Dieses Geschäft für Berufsbekleidung befindet sich in bester Schwabinger Geschäftslage. Man findet dort garantiert seine Levis. Nur das Anprobieren ist etwas gewöhnungsbedürftig. Und in Düsseldorf machen sie solche Geschäfte einfach dicht.
Seit 1931. Damit dürfte es das älteste Geschäft in der Hohenzollernstrasse sein.
Auch wenn man es schon mehr als einmal gehört hat, regt es einen immer wieder neu auf, über die Hintergründe der Misere der TV-Rechte des Tennissports zu erfahren. Eigentlich gibt es nur noch Irrsinn in der Geschäftswelt.
Die Wettervorhersage hielt einen davon ab, am Abend noch Tickets zu ordern. Selbst für Marat möchte man sich nicht verkühlen. Er darf sich immerhin bewegen.
Ein Blick auf das Scoreboard:
Michael Berrer vs. Marat Safin 6-7(4), 7-6(5), 1-1.
Match suspended - Rain.
Es sieht aber doch nach einer spannenden Partei aus. Das Bayerische Fernsehen zeigt ab 15 Uhr ein paar Bilder vom Match.
Update:
Grossartiges Tennis war es sicher nicht. 2 Stunden und 40 Minuten hat Marat Safin rumgewürgt für seinen Sieg. Seine Mutter und seine Schwester Dinara Safina haben zugeschaut. Falls er gewinnt, soll die kleine Schwester das Auto bekommen.
Ich gehe nicht mehr allzu oft auf den Alten Nordfriedhof, weil mich die Jogger dort nerven, die ihn seit etwa 5 Jahren in immer grösserer Zahl okkupiert haben. Allzu viel Spass kann es auch nicht machen, in einem so kleinen Radius zu laufen
Ausgerechnet an einem Ort, der zur Kontemplation einlädt, seine Runden zu drehen, kann wahrscheinlich nur jemanden einfallen, der die Bedeutung dieses Wortes gar nicht kennt. Spazierengehen, Picknicken, auf einer Bank sitzend unter Bäumen lesen oder nur den Vögeln zu lauschen, ist den Zeitgeisthörigen und Leistungsorientierten zu wenig.
Das war leider zu erwarten. Heute gab es wieder Regenunterbrechungen und ich habe eine Erkältung bekommen, sogar ohne mir draussen in Iphitos den Arsch abgefroren zu haben. Aber das ist jetzt auch schon egal, wo Marat nicht mehr dabei ist.
Im Moment legt der Regen wieder los. Aber ab morgen soll es wieder schön sein.
Es war H.s Schuld, dass wir fast das Schiff in Tanger verpassten. Auf einer anderen Reise mit ihr überlebte ich eine stuntreife Aktion in einem fahrenden Zug, weil sie nicht bis zur nächsten Station warten wollte, um den Waggon zu wechseln. Dass sie es nur meiner Geistesgegenwart zu verdanken hatte, nicht von drei Männern in Marseille vergewaltigt zu werden, wäre jetzt eine zu lange Geschichte. Denn eigentlich will ich von Monte Carlo erzählen.
H. konnte dort für ein paar Wochen das Apartment der Familie einer Kommilitonin übernehmen. Die Alternative für diese Ferien wäre ein Aufenthalt mit meinen Eltern am Comer See gewesen. Und Monte Carlo hatte doch diesen Nimbus von vergangenem Glamour. Ballets Russes, Somerset Maugham und Scott Fitzgerald.
Das Apartment war winzig und schlicht. H. hatte nicht vor, dort vom Balkon aus aufs Meer zu schauen. So landeten wir gleich am ersten Abend in einem kleinen Restaurant am Hafen. Wir sassen noch nicht sehr lange, da kam ein schon ziemlich älterer, aber auch sehr eleganter Mann an unseren Tisch und fragte, ob wir Deutsche seien. H. antwortete lächelnd: Dann sei ihr Französisch immer noch zu schlecht, wenn man das gleich bei ihrer Bestellung beim Kellner heraushöre.
Nein, nein. Es sei unser beider Aussehen. Er konnte eigentlich nur H. meinen, denn mich hatte man noch nie wegen meines Äusseren für eine Deutsche gehalten. Er dürfe sich doch zu uns setzen. Er vermisse deutsche Konversation. Seit Jahrzehnten lebe er an der Côte d'Azur. Ich lächelte ein wenig in mich hinein, weil H. doch hergekommen war, um französisch zu sprechen. Vorzugsweise mit jungen schönen Männern.
