Samstag, 9. April 2016

Monte Carlo - Endlich zurück auf Sand

MonteCarlo

via Erika Tanaka

Jetzt, da das Tennis wieder in Europa ist, kommt hoffentlich auch die unsagbar agressiv und unfair geführte Debatte über gleiches Preisgeld zum Erliegen.

Die Frauen bekommen bei fast allen grossen Turnieren bei denen sie zusammen mit den Männern antreten, Rom ist noch eine Ausnahme, das gleiche Preisgeld. Alles andere würde schlecht aussehen. Dazu dürfte Tennis fast der einzige Sport sein, der von Anfang an von Männern und Frauen ausgeübt wurde.

Es mag zwar eine Tatsache sein, dass die ATP insgesamt das grössere Zuschauerinteresse hervorruft und damit mehr Geld erwirtschaftet, aber bei den sogenannten Combined Events, lässt sich das nicht mehr ganz so einfach auseinanderdividieren. Am allerwenigsten bei den Grand-Slam-Turnieren, deren Attraktivität schon immer darin lag, dass beide Geschlechter am Wettbewerb teilnehmen.

Uneinig ist man auch darüber, ob Novak Djokovic so überlegen ist, weil er viel besser ist als alle anderen oder ob die anderen nur nicht gut genug sind. Wenn man mit den anderen die restlichen der Big Four, Federer, Nadal und Murray meint, dann ist die Frage eindeutig zu beantworten: Sie sind nicht mehr so gut, wie sie einmal waren.

Aber auch andere ältere Topspieler haben nachgelassen. Es findet ein Generationenwechsel statt. Lange genug hat es ja gedauert. Jeder jüngere Spieler hat jetzt die besten Chancen sich nach oben zu spielen. Man kann auch sagen, jeder der fit ist, hat inzwischen eine Chance für mehr.

Unfair finde ich die Behauptung, dass Djokovic im Gegensatz zu Federer oder Nadal langweiliges Tennis spielt. Dominanz hat generell etwas langweiliges an sich. Deshalb ist die Bundesliga mit Bayern München an der Spitze ja auch langweilig. Und auch die jahrelange Dominanz von Federer und später die fast ewige von Nadal war langweilig.

Deshalb hoffen viele und ich bin da keine Ausnahme, dass dem überlegenen Serben bald ein gleichwertiger Rivale entgegentritt. Manche glauben, das könne Dominic Thiem sein und zwar schon in Roland Garros. In Monte Carlo können sie erst im Finale aufeinander treffen.

Leider muss man noch bis zu den French Open warten, bis man das Outfit, das sich Yohji Yamamoto für Adidas und deren Spieler und Spielerinnen ausgedacht hat, in Aktion sehen kann. Ich kann mich nicht erinnern, dass es schon einmal so viel Spott und Häme wegen eines Outfits gab, wie bei diesem.

Mir gefällt schlichte Eleganz ja immer am besten. Aber ich kann mir vorstellen, dass es einen schönen Kontrast zum roten Sand macht. Nur wird es weniger schön sein, wenn zwei Spieler mit demselben auffälligen Shirt gegeneinander spielen müssen. Aber es gibt auch noch anderes aus dieser Kollektion.

Nadal in München

Nadal1

Oben der Supermillionär. Unten der Abbau nach einer Gewerkschaftsdemo. Nadal schuftet aber auch. Nur, dass er besser bezahlt wird.

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