Dienstag, 1. Januar 2008

Prosit Neujahr

Glas-Wein

Dieses Mal kein Champagner für mich. Aber 10 Jahre alter Bordeaux ist schliesslich auch nicht schlecht. Wie immer keine guten Vorsätze für das neue Jahr.

Donnerstag, 3. Januar 2008

Blick in die Sterne

Bis zum März springt Mars bei den Zwillingen herum und bringt Leben in die Bude, verschärft das Tempo und sorgt auch mal für Aufregung, dann wandert er weiter...

Für Zwillinge: (vom 22. Mai bis 21. Juni)
Es sind nicht die anderen – du bist es selbst. Anstatt im Aussen nach allem zu suchen, geh an deine eigene Substanz und mach sie dir bewusst. Geh liebevoll mit dir um und lass Selbstzweifeln und Selbstvorwürfen keinen Raum. Genieße dich selbst, so wird es dir leichter die Widersprüchlichkeit der anderen zu akzeptieren.

Luisa Francia hat wieder ein Horoskop gemacht.

Samstag, 5. Januar 2008

Doha - Andy Murray Champion

Andy Murray def. Stanislas Wawrinka 6-4, 4-6, 6-2.

Damit ist er der erste ATP-Champion des Jahres. Der 20 Jahre alte Schotte hat so eine aufreizend defensive Art Tennis zu spielen. Aber sehr effizient. Man denkt auch immer, er klappt jeden Moment zusammen.

Nadal und Youzhny spielen das Finale in Chennai.
Llodra und Nieminen das in Adelaide.

Ich würde auf Nadal setzen und auf Nieminen.

Nachtrag:

Youzhny und Llodra haben gewonnen. Ein Beweis mehr, dass Tennis nicht vorhersagbar ist. Mit Nadal muss fast was sein, er hat 0-6, 1-6 verloren und Llodra hat sich anscheinend zusammengerissen.

Erinnert sich noch jemand an die Geschichte, als Ivan Ljubicic den Franzosen nackt in seinem Spint fand? (Angeblich um die Aura des erfolgreichen Kollegen aufzunehmen).

Dass Llodra nach seinem Sieg ein Bad im nahegelegen Fluss nahm, ist dagegen fast zu normal für ihn.

Nadal begründet seine glatte Niederlage mit dem vorhergehenden mörderischen Halbfinale gegen Moya, das fast 4 Stunden dauerte und in dem er 4 Matchbälle abwehrte.

Doktor Faustus. Das Leben des deutschen Tonsetzers Adrian Leverkühn erzählt von einem Freunde

Ein wenig habe ich den Faden der Geschichte verloren.

Lirum larum Löffelstiel

Kochbuecher

Alte Weiber essen viel,
Junge müssen fasten,
Brod liegt im Kasten,
Messer liegt daneben,
Ey was ein lustig Leben!


Clemens Brentano

Dass ich diese drei Kochbücher überhaupt habe, liegt daran, dass irgendwelche arschigen Werber einer hochbetagten Verwandten vor dem Rewe eine Unterschrift für Den Club (oder wie immer sich das schimpft) abgeschwatzt haben und man den Vertrag nicht mehr kündigen konnte.

Man könnte jetzt sagen: OK, die loreley ist jetzt wenigstens zu ein paar Kochbüchern gekommen. Ja, aber nur, weil mir auf die Schnelle nichts anderes einfiel. Diese drei Bücher rauszusuchen, hat mir schon Kopfschmerzen bereitet, so wenig gemäss ist mir das Angebot dieses Clubs.

Wenn ich mehr Zeit zum Überlegen gehabt hätte, wäre das Faksimile eines Koch- und Haushaltsbuches von 1925 sicher nicht dabei gewesen. Auch, wenn Kapitel, wie "Das Decken des Esstisches und das Auftragen" oder der "Herd und die Kochkiste", durchaus interessant sind.

Das neue Kochbuch von Sarah Wiener finde ich nach oberflächlichem Durchblättern recht ansprechend, ja sogar sehr gut gemacht, aber irgendwie bin ich aus Kochbüchern herausgewachsen, egal wie gut sie sind.
Darum ist das Kochbuch von Jamie Oliver auch bei meiner Schwester gelandet.

