Beim
BBC Blog (oder vielleicht ist es doch nur ein Ticker) kolportiert man schon seit Tagen, wie Marat Safin sich, übrigens nicht zum erstenmal, über die Preise in London beklagt. $ 25 für einen Teller Spaghetti, "Wo in aller Welt muss man sonst noch so viel Geld hinlegen? "
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Seltsam, dass die Briten Safins Humor nicht besser verstehen. Vom Essen bei den US Open sagte er, wenn ich mich richtig erinnere, dass es einem davon schlecht wird. Insofern sind die Londoner noch einmal gut weggekommen. Es scheint auch, dass Safin die Zeiten, als er mit sehr wenig auskommen musste, noch nicht vergessen hat. Falls er aber Wimbledon gewinnt, können sie in London damit rechnen, dass er die versammelte Presse mit Champagner, Wodka und Häppchen bewirten wird, wie seinerseits bei den US Open.
Dazu wird es mit ziemlicher Sicherheit nicht kommen. Auch wenn Safin heute sein Zweitrunden-Match gewonnen hat. Sein nächster Gegner heisst Roger Federer. Für Tennisfans ein besonderer Leckerbissen, um mal beim Kulinarischen zu bleiben.
Tommy Haas und Nicolas Kiefer haben zu meiner grossen Freude beide glatt in 3 Sätzen gewonnen. Tommys nächster Gegner wird der Russe Dmitry Tursunov sein, der seine Rasenqualitäten erst kürzlich in Queen's und Nottingham unter Beweis stellte, wo er beide Male das Halbfinale erreichte. Kiefer wird es wahrscheinlich mit Djokovic zu tun bekommen.
Tim Henman hatte heute leider weniger Glück gegen Feliciano Lopez. Nachdem er die ersten beide Sätze im Tiebreak verlor und sich dann wundersamerweise alles zurückholte, verliessen ihn im 5. Satz wohl die Kräfte. 6-7 (3), 6-7 (5), 6-3, 6-2, 1-6, Henmania is gone.