Mittwoch, 10. Februar 2016

Rotterdam



Von allen vier Qualifikanten hat Gulbis mit Gael Monfils den schwerstmöglichen Spieler für die erste Runde zugelost bekommen.

Ricky Dimon glaubte zu erkennen, dass der Lette wieder Probleme mit der Schulter hat. Vielleicht haben die Kommentatoren von TennisTV nicht so scharfe Augen. Sie meinten, Gulbis fehle womöglich immer noch die nötige Selbstsicherheit in den Matches.

Monfils äusserte sich hinterher so:

“I served great. That was the key for me. Gulbis has a good service and a strong backhand but I think I did well. I definitely put pressure on his forehand and tried to be alert. We know Ernests can give you one, two, three points in a row. I tried to be ready for anything he was willing to give me.

Die Spieler kennen ihre Gegner. Monfils kann, wie Gasquet letzte Woche in Montpellier, den Titel in Rotterdam holen. Federer und Kyrgios hatten abgesagt. Andere gesetzte Spieler verloren schon in der ersten Runde. Auch Gasquet konnte nicht antreten. Er ist schon wieder verletzt.

Wie in Montpellier weist das Draw in Rotterdam schon früh etliche Lücken auf. Leider gehört Gulbis nicht zu den Glücklichen, die davon profitieren werden. Aber auch Monfils steckt in der stärkeren Hälfte.

Donnerstag, 4. Februar 2016

Montpellier - Kleine Schritte sind besser als gar keine Schritte



Als ungesetzter Spieler traf Gulbis in der zweiten Runde allerdings schon auf den Titelverteidiger Richard Gasquet, dem seine Verletzungspause gut getan hat. Zwei verpatzte Aufschlagspiele waren dann zu viel gegen den fast fehlerfrei spielenden Franzosen. Gasquet ist nicht zufällig in den Top-10.

Gulbis wird in Rotterdam, Marseille und Dubai versuchen, über die Qualifikation ins Hauptfeld zu kommen. In Montpellier gab es noch ein längeres Interview. Er scheint recht zuversichtlich zu sein, wieder Anschluss an die Top-20 zu finden.

Gestern gab es auch noch die Nachricht, dass Roger Federer sich am Meniskus hat operieren lassen. Er wird weder in Rotterdam, noch in Dubai antreten können. Ein mittleres Erdbeben für die Tenniswelt, denn jeder hatte sich schon an die Unverwüstlichkeit des Schweizers gewöhnt.

Sonntag, 31. Januar 2016

Australian Open - Djokovic Champion



Novak Djokovic def. Andy Murray 6-1, 7-5, 7-6 (7-3).

Das kommt einem alles irgendwie bekannt vor.

Murray hatte einigen Stress in diesem Turnier. Nicht nur, dass seine Frau kurz vor der Niederkunft ihres ersten Kindes steht.
Vor dem Match gegen Bernard Tomic kollabierte sein Schwiegervater, der auch der Coach von Ana Ivanovic ist, während eines Matches der Serbin auf der Tribüne und kam ins Krankenhaus. Ana hat dann trotz Führung ihr Match verloren.

Der Schotte war nahe daran, das Turnier nicht weiter zu spielen. Aber der Schwiegervater wurde am nächsten Tag aus dem Krankenhaus entlassen und konnte zurück nach England reisen.

Dass Murray das Finale vielleicht nicht mehr ganz so ernst nahm, konnte man ahnen, als er gestern in Nacht beim Doppelfinale der Herren seinem Bruder Jamie zuschaute, wie dieser mit seinem Partner Soares die Trophäe holte. Dieser Moment schien ihm wichtiger zu sein.

Davor hatte er reichlich Glück, dass sich Milos Raonic, sein Gegner im Halbfinale, nach souveräner Zwei-Satz-Führung verletzte und dadurch gehandicapt, nicht mehr richtig spielen konnte.

Ob der Kanadier gegen Djokovic mehr hätte ausrichten können, bleibt unbeantwortet. Dafür bleibt die Tatsache, dass Djokovic im Moment keinen wirklichen Gegner hat.