Dabei habe ich, als ich anfing mich mit Kochen zu beschäftigen, sogar Kochbücher aus der Stadtbücherei in der Hohenzollernstrasse ausgeliehen. Vorallem die Schritt-für-Schritt-Fotos hatten es mir angetan.

Festgelesen habe ich mich dann aber über die Feiertage in Luisa Francias Kochbuch, das ich mir schon lange zulegen wollte. Ich habe vieles mir Unbekannte über uralte Bräuche und das Kochen als magischer Tätigkeit erfahren. Allein die Fotos und Illustrationen heben dieses sorgfältig gemachte Kochbuch über die Masse heraus.

Montag, 7. Januar 2008

Mittagspause

Hans: Krieg und Frieden ist wahrscheinlich nicht verfilmbar.
loreley: Mehr als einen stimmungsvollen Bilderbogen kann man nicht erwarten.
Es ein unglaubliches Buch. Die geschichtlichen Einsprengsel kann man überspringen.
Hans: Wieviel Seiten hat der Roman?
loreley: Ungefähr 1600. Ich wusste, dass ich die nicht ganz schaffen würde. Das perfekte Buch für die einsame Insel.
Hans: Mister Hobbs macht Ferien.
loreley: Stimmt. Die Blonde am Strand. Hat sie sich nicht gewundert, dass keine Indianer darin vorkommen?
Hans: Luxus ist doch immer gleich, egal welche Epoche oder Nation.
loreley: Der Lebensstandard der oberen Zehntausend scheint tatsächlich immer ziemlich gleich. Nur Zahnschmerzen müssen der Horror gewesen sein. Gibt es auch bei Tolstoi. Am Schluss von Anna Karenina hat Wronski ein Loch im Zahn.

Mittwoch, 9. Januar 2008

Qualitätsstandard

Wohl die beste Entscheidung des Regisseurs Dornhelm war es, diesen anerkannten Außenseiter als einzigen der Protagonisten - und gegen Tolstois Vorlage - mit einer Brille auszustatten

Pierre Besuchow trägt auch bei Tolstoi eine Brille.

Freitag, 11. Januar 2008

Australian Open - Draw

Ich hatte noch keine Zeit einen Blick in das Draw zu werfen.

Am Rande habe ich mitbekommen, dass Federer wieder von seinem Magen-Darm-Virus genesen ist, der ihn hinderte das Exhibition-Turnier in Kooyong zu bestreiten. Insgesamt kein gutes Omen für die Titelverteidigung.

Nachdem Tommy Haas schon Kooyong absagte, war es klar, dass es mit seinem Start bei den Australian Open nichts wird. Er hatte sich erst im November zum nunmehr 3. Mal an der Schulter operieren lassen müssen. Ein persönliches Statement von Haas gibt es bis jetzt nicht.

Absagen gab es auch von Canas, Monifls, Ancic und Joachim Johansson.

Fraglich ist noch Nalbandians Start. Er hatte beim Training in Kooyong plötzlich Krämpfe im Rücken. Es heisst, er probiere am Samstag wieder zu trainieren. Es wäre zu deprimierend, wenn er absagen müsste, ist er doch einer der wenigen, die Federer gefährlich werden können.

Wenigstens scheint Nicolas Kiefers Verletzung auskuriert zu sein.

Nachtrag:

Semis
Federer vs. Nalbandian
Youzhny vs. Roddick

Final
Federer vs. Roddick

Winner
Federer

Das ist nicht meine Vorhersage, sondern die von Jon Wertheim.

Was Roddick angeht, ist er übertrieben optimistisch. Nur, weil er mit dem US-Team den Davis Cup geholt hat und eben Kooyong gewonnen hat, heisst das noch nicht, dass er bei den AO die ganze Zeit gut servieren kann, ausserdem sollen die Courts, laut SZ vom Samstag, nach dem Belagwechsel sogar noch langsamer geworden sein, statt schneller.

Hinter all diesen Spielern steht ein grosses Fragezeichen. Selbst bei Federer, der etwas Kraft durch seine Viruserkrankung verloren haben könnte. Und was soll Youzhny im Halbfinale? Vielleicht denkt Wertheim, weil er einen erschöpften Nadal in Chennai geschlagen hat, muss das bei den AO wieder passieren.

