Montag, 1. Oktober 2007

off & offline

Sonntag, 7. Oktober 2007

Snapshots

3-Oktober-07


Alternativer-Markt-Leierkastenmann


Michaelishofstand


Pilzbestimmung1


Giebel


Okt-07-


Teich


Teich-1


Ameisen


Abendessen


Judiths-u-Renes-Pferde


Freddy-1


Freddy

Montag, 8. Oktober 2007

Esi

"Es ist nicht gerade gut für mein Selbstwertgefühl Tag für Tag neben jemand so Schönem zu sitzen." So oder ähnlich drückte sich H. über ihre neue Sitznachbarin aus. Auch sonst redete sie nur noch von Esi, die eigentlich Elisabeth hiess.

Ich war deshalb nicht wenig gespannt, sie endlich einmal zu sehen. Tatsächlich hatte sie fein geschnittene Züge, heute würde ich so ein Gesicht gotisch nennen. Ihre glatten braunen Haare waren fast so lang wie meine und ihr Teint hatte einen olivfarbenen Ton. Ihre Augen waren grün. Sie war zwar schlank, wirkte aber durch ihren etwas kurzen Oberkörper ein wenig gedrungen. H. nahm es mir übel, dass ich ihre Schönheit nicht voll anerkannte.

Esi war ohne jede Eitelkeit und völlig ungekünstelt. Sie erzählte, dass sie mal "was mit Kindern" machen wolle und in München studieren, wo schon zwei ihrer Brüder waren und dass sie mindestens drei Kinder wolle. Im Gegensatz zu H. und mir wusste sie genau, was das Leben für sie bereithalten sollte.

H. meinte, ich müsse auch ihre Familie kennenlernen, die in einer ehemaligen Dorfschule 10 km entfernt von der Kreisstadt lebte. Die Eltern, beide Pädagogen, wären ganz anders als unsere Eltern und auch ihre vier Geschwister so besonders. Irgendwie kam es nie dazu. Ich wurde mit Esi nicht richtig warm. Ich wusste einfach nichts mit ihr zu reden und sie auch nichts mit mir.

Ich sah sie noch am letzten Schultag vor den grossen Ferien. Sie rannte lachend durch den Regen, sie wollte den Schulbus erreichen. Im Sommer fuhr sie die Strecke meistens mit dem Rad, was durch das hügelige Voralpenland eine sportliche Leistung ist.
Sie war nass bis auf die Haut, die Haare klebten auf ihrem Rücken und man konnte durch die durchnässte Bluse ihre kleinen Brüste sehen. Mir ging der Gedanke durch den Kopf, dass ich mir sowas nicht erlauben dürfte, ich würde mir ziemlich sicher eine Erkältung holen.

H. erzählte mir dann, wie Esi bei ihrer Ferienarbeit zusammengebrochen war und man ihr in der Uniklinik in S. einen Lungenflügel entfernt hatte. Ich beruhigte H., war doch die Kusine meiner Grossmutter als junges Mädchen seinerzeit noch von Sauerbruch persönlich operiert worden und lebte immer noch mit nur einer Lunge. "Nein", sagte H., es sei hoffnungslos. Sie würde sterben.

Die Eltern hatten beschlossen, es ihr nicht zu sagen. Es war für die Familie eine Tragödie und auch für H., die sie oft im Krankenhaus besuchte. Von diesen Besuchen erzählte sie mir dann. Wie Esi einmal sehr geweint habe, als ihr ein Schulfreund ein Marzipanschweinchen mit der Aufschrift "Viel Glück" brachte. Und wie sich ihre Eltern über diese Geschmacklosigkeit aufgeregt hätten. Ich verstand das nicht ganz.

Bis zuletzt glaubte ich nicht, dass sie sterben würde. Es war mir einfach unvorstellbar. H. bat mich um Bücher, die man einer Todkranken zu lesen geben könne. Ich weiss nicht mehr, was ich ihr alles gab, nur, dass etwas von Marie Luise Kaschnitz darunter war. Und dass es Esi gut gefallen hatte. Auch, dass sie angefangen habe, viel von Gott zu reden.

Sie hatte keinen leichten Tod. Mit gerade 18 war sie nicht bereit zu sterben und kämpfte entschlossen um ihr Leben. H. musste noch die Trauerfeier überstehen, die der der reinste Horror gewesen sei. Auch hatte H. danach das Rauchen aufgehört. Für etwa sechs Monate.

