Samstag, 1. November 2014

Djokovic, Federer, Wawrinka, Nishikori, Murray, Berdych, Raonic & Cilic nehmen an den World Tour Finals in London teil

Es war für einige Spieler eine ganz knappe Sache und spannend bis fast zum letzten Spieltag in Paris.

Cilic war als Grand-Slam-Champion automatisch qualifiziert, auch wenn ihn andere Spieler im Race überholt hätten. Darum konnte er es sich auch leisten, Paris abzusagen.

Murray schaffte seine Teilnahme erst durch das Erreichen des Viertelfinales in Paris und Raonic durch seinen gestrigen Sieg über Federer und die anschliessende Niederlage von Ferrer gegen Nishikori.

Cilic, Nishikori und Raonic sind zum ersten Mal dabei. Dafür kein einziger Spanier. Nadal musste ja absagen. Langsam ändert sich doch etwas.

Adidas merkt endlich, dass Gulbis einer ihrer besten Spieler ist



Ich glaube, es ist das erste Mal, dass Adidas ein Video mit ihm gemacht hat. Genauso, wie es das erste Mal ist, dass er von der ATP als Fans' Favourite nominiert wurde.

Ich mache bei sowas ja nicht mit, und wenn ich sehe, dass man sogar Fognini* nominiert hat, dann weiss ich, was die Sache wert ist. Es geht wie immer nach dem vermeintlichen Marktwert der Spieler. Gulbis konnten sie dieses Mal wohl nicht ignorieren, dafür steht er zu weit oben.

*Der Italiener hat in der Saison 2014 50 000 Euro an Strafe wegen ungebührlichen Benehmens bezahlen müssen.

Für einige seiner Mätzchen hätte die ATP ihn durchaus sperren können. So hat er unter anderem einen Gegner als Zigeuner beschimpft und den Schiedsrichter Lahyani bedroht. Bei seinem letzten Match in Paris verweigerte ihm der Schiedsrichter Bernades den Handschlag.

Aber Fognini ist der beste Spieler Italiens, darum kann er sich das alles herausnehmen.

Dienstag, 28. Oktober 2014

Schon wieder eine Fliegerbombe in Schwabing

Wenigstens ist es dieses Mal weiter weg von uns.

Anscheinend ist es auch ein weniger problematischer Zünder als vor zwei Jahren, so dass die Evakuierten heute Abend hoffentlich wieder zurück in ihre Wohnungen können.

Murray vs. Robredo is the new Djokovic vs. Nadal & Race to London is the new Rat Race

Das war letzten Sonntag im Finale von Valencia. Robredo hatte fünf Matchbälle und war nach der Niederlage immer noch in der Stimmung für einen Scherz.

Es war eine dieser Zermürbungsschlachten, die man eigentlich nicht sehen will. Robredo spielt ja immer so, aber Murray scheint langsam nicht mehr die Kraft zu haben, seine Gegner zu dominieren.

Der Schotte ist seit Wochen auf Aufholjagd um Punkte, denn er ist noch nicht endgültig für London qualifiziert. Wie in Wien spielte er in Valencia mit Wildcard.

Dass Nadal bei den World Tennis Finals nicht dabei sein kann, erleichtert die Sache zwar, aber Murray braucht das Viertelfinale in Paris, um sich endgültig zu qualifizieren.

Montag, 27. Oktober 2014

Must Read - THE LAST TIME... WITH DOMINIC THIEM

I shared a hotel room with another player?
At Wimbledon with Ernests. I liked it. He didn’t like it!
Do you snore?
No, I don’t snore! I don’t do anything!

I lost something important?
Right now I’ve lost my phone. It was Ernests actually. He took it and he lost it. I don’t know what happened! At first he hid it and now he’s lost it. He cannot find it anymore!