So kam es, dass der Abend in der Villa des freundlichen, weisshaarigen Herrn beschlossen werden sollte. Die Aussicht war tatsächlich traumhaft schön. Noch beeindruckender war seine Kunstsammlung. Ich meinte, einige Expressionisten zu erkennen. Plötzlich änderte sich seine Stimmung, er schien auch mehr mit sich selbst zu sprechen. Leise. Er war fast nicht zu verstehen. Er redete vom Krieg, von schlimmen Dingen, die er getan hatte. Ganz schlimme, unverzeihliche Dinge. H. und ich schauten uns entsetzt an. Der alte Mann fing an zu weinen und redete dabei ohne Unterlass weiter. Ich packte H. bei der Hand und ging wortlos, die benommene H. mitschleifend. Am nächsten Tag reisten wir ab.
Fernando Gonzalez def. Simone Bolelli 7-6(4), 6-7(4), 6-3.
Hart arbeiten hat er müssen für den BMW, der gute Fernando Gonzalez. Der junge Italiener, von dem man in letzter Zeit immer mehr hört, hat ihn ihm nicht so ohne Weiteres überlassen wollen. Auch wenn ich es nicht gesagt habe, Gonzalez war von Anfang an mein Favorit für den Sieg. Sein 10. Titel übrigens.
Nun, mit Safin und Younes waren zwei Spieler dabei, die das Publikum liebt und Gonzalez kann grosses Tennis spielen. Auch war das Wetter Samstag und Sonntag, wo jeder Zeit hatte, wunderbar.
David Ferrer, der sympathische Tennisarbeiter und Finalist von Barcelona, bloggt diese Woche von Rom. Er kann für mich die Stellung halten. Sonst melde ich mich nur, wenn es was Aussergewöhnliches zu berichten gibt.
Ciao!
Update:
Juan Carlos Ferrero def. Rafael Nadal 7-5, 6-1.
Schneller als gedacht, bin ich wieder online. Wann hat Nadal eigentlich das letzte Mal in der 2. Runde auf Sand ein Match verloren? In dem Fall war es sein erstes Match, da er ein Bye hatte.
Jeder rechnete damit, dass Rafa seinen Landsmann, den sie noch aus besseren Zeiten Mosquito nennen, in sämtliche Einzelteile zerlegen würde. Aber Nadal, der nach seinen Siegen in Monte Carlo und Barcelona überspielt ist, hatte nichts mehr zuzusetzen. Wie seine Füsse ausschauen! Die Pause wird seinem Körper gut tun. Für die #1 kann er damit aller Voraussicht nach erst nächstes Jahr wieder angreifen.
Selten so ein schlechtes Match gesehen. Höchstens noch mit Safin. Eine einzige Katastrophe.
Sicher, es ist nie leicht gegen einen Gegner, gegen den man noch nie gespielt hat und es ist einfach sehr schwer ein ganzes langes Turnier gut zu spielen, doch was Kiefer hier abliefert ist einfach nur schwach. Der Erwartungsdruck ist enorm. Das Halbfinale am Rothenbaum steht am Horizont.
Kiefer schafft kurz vor der Niederlage noch das Rebreak. 4-5. Geht da etwa noch was? 5-5. Kiefer fängt an Tennis zu spielen. 3 Breakbälle für ihn. BREAK. Kiwi serviert für den Satz. Wird er choken wie Seppi? 7-5. Wir sehen einen 3. Satz. Ich hatte schon angefangen Modeseiten zu surfen.
DSF geht aus der Übertragung raus. Man fasst es nicht. Ein deutscher Spieler hat zum erstenmal seit 1997 die Chance das Halbfinale am Rothenbaum zu erreichen und die klinken sich einfach aus.
Die ATP gibt als einen der Hauptgründe dafür an, dass Hamburg zurückgestuft wird, dass es nicht im deutschen Fernsehen übertragen wird. Das nur so nebenbei.
Kiefer führt mittlerweile mit einem Break im 3. Satz. 3-1. DSF kam wieder zurück. Ich hatte schon ausgeschaltet. Kiefer hält das Break mit Chancen zum Doppelbreak. 4-3. Gleich serviert Kiefer zum Match. Was für eine Achterbahnfahrt mutet er uns zu. Einfach ausservieren, Kiwi. 0-15. Mach keinen Scheiss. 0-30. Kiefer haut den Ball ins Aus. 0-40. 3 Breakbälle für Seppi. Die Nerven. 5-5. Alles wieder offen, nach 3 Stunden.