Dienstag, 9. Oktober 2007

Corbières L`Ancien Courrier 2004

L-Ancien-Courrier-11

Es ist langsam wieder die Zeit für Rotwein. Ob dieser Biowein unter die Kategorie Mädchenwein fällt, glaube ich nicht. Ich habe Holgis Weinverkostungen bislang als reine, wenn auch amüsante, Satire genommen. Keine Sekunde hätte ich geglaubt, dass es ihm ernst ist mit seinen ausschweifenden Be- und Umschreibungen von skurrilen Aromakomponenten.

Vielleicht bin ich eine Ignorantin, aber ich schaffe es nicht, ewig lange an einem Wein zu schnuppern und zu kauen. Entweder ich mag ihn trinken oder nicht. Und das kann ich meistens schon am Geruch erkennen.

Wichtig ist aber das Dekantieren oder wenigstens rechtzeitige Öffnen der Flasche, damit sich die Aromen entfalten können. An Tannin mangelt es hier nicht. Das ist aber kein Nachteil. Das Fruchtige ist eher herb, geht in Richtung Johannisbeeren. Online gibt es ihn auch zu kaufen. Ich weiss nicht mehr, wo ich ihn her habe, aber wenigstens habe ich herausgefunden, dass er aus dem Languedoc kommt.

Freitag, 12. Oktober 2007

Stephen Fry bloggt

Vielleicht hält er ja bis Wimbledon durch. Darüber schreibt er sicher was, sonst wäre ich echt enttäuscht von ihm. Aber grosse Hoffnung habe ich nicht, seine Homepage hat er auch jahrelang schleifen lassen.

Gefunden habe ich die Neuigkeit über Mr. Frys Blog bei Cohu.

Sonntag, 14. Oktober 2007

Das Haus am See

The Lake House ist das Remake des koreanischen Films Il Mare. Das erste Mal seit Speed spielen Sandra Bullock und Keanu Reeves wieder zusammen. Er ist ihr Nachbewohner in besagtem Haus am See und findet Briefe von ihr in seinem Briefkasten mit der Bitte ihr eventuelle Post nachzuschicken. Nur das Datum ist irritierend.

Beim Sehen des Films musste ich an Stephen Fry denken, der in seinem Blog darüber schreibt, wie schwer es ist, emotionale Szenen zu spielen. Aber es sind nicht nur die herausragenden Leistungen von Bullock und Reeves, die diesen Film besonders machen. Die Kamera liefert überirdisch schöne, klare Bilder und sicher hat die Regie von Alejandro Agresti, der ein Cameo a la Hitchcock hat, nicht den kleinsten Anteil. Er ist der Mann, der bei Sandra Bullocks Selbstgespräch neben ihr im Bus sitzt.

Schön ist auch der Verweis auf Janes Austens Persuasion. Sandra Bullock muss zwar wegen anderer Gründe warten als Anne Elliot, aber auch Bullocks Liebe kommt aus der Vergangenheit zu ihr. Die Schwierigkeiten der Kommunikation und die Zufälle, die ein Leben bestimmen, sind das eigentliche Thema von The Lake House.

Die Filmmusik von Rachel Portman unterstreicht die Melancholie der skurril-poetischen Geschichte und dass es sich bei dem Song in der Tanzszene tatsächlich, wie vermutet, um einen neueren von Paul McCartney handelt, hat mir der Abspann bestätigt. Auch die Nebenrollen sind mit grossartigen Schauspielern besetzt. Die Zeitverschiebung, die durchaus funktioniert, hat bei Terminator ja auch keinen gestört.

Der Trailer und die Tanzszene mit dem McCartney-Song finden sich auf Youtube.

Montag, 15. Oktober 2007

Beute

Schmankerl-1

Am besten gefällt mir immer der Stand der Schulkinder. Sie verkaufen ihre selbst angepflanzten und verarbeiteten Produkte aus ihrem Schulgarten. Gekauft habe ich Quittengelee und ein Säckchen Lavendel. Warum ich nicht auch ein Glas Kornelkirschengelee genommen habe, verstehe ich nachträglich nicht.

Honig von mir persönlich bekannten Bienen, Früchtebrot vom örtlichen Bäcker und ein paar Sachen von den Powersellern vom St. Michaelshof, zu denen ich auf den Viktualienmarkt oder an die Münchner Freiheit nur allein wegen ihrer Dinkelnudeln einmal hingehen werde. Beinahe hätte ich die Verkäuferin gefragt, ob sie eine Sekte sind.

