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Dienstag, 9. Februar 2010

Ein Winter

Februar05_Pferderennen

Pfff, St. Moritz. Wir können das schon lange. Nächstes Wochenende etwa, wenn es unbedingt sein muss.

Sonntag, 7. Februar 2010

Im Hofgarten

Hofgarten


Hofgarten-2


Hofgarten-1


Hofgarten-3

Good Morning Munich

Post


Post1

Das zieht sich noch. Ähnlich wie der Winter.

Mehr Good Morning Munich

Freitag, 5. Februar 2010

100 Bücher

1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien (Ein ehemaliges Hippiebuch, hat es auf den ersten Platz geschafft. Ich habe es nicht bis zu Ende lesen können. All diese Schlachten. Der kleine Hobbit ist das nettere Buch.)

2. Die Bibel (Natürlich nicht von A bis Z.)

3. Die Säulen der Erde, Ken Follett

4. Das Parfum, Patrick Süskind (Ich habe vielleicht 20 Seiten gelesen. Für so triste Helden kann ich kein Interesse aufbringen.)

5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry (Eine schöne Geschichte.)

6. Buddenbrooks, Thomas Mann (Habe ich mit 16 gelesen und ziemlich vergessen. Seltsamerweise keine Lust es noch einmal zu lesen.)

7. Der Medicus, Noah Gordon

8. Der Alchimist, Paulo Coelho

9. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling

10. Die Päpstin, Donna W. Cross

11. Tintenherz, Cornelia Funke

12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon

13. Das Geisterhaus, Isabel Allende

14. Der Vorleser, Bernhard Schlink (Spannend geschrieben, aber etwas unglaubwürdig.)

15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe (Schullektüre, aber gerne gelesen.)

16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón (Meine Schwester war etwas sauer, als ich sie fragte, warum sie mir das Buch geschenkt hat. Ich konnte nur 20 Seiten davon lesen.)

17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen (Es gibt kein langweiliges Buch von ihr.)

18. Der Name der Rose, Umberto Eco (Hat Spass gemacht, es zu lesen.)

19. Illuminati, Dan Brown

20. Effi Briest, Theodor Fontane (Ein grossartiges Buch.)

21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling

22. Der Zauberberg, Thomas Mann (Vielleicht sein bester Roman.)

23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell

24. Siddharta, Hermann Hesse (Gelesen, aber vergessen, wie praktisch alles von ihm.)

25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch

26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende (War Kult. Aber nicht so für mich.)

27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn

28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt

29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse (Nur eine dunkle Erinnerung. Siehe oben.)

30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley

31. Deutschstunde, Siegfried Lenz (Schullektüre. Nicht schlecht.)

32. Die Glut, Sándor Márai

33. Homo faber, Max Frisch (Schullektüre. Ich erinnere mich noch, wie wir über die Cowboyhosen lachten.)

34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny (Bin dabei eingeschlafen.)

35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera (Gerne gelesen. Aber seltsamerweise nichts anderes von ihm.)

36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez (Ich konnte mich nicht dazu zwingen, mehr als die erste Seite zu lesen.)

37. Owen Meany, John Irving

38. Sofies Welt, Jostein Gaarder

39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams (Kenne ich nur als Hörspiel.)

40. Die Wand, Marlen Haushofer (Eine verstörende Geschichte, aber grossartig.)

41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving

42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez

43. Der Stechlin, Theodor Fontane (Ich habe eine schöne Ausgabe vom Flohmarkt, es aber es nie geschafft, mehr als ein Kapitel zu lesen.)

44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse (Daran erinnere ich mich immerhin. Altbacken.)

45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee (Das ist ein Buch!)

46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann

47. Der Laden, Erwin Strittmatter

48. Die Blechtrommel, Günter Grass (Ich konnte mich nicht zwingen, mehr als eine Seite zu lesen.)

49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque

50. Der Schwarm, Frank Schätzing

51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks

52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling

53. Momo, Michael Ende (War Kult. Aber ich fand es nicht so spannend.)

54. Jahrestage, Uwe Johnson

55. Traumfänger, Marlo Morgan

56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger (Ein grossartiges Buch. Franny und Zooey auch.)