Samstag, 30. Januar 2016

Angelique Kerber gewinnt die Australian Open in einem Thriller gegen Serena Williams 6-4, 3-6, 6-4

Kerber_AO

via Tennismagazin

Das war ein unglaublich spannendes Finale.

Überall hörte man, Angie Kerber hätte keine Chance. Die hätte sie vielleicht auch nicht gehabt, wenn Serena ihr bestes Tennis gespielt hätte. Aber die Amerikanerin stemmte sich mehr gegen die Niederlage, als dass sie ihre Gegnerin dominierte.

Kerber spielte aber sehr gut und es wäre einfach nur schade gewesen, wenn sie nicht hätte gewinnen können. Serena musste ihr am Ende ein wenig helfen, nachdem sie es selbst nicht schaffte, das Match auszuservieren.

Lustig ist auch, dass Angie Kerber in ihrem ersten Match einen Matchball abwehren musste. Es ist nicht immer einfach in ein Turnier zu kommen. Kerber ist schon eine gewisse Zeit in den Top-10 und steht ab Montag auf Platz zwei der Weltrangliste.

Williams zeigte sich als gute Verliererin. Das sah man dann auch bei der Siegerehrung.

Mittwoch, 27. Januar 2016

Wer spielt das Finale?

Poll

Drei der üblichen Verdächtigen.

Aber auch Milos Raonic hat schon einmal ein Halbfinale bei einem Grand-Slam-Turnier gespielt. Wimbledon 2014 hat er glatt in drei Sätzen gegen Federer verloren. Der aus Montenegro stammende Kanadier hat sich seitdem spielerisch verbessert und scheint anders als letztes Jahr verletzungsfrei zu sein.

In Melbourne hatte er ein wenig Glück, dass Wawrinka durch einen Virus angeschlagen war. Noch mehr Glück hatte sein heutiger Viertelfinalgegner Monfils. Seine Auslosung hatte durch die unerwarteten Niederlagen von Nadal und Anderson nur noch Challengerniveau. Monfils war routiniert und abgebrüht genug, eine solche Gelegenheit nicht zu vermasseln.

The real deal. So wurde der aufschlagstarke Raonic gehypt, als er 2011 auf die Szene kam. Bezeichnenderweise war das auch bei den Australian Open. Sein rasanter Aufstieg stagnierte dann mangels spielerischer Möglichkeiten und Verletzungen. Jetzt scheint die Zeit reif, den Deal zu machen.

Sonntag, 24. Januar 2016

Nur eines von vielen Fünf-Satz-Matches ...

Djoker2

via Renestance

... wenn nicht einer der Spieler die Nummer eins der Welt wäre.

Nach 4 Stunden und 32 Minuten Schinderei, ringt Novak Djokovic das Duracell-Häschen Gilles Simon nieder. Der Serbe wirkte in den zwei, drei Sätzen, die ich gesehen habe, ohne jede Energie.

Ich habe es schon oft gesagt: Chickenlegs, wie man den Franzosen auch nennt, macht jedes Match langsam. Er saugt seinem Gegner, dem Match und den Zuschauern das Mark aus den Knochen. Darum kann ich ihm nicht zusehen. Eigentlich.

Djokovic, der bisher nie Probleme mit dem Franzosen hatte, muss sich steigern, wenn er das Viertelfnale gegen Nishikori gewinnen will.

Dienstag, 19. Januar 2016

Must Read - In zig Alltagssituationen (der bisher beste Artikel zu dem Thema)

Wie kommt es, dass weder Politiker noch Medien ausgerechnet in Köln die Redaktion und Kompetenz der Emma sofort einbezogen haben, die seit 1979 (mehr hier) zum Thema nachdenkt und schreibt? Meint man etwa wie der Alice Schwarzer diffamierende Daniel Bax von der taz, dass diese wegen ihrer Kritik an der Burka und an reaktionären Formen des Islam eine Rechtspopulistin sei? Sie ist von der Mehrheit der Zeitungen und Medien einfach nicht als Expertin befragt worden. Statt dessen redeten bei ZDF und ARD nach tagelangem Schweigen der Anstalten unerfahrene junge Frauen und männliche Politologen, die zu Rassismus arbeiten.