Freitag, 24. Oktober 2014

Basel - Viertelfinale - Nadal verliert in zwei Sätzen gegen noch nicht 18 Jahre alten Borna Coric

Als Nadal heute Vormittag Paris absagte, wusste ich, dass er in Schwierigkeiten ist und wahrscheinlich sein Match gegen Coric verlieren würde.

Für Nadal ist die Saison damit vorbei. Er lässt sich die nächsten Tage endlich seinen Blinddarm herausnehmen. Er hatte gehofft, es bis nach London herauszögern zu können.

Die Medien werden sich jetzt über den Sieg des jungen Kroaten nicht mehr einkriegen. Aber man sollte die Kirche im Dorf lassen. Er hatte sehr viel Glück mit der Auslosung. Aber genau dieses Glück braucht ein junger Spieler, um einen Fuss in die Tür zu bekommen.

Coric zeigt sich in Basel abgebrüht für sein Alter, aber seine Gegner waren nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte. Gulbis und Nadal hätten beide nicht spielen sollen und Golubev gehört zu den schlagbarsten Spielern.

Ausgerechnet ein Neuling auf der Tour profitiert von Nadals krankheitsbedingtem Formtief. Basel ist nach Umag erst das zweite ATP-Turnier, das Coric spielt. Beide Male bekam er eine Wildcard.

Nadal hat dieses Jahr auch gegen Dustin Brown, Kyrgios, Klizan und Lopez verloren.

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Basel - Eine weitere Niederlage für Gulbis - UPDATE - Saison ist für Gulbis vorbei - Er sagt Teilnahme in Paris wegen Schulterverletzung ab

Langsam sollte er es gut sein lassen und seinem Körper die Ruhe gönnen, die er braucht.

Dann würden einem auch Bilder wie dieses von seinem schmerzverzerrtem Gesicht erspart bleiben.

Update:

Es war Gulbis' bislang erfolgreichste Saison. Aber es wäre viel mehr drin gewesen. Die Tür war weit offen für ihn, um sich für länger in den Top-10 zu etablieren und sich sogar für die World Tour Finals in London zu qualifizieren. Aber es kam anders.

Nach dem Halbfinale von Roland Garros liess seine Form verständlicherweise nach, aber trotz längerer Pause nach Wimbledon, war er spätestens nach den US Open physisch beeinträchtigt.

Er ist nicht der einzige, der nach den US Open nicht mehr viel zulegen konnte. Die Saison ist einfach sehr lang und es gibt zu viele Pflichtturniere. Nach Gulbis haben auch Cilic und Nadal Paris abgesagt.

Dienstag, 21. Oktober 2014

Goldener Oktober

Blue

Freitag, 17. Oktober 2014

Moskau - Gulbis trotz lädierter Schulter im Halbfinale - UPDATE - Erwartete Niederlage für Gulbis im Halbfinale

Q. Congratulations. Why was this much such a tough one?
EG: That’s how it was. Yes, it was tough. It was tough in the third set because he felt the rhythm of the returns and he was returning a lot. I thought it would be tough to serve. When the balls are already used it’s getting more difficult to get easy points on your serve. In the tie-break I just added more speed and forgot about my shoulder. I just decided to play through pain. I had some good rallies. I played more aggressively and I managed to win.

Update:

Ein Match zum Wegschauen war das.

Typisch für den giftigen Bautista Agut, dass er den Sieg über den gehandicapten Letten wie verrückt feierte. Zu einem anständigen Handschlag am Netz war er auch nicht fähig.

Gulbis in seiner letzten Pressekonferenz:

EG: ... It was hard for me to play this tournament. I would have skipped this week if it wasn’t Moscow. After Asia I am not in my best shape. I would have played only in Paris for the end of the year. I said in the beginning of the year I would be playing here so…I just wanted to keep the promise and to play some matches here. It was important for me.

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Von allen guten Geistern verlassen

Cilic1

Trotz Dopingsperre nominiert für den Preis des fairsten Spielers. Wie man seine Leistungen verbessert, ist dann auch kein Geheimnis mehr.