57. Sakrileg, Dan Brown

58. Krabat, Otfried Preußler

59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren (Tolles Buch.)

60. Wüstenblume, Waris Dirie

61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro

62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson

63. Mittsommermord, Henning Mankell

64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell

65. Das Hotel New Hampshire, John Irving (Ich habe keine Ader für John Irving.)

66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi (Das Buch, das ich auf die sprichwörtliche einsame Insel mitnehmen würde.)

67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse (Wer es verstanden hat, soll es mir bitte erklären.)

68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher

69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling

70. Tagebuch, Anne Frank (Ich las es das erste Mal, als ich in ihrem Alter war. Sehr bewegend.)

71. Salz auf unserer Haut, Benoite Groult (Auch ich lese mal was Seichtes. Ich fand es unglaubwürdig und kitschig.)

72. Jauche und Levkojen , Christine Brückner

73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen

74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann

75. Was ich liebte, Siri Hustvedt

76. Die dreizehn Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers

77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé

78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt

79. Winnetou, Karl May

80. Désirée, Annemarie Selinko

81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig

82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving

83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë (Ich sage nur: Heathcliff.)

84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern

85. 1984, George Orwell (Ein grossartiges Buch.)

86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy

87. Paula, Isabel Allende

88. Solange du da bist, Marc Levy

89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johanns Mario Simmel

90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho

91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell

92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow

93. Schachnovelle, Stefan Zweig (Ich wollte danach sofort richtig Schach spielen können. Mein Eifer hielt nur kurz an.)

94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski (Ich mag alle seine Bücher.)

95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi (Eigentlich sollte man allein wegen Tolstoi Russisch lernen. Es ist übrigens der erste Roman in dem ein Tennisspiel beschreiben wird. Tolstoi liebte Tennis.)

96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski (Ein irres Buch, wie alles von ihm. Meine Schwester bekam ihre wunderschöne Winkler-Ausgabe von einem Freund nicht zurück. Irgendwann gab er zu, dass er über dem Buch eingeschlafen war und seine Zigarette es angekokelt hat. Wenigstens war ihm nichts passiert.)

97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas (Was für eine Geschichte. Als Jugendliche habe ich viel von ihm gelesen.)

98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel

99. Jane Eyre, Charlotte Brontë (Diese Brontës!)

100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood

via Kaltmamsell und Helga Birnstiel

Über den Dächern von Moskau

Wer dachte, man müsse in Zukunft auf Interviews mit Marat Safin verzichten, irrte. Hier findet sich eines. Mit Fotos!

Donnerstag, 4. Februar 2010

Zubereitet

Kuchen

Nicht ganz stilechter Guglhupf mit feinem Orangenaroma

Ich dachte immer, ein Guglhupf wird aus Hefeteig gemacht. Aber das ist sowieso egal, weil ich keine klassische Gugelhupfform besitze. Irgendwie schade, denn es schaut doch kein Kuchen schöner aus, als ein richtiger Gugelhupf.

Das Rezept von Katha habe ich ein wenig abgewandelt. So habe ich viel weniger Zucker genommen und im Bioladen gab es leider auch keine Pomeranzen oder Bitterorangen, wie sie auch heissen. Aber ich kann versichern, dass der Kuchen mit der geriebenen Schale einer Orange auch sehr gut duftet.

Anstatt extra ein Glas Nougatcreme zu kaufen, das bei mir einstauben würde, habe ich eine halbe Tafel sehr guter Bitterschokolade im Wasserbad geschmolzen und unter den Kuchenteig gemischt.

Mit dem Ergebnis waren alle sehr zufrieden und vielleicht denke ich ja daran, mir auch mal eine schöne Guglhupfform zu besorgen.