Kiwi attackiert. Breakball. Seppi wehrt mit seinem 1. Ass ab. Kiefer mit dem Rücken zur Wand. 5-6. Es wird gekämpft von beiden Spielern. Rette Dich ins Tiebreak, bitte. Doppelfehler. Matchball Seppi. Auch Seppi versagt. Kiefer ohne ersten Aufschlag. 2. Matchball Seppi. Game, Set & Match, Seppi.
Tennis ist hart.
Wenn man ein deutsches Tennisblog entdeckt, sollte man das nicht unterschlagen. Der Blogger Zack aus Hamburg schreibt erst seit ein paar Monaten über Tennis und leider nur einmal in der Woche am Sonntagabend, aber seine Beiträge sind fundiert und ausführlich.
Ja, das war schön. Nicolas gegen Nikolay. Wie Kiwi sich gefreut hat, da ging einem das Herz auf. Er sah so glücklich aus. Ich dachte, er herzt gleich noch den Davydenko.
Heute geht es gegen den Südtiroler Andreas Seppi. Den sollte er eigentlich packen können. Gespielt haben die zwei noch nie gegeneinander. Man kann nur hoffen, dass DSF das Match ganz zeigt. Sie übertragen ab 16 Uhr. Sonst bleibt einem, wie fast immer, nur der Stream.
Ein zähes und wenig spannendes Finale. Ich habe nicht immer hingeschaut, zu sicher war ich mir, wie es ausgehen würde. Dabei führte Federer im 1. Satz mit Doppelbreak. Trotzdem schaffte es Nadal, alles zurückzuholen. Er ist auf Sand nicht zu schlagen, ausser es fehlt ihm was.
Djokovic hat ihn gestern mehr gefordert. Zumindest war es ein spannendes und hochklassiges Match. Der Serbe hätte mit einem Sieg im Ranking an ihm vorbeiziehen können. Aber auch er ist noch ein gutes Stück davon entfernt, Nadal auf Sand zu enthronen.
DSF ist sich einmal mehr treu geblieben und ging nach dem 2. Satz aus der Übertragung raus. Tennis wird im deutschen Fernsehen fast nur noch verschrottet.
Jon Krakauer beschreibt mit viel Anteilnahme das kurze Leben von Chris McCandless, der im August 1992 in der Wildnis von Alaska mit nur 24 Jahren, wahrscheinlich an Hunger, gestorben ist.
Man kann fast soweit gehen, zu sagen, dass Krakauer sich mit seinem Protagonisten identifiziert. Als junger Mann war der Extrembergsteiger und heute gefeierte Bestellerautor nämlich ähnlich verrückt drauf.
Krakauer, der ein hervorragender Erzähler ist, hat sich mit seinem Buch auch vorgenommen Chris McCandless zu verteidigen. Viele hielten und halten den jungen Mann für einen verblendeten Schwachkopf, der in fast schon selbstmörderischer Absicht sein Leben wegwarf, weil er zu dumm war, sich mit Karten und ausreichend Proviant zu versorgen. Stattdessen hatte er jede Menge Bücher dabei, unter anderem von Tolstoi, Gogol und Thoreau, von dem das folgende Zitat aus dessen Journal Ktaadn stammt:
Was hat man davon, in ein Museum eingelassen zu werden, um unzählige ausgefallene Dinge zu sehen, im Vergleich dazu, die Oberfläche mancher Sterne und Urgestein an seinem Herkunftsort betrachten zu können!
Natürlich hat Jon Krakauer Recht. Chris McCandless hätte seinen Selbsterfahrungstrip auch unbeschadet überstehen können und kaum jemand würde sich heute für ihn interessieren. Obwohl, ich ertappe mich zunehmend dabei, wie ich anfange darüber nachzudenken, wie es mit ihm weitergegangen wäre, so radikal und idealistisch, wie er war.
Welches war der beste Rat in Stilfragen, den Dir Deine Eltern gaben?
Meine Eltern haben sich überhaupt nie eingemischt. Meine Mutter hat uns als Kinder sehr nett angezogen. Eine ältere Tante hat uns Kleider genäht. Meine Schwester und ich waren deshalb oft im Partnerlook.
Wer sind Deine modischen Vorbilder?
Mir hat immer gefallen, wie Katharine Hepburn sich angezogen hat.
Winter: Taupefarbener Rollkragenpullover aus Kaschmir, weite schwarze Hose aus fliessendem Stoff.
Sommer: Schwarze Polobluse, weisse Hose.
Wovon hängt es ab, was Du anziehst?
Vom Wetter und was ich vorhabe. Ob was Offizielles ansteht oder nicht.
Gibt es etwas Schräges in Deiner Gardrobe?
Vielleicht eine Art Seppelhut.
Welches sind Deine Lieblingsdesigner?