Dinkelnudeln

Die besten Nudeln ausserhalb Italiens.

Endspurt

Heute beginnt in Madrid das vorletzte Masters-Series-Turnier.

Tommy Haas hält im Champions Race momentan die Position 8. Dicht gefolgt von Robredo und Blake. Es bleibt also spannend auf dem Weg zum Masters in Shanghai.

Hier gibt es das Draw.

Sehen kann man die Matches in Deutschland nur via Stream.

Mittwoch, 17. Oktober 2007

TMS Madrid - Quick Update

Juan Monaco def. Tommy Haas 6-4, 7-5.

Haas übersteht sein Auftaktmatch gegen Juan Monaco nicht. Seit wann spielen denn Argentinier drinnen gutes Tennis?!
Bye Bye Shanghai.

Andere schlechte Nachricht: der Riese Karlovic, der die letzten Jahre schon fast in der Versenkung verschwunden war und heuer schon 3 Titel gewonnen hat, unter anderem, den letzte Woche in Stockholm, schlägt den Champion von 2004 Marat Safin glatt in 2 Sätzen.

Wenigstens ist Kiefer weiter.

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Herbst vor dem Fenster

Herbst-vor-dem-Fenster

und das war der Sommer und das der Frühling.

TMS Madrid - Quick Update

Nicloas Kiefer def. Ivo Karlovic 7-6, 7-6.

Kiwi schlägt Dr. Ivo. Bravo!

Das war ein richtig hartes Stück Arbeit. Ivo ballert auf alles drauf, hat Aufschläge - Wahnsinn. Da musst du die kleinste Chance packen und im Tiebreak die Nerven bewahren. Einmal hatte ich zwei Breakpunkte, da haut der mir drei Asse in Folge rein. Dann hatte ich einen Breakpunkt und wieder schlägt's neben mir ein - brutal.

Viertelfinale:

Mario Anic vs Novac Djokovic

David Nalbandian vs Rafael Nadal

Roger Federer vs Feliciano Lopez

Nicolas Kiefer vs Fernando Gonzalez

Ich sehe gerade, dass Ivan Ljubicic von Madrid bloggt.

Zitiert

Leute, die in Blogs schreiben, sind zum Teil antidemokratisch. (…) Ein Großteil [von Blogs], den ich lese, ist zynisch, ist verachtend, ist böse, ist gegen jedermann.

Ganz widersprechen kann ich Hans Leyendecker nicht.

via Literatur-Cafe

Dayhawks

Dayhawks

TMS Madrid - Quick Update

Novak Djokovic def. Fernando Verdasco 6-7, 6-3, 6-3.

Djokovic ist wie Federer. Er gewinnt auch, wenn er einmal nicht so gut drauf ist. Wieviele Matches hat er eigentlich dieses Jahr gemacht?

Tommy Haas kann dem Tennisgott dankbar sein. Seine nächsten Verfolger um einen Platz beim Masters, Robredo, Blake und Gasquet, sind alle gestern ausgeschieden.

Der brave Nicolas Kiefer dagegen ist weiter. Ich glaube, Karlovic ist sein heute sein Gegner. Das Match werde ich mir, wenn möglich, anschauen.

Samstag, 20. Oktober 2007

TMS Madrid - Nalbandian und Federer im Finale

David Nalbandian def. Novak Djokovic 6-4, 7-6.

Nicht weiter überraschend. Djokovic musste ja irgendwann nachlassen. Ich hatte damit schon letzte Woche in Wien gerechnet, wo er dann aber am Sonntag den Titel holte.

Roger Federer vs. Nicolas Kiefer 6-4, 6-4.

"Beautiful Tennis", meinte einer der Moderatoren. Kiefer hat sich zwar nicht schlecht verkauft, man darf nicht vergessen, dass er 14 oder mehr Monate verletzt war, aber Federer gab ihm nur eine einzige Breakchance und die konnte er nicht nutzen.

Finale:

Roger Federer vs. David Nalbandian

David Nalbandian, der einer der genialisten Spieler ist, auch wenn er hin und wieder eine längere Kunstpause einlegt, liegt Federer nicht zu 100 Prozent. Vereinfacht gesagt: Es hängt morgen alles von Federers Aufschlag und Nalbandians Rückschlag ab. Ist Tennis nicht einfach?