Die Vermutungen des Andy Roddick

Andy Roddick gestern auf Twitter:

Text I got from another former tour pro "we should see how many of the 16 betting guys we can name. I think I got at least 8-9. "

Darüber hinaus wird er noch in einem Artikel zitiert, in dem er meint, dass Spieler möglicherweise von Kriminellen gezwungen worden seien, Matches absichtlich zu verlieren. Mir ist dieser Gedanke schon damals in Zusammenhang mit Davydenko gekommen. Was könnte einen so erfolgreichen Spieler dazu bringen, absichtlich zu verlieren.

Und was soll man von dieser Liste von Spielern halten? Rufmord oder steckt tatsächlich mehr dahinter? Alle erpresst von russischen und italienischen Syndikaten?

Spieler dürfen übrigens nicht für Wettfirmen werben, Turniere aber schon. Alles schizophren.

Ich habe wenig Mitleid mit Wettanbietern und ihren Kunden. Viele die Wetten abschliessen, nehmen die Sache zu ernst oder meinen, es sei eine einfache Art Geld zu machen. Es gibt kaum einen Spieler, der nicht schon auf Twitter oder Facebook nach einer Niederlage übelst beschimpft, ja sogar bedroht wurde.

Natürlich können Sportwetten ein harmloses Vergnügen sein und es gibt sie wahrscheinlich, seit es Sport gibt. Ich habe auch schon aus Spass auf der Rennbahn oder auf Tennisspieler gewettet.

Wenn aber Spieler erpresst und genötigt werden, Matches absichtlich zu verlieren, dann ist das hochkriminell und muss geahnded und verhindert werden.

Manche Dinge ändern sich nie - Gulbis verliert Fünf-Satz-Marathon gegen Jeremy Chardy

EG_AUS

Gulbis gewinnt diese Fünf-Satz-Matches nicht, wenn er nachziehen muss. Das gilt aber für die meisten Spieler.

Wie in seinen anderen Marathons hatte Gulbis etliche Chancen nicht nutzen können, das Match für sich zu entscheiden.

Während der letzten zwei Sätze, die ich gesehen habe, war er ruhig. Man sah beiden Spielern zunehmend die Anstrengung in der Hitze an. Am Netz wechselten sie ein paar freundliche Worte.

So sieht ein Spieler nach fast fünf Stunden Kampf aus, wenn er verloren hat. Der Applaus für ihn ging unter dem Jubel der Fans von Chardy unter. Die waren ziemlich laut und nervig.

Nach dem was man im Vorfeld hörte, war es eine Überraschung, dass Gulbis ein so langes Match durchhalten konnte. Andere Spieler gaben heute wegen Krämpfen auf. Darunter auch Kevin Anderson. Für mich sah Gulbis fit aus, bewegte sich auch gut.

Eben hat auch Nadal in fünf Sätzen gegen seinen Landsmann Verdasco verloren. Er und Gulbis können das selbe Flugzeug zurück nach Europa nehmen.

Montag, 18. Januar 2016

Federer in der Pressekonferenz über die Anschuldigungen zu Wettmanipulationen von Topspielern

“I mean, it’s, like, who, what? It’s, like, thrown around. It’s so easy to do that,”

“I would like to hear the name. I would love to hear names. Then at least it’s concrete stuff and you can actually debate about it. Was it the player? Was it the support team? Who was it? Was it before? Was it a doubles player, a singles player? Which slam? It’s so all over the place. It’s nonsense to answer something that is pure speculation.

“It’s super serious and it’s super important to maintain the integrity of our sport. So how high up does it go? The higher it goes, the more surprised I would be, no doubt about it. Not about people being approached, but just people doing it in general. I just think there’s no place at all for this kind of behaviour in our sport. I have no sympathy for those people

Must Read - Tennis match fixing: Evidence of suspected match-fixing revealed

Over the last decade, 16 players who have ranked in the top 50 have been repeatedly flagged to the Tennis Integrity Unit (TIU) over suspicions they have thrown matches.

All of the players, including winners of Grand Slam titles, were allowed to continue competing.

Many of these players have been on the radar of the tennis authorities for involvement in suspicious matches going back to 2003.

The BBC and Buzzfeed News have decided not to name the players because, without access to their phone, bank and computer records, it is not possible to determine whether they may have been personally taking part in match fixing.

