4-6, 4-6 hat Tommy Haas gegen Sebastien Grosjean verloren und leider auch nicht gut gespielt. Damit hat das Turnier sein Zugpferd gleich zu Beginn verloren.
Es gab gestern Gerüchte, dass der Finalist von Barcelona absagen könnte. Canas ist zwar angetreten, hat aber das Match beim Stand von 6-4, 1-2 aufgegeben. Sehr schade, denn ihn hätte ich wirklich gern gesehen, zählt er doch zum Favoritenkreis für Roland Garros.
Man kann bei den BMW Open natürlich auch ohne Haas und Canas seinen Spass haben. Es ist ein besonders nettes Turnier auf einer sehr schönen Anlage und man ist sehr nahe dran am Geschehen.
Morgen gibt es was Neues und bislang nie Dagewesenes. Battle of Surfaces nennt sich das Spektakel.
Nachtrag:
Ich habe nur ganz kurz zugeschaut, eigentlich nur, um den Court zu sehen. Schaukämpfe interessieren mich nicht. Sie sind nur Geplänkel. 7-5, 4-6, 7-6(10) am Schuss für Nadal. Einmal hätte er Roger ruhig gewinnen lassen können.
In München hat Waske das Viertelfinale erreicht, dieses aber knapp gegen Bagdhatis verloren, den Philipp Kohlschreiber am Samstag herausfordern wird. Go Philipp!
Hier findet man Videos zu Matches, Pressekonferenzen, etc. Darunter ein sehr interessantes Interview mit Michael Stich.
"Telefoniert der gerade mit Dir?" fragt mich meine Schwester am Telefon. Man muss sich die Situation so vorstellen: Ich, schniefend und eingemummelt auf dem Sofa, das Handy an dem einen Ohr und den Telefonhörer am anderen. Im Fernseher läuft gerade das Finale der BMW Open. "Der" sitzt direkt hinter der Bank von Schuettler. "Klar doch, ich habe ihm mein Ticket gegeben, da ist es doch das mindeste, dass er mich auf dem Laufenden hält", sag ich zu meiner Schwester, die sich das Match auch im Fernsehen anschaut.
Das war 2002. Dieses Jahr ist endlich wieder ein deutscher Spieler im Finale der BMW Open und wieder ist Erkältungswetter es recht frisch. Philipp Kohlschreiber will den BMW seiner Freundin schenken, falls er ihn gewinnt. Da drücke ich doch die Daumen. Go Philipp!
Wie toll ist doch Premiere. Das Einzel-Finale wurde vorgezogen, wahrscheinlich um Kohlschreiber, der ja auch das Doppel-Finale spielen wird, nicht frühzeitig zu ermüden. Premiere hat das aber nicht geschnallt und überträgt erst um 15 Uhr live !!!
Ende gut, alles gut. Kohlschreiber gewinnt gegen seinen Doppel-Partner Mikhail Youzhny 2-6, 6-3, 6-4 seinen ersten ATP-Titel und ein nettes Cabrio für die Freundin. Das Doppel haben sie dann freundschaftlich zusammen gewonnen.
Ich habe es fast nicht mitbekommen, das Match lief unbeachtet im Hintergrund. Federer hatte schon den ersten Satz 6-2 verloren, als ich schliesslich merkte, was da im Foro Italico passiert. 6-2, 6-4 Federer verliert glanzlos. Es ist ja nicht so, dass Volandri ein besonders grossartiger Spieler ist.
Ein bislang enttäuschendes Turnier. Wer ist eigentlich noch übrig? Haas musste wegen Schulterbeschwerden in der ersten Runde aufgeben. Canas ist draussen. Ferrer ist draussen. Blake ist draussen. Safin hat gestern verloren. Ferrero, Hewitt, Murray. Roddick hat heute noch vor Roger verloren. Alles für Nadal jetzt.
