Die ganze Welt umarmen wollte gestern Jonas Bjorkman. Mit seinem klassischem Tennis triumphierte er in 5 Sätzen über Radek Stepanek 7-6 (3), 4-6, 6-7 (5), 7-6 (7), 6-4. Der Schwede hat 3mal das Doppel in Wimbledon gewonnen und ist zusammen mit Max Mirniyi auch dieses Jahr noch im Wettbewerb. Ich werde ihm morgen gegen Federer die Daumen drücken.
Das Halbfinale erreicht hat auch Marcos Baghdatis, der tatsächlich Lleyton Hewitt ausspielte. Roger Federer besiegte ohne Satzverlust Mario Ancic, der immerhin der letzte Spieler war, der ihn in Wimbledon schlug. Nach der grossen Hitze gab es gestern Gewitter und längere Regenunterbrechungen, deshalb konnte Nadal sein Viertelfinale gegen Nieminen nicht spielen. Sie holen ihr Match heute nach.
Erwähnenswert ist noch, dass Mark Knowles von den Bahamas und der Kanadier Daniel Nestor mit ihrem 5-7, 6-3, 6-7 (5-7),
6-3, 23-21-Sieg im Viertelfinale gegen Simon Aspelin, Schweden und Todd Perry, Australien, unfassbare 6 Stunden und 9 Minuten auf dem Platz standen. Ein neuer Rekord für Wimbledon.
Mit Nestor habe ich mich vor ein paar Jahren mal unterhalten,
er hat sich gefreut, dass ich überhaupt wusste, dass er professioneller Doppelspieler ist. Die Zeiten, in denen ein Spieler vom Kaliber eines McEnroe in Wimbledon auch Doppel spielte, sind schon lange vorbei.
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