Ralph Lauren, Tommy Hilfiger (lese gerade, dass diese beiden Marken, was ihre Produktionsmethoden angeht, übel beleumundet sind, bzw. waren), Strenesse (die Sachen kann man lange tragen), Tory Burch (ich mag ihre indianisch inspirierten Muster), Marc O'Polo (dort werde ich fast immer fündig), Patagonia (die besten Outdoorsachen). Ich kaufe inzwischen auch viel bei Hess Natur.
Yohji Yamaoto gefällt mir auch. Ist natürlich viel zu teuer.
Welches ist Dein absolutes Lieblingskleidungsstück?
Eine Jacke, die mich ein wenig an einen Navajo-Teppich erinnert.
In was fühlst Du Dich am wohlsten?
Im Pyjama.
Welche Kleiderregel brichst Du ständig?
Mir ist nichts bewusst.
Welche Kleiderregel würdest Du nie missachten?
Keine Jeans bei offiziellen oder festlichen Anlässen.
Was würdest Du nie tragen?
High Heels.
Was wird in der Herren- bzw. Damenmode am meisten unterschätzt?
Herren: Blauer Blazer?
Damen: Twin Set.
Wen willst Du mit dem was Du trägst beeindrucken?
Niemanden. Ich will nur akzeptabel ausschauen und mich wohlfühlen.
Putzt Du Deine Schuhe selbst?
Ja. Man merkt, dass diese Frage von einem New Yorker kommt.
Benutzt Du Schuhspanner?
Bei einigen wenigen Schuhen. Bei zwei Paar, um genau zu sein.
Welches Kleidungsstück musst Du unbedingt demnächst haben?
Bermudas und weisse Leinenschuhe. Wobei die weissen Leinenschuhe der schwierigere Part sind.
Für was gibst Du viel Geld aus?
Richtig viel Geld gebe ich nicht aus. Ich trage alles jahrelang. Ich habe auch keinen Schuhfimmel. Bei Sonnenbrillen muss ich mich allerdings zurückhalten. Davon habe ich überdurchschnittlich viele.
Welchen Duft und welche Hautpflege benutzt Du?
Kein Duft zur Zeit. Dr. Hauschka.
Was hast Du in Deiner Schulzeit getragen?
Hauptsächlich Second Hand. Alte Sachen, die ich auf dem Flohmarkt gefunden habe oder bei Verwandten. Eine Nachbarin hat mir mal viel von sich aus den 50er und 60er Jahren geschenkt. In München bin ich nie richtig fündig geworden.
Welches Modemagazin gefällt Dir am besten?
Mir gehen Modemagazine auf die Nerven, bzw. sie öden mich an. Ich schaue mir lieber alte Fotos im Internet und in Fotobänden an. Nicht nur Modefotos, mich interessiert allgemein, was Leute früher getragen haben.
Marat Safin letzte Woche beim Aufschlag in Hamburg. Fotografiert am Rothenbaum von DavenportFan.
Irgendwie muss sich auch die seriöseste Tennisbeobachterin aufheitern, bei diesem erbärmlichen Wetter. Mit dem Regen ist es auch kalt geworden.
In Düsseldorf dagegen scheint die Sonne. Leider habe ich kaum Zeit, etwas von den Matches des World Team Cups zu sehen. Der WDR überträgt dankenswerterweise schon ab 13 Uhr. Auch DSF steigt später noch in die Übertragung ein oder zeigt Aufzeichnungen vom Nachmittag.
Nicolas Kiefer, der heute sein Match gegen den Italiener Bolelli verloren hat, was keine Schande gegen den aufstrebenden Sandplatzspieler ist, auch weil Kiwi krankheitsbedingt ein paar Tage pausieren musste, schreibt sogar ein Blog.
Update:
Das Wenige, das ich aus dem Augenwinkel von Kiefer und Kohlschreiber gesehen habe, verheisst nichts Gutes für die French Open.
Update 2:
Schweden gewinnt den World Team Cup gegen Russland.