Sonntag, 17. Januar 2016

Minusgrade

Park5

Freitag, 15. Januar 2016

Australian Open - Ein Blick auf die Auslosung

Gasquet, Haas und Del Potro fehlen.

Die ersten beiden Tage soll es sehr heiss sein, danach angeblich kühler werden. Am ersten Tag der Qualifikation hatte es 43 Grad. Die Matches wurden wegen der Hitze stundenlang unterbrochen. In nicht allzu ferner Zeit wird man in Australien nur noch Indoors spielen können.

(1)Novak DJOKOVIC SRB vs Hyeon CHUNG KOR
(W)Quentin HALYS FRA vs Ivan DODIG CRO
Filip KRAJINOVIC SRB vs Denis KUDLA USA
Teymuraz GABASHVILI RUS vs (28)Andreas SEPPI ITA

(22)Ivo KARLOVIC CRO
vs Federico DELBONIS ARG
Jiri VESELY CZE vs QUALIFIER
Evgeny DONSKOY RUS vs Vasek POSPISIL CAN
Inigo CERVANTES ESP vs (14)Gilles SIMON FRA

Nadal meinte nach dem Finale von Doha, dass er noch nie einen Spieler auf einem solchen Level habe spielen sehen, wie Djokovic. Der Serbe wird sein bestes Tennis für die ersten Runden aber nicht brauchen.

Die Mutter aller Aufschlagriesen Ivo Karlovic spielt nie gut in Australien und von Gilles Simon heisst es, er sei verletzt. Was bei ihm aber meistens nichts anderes heisst, als dass er durchmarschiert wie immer.

(9)Jo-Wilfried TSONGA FRA vs Marcos BAGHDATIS CYP
(W)Omar JASIKI AUS vs Illya MARCHENKO UKR
Pablo ANDUJAR ESP vs QUALIFIER
(W)Noah RUBIN USA vs (17)Benoit PAIRE FRA

(26)Guillermo GARCIA-LOPEZ ESP vs Paul-Henri MATHIEU FRA
Victor ESTRELLA BURGOS COL vs QUALIFIER
Austin KRAJICEK USA vs QUALIFIER
Philipp KOHLSCHREIBER GER vs (7)Kei NISHIKORI JAP

Zwei der sympathischeren Spieler gleich in der ersten Runde gegeneinander.

Tsonga soll wieder in guter Verfassung sein, insofern dürfte Baghdatis für ihn keine Hürde sein. Trotzdem heisst es aufpassen für den Franzosen, denn Baghdatis hat in Australien eine fanatische Community.

Benoit Paire mit mehr Glück als Verstand.

Dagegen hat Kohlschreiber mit Nishikori richtiges Pech für sein Auftaktmatch. Jeder ungesetzte Spieler muss damit rechnen einen Topspieler zugelost zu bekommen. Kohlschreiber hatte dieses Pech schon in Wimbledon. Da hatte er Djokovic für die erste Runde.

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(3)Roger FEDERER SUI vs Nikolos BASILASHVILI GEO
Ricardas BERANKIS LTU vs Alexandr DOLGOPOLOV UKR
QUALIFIER vs QUALIFIER
Paolo LORENZI ITA vs (27)Grigor DIMITROV BUL

(19)Dominic THIEM AUT vs Leonardo MAYER ARG
Julien BENNETEAU FRA vs Nicolas ALMAGRO ESP
Kyle EDMUND GBR vs Damir DZUMHUR BIH
Sergiy STAKHOVSKY UKR vs (15)David GOFFIN BEL

Federers Auslosung sieht mit Dolgopolov und Dimitrov nur auf dem Papier schwer aus. Ich werde hoffentlich nicht Kreide fressen müssen, denn beide sind gute Spieler. Dimitrov spielt morgen sogar das Finale von Sydney. Vielleicht ist ihm der Spatz in der Hand lieber, als die Taube auf dem Dach.

Dominic Thiem, der in Sydney noch wegen einer Blase am Fuss aufgab, hat mit Leonardo Mayer keinen einfachen Gegner für sein erstes Match. Trotzdem sehe ich ihn in der dritten Runde gegen David Goffin.