Ob Nalbandian spielen kann, ist immer noch nicht raus. Was man über seine Verletzung hört, sieht es nicht gut aus für den Argentinier. Da hat Federer mal einen echten Herausforderer und der verletzt sich beim Aufwärmen.

Ja, ich weiss, dass Roddick Semifinalist war letztes Jahr. Aber ihn deswegen gleich ins Finale zu schreiben? Wertheim ist ja nicht der einzige.

Samstag, 12. Januar 2008

Maxvorstadt

Antiquariat-Hauser


Antiquariat


Tuerken-Ecke-Schelling


Schellingstr


Amalienstr-


Sammlung-Brandhorst


Siegestor

Auckland - Kohlschreiber Champion

Philipp Kohlschreiber def. Juan Carlos Ferrero 7-6, 7-5.

Eigentlich hatte ich nicht vor, noch etwas über die beiden letzten ATP-Turniere vor den Australian Open zu schreiben.

Aber da es Philipp Kohlschreiber ist, der hier seine Trophäe in der Hand hält, mache ich gerne eine Ausnahme. Es ist sein 2. Titel auf der Tour. Hoffentlich kann er die Form mit nach Melbourne nehmen.

Ferrero aber bitte nicht, denn ausgerechnet dieser ist der Erstrunden-Gegner von Kiwi. Und oft genug erweist es sich als Nachteil, eine Woche vor einem Grand Slam, sich als Spieler bei einem Turnier reinzuhängen.

Sonntag, 13. Januar 2008

Zubereitet

Waffeln2

Waffeln mit Parmesansosse f. 2 Personen

120 g Dinkelmehl
1/8 l Milch (mindestens, der Teig muss von der Schöpfkelle laufen)
1 Prise Meersalz
Butter zum Ausfetten des Waffeleisens

100 g geriebener Parmesan
etwa ein halber Becher Sahne
frisch geriebene Muskatnuss

Es ist sehr einfach, Waffeln herzustellen. Auch die Parmesansosse macht kaum Arbeit. Man erwärmt dazu die Sahne in einem kleinen Stieltopf und gibt nach und nach den geriebenen Parmesan dazu, der mit Hilfe eines Schneebesens und fleissigen Rührens schmilzt. Etwas Muskatnuss rundet die Sache ab.

K-1
Der neue Küchenkalender mit Don Alphonsos Fotos.

Arbeit macht eigentlich nur der Rote-Beete-Salat. Ich traue der fertig gekochten, die man inzwischen überall sieht, nicht. Also heisst es, die Rote Beete unter fliessend Wasser putzen und fast 1 Stunde lang kochen, abpellen, in Scheiben schneiden und mit Aceto balsamico und Olivenöl anmachen. Wer mag, gibt Kümmel dazu oder etwas Petersilie.

Montag, 14. Januar 2008

Australian Open - Day 1

Wilfried Tsonga def. Andy Murray 7-5, 6-4, 0-6, 7-6 (7-5).

Das Match des Tages war sicher das Duell der beiden Youngster. Ich habe es sozusagen als Frühstücksfernsehen in seiner Endphase mitbekommen. Murray, Champion von Doha und Tsonga, Semifinalist von Adelaide.

Andy Murray lies schon vor dem Tiebreak seinen Kopf hängen, während der Franzose sein kraftvolles Spiel zelebrierte. So hat sich Murray seine Australian Open sicher nicht vorgestellt. In Grossbritannien dürfte heute Staatstrauer herrschen.

Philipp Kohlschreiber, der zu meiner Überraschung gleich am ersten Tag spielen musste, setzte sich glatt gegen den Qualifikaten Karanusic durch.

Dienstag, 15. Januar 2008

Australian Open - Day 2

Juan Carlos Ferrero def. Nicolas Kiefer 6-4, 6-3, 6-1.

Alles andere wäre wohl ein Wunder gewesen. Man kennt ja die Vorgeschichte. Sehr bitter für Kiwi. Nachdem er es nach seiner über ein Jahr langen Zwangspause sehr schnell zurück in die Top 50 schaffte, muss ihn das Pech im Training mit einer neuen Verletzung einholen.

Aber Safin ist weiter. Er sagte, er habe die letzten Wochen täglich 7 Stunden trainiert und sein Knie fühle sich so gut an wie schon lange nicht mehr.