[1] Federer vs Querrey
Montanes vs Vliegen
Q vs Q
Ancic vs [31] Seppi [20] Karlovic vs Falla
Benneteau vs Spadea
Zverev vs Q Soderling vs [13] Monaco
[9] Wawrinka vs Kohlschreiber
Cilic vs Haase
Q vs Volandri
Cuevas vs [24] Gonzalez [27] Andreev vs Starace
Young vs Ginepri
Sela vs Hanescu
Serra vs [8] Gasquet
[4] Davydenko vs Johansson
Q vs Safin
Q vs Mannarino
Prodon vs [28] Ljubicic [23] Ferrero vs Daniel
Melzer vs Luczak
Monfils vs Clement
Q vs [14] Tsonga
[12] Robredo vs Coria
Troicki vs Gicquel
Q vs Vanek
Simon vs [21] Stepanek [25] Hewitt vs Mahut
Calleri vs Fish
Santoro vs Mayer
Darcis vs [5] Ferrer
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[7] Blake vs Schuettler
Q vs Gulbis
Ascione vs Reynolds
Lapentti vs [32] Tipsarevic [17] Baghdatis vs Bolelli
Fognini vs Del Potro
Llodra vs Patience
Smeets vs [11] Berdych
[16] Moya vs Q
Granollers vs Berrer
Hernandez vs Minar
Kuerten vs [18] Mathieu [29] Canas vs Odesnik
Bjorkman vs Lee
Dancevic vs Q
Gremelmayr vs [3] Djokovic
[6] Nalbandian vs Berlocq
Chardy vs Q
Garcia-Lopez vs Roitman
Q vs [30] Tursunov
[19] Almagro vs Pashanski
Q vs O Rochus
Hrbaty vs Acasuo
Eysseric vs [10] Murray
[15] Youzhny vs Becker
Q vs Q
Isner vs Chela
Ventura vs [22] Verdasco [26] Nieminen vs Kiefer
Vassallo Arguello vs Lopez
Guccione vs Q
Q vs [2] Nadal
Bilde ich es mir nur ein oder ist es tatsächlich ein besonders glanzloses Draw dieses Jahr?
Roddick hat schon Anfang der Woche abgesagt und auch mit Haas ist nicht vor Wimbledon zu rechnen.
Es wird wahrscheinlich wieder auf den Showdown Federer vs. Nadal hinauslaufen.
Meine Hoffnungen ruhen einzig auf Djokovic und Nalbandian und die befinden sich in Nadals Hälfte.
Bolelli verschiesst gerade sein Pulver beim World Team Cup, davon abgesehen ist er wahrscheinlich zu unerfahren für ein Grand Slam.
Nick Bollettieri traut noch Igor Andreev, Janko Tipsarevic, Fernando Verdasco und Radek Stepanek zu, etwas weiter zu kommen.
Ich wünsche mir Federer als Roland Garros-Champion, wenn Djokovic es nicht schafft, an Nadal vorbeizukommen.
Update:
Kiefer sagt für Paris ab. Frust Halsentzündung. Auch Tsonga spielt nicht. Meniskus-OP statt RG.
Dieses Baums Blatt, der von Osten
Meinem Garten anvertraut,
Giebt geheimen Sinn zu kosten,
Wie's den Wissenden erbaut,
Ist es Ein lebendig Wesen,
Das sich in sich selbst getrennt?
Sind es zwey, die sich erlesen,
Daß man sie als Eines kennt?
Solche Frage zu erwiedern,
Fand ich wohl den rechten Sinn,
Fühlst du nicht an meinen Liedern,
Daß ich Eins und doppelt bin?
Ich bin noch ganz aufgewühlt von Gugas Worten nach seinem letzten Match in Roland Garros.
Die allerletzten Ballwechsel gegen Paul-Henri Mathieu und die anschliessende Ehrung von Gustavo Kuerten. Guga trug bei seinem letzten Match in Roland Garros das Outfit, in welchem er dort mit 20 Jahren zum 1. Mal Champion wurde.
Überflüssig aufzuzählen, was er alles im Tennis erreicht hat. Es wurde mir wieder in Erinnerung gebracht: Einen wie ihn wird es nicht mehr geben, weder als Spieler, noch als Mensch.
Update:
Das Video war nur wenige Stunden online. Aber ich habe was anderes gefunden:
Ganz so schlimm, wie auf dem Gemälde von Gustave Caillebotte ist es wohl nicht in Paris oder vielleicht doch, denn viel gespielt werden konnte die letzten zwei Tage nicht.
Federer ist weiter und Bolelli setzte sich gegen Baghdatis durch und hier streikt schon meine Erinnerung.
Update:
Ein kurzer Blick auf Nadal in laubfroschgrün und Safin, wie er den 1. Satz gegen Lisnard im Tiebreak verliert, aber den 2. 6-1 gewinnt, bevor er wieder regnet.
Kohlschreiber raus in 3 gegen den Schweizer Wawrinka.
Sydney Pollack war ungeheuer vielseitig, egal ob als Regisseur, Darsteller oder Produzent. Vorgestern ist er an einem Krebsleiden gestorben.
In der SZfindet sich heute ein schöner Nachruf auf ihn von Fritz Göttler.