Hohenzollernstrasse

Hohenzollernstr-Antik

Ich glaube, es fängt gerade an zu schneien.

TMS Madrid - Quick Update

David Nalbandian def. Rafael Nadal 6-1, 6-2.

Vollkommen geschockt war gestern das Publikum in Madrid, musste es doch zusehen, wie Rafa von Nalbandian, gegen den er nie zuvor gespielt hat, vorgeführt wurde.

Dabei zelebrierte der Spanier noch am Vorabend ein begeisterndes und wohl auch kräftezehrendes Match gegen Andy Murray. Auch hat Nadal seit den US Open, wo er verletzungsbedingt aufgeben musste, kein Turnier mehr gespielt, auch nicht Davis Cup.

Halbfinale:

Novak Djokovic vs. David Nalbandian

Roger Federer vs. Nicolas Kiefer

Go Kiwi !!!

Sonntag, 21. Oktober 2007

TMS Madrid - Nalbandian Champion

Champ-Nalby

David Nalbandian def. Roger Federer 1-6, 6-3, 6-3.

Es wird sich heute zeigen, ob Nalbandian von seiner eigenen Stärke oder eher von der Schwäche seiner Gegner in diesem Turnier profitiert hat.

Jetzt zitiere ich mich einmal selbst. Ich hatte auch darüber gerätselt, ob es für Nalbandian nicht ein Vorteil wäre, wenn das Finale, wie noch vor ein paar Jahren, Best of Five gespielt würde. Der Argentinier startet ja gerne langsam.

Federer dagegen begann sehr stark und ich war schon frustriert, mir wieder einen leichten Sieg von ihm ansehen zu müssen. Bei aller Liebe, irgendwann möchte man auch einen anderen Turniersieger haben.

Stats

Und plötzlich drehte sich das Match. Federer machte Fehler, sein Aufschlag kam einen Tick schlechter, er patzte mit der Vorhand. Gewöhnlich gleicht er Schwächen sofort wieder aus und legt noch was zu, wenn es sein muss. Aber Nalbandian, dem sicher auch seine Erfahrung half, liess ihn nicht mehr herankommen. Die Matchstatistik verrät, dass beide Spieler gleich viele Punkte machten.

Ich habe gesagt, dass Argentinier Indoor nicht spielen können. Das ist wahr, aber David Nalbandian hatte ich da nicht miteingeschlossen. Er spielt auf allen Belägen gut, besonders auf Gras. Eigentlich hatte ich ihn nicht mehr auf meinem Radar, so miserabel war sein Jahr. Wie war eigentlich die Wettquote?

Good Morning Munich

Karl-Theodor-Schnee


Karl-Theodor-Garten

Nichts davon ist liegengeblieben.

Montag, 22. Oktober 2007

Zubereitet

Kaesesoufflee1


Kaesesoufflee


Käsesoufflee 4 kleine Portionen

4 Eier (getrennt)
100 g geriebener Parmesan oder Emmentaler
4 EL Sonnenblumenöl
2 gehäufte EL Dinkelmehl
schwarzer Pfeffer
Muskat

Wenn man keine Lust hat lange in der Küche zu stehen, aber trotzdem Sonntag ist und man auch nicht essen gehen mag, schafft man immer noch ein Soufflee.

Eigelb mit dem geriebenen Käse, dem Öl und dem Mehl verrühren. Das steifgeschlagene Eiweiss unterheben, mit Pfeffer aus der Mühle und frischem Muskat würzen. Die Masse in eine gebutterte Auflaufform geben und bei 200 Grad 30-40 Minuten backen.

Dazu passt jede Art von Tomatensugo. In diesem Fall aus einer Dose Tomaten (macht man in Italien auch nicht anders), Zwiebeln, gelber Paprika und ein paar Blättern Basilikum.

Donnerstag, 25. Oktober 2007

The Race to Shanghai & Basel

Die Jagd nach Punkten geht weiter. Für Tommy Haas wird es langsam eng. Wegen einer Erkrankung konnte er seine Wildcard für Lyon nicht nutzen. Er muss bis Paris wieder fit sein, sonst ist er raus aus dem Rennen.

Eurosport überträgt einige Matches live von Basel. Sie werden zusätzlich auch gestreamt. Nicolas Kiefer könnte bald wieder auf Federer treffen. Ein gemeines Draw.