Nalbandian hat auch glatt gewonnen. Das gibt Hoffnung für mehr, auch wenn sein Gegner ein Nobody war.

Einzige Überraschung: Ljubicic ist draussen gegen Robin Haase, einem jungen Spieler aus den Niederlanden.

Im Moment spielt Federer ganz in schwarz und beeindruckend wie immer die Nightsession gegen Diego Hartfield. 6-0, 6-3, 6-0.

Bei Eurosport gibt es übrigens neben der TV-Übertragung auch einen Stream von 6 verschiedenen Courts.

Mittwoch, 16. Januar 2008

Australian Open - Day 3

Philipp Kohlschreiber def. Evgeny Korolev 6-4 ,6-2, 0-1 ret.

Der Russe musste aufgeben. Damit ist Kohlschreiber in Runde 3. Wenn Roddick nachher Michael Berrer schlägt, woran keiner zweifelt, ist der Amerikaner sein nächster Gegner.

Sonst Business as Usual in Down Under. Nadal, Davydenko, Youzhny sind weiter. Tsonga ist auch noch dabei.

Morgen dürfte es spannender werden: Marat Safin gegen Marcos Baghdatis in der Nightsession. Ganz schwer vorherzusagen. Safin gewann die AO 2005. Baghdatis stürmte 2006 ins Finale. Die Buchmacher trauen Baghdatis mehr zu. Da wäre ich mir nicht so sicher.

Donnerstag, 17. Januar 2008

Australian Open - Day 4 - Safin kämpft und scheitert trotzdem

David Nalbandian def. Peter Luczak 4-6, 7-5, 6-4, 6-1.

Gleich ein Schock beim Frühstücken. Nalbandian mit Satzrückstand. Der Aussie, ein Challenger Guy, spielt wie ein Verrückter. Ich erinnere mich daran, dass er mich schon einmal genervt hat bei den AO, als es gegen Haas ging.

Von einer Verletzung ist bei Nalbandian nichts zu sehen. Es ist Luczak, der Druck macht. Wie gehofft, schafft er es nicht seine Fehlerquote gering zu halten. Nalbandians nächster Gegner ist Ferrero. Dann wird sich zeigen, ob sein Trainingsrückstand ein Handicap ist.

Federer, Djokovic, Blake, Berdych, Hewitt sind weiter.

Marat Safin vs Marcos Baghdatis 4-6, 4-6, 6-2, 2-6.

Beeindruckend solides und konzentriertes Spiel von Baggy. Marat mit zu vielen unerzwungenen Fehlern. Die Quittung: Der 1. Satz ist weg.

Vielleicht hat Pete Bodo ja recht. Safin spielt zu berechenbar für seine Gegner und er ist auch nicht mehr der schnellste auf den Beinen. Safin wehrt sich. Rebreak. Geht da noch mehr? 2-2 Warum muss es seit Jahren immer gleich laufen bei Marat?! Break Baggy. 4-5 Marat nützt einen Breakball nicht, der Rest ist Routine für Baggy.

Ich hatte mir nach Marats verbalem Optimismus mehr vom Himalaya- und Snowboard Newbie erwartet. Jeder Safinfan weiss, dass er noch nie ein Match bei einem 2-Satz-Rückstand gewonnen hat. Safin breakt? Ist mir doch tatsächlich entgangen. 4-1.

Bringt es Safin fertig, sich und uns weiter zu überraschen? Baghdatis von der Rolle. Es ist nicht ungewöhnlich für ihn, dass er mental nachlässt. Safin mit Break voraus. 2-0. Souveräne Abwehr eines Breakballs. Safin in the Zone. 5-2. Auch 3 Breakbälle hintereinander wehrt er ab. Wir haben einen 5. Satz

Wird Baggy sich noch einmal aufrappeln? Safin darf jetzt nicht nachlässig werden. Es passiert, was nicht passieren darf. Marat lässt sich breaken. Ein 2. Break droht. Davai, ruft ein Zuschauer. 1-3. Marat schafft einfach kein Rebreak. 2-5. 3 Stunden, 11 Minuten. 2 Matchbälle für Baggy. Noch einer bleibt. Game, Set & Match, Baghdatis.