Mehr Zubereitetes

Dienstag, 2. Februar 2010

Federer Video Spam






Federer is a god, Mercury at loose on a quarter-acre of cement, who might be said to aspire to be human - but for the fact that there's nothing "aspirational" about it. He just is. The word that keeps popping into my mind isn't very sexy, but it's gold: Decent.

Sonntag, 31. Januar 2010

Australian Open - Federer Champion

Roger Federer def. Andy Murray 6-3, 6-4, 7-6 (13-11).

Es war ein schönes Match.

Murray startet nervös, hat aber einige Chancen zum Break im ersten Satz. Federer reichen die Big Points.

Der Schotte wartet darauf, dass Roger Fehler macht, aber er wartet umsonst.

Murray hätte es fast in einen vierten Satz geschafft. Er führt sogar mit Break. Im Tiebreak wird es richtig spannend. Der Schotte hat insgesamt 5 Satzbälle. Roger verwandelt den dritten Matchball und gewinnt die Australian Open.

Es ist sein 16. Grand-Slam-Titel.

ANDY MURRAY: "I can cry like Roger. It's just a shame I can't play like him."

ROGER FEDERER: "Andy, well done for an incredible tournament. You're too good a player not to win a Grand Slam so don't worry about it. I'm over the moon, winning this again. I think I played some of the best tennis of my life again the last two weeks. This is also special because it's my first Grand Slam as a father. I'm looking forward to them watching me next year maybe."


Hier gibt es schon grossartige Fotos zu sehen.

Es hat Spass gemacht.

Ein paar engere Matches hätte man sich schon gewünscht und wenn man ehrlich ist, auch erwartet.

Cilic war für mich die positive Überraschung des Turniers.

Federer hat es mal wieder allen gezeigt. Fast kommt es einem so vor, als sei es sein bislang einfachstes Grand-Slam-Turnier gewesen.

Dabei schien es doch vorher so viele Anwärter zu geben wie selten. Davydenko, Delpo, Djokovic, Nadal. Alle blieben ein wenig hinter den Erwartungen zurück. Auch Murray hat man mehr zugetraut, als er heute gezeigt hat.

Nur auf Federer war 100 % Verlass. Wer hätte das vor einem Jahr gedacht? Wohl die wenigsten.

Murray ist auch nicht so martialisch, wie er tut. Falls er es tatsächlich mal in ein Wimbledonfinale schafft und daran zweifle ich nicht, dann bin ich auf seiner Seite.


Bei den Damen hat schon am Samstag Serena Williams den Titel geholt.

Australian Open - Official Site

Samstag, 30. Januar 2010

Zitiert

Disproving Aussie support for Mandy: Approx 90% of the bar of Aussies wanted Fed to win on Sunday. The other 10% doesn't care about tennis.

Australian Open - Live Scores

Australian Open - Finale

Roger Federer vs. Andy Murray

Federer hat recht, Murray hat den grösseren Druck.

Seit Jahren wird in den Schotten investiert, es soll sich endlich auch mal auszahlen und zwar mit einem Grand-Slam-Titel. Darauf warten die Briten schliesslich seit 74 Jahren. Federer meinte sogar keck, seit etwa 150 000 Jahren.

Murray spielt in meinen Augen Anti-Tennis. Etwas salopp könnte man sagen, er ist ein Abstauber. Aber auch das muss man erst einmal können. Es ist schon beeindruckend, wie schnell er auf den Beinen ist.

Das alles könnte ich zur Not verkraften, aber seine Art sich auf dem Platz zu geben, ist überhaupt nicht gentlemanlike. Da war Fred Perry sicher anders.

Mir fällt kein Spieler ein, der bei Fehlern des Gegners C'mon brüllt. Höchstens Lleyton Hewitt seinerzeit. Es scheint, Murray muss sich auf Teufel komm raus puschen, sonst würde er vielleicht bei seinem eigenen Spiel einschlafen.

Der Weg des Schotten ins Finale war fast zu einfach. Nadal, gegen den er hervorragendes Tennis zeigte, gab nach dem zweiten Satz verletzungsbedingt auf und Cilic war nach drei langen 5-Satz-Matches körperlich nicht imstande bis zum Ende durchzuhalten. Trotzdem konnte er Murray einen Satz abnehmen.