(12)Marin CILIC CRO vs Thiemo DE BAKKER NED
Albert RAMOS-VINOLAS ESP vs Borna CORIC CRO
Dusan LAJOVIC SRB vs Sam QUERREY USA
Martin KLIZAN SVK vs (24)Roberto BAUTISTA AGUT ESP

(29)Nick KYRGIOS AUS vs Pablo CARRENO BUSTA ESP
Yoshihito NISHIOKA JPN vs Pablo CUEVAS URU
Robin HAASE NED vs QUALIFIER
Yuky BHAMBRI IND vs (6)Tomas BERDYCH CZE

Cilic wird sich von Roberto Bautisa Agut nicht schlagen lassen, auch wenn der kleine Spanier in Auckland Isner und Tsonga eliminiert hat und dort jetzt im Finale steht.

Local Hero Nick Kyrgios hat eine so einfach Auslosung, dass man weinen möchte. Man muss hoffen, dass Berdych die Nerven gegen ihn und seine Fanatics behält. Einfach wird es nicht.
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(5)Rafael NADAL ESP vs Fernando VERDASCO ESP
Benjamin BECKER GER vs Dudi SELA ISR
QUALIFIER vs Andrey KUZNETSOV RUS
Ernests GULBIS LAT vs (30)Jeremy CHARDY FRA

(23)Gael MONFILS FRA vs QUALIFIER
Marco CECCHINATO ITA vs Nicolas MAHUT FRA
QUALIFIER vs QUALIFIER
Rajeev RAM USA vs (11)Kevin ANDERSON RSA

Verdasco ist nicht mehr ganz der Spieler, der er einmal war, darum mache ich mir keine Sorgen wegen Nadal.

Gulbis wird mit all seinen Problemen, die er jetzt schon so lange hat, nicht gegen den inzwischen solider spielenden Chardy bestehen können.

Auch Monfils soll mal wieder Verletzungssorgen haben. Aufschlagriese Kevin Anderson könnte davon profitieren.

(13)Milos RAONIC CAN vs Lucas POUILLE FRA
Malez JAZIRI TUN vs Tommy ROBREDO ESP
Daniel GIMENO-TRAVER ESP vs QUALIFIER
Daniel MUNOZ DE LA NAVA ESP vs (21)Viktor TROICKI SRB

(25)Jack SOCK USA vs QUALIFIER
Taro DANIEL JPN vs Lukas ROSOL CZE
QUALIFIER vs QUALIFIER
Dmitry TURSUNOV RUS vs (4)Stan WAWRINKA SUI

Milos Raonic ist mit einem Titel nach Melbourne gekommen. Er hat Federer im Finale von Brisbane alt ausschauen lassen. Federer soll im Vorfeld erkältet gewesen sein. Was ihn aber nicht davon abgehalten hat, Dimitrov und Thiem abzufertigen

Warwrinka sehen viele als den einzigen Spieler, der Djokovic schlagen kann. Ich halte das für übertrieben, wenn auch nicht ganz falsch. Schade nur, dass Raonic und er so früh aufeinandertreffen. Glaubt jemand, dass Jack Sock hier den Spielverderber machen kann?
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(8)David FERRER ESP vs QUALIFIER
(W)James DUCKWORTH AUS vs (W)Lleyton HEWITT AUS
Thomas BELLUCCI BRA vs (W)Jordan THOMPSON AUS
Aljaz BEDENE GBR vs (31)Steve JOHNSON USA

(18)Feliciano LOPEZ ESP vs QUALIFIER
Steve DARCIS BEL vs Guido PELLA ARG
(W)Matthew EBDEN AUS vs Marcel GRANOLLERS ESP
Jerzy JANOWICZ POL vs (10)John ISNER USA

Was für ein schwaches Feld.

David Ferrer scheint in schlechter Form. Janowicz hat wegen Verletzungsproblemen alle Vorbereitungsturniere abgesagt. Ich sehe fast Isner da durchmarschieren. Was für ein Glück manche Spieler haben.

Hewitt spielt das letzte Match seiner Karriere. Vielleicht schafft er ja noch eine Runde. Sein Landsmann James Duckworth hätte sich sicher einen anderen Gegner gewünscht. Aber mit den Wildcards in Australien hat er ja schon genug Vorteile gehabt.