Nächster Gegner ist Lleyton Hewitt.

Freitag, 18. Januar 2008

Australian Open - Day 5 - PHILIPP KOHLSCHREIBER RINGT RODDICK NIEDER

Philipp Kohlschreiber def. Andy Roddick 6-4, 3-6, 7-6(9), 6-7(3), 8-6.

"Breathtaking - one of the best matches I've ever seen by far."
BBC Sport's John Lloyd


Von A bis (nun fast) Z ein Killermatch. Dabei habe ich ein paar Buchstaben ausgelassen. Trotzdem kommt es mir so vor als hätte ich heute nichts anderes getan als dieses Match gesehen.

Roddick mit Ausrastern gegen den Schiedsrichter. Wer hat die besseren Nerven, die bessere Kondition? Ich erinnere daran: Es gibt keinen Tiebreak. Bald 2 Uhr. Es ist schon Samstag in Melbourne.

Matchball Kohlschreiber. Er vergibt. Doppelfehler Andy. 2. Matchball. Ass. 3. Matchball. Kohlschreiber lässt das Ass nicht überprüfen. Wieder Matchball. Ass Nr. 39. Roddick bringt sein Service durch. 5-5.

Es wird um jeden Ball gekämpft. 6-6. Roddick mit Showeinlage. 6-7. Roddick muss sein Service durchbekommen. Wahnsinn. 0-30. Über 100 Winner hat er gemacht. 2 Matchbälle.

GAME, SET & MATCH KOHLSCHREIBER !!!

32 Asse und 104 Winner.

Gegner im Achtelfinale ist Jarkko Nieminen.

Ich habe es gesagt. Roddick schafft es nicht ins Semi.

Tsonga ist auch noch dabei.

Samstag, 19. Januar 2008

Australian Open - Day 6 - Federer überlebt Tipsarevic nur knapp - Baggy verliert 5-Satz-Thriller gegen Hewitt

Roger Federer def. Janko Tipsarevic 6-7(5), 7-6(1), 5-7, 6-1, 10-8.

Wann hat es das zuletzt gegeben, dass Federer 2 Sätze zurücklag? Der Schweizer unsicher und mit extrem vielen Fehlern. Nicht einmal der Satzausgleich brachte die Wende.

Wird der 23 Jahe alte Serbe, Nr. 49 im Ranking, etwa die Sensation des Turniers schaffen? Nach fast 4 einhalb Stunden gelingt Federer schliesslich das entscheidende Break. Ein den Tränen naher Tipsarevic verlässt die Arena. Man darf gespannt sein auf Rogers nächstes Match.

Blake mit Mühe gegen Grosjean, Gonzalez verliert überraschend gegen Celic, Djoker ohne Probleme. Berdych schafft es auch, er trifft auf Federer.

Nachtrag:

Lleyton Hewitt def. Marcos Baghdatis 4-6, 7-5, 7-5. 6-7(4), 6-3.

"Absolute classic. Incredible. Not the best tennis we've seen but the most drama."
BBC Sport's John Lloyd


Leider hat der falsche Spieler gewonnen, er hatte auch die Nase vorn als ich ausstieg. Wie kann man ein Match in einem Grand Slam gegen Mitternacht beginnen lassen? Um 4.34 Uhr in der Früh verwandelte Hewitt seinen Matchball. Nächster Gegner ist Djokovic.

Sonntag, 20. Januar 2008

Zubereitet

Putengeschnetzeltes

Sieht doch nett aus. Man muss den Reis ja nicht immer einfach nur auf den Teller klatschen.

Dabei habe ich seit kurzem einen schönen Reislöffel von Gepa.

Ein typisches Sonntagssessen für mich. Puten- oder Hühnergeschnetzeltes. Dieses Mal mit Möhren, Champignons und Schalotten. Mit einem Schuss Weisswein, Sahne und getocknetem Estragon verfeinert. Abgeschmeckt mit Salz und Pfeffer.

Für eine zweite Portion wird dann doch der Reislöffel genommen.

Australian Open - Day 7 - Nalbandian & Kohlschreiber nicht im Viertelfinale

Juan Carlos Ferrero def. David Nalbandian 6-1, 6-2, 6-3.

Bei einem so glatten Ergebnis muss fast was sein mit dem Argentinier.