Freitag, 26. Oktober 2007

Hagnauer Müller Thurgau 2006

Hagnauer

Bodenseeweine enttäuschen mich praktisch nie. Ein einfacher Müller Thurgau Qualitätswein, aber trotzdem sehr fein. Duftig-zarte Ananasaromen umschmeicheln die Zunge. Davon hätte ich für knapp 5 Euro ein paar Flaschen mehr kaufen sollen. Passt hervorragend zu Nürnberger Lebkuchen.

Samstag, 27. Oktober 2007

Zubereitet

Kuerbis-ganz


Kuerbis-i-Topf


Kuerbissuppe
Gibt es schönere Farben?

Kürbissuppe 4 Portionen

1 kleiner Hokkaido-Kürbis (braucht man nicht zu schälen)
1 Zitrone
Olivenöl
Kürbiskernöl
ein paar Kürbiskerne
1 EL gekörnte Gemüsebrühe
Salz

Heute erzählte mir meine Schwester, dass ihre Schwägerin kürzlich einen Kürbis zu ihrem Vater brachte, um ihn zerteilen zu lassen. Nichts dagegen zu sagen.

Der Trick bei mir ist ein mittelgrosses Sägemesser, das rutscht nicht so leicht ab. Nach dem Halbieren als erstes die Kerne raus. Und die Stücke zuletzt auch mehr brechen als schneiden. Aber ich halte dabei trotzdem immer ein wenig die Luft an.

Den zerkleinerten Kürbis in etwas Olivenöl anrösten, reichlich Wasser dazugiessen und mit 1 Esslöffel gekörnter Gemüsebrühe aufkochen. Nach knapp 10 Minuten sind die Kürbisstücke gar und können püriert werden.

Mit Zitronensaft und etwas Salz abschmecken. Frisch geröstete Kürbiskerne und etwas steirisches Kernöl runden das Ganze ab.

Noch ein Wort zum Rezept. Ich habe mir das selbst komponiert. Was Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch, Curry, Sahne oder Kokosmilch in einer Kürbissuppe verloren haben, kapiere ich nicht. Das überdeckt doch den feinen Eigengeschmack der Frucht. Am ehesten würde ich ein wenig frischen Ingwer durchgehen lassen oder Trüffelöl statt Oliven- und Kernöl. Vielleicht auch noch Orangenfilets und ein wenig Orangensaft.

Rotscher Du bischt de Beschte

So oder ähnlich stand es auf dem Plakat eines Fans heute. Ein gediegeneres Publikum als in Basel findet man nirgends. Nein, ich bin nicht unwillig. Ich neige nur immer mehr dazu, auf der Seite von Federers Gegnern zu sein.

Einen Satz lang war es richtig gutes und packendes Tennis. Karlovic macht einfach Spass. Er hatte sogar einen Break- und Satzball, aber Federer schaffte es ins Tiebreak, wo es nochmal eng wurde, aber mehr für seinen Gegner, der zwar 2 Satzbälle abwehren konnte, aber dann doch machtlos gegen Federers Spielwitz war.

Der 2. Satz war von Ivos Bemühen gekennzeichnet im Match zu bleiben. Federer gewinnt 7-6, 7-6.

Sein Finalgegner morgen ist überraschenderweise Jarkko Nieminen aus Finnland. Man könnte sein Haus auf Federer setzen und trotzdem ruhig schlafen.

Amalienstrasse

Amalienstr

Amalienpassage

Amalienpassage-Eingang


Amalienpassage

Sonntag, 28. Oktober 2007

Basel - Federer Champion

Roger Federer def. Jarkko Nieminen 6-3, 6-4.

Chronistenplicht. Ich habe nichts davon gesehen. Mit dem Kopf bin ich schon in Paris.

Ich bin zu faul zum Rechnen. Aber es könnte sein, dass Andy Murray durch seinen heutigen Sieg in St. Petersburg Tommy Haas im Champions Race überholt hat, dafür hat der Schotte ein härteres Draw als Haas.

Nachtrag:

Haas immer noch auf Platz 8. Diese Woche wird er sich nicht allein auf sein Glück verlassen können. Details hier.

Schon an den Uhren gedreht?

Umgestellt: Telefon, 2 Armbanduhren, 2 Handys, Wecker, Weltempfänger, Autouhr, Videorekorder, kleine antike Uhr im Wohnzimmer, Küchenuhr.