Allein nominiert zu sein, wird als Auszeichnung betrachtet. Es ist aber nur Marketing:

Marin Cilic
Grigor Dimitrov
Roger Federer
Kei Nishikori

Samstag, 11. Oktober 2014

Zubereitet

Kartoffel-Endivien-Salat

Reichlich Bitterstoffe.

Nicht nur im Kartoffelsalat, sondern auch pur mit Zitronen-Kräuter-Dressing. Endiviensalat passt zu allem: von Spaghetti mit Tomatensugo bis zur Pizza.

Zum Kartoffel-Endivien-Salat passen pochierte Eier, die gar nicht schwer zu machen sind oder panierte Sellerieschnitzel.

Mehr Zubereitetes

Freitag, 10. Oktober 2014

Das Tennismagazin als lauwarmer Moralapostel

Auch aufgewärmt wird eine Geschichte nicht besser oder wahr.

Der “nette Lette”, der gar nicht nett ist, äußert seine Boshaftigkeiten außerhalb des Platzes. Etwa: “Frauen sollen Kinder kriegen und nicht Tennis spielen.” Über seine Kollegen lästerte er: “Federer, Djokovic & Co. sind langweilig.”

Und das hat Gulbis letztes Jahr in einem Interview mit L’Equipe gesagt. Die wenigsten dürften das Orginial überhaupt gelesen haben. Auch ich kenne nur die Übersetzung:

“I respect Roger, Rafa, Novak and Murray, but for me all four of them are boring players. Their interviews are boring. Honestly, they are really boring. I often go on YouTube to watch interviews. I quickly stopped watching tennis interviews. It’s a joke.”

Man kann natürlich den Kontext weglassen, um so den Sinn der Aussage zu verzerren, aber das gäbe keine grosse Schlagzeile.

Und das ist die Frage und die Antwort von Gulbis, aus der man meint, den Letten als Sexisten überführen zu können:

Q. You have two younger sisters that play tennis, as well. Are they going to be as good as you? When was the last time you played with hem?

ERNESTS GULBIS: Hopefully they will not pursue professional tennis career. Hopefully. Because for a woman, it's tough. I wouldn't like my sisters to become professional tennis players. It's tough choice of life.
A woman needs to enjoy life a little bit more. Needs to think about family, needs to think about kids. What kids you can think about until age of 27 if you're playing professional tennis, you know.
That's tough for a woman, I think.


Wo hat er gesagt, dass Frauen nicht Tennis spielen sollen, sondern Kinder kriegen?

Aber nicht nur beim Tennismagazin, hat man den Letten mit Haarspaltereien an den Pranger gestellt, wohl wissend, dass man damit die Genderfundmentalisten gegen ihn aufbringt.

Eigentlich müssten die sich ständig aufregen, denn die meisten Tennisspieler leben ein eher traditonelles Familienmodell.

Schlimmer als dieser Artikel im Tennismagazin, der dann doch wieder alles Gesagte relativiert, ist die Erkenntnis, dass wir mittlerweile in bigotten und engstirnigen Zeiten leben.

Auf jede Kleinigkeit wird sich gestürzt. Aus allem wird eine grosse Geschichte gemacht. Jederzeit ist man bereit, den Zeigefinger zu erheben. Die Welt ist ja insgesamt am Durchdrehen. Das passt dann schon.

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Shanghai - Das grosse Favoritensterben - Nishikori (Erschöpfung), Nadal (Blinddarm), Raonic (Virusinfektion) - Dimitrov (?)

Shanghai_Federer

5 Matchbälle hatte Leonardo Mayer. Er war nach der dramatischen Niederlage den Tränen nahe.

Cilic, Gulbis, Fognini, Anderson, Wawrinka ... alle nicht mehr dabei.