Jarkko Nieminen def. Philipp Kohlschreiber 3-6, 7-6(7), 7-6(9), 6-3.

In der SZ stand, dass Kohlschreiber das Gesicht verzogen hat, als er hörte, wer sein nächster Gegner ist. Man kennt den Finnen als unangenehmen und zähen Schleifer.

Langsam verliere ich den Spass an diesem Turnier. Wenigstens ist Tsonga weiter. Youzhny und Ferrer haben es auch geschafft. Nicht viel Aufregendes in dieser Hälfte des Draws.

Nachtrag:

Nadals Gegner Paul-Henri Mathieu musste im 2. Satz aufgeben.

Montag, 21. Januar 2008

Australian Open - Day 8 - Federer, Blake, Ferrer im Viertelfinale - Hewitt scheitert an Djoker

Novak Djokovic def. Lleyton Hewitt 7-5, 6-3, 6-3.

Wenn es einen Spieler gibt, den ich hasse, dann ist es Lleyton Hewitt. Man erinnere sich nur an die US Open 2001, als er Blake mit einer rassistischen Bemerkung irritierte.

Ich mag weder seine martialische Attitüde, noch sein C'mon-Rocky-Geschrei oder sein Schleifer-Tennis von der Grundlinie. Mir war von Anfang an klar, dass er nicht ewig würde rennen können, was sich nun schon lange in seinem Ranking ausdrückt.

Ich hoffe nur, dass er jetzt nicht doch noch den 2-Satz-Rückstand aufholt, denn sonst würde ich die diesjährigen Australian Open endgültig hassen.

Sie sehen das vielleicht anders. Miss Kidman und ihr Mann spielen beide selber Tennis.

Hewitt draussen. Nach einem engen 1. Satz ging ihm endlich das Benzin aus. Soviel ich weiss, wurden er und Blogger Baggy gefragt, ob sie so spät ihr Match noch spielen wollen.

Dienstag, 22. Januar 2008

Oscar-Nominierungen 2008

BEST PICTURE
No Country for Old Men
There Will Be Blood
Atonement
Juno
Michael Clayton

Hier der Rest

Selten hat es mich so wenig interessiert wie dieses Jahr. Schon die Golden Globes gingen vollkommen an mir vorbei. Und das nicht nur, weil es keine Show gab.

Australian Open - Day 9 - Nadal & Tsonga im Halbfinale

Rafael Nadal vs Jarkko Nieminen 7-5, 6-3, 6-1.

Das war wohl keine aufregende Partie.

Jo-Wilfried Tsonga def. Mikhail Youzhny 7-5 6-0 7-6 (8-6).

Der ungesetzte Franzose, wenn auch Halbfinalist in Adelaide, ist die positive Überraschung des Turniers. Youzhny war nicht ganz auf der Höhe seines Spiels. Auch wenn der 22 Jahre alte Tsonga optisch an Muhammad Ali erinnert, weiss ich nicht, warum der Eurosport- Kommentator dauernd von Rumble in the Jungle faselte redete. Wir sind immer noch in Australien.

Mittwoch, 23. Januar 2008

Mittagspause

loreley: Heath Ledger ist gestorben. Wahrscheinlich zu viele Schlaftabletten.
Hans: Kenn ich nicht.
loreley: Du hast ihn in Casanova gesehen und noch ein paar anderen Filmen. Brokeback Mountain war sein bester Film.
Hans: Casanova hat mir gefallen.
loreley: Ich fand ihn etwas langweilig. Danni wird am Boden zerstört sein. Sie hat immer damit angegeben, dass er mal in ihrer Strasse in Perth gewohnt hat.
Hans: Was das wohl für eine Strasse war.
loreley: D. hat sie damit aufgezogen und gesagt, dass jeder Australier, der es zu was bringt, von dort weggeht.
Hans: Er war schon immer ein gemeines Schandmaul.
loreley: Zur Zeit sterben sie wie die Fliegen. Das werden traurige Oscars.
Hans: Wer ist denn noch gestorben?
loreley: Erst letzte Woche. Der Typ, der den Jungen in Der Klient gespielt hat. Er war inzwischen auch schon 25. Mir ist er später nicht mehr aufgefallen.
Hans: Das ist traurig. Den Film liebe ich wirklich. Der beste von allen Grishams.
loreley: Und erst gestern hörte ich im Radio, dass die Schauspielerin, die in Hitchcocks Die Vögel die Lehrerin spielte, gestorben war. Beim Aufwachen dachte ich noch an sie, weil ich von dem Film träumte. Vielmehr, ich sah ihn mir in meinem Traum an.
Hans: Das ist verrückt. Woran starb denn der Junge?
loreley: Überdosis. Suzanne Pleshette wurde 70. Sie hatte Lungenkrebs.

