Ich dachte ja, ich kenne alles, was die alpenländische Küche zu bieten hat. Dieses von Alfons Schuhbeck in einem seiner Kochbücher präsentierte Gericht war mir neu. Bei Bergbauern gab es früher nicht oft Fleisch und viel Zeit zum Kochen blieb wahrscheinlich auch nicht. Vegetarisch und schnell zuzubereiten, das musste ich probieren.
Kaspressknödel
1 kleine Zwiebel
2 Essl. Sonnenblumenöl
90 Gramm Bergkäse
1 halber kleiner Apfel
125 Gramm Vollkorn-Toastbrot
70 ml Milch
1 Ei
Salz
Pfeffer aus der Mühle
Muskatnuss, frisch gerieben
etwas frisch geschnittene Petersilie
1. Die Zwiebel schälen, halbieren und in kleine Würfel schneiden. 1 TL Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin bei milder Hitze glasig andünsten. Den Bergkäse in sehr kleine Würfel schneiden oder grob reiben. Den Apfel schälen, entkernen und in sehr kleine Würfel schneiden. Das Toastbrot in etwa 1/2 cm große Würfel schneiden.
2. Die Milch einmal aufkochen lassen und vom Herd nehmen. Das Ei verquirlen und mit der Milch verrühren. Die Eiermilch mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Muskatnuss würzen, über die Brotwürfel gießen. Zwiebel, Apfel, Käse und Petersilie dazugeben und zugedeckt 10 Minuten ziehen lassen.
3. Mit nassen Händen kleine Knödel aus der Masse formen und etwas flach drücken, sodass 1 cm dicke Taler entstehen. Das restliche Öl in einer Pfanne erhitzen und die Taler darin bei milder Hitze auf beiden Seiten hellbraun braten. Aus der Pfanne nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Die Kaspressknödel kann man mit Sauerkraut, mariniertem Blattsalat oder Gurkensalat servieren. Ursprünglich waren sie wohl Suppenbeilage.
Entdeckt bei
Küchenlatein.