Aber auch Federer hatte kein sehr schweres Draw. Nur Davydenko wurde, wie erwartet, ein unangenehmer Gegner. Aber seitdem segelt Federer mal wieder dahin. Der Schweizer ist unheimlich gut drauf und locker. Das könnte für ihn zum Vorteil werden.

Federer liegt zwar beim H2H mit 4-6 hinter dem Schotten, aber als es wirklich um etwas ging, wie 2008 bei den US Open, konnte er sich auf sein Tennis verlassen. Auch die letzten beiden Begegnungen entschied er für sich.

Es ist mittlerweile auch schon die 17. Grand-Slam-Teilnahme von Murray. Eine Finalteilnahme konnte er verbuchen. Ich hoffe, Federer verhindert morgen Schlimmeres.

Australian Open - Official Site

Freitag, 29. Januar 2010

Im Luitpoldpark

Luitpoldpark


Luitpoldpark-2


Luitpoldpark-5

Murray's Best



Einem anderen Ball ist er so weit hinterhergerannt, dass er im Ausgang verschand, weil er nicht mehr bremsen konnte. Wegen mir hätte er dort bleiben können.



Noch ein weiteres Beispiel von Murrays Spielvermögen. Wie ein Löwe? Ich habe, wie gesagt, eine andere Assoziation.

Donnerstag, 28. Januar 2010

Australian Open - 12. Tag - Zweites Halbfinale - UPDATE - Tsonga mit zu viel Respekt vor Federer - Traumfinale perfekt

Roger Federer vs. Jo-Wilfried Tsonga

Ich glaube nicht, dass Tsonga das Tennis und den Kopf hat, Federer in einem Best-of-Five-Match zu schlagen.

Die einzige Niederlage Federers gegen den Franzosen, ist belanglos. 1-1 das H2H.

Update:

Roger Federer def. Jo-Wilfried Tsonga 6-2, 6-3, 6-2.

Eine furchtbar enttäuschende Vorstellung vom Franzosen. Federer meinte hinterher, Tsonga sei wohl mental müde gewesen.

What was wrong? My serve. I think I was at 50 or 55% of first serve. My speed serve also. And also I miss some volley at the beginning of the match, and after that was tough, no?

Australian Open - Official Site

Mittwoch, 27. Januar 2010

Australian Open - 11. Tag - Das erste Halbfinale - UPDATE - Cilic nach grossartigem ersten Satz nicht mehr im Vollbesitz seiner Kräfte - Murray steht im Finale

Marin Cilic vs. Andy Murray

Murrays Foto ziert heute die Titelseiten der Times und des Daily Telegraph. Ich finde ja, er schaut mehr wie ein Pavian aus als ein Löwe. Aber das behalte ich Briten gegenüber für mich.

Denn als erster Brite seit John Lloyd 1977 hat er ein Halbfinale der Australian Open erreicht. Schade nur, dass Prinz William nicht mehr in Australien weilt. Wenigstens reichte die Zeit für ein Match von Federer.

Cilic ist die Überraschung des Turniers. Aber hat er noch die Kraft für ein weiteres langes Match? Man kann es sich eigentlich nicht vorstellen. Drei Mal musste er schon über 5 Sätze gehen.

Ich mag den bescheiden auftretenden Kroaten. Er hat dem Schotten letztes Jahr schon die US Open vermasselt. Dazu steht Murray mehr unter Druck. 1-3 das H2H aus der Sicht von Cilic.

Update:

Andy Murray def. Marin Cilic 3-6, 6-4, 6-4, 6-2.

Selten war es so einfach für den Schotten. Erst ein verletzter Nadal, dann ein müder Cilic. Diese Art von Glück gehört manchmal eben auch dazu.

Was der Kroate alles kann, hat er im ersten Satz demonstriert. Murray kann von Glück sagen, dass Cilic 10 Stunden mehr auf dem Platz absolvieren musste als er. Erst als dieser nachliess, kam er ins Match.