Australian Open - Day 10 - Djokovic & Federer spielen 2. Halbfinale

Basler-Fasnacht

Eigentlích wollte ich zu Ehren Rogers jedes Mal, wenn er spielt, ein Baselfoto posten. Das schien mir dann aber übertrieben.

Novak Djokovic def. David Ferrer 6-0, 6-2, 7-5.

I even surprised myself with the way I played today, especially in the first two sets, but in the end I was very, very nervous

Das Ergebnis hätte ich mir enger vorgestellt. Man kennt den Spanier als unermüdlichen Kämpfer. Anscheinend kam er durch Abwehr von 4 Matchbällen in den 3. Satz zurück. H2H auch relativ ausgeglichen.

Roger Federer def. James Blake 7-5, 7-6, 6-4.

Mein Daumendrücken für Blake hat nichts genutzt. Der Schweizer zum 15. Mal in Folge in einem Grand-Slam-Halbfinale. Nicht, dass ich was dagegen hätte. Keiner spielt ansehnlicheres Tennis als Roger.

Donnerstag, 24. Januar 2008

Großstadtpalmen

Kempinski-Palmtrees


Spots

Australian Open - Day 11 - A Star is born - Tsonga im Finale

Jo-Wilfried Tsonga vs Rafael Nadal 6-2, 6-3, 6-2.

We realised Tsonga was good, but we didn't know he was this good."
BBC Sport commentator Sam Smith

Nadal wird vorgeführt. 6-2.

Kein einziger Breakball für ihn. Der Spanier kam im 2. Satz zwar besser ins Spiel, aber gebracht hat es ihm nichts. 6-3.

Tsonga wehrt 3 Breakbälle ab. Der Schiedsrichter overruled ein Service von Tsonga regelwidrig. Der Franzose antwortet mit einem Ass und breakt Nadal anschliessend. 3-1. Nadal hat keine Möglichkeiten gegen das offensive Spiel von Tsonga. Dieser spielt ihn nach allen Regeln der Kunst aus. Break. 5-2. Serving for the Match. 40-15. Ass.

Game, Set & Match, Tsonga.

Was für ein grandioses Spiel vom Franzosen. Was für ein sympathischer, offener Spieler.

Freitag, 25. Januar 2008

Australien Open - Day 12 - DJOKOVIC SCHLÄGT FEDERER

Roger Federer vs Novak Djokovic 5-7, 3-6, 6-7.

Hat Djokovic doch frech den 1. Satz gewonnen. Dabei lag Federer mit Break zum 5-3 zunächst vorn.

Wenn Roger so weiterspielt, verliert er das Match. Breakball liegt in der Luft, doch Djoker macht nichts draus. 2. Breakball. 3. Breakball. Wahnsinnsreturn von Nole mit der Rückhand die Linie entlang. 1-3. Mir gefällt Federers Körpersprache nicht. 1-4.
Roger murkst rum. Wieder 2 Breakbälle. 5-1. Ist in dieser Zitrone noch Saft? Hoppla, Federer bekommt 2 Rebreakbälle. 5-2. Break? Roger schon auf dem Weg zum Stuhl. Nole lässt den Ball überprüfen. Es geht weiter zum nächsten Breakball. 5-2. Jetzt Nerven behalten. Djokovic serviert zum 2. Mal zum Satzgewinn. Endlich ist es ein Match. 15-15. 30-30. Ass. Endlich. Satzball. Federer nutzt das 2. Service von Nole um mit der Vorhand zu punkten. 40-40. Djoker wird wegen Verzögerung verwarnt. 2. Satzball. Ass. 3-6.

Ich kenne niemanden, der nicht auf der Seite von Djokovic wäre. So sehr alle Federer respektieren, so sehr wünscht sich die Tennisszene EINMAL ein Grand-Slam-Finale ohne den Schweizer.