Haas hat für Hamburg zurückgezogen, das verheisst nichts Gutes. DSF überträgt das Turnier ab Montag und Federer hat konsequenterweise seinen Coach gefeuert.
Kinskis Stimme habe ich bei dieser Produktion von 1956 nicht so ohne weiteres erkannt. Das Booklet schweigt sich über seinen Part aus. Ich musste recherchieren, um herauszufinden, dass er den Sebastian Flyte spricht. Erst vor kurzem habe ich den Roman von Evelyn Waugh zu Ende gelesen und war ganz verzaubert von der Welt, die er ausbreitet. Dieser Zauber geht auch in dem Hörspiel nicht verloren. Obwohl viel gekürzt wurde, bewahrt es die Quintessenz der Geschichte.
Man will eigentlich nicht glauben, dass Waugh zum Zeitpunkt als er das schrieb schon konvertierter Katholik war, so wie er schildert, was diese Religion den Mitgliedern der Familie Marchmain auferlegt. Aber dann eigentlich doch. Denn gegen Ende wird es fast zu versöhnlich, wenn Ryder begreift, dass auch Scheitern Teil eines grossen Ganzen sein kann. Waugh meint, dass das Leben des Einzelnen nicht auf Dauer glanzvoll und grossartig bleiben kann, ohne eine spirituelle Haltung und das Leiden auch dazugehört.
2-3 Essl Dinkel
ein Schuss Sahne
1 kleiner Apfel
1 Spritzer Zitronensaft
Den Dinkel am Vorabend mit der Handmühle schroten und in etwas Wasser einweichen.
Am Morgen Sahne und kleingeschnittene Apfelstücke daruntermischen. Fertig! Schmeckt frisch, süss und nussig.
Statt Apfel geht auch jedes andere Obst oder Trockenfrüchte. Wer es süsser möchte, kann ein wenig Akazienhonig dazugeben. Auch geschlagene Sahne mit Vanille macht sich gut und natürlich Nüsse. Das ist dann schon die Sonntagsvariante.
Tja Leute, ich habe mich geirrt. Was für ein seltsames Match.
2-6, 6-2, 6-0 gewinnt Federer das erste Mal auf Sand gegen Nadal. Dabei sah es am Anfang so aus, als ob es wieder so laufen würde wie erst gehabt.
Nadal spielte den ersten Satz noch überirdisch gut und Roger wirkte ratlos, wie so oft in letzter Zeit. Ich glaube ja, dass Nadal körperlich eingebrochen ist und Roger das instinktiv ausnutzte. 81 Siege in Serie hat Nadal seit April 2005 auf Sand eingefahren. Irgendwann musste Schluss sein.
Für Federer ist das ein enorm wichtiger Sieg. Er hat jetzt das notwendige Selbstbewusstsein für Roland Garros. Der wahre Showdown zwischen den beiden wird in Paris erwartet.
Hamburg hatte das erstemal seit Jahren wieder etwas Glanz. Leider konnte man das im Fernsehen nicht ausreichend mitbekommen. Beim Finale stieg DSF erst nach dem ersten Satz ein und zeigte auch nicht die Siegerehrung. Als Tennisfan ist man in Deutschland nach wie vor zu sehr auf Streams angewiesen. Ob die Aktion Tennis Germany daran was ändern wird?
Wenn ich es richtig gezählt habe, ist es das 8. Finale und die 11. Begegnung der beiden. Dabei konnte Federer Nadal nur 3 Mal bezwingen und davon kein einziges Mal auf Sand.
Normalerweise bin ich mit dem SZ-Magazin in einer Minute durch, zu selten finde ich dort was lesbares.
Heute gibt es neben dem Gespräch mit Genazino mit einer mir nicht bekannten Autorin (ich lese fast nur altes Zeugs), auch einen Artikel über Roger Federer. Nicht, dass dort etwas steht, was unsereins nicht schon weiss, aber es freut einen doch, in einem deutschen Printmedium mal was über Tennis zu lesen.