Mit 21 Jahren ist Cilic jetzt in den Top-10. Man wird noch viel Spass mit ihm haben.

"He showed incredible guts. He played three five set matches coming into this, and he made it so tough for me. He was clearly tired in the end but we're going to have some more great matches in the future."

Australian Open - Official Site

Dienstag, 26. Januar 2010

Australian Open - 10. Tag - Viertelfinale - UPDATE - Roger mit Fehlstart gegen Davydenko - Er erreicht sein 23. Grand-Slam-Halbfinale in Folge - UPDATE - Djokovic kämpft mit Magenproblemen - Tsonga nach seinem insgesamt erst zweiten 5-Satz-Match weiter

Roger Federer vs. Nikolay Davydenko

Wie sieht ein Albtraum aus? Nach dem Aufstehen, halbwach feststellen, dass ein Lieblingsspieler ein wichtiges Match verloren hat.

Roger wird mir das nicht antun. Ich werde fest und tief schlafen und er wird Davydenko zeigen, wer die Nummer eins ist. Die Niederlagen in London und Doha waren nur Ausrutscher.
12-2 das H2H für The GOAT.

Novak Djokovic vs. Jo-Wilfried Tsonga

Manchmal frage ich mich, warum ich den hübschen Franzosen nicht mag. Er hat mir zu viele Allüren. Sein obligatorisches Tänzchen nach einem Sieg, geht mir ähnlich auf die Nerven wie Nadals notorisches Reinbeissen in Trophäen. Anfangs war es noch lustig, aber irgendwann ist es nur noch Show.

Aber auch auf Djokovic bin ich etwas sauer. Ich konnte nie verstehen, warum er vergleichweise viel Zeit in Twitter insvestiert hat. Aber dass er jetzt einfach so, ohne ein Wort, seinen Account gelöscht hat, finde ich unhöflich.

Trotzdem bin ich auf seiner Seite. Wenn er die Australian Open gewinnt, wäre er die neue Nummer eins. 2-4 das H2H für den Franzosen. Deshalb werde ich mir keine Sorgen machen, schliesslich hat Djokovic hat die Australian Open schon einmal gewonnen. Gegen Tsonga.

Update:

Roger Federer def. Nikolay Davydenko 2-6, 6-3, 6-0 7-5.

Die Weltordnung ist wieder hergestellt.

Wie die Johurnallie einem Davy neuerdings als tollen witzigen Typen und von allen, ausser ihnen natürlich, unterschätzten Tennisspieler, verkaufen will, ist fast noch nerviger als Davydenkos Tennis.

Roger lag einen Satz zurück. Er soll grottenschlecht gespielt haben. Wer kann ihm verübeln, dass er nervös war?

Dass Davydenko es am Schluss mit Kamikaze-Tennis versuchen würde, war auch klar. Roger führt zunächst mit Break. Aber Davy hängt sich rein und rebreakt.

Richtig eng wurde es, als Davy wieder drei Breakbälle in Folge hat, die Roger kaltblütig abwehrt. Einen Matchball vergibt Roger und hat weiter Mühe dagegenzuhalten. Ein fünfter Satz lag in der Luft.

Nun, ihr Tennisexperten, was sagt ihr jetzt?

Und das waren nicht die einzigen.

Update 2:

Jo-Wilfried Tsonga def. Novak Djokovic 7-6(8), 6-7(5), 1-6, 6-3, 6-1.

Ich bin gespannt, was Nole in der Pressekonferenz erzählt.

Update 3:

It was unfortunate that I couldn't perform on the level that I wanted to in the fourth and fifth set. I don't want to find excuses for my loss, but, you know, I went to vomit and I had diarrhea before the match. Just a terrible feeling.

You know, it's been a great tournament for me, so it's just a bad way to ‑‑ not to be able physically go through the whole match.

Etwas in der Art war zu vermuten.