3 Breakbälle für Roger. Ass. Roger verzieht. Ernstes Gesicht bei Mirka. 3 werden selten abgewehrt. Doch Djoker macht das Ass. Jetzt muss Federer 2 Breakbälle abwehren. Vielleicht ist er des Gewinnens müde. 3. Breakball. Dieses Mal verzieht er die Rückhand. 4. Breakball. Roger lässt erfolglos sein Service checken. Er kann sein Spiel durchbringen. 2-1. Kein grosses Tennis in dieser Phase. 3-2.

HOPP SCHWIIZ

Von einem Roger-Fan in meiner Umgebung.

Federer kommt einfach nicht zu einem Breakball, geschweige denn zu einem Break. 3-3. Das Match tröpfelt ein wenig vor sich hin. 5-4. 6-5. Djokovic muss gegen den Satzverlust aufschlagen. 30-0. 30-15. Roger haut vollkommen unnötig ins Netz. So wird das nichts. 30-30. Satzball. Ass. Cool der Serbe. Ich tippe auf Tiebreak. Federer will den Satz. Wieder ein guter Aufschlag. Einstand. Tiebreak. Gleich ein Minibreak von Roger. 2-0. Minibreak Djoker. Gut, dass man neutral ist, sonst wären die Nerven zum Zerreissen gespannt. 3-2. Wird eng für Roger, aber er antwortet mit Ass. 4-4. Jetzt werde auch ich nervös. 5-5. Matchball für Djokovic. Roger Federer haut ins Netz.

GAME, SET & Match DJOKOVIC

Sonntag, 27. Januar 2008

Zubereitet

Zuccini-Spaghetti

Ich habe es ja mit einfachem Essen. Nicht, um mir Arbeit zu sparen. Man schmeckt die Dinge einfach besser, wenn man sie nicht zu sehr verarbeitet. Ganz puristisch bin ich beim Dessert. Früchte pur sind mir am liebsten. Auch in Restaurants wähle ich das Dessert mit den meisten Früchten.

Dieses Spaghetti-Rezept habe vor Jahren bei Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer. gefunden. Über die Namen kann man stolpern, aber ihre bodenständige Küche ist sehr auf meiner Linie.

Einfach die Spaghetti kochen und eine Minute bevor sie fertig sind, die in Streifen gehobelten Zuccini mitkochen. Dabei vorallem das Grüne der Zuccini verwenden.

Nach dem Abgiessen reichlich Olivenöl untermengen, etwas frischen geriebenen Parmesan darüber streuen und mit ein paar Basilikum- oder Petersilenblättern garnieren. Fertig. Bei kaum einem anderen Gericht kommt der Geschmack der Zuccini so gut heraus.

Australian Open - Djokovic Champion

Novak Djokovic def. Jo-Wilfried Tsonga 4-6, 6-4, 6-3, 7-6 (7-2).

Novak Djokovic gewinnt seinen ersten Grand-Slam-Titel mit gerade einmal 20 Jahren.

Viele tippten auf einen 4-Satz-Sieg von Tsonga. Ich natürlich nicht. Obwohl man natürlich nie weiss. So bleibt Guga Kuerten der letzte Spieler, der 1997 bei den French Open, sein erstes ATP-Match und gleichzeitig auch seinen ersten Grand-Slam-Titel gewann.

I know you wanted him to win more than me.

So die scherzhaften Worte vom Djoker bei der Siegerehrung. Und tatsächlich sah es einen Satz lang so aus, als ob es ein sehr enges Match werden könnte. Doch der erfahrenere Spieler setzte sich durch. Bei seinem Finalmatch bei den US Open im letzten Jahr unterlag er noch Roger Federer.

Ich glaube, es wird ein sehr schönes Tennisjahr mit Spielern wie Djokovic und Tsonga.

Bei den Damen holte Maria Sharapova den Titel gegen Ana Ivanovic, die wie Djokovic aus Serbien stammt.

Mittwoch, 30. Januar 2008

Pause

Abendrot1

Es ist mal wieder so weit. Das Blog hier macht Pause. Die Kommentare habe ich vorerst abgestellt, da ich nicht immer danach schauen kann.

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