Dienstag, 7. Oktober 2014

Only Nadal

Shanghai_Nadal

Anscheinend kann man eine Blinddarmentzündung inzwischen mit Antibiotika behandeln.

Ich kann gut verstehen, dass er sich in Shanghai nicht sofort unter das Messer legen wollte.

Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass er tatsächlich spielen kann oder morgen sein Match gegen Feliciano Lopez gewinnt.

Bleibt zu hoffen, dass er es wenigstens nach Hause schafft, ohne dass der Blinddarm durchbricht.

Nadal selbst scheint zuversichtlich. Man fragt sich nur, was ihm das am Ende bringen soll.

Moskau, Basel, Paris ...

... das sind die verbleibenden Turniere für Gulbis.

Warum er in Peking trotz anhaltender Schulterprobleme spielte, weiss nur er.

Zumindest scheint nicht die Gefahr zu bestehen, dass es schlimmer wird. Aber besser auch nicht, denn er hat sein Erstrundenmatch gegen Youzhny sehr eindeutig verloren

Gulbis hat versucht, die Schulter zu schonen und absolut defensiv gespielt. Anders ausgedrückt: er war ein Schatten seiner selbst. Das Doppel hat er, wie schon in Peking, abgesagt.

Trotz allem scheint er noch gute Laune gehabt zu haben, wie man auf Fotos vom Training sehen kann.

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Peking - Alle gesetzten Spieler bis auf Gulbis im Viertelfinale - Der Lette muss beim Stand von 2-6, 0-3 gegen Klizan mit Schulterverletzung aufgeben

Das ist nicht das, was man sehen will. Der Physio war in letzter Zeit zu oft mit ihm auf dem Platz beschäftigt.

Schon in Kuala Lumpur beim Match gegen Benneteau, fasste er sich oft an die Schulter. Gegen Fognini spielte er noch gut. Aber der Italiener wusste wohl, dass sein Gegner gehandicapt ist, doch nur er bringt es fertig sich darüber zu mokieren.

Da Ernests praktisch nie ein Match aufgibt, darf man skeptisch sein, ob er in Shanghai spielen kann.*

*Ich kann mich nur an drei Aufgaben erinnern. Zweimal verletzte er sich ernsthaft und musste danach pausieren. Ein anderes Mal landete er mit einem Hitzschlag im Krankenhaus.

Samstag, 27. September 2014

Kuala Lumpur - Halbfinale - Gulbis kann Benneteau wieder nicht schlagen



Sie nennen das Herz-&-Lungentest in Kuala Lumpur.

Jeder Spieler hat eine Nemesis.

Dabei sah es anfangs nicht zu schlecht aus. Erst beim Stand von 4-4 im ersten Satz, als Gulbis wegen leicht vergebener Chancen den Fokus verlor, kippte das Momentum in Richtung Benneteau.

Der Franzose kann für jemanden, der nicht in der Liga von Djokovic oder Nishikori ist, den mächtigen Aufschlag von Gulbis sehr gut antizipieren. Das scheint diesen so sehr zu frustrieren, dass er anfängt einfache Fehler zu machen. Gulbis selbst dürfte das auch ahnen:

"I didn't play great,"

"I lost two easy breaks in each set, made a couple of easy mistakes. He was solid throughout the match and I made too many unforced errors. I cannot really explain why. He's a good player because he can return my serve and then I start to have problems because I never have any easy points."

Diese Niederlage wäre nicht weiter schlimm, wenn sie nicht wieder gegen Benneteau gewesen wäre. Kuala Lumpur ist erst der Beginn der Asientour und danach geht es gleich in Europa weiter.

Für Benneteau ist es das dritte Finale in Folge in Kuala Lumpur. Die Bedingungen liegen ihm also. Nur Pech für ihn, dass er auf Nishikori trifft. So wird es wahrscheinlich wieder nichts mit seinem ersten Titelgewinn bei mittlerweilse zehn Finalteilnahmen.

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