Australian Open - Official Site

Montag, 25. Januar 2010

Australian Open - 9. Tag - Viertelfinale - UPDATE - Cilic steht nach seinem drittem 5-Satz-Thriller in seinem ersten Grand-Slam-Halbfinale - UPDATE - Nadal muss nach 2 verlorenen Sätzen verletzt aufgeben und verlässt unter Tränen die Rod-Laver-Arena

Andy Roddick vs. Marin Cilic

Ein Match, das ausgesprochen schwer vorherzusagen ist.

Roddick und Cilic sind beide sehr gut ins neue Tennisjahr gestartet. Der Amerikaner hat Brisbane gewonnen und Cilic Chennai. Und beide mussten sich über 5 Sätze ins Viertelfinale kämpfen. Es könnte also durchaus eine längere Sache werden.
1-1 das H2H.

Andy Murray vs. Rafael Nadal

Wie vor mittlerweile jedem Grand-Slam-Turnier, wurde der Schotte als einer der Aspiranten für den Titel ausgerufen. Ich finde, dass er sehr gut mit diesem Druck umgeht, ausser, dass er es bisher noch nie geschafft hat, diese Erwartung zu erfüllen.

Für Nadal ist Murray die erste wirklich grosse Hürde um seinen Titel zu verteidigen. Auch wenn das H2H mit 7-2 für den Mallorquiner spricht. Einfach wird es morgen nicht für ihn.

Update:

Marin Cilic def. Andy Roddick 7-6(4), 6-3, 3-6, 2-6, 6-3.

Roddick hatte nach seiner Aufholjagd im 5. Satz sogar drei Breakbälle in Folge, aber Cilic wehrte sie kaltblütig ab. Der Amerikaner war wohl auch etwas gehandicapt durch eine lädierte Schulter.

Update 2:

Andy Murray def. Rafael Nadal 6-3 7-6(2) 3-0 Ret.

Es war ein sehr intensives Match. Ich habe es Murray nicht zugetraut gegen Nadal so gut zu spielen.

Ab wann Nadal wohl den Schmerz im rechten Knie spürte? Wie wird es mit ihm weitergehen? Fragen über Fragen.

Was in the end of the second set in one drop. And I feeled similar thing to what I had last year.

And, yes, after that I can't go down after that, no? So was impossible to win the match. When I have the chance to play, I never retired.

Australian Open - Official Site

Zubereitet

Tom-Suppe1

Tomatensuppe

In meinen Anfängen als Feierabendköchin habe ich regelmässig Tomatensuppe gemacht. Dass diese bei mir in Vergessenheit geriet, war ein grosser Fehler.

Don Alphonso hat in den letzten Jahren wohl ein paar Mal zu oft Tomatensuppe fotografiert, so kam bei mir langsam der Gedanke auf, die auch mal wieder zu probieren.

1 kg reife Tomaten (das ist nicht zu viel für 4 gute Portionen)
1 Schalotte oder kleine Zwiebel
etwas Olivenöl
1 1/2 Essl. Gemüsebrühe
ein wenig getrockneter Oregano oder Thymian
schwarzer Pfeffer, gemörsert oder aus der Mühle
ein paar Zweige frische Petersilie
ein guter halber Becher Sauerrahm oder Schmand, wie die Bayern sagen
4 Scheiben geröstetes Toastbrot

Die kreuzweise eingeritzten Tomaten mit heissem Wasser überbrühen, nach ein paar Minuten abhäuten und würfeln.

Die feingeschnittene Schalotte in etwas Olivenöl glasig dünsten. Dann die gewürfelten Tomaten dazugeben. Die Gemüsebrühe und den getockneten Oregano nicht vergessen. Thymian wäre auch in Ordnung.

Das Ganze ca. 5-10 Minuten köcheln lassen. Danach pürieren und mit schwarzem Pfeffer würzen. Eventuell nachsalzen. Frische Petersilie kann, muss aber nicht sein.

Geröstetes Toastbrot klein schneiden. Früher habe ich echte Croutons gemacht. Die wären mir heute ein wenig zu fett.

Die Toastbrotwürfel werden zusammen mit dem Schmand an die fertige Suppe gegeben. Es gibt nichts Besseres an einem kalten, trüben Wintertag.

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