind langweilig. Aber manchmal schaue ich mir einen Spielfilm an oder nehme ihn auf, wie kürzlich Birth mit Nicole Kidman oder Aime ton père mit Gerard und Guillaume Depardieu.

Film



Workout

In der Regel 40 Minuten jeden Morgen, ausser am Wochenende, eine Mischung aus Feldenkrais und Zirkeltraining. Hört sich schlimmer an, als es ist. Spazierengehen in Münchens schönen Parks. Tennis. Nadal absolviert angeblich kein Lauftraining. Ich glaube, ich mag ihn doch.

Pastries

Nach der Datschizeit ist jetzt Krapfenzeit. Aber nicht jeden Tag.

Coffee

Höchstens mal ein Mokka oder Espresso nach dem Essen.

via Anke Gröner

Zitiert

While I would also love to beat Pete Sampras' Grand Slam record of 14 titles, and also to regain my No. 1 ranking, I place winning another Wimbledon title above all else.

Donnerstag, 20. November 2008

Return of the king

Timesonline hat einen sehr lesenswerten Artikel über Pete Sampras, der hier tatsächlich ein paar Dinge über sich erzählt. Ich hätte nie gedacht, dass er so viele Marotten hat(te).

Freitag, 21. November 2008

Davis Cup - Finale - Argentinien vs. Spanien 1-2

In diesen Minuten beginnt das Finale um die hässlichste Salatschüssel der Welt.

Ich zweifle nicht daran, dass Argentinien gewinnen wird.

Update:

David Nalbandian def. David Ferrer 6-3, 6-2, 6-3 .

Feliciano Lopez def. Juan Martin del Potro 4-6, 7-6(2), 7-6(4), 6-3.

Del Potro hätte auf die Teilnahme beim Masters Cup verzichten sollen.

Update 2:

Verdasco/Lopez def. Calleri/Nalbandian 5-7, 7-5, 7-6(5), 6-3.

Einmal mehr zeigt sich, dass beim Davis Cup alles möglich ist. Die Spanier scheinen doch besser in Form zu sein, als vermutet. Argentinien braucht jetzt ein Wunder.

Davis Cup - Official Site

Sonntag, 23. November 2008

Davis Cup - Don't cry Argentina - Spanien gewinnt den Davis Cup

Fernando Verdasco def. Jose Acasuso 6-3, 6-7, 4-6, 6-3, 6-1.

Eine Zeit lang keimte noch Hoffnung.

Heute und gestern beim Doppel habe ich mich gefragt, wann ich eigentlich Calleri und Acasuso das letzte Mal habe spielen sehen. Allein, dass ich mir diese Frage stellte, erklärt ein wenig die dramatische Niederlage der Argentinier.

Es schien nur noch ein kleiner Schritt für sie zu sein, im eigenen Land, mit zwei Topspielern wie Nalbandian und Del Potro, gegen das reduzierte spanische Team zum ersten Mal für Argentinien den Davis Cup zu gewinnen.

Letztendlich hat sich Del Potro als das schwache Glied erwiesen. Nach seiner überraschenden Niederlage gegen Lopez war alles anders. Plötzlich bestand das argentinische Team nur noch aus Nalbandian, der sich seit Jahren eine kapriziöse Einstellung zu seinem Beruf leisten kann.

Wie überhaupt die argentinischen Spieler mir alle eher wie Typen vorkommen, die man am Strand trifft, als wie professionelle Tennisspieler. Mit dieser Einschätzung tue ich ihnen natürlich Unrecht. Wahrscheinlich werden sie sich selbst zerfleischen, mit der Frage, wie es zu diesem Debakel kommen konnte.

Davis Cup - Official Site

Good Morning Munich

Erster-Schnee


Schnee


Rabe1


Erster-Schnee-1

Freitag, 28. November 2008

Der Metzger meines Grauens

loreley: 100 Gramm Kalbsleberwurst, bitte.
Metzger: Sie wissen schon, dass da keine Kalbsleber drin ist. Die Leute meinen immer, Kalbsleberwurst sei aus Kalbsleber gemacht, dabei besteht sie hauptsächlich aus Schweineleber.
loreley: Das habe ich schon mal gehört.
Metzger: Bei uns heisst sie deshalb auch nicht Kalbsleberwurst.
loreley: 100 Gramm.

Langsam fing der Typ an, mich zu nerven. Er war neu in der bekannten Biometzgerei, zu der ich jeden Samstag Mittag auf den Markt pilgerte, um meinen Wochenendeinkauf zu tätigen.

Man muss wissen, dass die Schlange dort sehr lang ist. Aber es hat nie jemand was gesagt. Die anderen Kunden bediente er ohne grosse Kommentare.

Metzger: Wohl gerade erst aufgestanden.
loreley: Das Nachtleben in München kann man vergessen.
Metzger: Achja?
loreley: Wollen Sie etwa das Gegenteil behaupten?

Nach ein paar Wochen nahm ich schliesslich den J. mit, als Begleitschutz sozusagen. Obwohl der J. Kampfsport macht, schaut er extrem gutmütig aus.

Metzger: Ah! Der Herr Freund? Oder etwa der Herr Gemahl? Aber Sie tragen ja keinen Ehering.
loreley: Es sollen ja nicht alle Ehepaare Ringe tragen.
Metzger: Verheiratet schauen Sie nicht aus. Eher der Typ Luxusweib.
loreley: Das höre ich öfter.

Der J. grinste noch beim Rausgehen.

lorleley: Siehst Du, wie unverschämt der ist?
J.: Vielleicht steht er ja auf Dich.
loreley: Bist Du verrückt. Der ist doch schwul. Siehst Du das nicht.
J.: Woran sieht man das?
loreley: Intuition. Ausserdem sieht man das.

Der J. durfte von da an immer mit. Schliesslich war er auch der Nutzniesser der Fleischgerichte, die ich kochte.

Metzger: Sie schauen nicht aus, wie eine die kochen kann.
loreley: Ich habe schon ein Menu für 12 Personen zubereitet.
J.: Das ist wahr. Am Geburtstag meines Vaters.

"Geh halt anderswo einkaufen, wenn er Dich nervt, meinte der J. "Bist Du verrückt! Der bestimmt nicht, wo ich einkaufen gehe, soweit kommt es noch."

Metzger: Sie sind aus dem Allgäu, stimmt's?
loreley: Ihr Gehör muss ausserordentlich sein. Das hört sonst keiner mehr.
Metzger: Wusste ich's doch!
loreley: Eigentlich bin ich keine richtige Allgäuerin. (Ich dachte an meine ostpreussische Grossmutter, wie sie bei dem einzigartigen Bergblick, den sie hatte, mit einer abfälligen Handbewegung sagte: "Ich hasse das alles.")
loreley: Mit einer richtigen Allgäuerin kann ich nicht mithalten, die sind alle so tüchtig.
Metzger: Ich bin einmal von einem Allgäuer reingelegt worden. Allgäuer sind schlau.
loreley: Schlau bin ich auch.

Sonntag, 30. November 2008

Zum 1. Advent

Dom


Innen-1


Innen


Schrein


Weihnachtsmarkt

Zu meiner Überraschung, beginnt dort der Weihnachtsmarkt schon am 24. 11.

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