(16)Bernard TOMIC AUS vs Denis ISTOMIN UZB
Simone BOLELLI ITA vs Brian BAKER USA
John MILLMAN AUS vs Diego SCHWARTZMAN ARG
Gilles MULLER LUX vs (20)Fabio FOGNINI ITA

(32)Joao SOUSA POR vs Mikhail KUKUSHKIN KAZ
Santiago GIRALDO COL vs Donald YOUNG USA
Adrian MANNARINO FRA vs Sam GROTH AUS
Alexander ZVEREV GER vs (2)Andy MURRAY GBR

Bernard Tomic, der andere berühmt-berüchtigte australische Nachwuchsstar, hat eine ähnlich lächerliche Auslosung wie sein Kollege Kyrgios. In Sydney hat er aufgegeben, nachdem er wusste, was für eine schöne Auslosung er in Melbourne hat.

Dafür hat der ebenso nette, wie talentierte Alexander Zverev mit Andy Murray die absolute Arschkarte gezogen einfach nur Pech. Es trifft fast immer die Falschen.

Sascha hat nur eine Chance, wenn Murray abreist. Der Schotte kündigte im Vorfeld an, dass er nicht spielt, sollte es bei seiner Frau Anzeichen geben, dass das Kind früher kommt. Aber so einen Stress wünscht man Murray nicht.

Dienstag, 12. Januar 2016

Must Read - Farewell, David Bowie

What about “Rebel Rebel”?

I can tell you a very funny story about that. One night, I was in London in a hotel trying to get some sleep. It was quite late, like 11 or 12 at night, and I had some big deal thing on the next day, a TV show or something, and I heard this riff being played really badly from upstairs. I thought, “Who the hell is doing this at this time of night?” On an electric guitar, over and over [sings riff to “Rebel Rebel” in a very hesitant, stop and start way]. So I went upstairs to show the person how to play the thing (laughs).

So I bang on the door. The door opens, and I say, “Listen, if you’re going to play… ” and it was John McEnroe! I kid you not (laughs). It was McEnroe, who saw himself as some sort of rock guitar player at the time. That could only happen in a movie, couldn’t it? McEnroe trying to struggle his way through the “Rebel Rebel” riff.

Fundstück



via Tennis.net.com

Montag, 11. Januar 2016

Schrecken ohne Ende

Ernests Gulbis wartet bereits in Sydney, er hat sich ja auch im zweiten Anlauf nicht für ein ATP-Hauptfeld qualifizieren können. Was läuft bei ihm bisher verkehrt? Bleibt er zu Vorbereitungs- und Trainingszwecken vor Ort?

Wir sind am Sonntagmorgen hingeflogen, wir werden sehen. Ernests spielt derzeit auch nicht gut, er hat aber körperliche Wehwehchen, und die wird man nicht von einem Tag auf den anderen wegbringen. Er hat in der Off-Season eigentlich gut trainiert, seine Schläge sind okay, er hatte jedoch mit der Hitze gröbere Probleme. Vielleicht steckt eine Krankheit in ihm, weil er sich echt nicht wohlfühlt. Er wird einen Bluttest machen, dann schauen wir weiter.

R.I.P. - David Bowie - 1947 - 2016

Das erst vor wenigen Tagen erschienene neue Album hörte sich schon endzeitlich an.

Freitag, 8. Januar 2016

Must Read - "Wir Trainer müssen am Ende ja nicht den Ball ins Feld spielen"

Lars Uebel coacht an der Oberhachinger Tennisbase deutsche Spitzenspieler wie Peter Gojowczyk und Mattias Bachinger, die jenseits der Top 100 ihr Profi-Dasein fristen. Ein Gespräch über die nötige Einstellung zum Sport, mangelndes Problembewusstsein, und welches Talent den Sprung in die Weltspitze schaffen kann.

Donnerstag, 7. Januar 2016

Must Read - "Die meisten waren frisch eingereiste Asylbewerber"

Polizisten dementieren Angaben ihrer Führung, wonach die Täter von Köln unbekannt seien. Die meisten Kontrollierten seien Syrer gewesen. Den Tätern sei es vor allem um "sexuelles Amüsement" gegangen.

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