Computer, Laptop und Fernseher tun das dankenswerterweise automatisch. Gut, dass ich wenigstens keinen modernen Herd und keinen Anrufbeantworter habe.

Statistiken zeigen, dass durch die Zeitumstellung zwischen 8 1/2 und 12 Prozent mehr Menschen einen Arzt aufsuchen, wobei die Anpassung an die Sommerzeit besonders schwierig ist. Die Einnahme von Schlafmitteln und Antidepressiva steigt ebenfalls an. Aufgrund von Müdigkeit steigt in der Woche nach der Zeitumstellung die Unfallhäufigkeit im Straßenverkehr und am Arbeitsplatz.

Wird die Uhr dagegen im Herbst von der Sommerzeit )MESZ) auf die normale Zeit (MEZ) umgestellt, so wachen viele Menschen morgens eher auf und werden abends früher müde. Auch hier gerät der Rhythmus durcheinander. Beim Einen mehr, beim Anderen weniger. Aber kaum jemand bleibt völlig unbeeinflusst.

via ppt

Der auch sonst häufig interessante Links zu medizinischen Themen hat.

Montag, 29. Oktober 2007

TMS Paris - Quick Update

"Nicht so geil auf Shanghai."

Soweit Tommy Haas' Aussage und ich kann ihn sogar verstehen.

Für Nicolas Kiefer ging die Saison heute zu Ende.
Er unterlag Stan Wawrinka, den er in Madrid noch bezwingen konnte, 5-7, 3-6.

Meine Saison ist leider noch nicht zu Ende. Und Haas muss am Ende noch unfreiwillig mit nach China. Reisen doch immer zwei Ersatzspieler mit.

Dienstag, 30. Oktober 2007

TMS Paris - Quick Update

Tommy Haas def. Janko Tipsarevic 6-3, 6-7 (5-7), 6-3.

Irgendwie hat Haas es doch nicht geschafft zu verlieren. Dabei war Tipsarevic sichtbar motivert. Ich habe hin und wieder ins Match reingeschaut. Nächster Gegner dann Gonzalez oder Youzhny. Sie sind im Moment im 3. Satz. Der Russe schafft es.

Karlovic aka Dr. Ivo hat doch tatsächlich auch Verdasco geschlagen. Langsam wird er mir unheimlich. Auf das Match mit Federer morgen freue ich mich.

Sehen kann man in Deutschland die Matches nur via Stream.

Tennis Trivia Question:

Warum nennt man Ivo Karlovic eigentlich Dr. Ivo?


Brad Gilbert hat Karlovic seinen Spitznamen verpasst. Ist ja gemein den guten Mann mit Dr. Evil aus Austin Powers in Verbindung zu bringen. Aber auch irgendwie typisch Gilbert. Geantwortet wurde mir von einem früherem Kollegen vom Tennis Prediction Game Stockmarket, wo es die bestinformiertesten Leute der Szene hat.

Diese Frage hat mich jetzt einfach zu lange umgetrieben.

Mittwoch, 31. Oktober 2007

TMS Paris - Quick Update

Roger Federer def. Ivo Karlovic 6-3, 4-6, 6-3.

Beim Stand von 2-2 hatte Karlovic 2 Breakbälle. Leider wurde nichts daraus. Den letzten hätte er als Lob spielen sollen. Es sah so einfach aus. Federer brauchte nur einen Breakball.

Eigentlich hatte ich gedacht, dass es jetzt so weitergeht. Denn Karlovlic hat schon fast zu lange seinen Lauf. Als er dann 3 Satzbälle hatte und den letzten verwandelte, fragte Federer den Umpire auf französisch, ob das Score stimme. Ja, auch Spieler passen nicht immer auf.

Man muss Federers Spiel geniessen, solange es noch geht. Es gibt keinen, der ansehnlicheres Tennis spielt. Im 3. Satz machte er sofort ein Break. Karlovic hatte zwar noch einige Chancen, aber er war am Ende doch zu unkonzentriert.

Federer, der auch eine exzentrische Seite hat, hat sich mal wieder fotografieren lassen, als King Arthur.

via Off The Baseline

Mehr Details und ein Making Of finden sich hier.

Die grösste Sensation heute ist Djokovics Niederlage gegen den französischen Veteranen Fabrice Santoro. Aber auch nicht so sehr, denn irgendwann braucht jeder mal eine Pause.

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