Dienstag, 2. September 2014

Gulbis spielt nun doch Davis Cup für Lettland

DC14

Das ist doch eine ziemliche Überraschung.

Gestern noch wurde Günter Bresnik in den österreichischen Medien zitiert, dass Österreich auch ohne Dominic Thiem die Letten wird schlagen können, da diese keinen Spieler innerhalb der Top-700 im Kader hätten.

Gulbis hat es sich also anders überlegt, denn Bresnik sagte vor Wochen schon, dass Gulbis definitiv nicht Davis Cup spielt.*

Eine gute Entscheidung von Gulbis, denn er braucht dringend Matchpraxis. Er kann Melzer & Fischer schlagen, aber viel wichtiger ist, dass er weiter keine Zeit zum Grübeln hat und besser vorbereitet nach Asien gehen wird.

Andis Juska ist auch mit im lettischen Team. Von ihm hiess es, dass er nach der Davis-Cup-Pleite gegen die Slovaken mit dem Tennis aufgehört hat. Die lettische Presse und die Fans wissen anscheinend nicht immer alles.

*Gulbis hat im Frühjahr nicht Davis Cup gespielt. Hauptsächlich, weil es Verstimmungen persönlicher Natur mit dem Verbandspräsidenten gab.

Auch bei Thiem gibt es keine Harmonie mit dem Verband. Aber anders als bei Gulbis geht es in Österreich ums Geld.

Must Read - Günter Bresnik exklusiv – „Gegen Berdych hat Dominic jetzt trotzdem keine Chance“

Beeindruckend ist beim Dominic für mich ja nicht, wie gut er spielt, sondern wie viel er gewinnt, obwohl er noch nicht gut spielt. Denn ich weiß ja, wie gut der im Training spielt. Und gegen Gulbis war er ja auch auf verlorenem Posten. Wenn Gulbis keinen Krampf kriegt und dann eigentlich nur noch herumhatscht, hat er da in der Form keine Chance.

Der ist natürlich zerstört - wenn man zwei Jahre lang jeden Tag mit wem trainiert, du weißt, wie gut der andere ist, aber du fühlst dich immer noch überlegen, und dann wirst du hier nach 2:0-Satzführung abmontiert, das ist schon bitter. Ich habe noch mit López' Trainer in der Umkleide geredet und ihm gesagt: „Das ist noch ein Junior, seid so lieb und zerstört ihn nicht, gebt ihm ein paar Games." Gerade, dass er mich nicht erschlagen hat, als ich wieder in die Umkleide zurückgekommen bin

Das hat ‚Domi' echt super gemacht. Gegen Berdych sage ich jetzt trotzdem, dass er keine Chance hat.

Warum nicht?

Einfach, weil der mit solchen zweiten Aufschlägen und einer geringen Quote an ersten Aufschlägen kein Problem hat. Gulbis schlägt Berdych halt, weil er durchgehend mit 220 km/h serviert. Und Berdych wird Dominic, wenn er mit 180 oder 190 serviert, dann einfach aus den Schuhen schießen.

Montag, 1. September 2014

Zitiert

Q. It's going to be your first time playing Dominic Thiem. Have you seen much of him?

TOMAS BERDYCH: Just now I was standing in front of the TV watching the match seeing how he play. That was not only what I seen him play, but most recent, which is good to see. He's really playing well. You can see it's a young kid coming up, just showing how he play without any nerves, any I would say extra pressure, any feeling. He just go for it. That's how it is. That's how it should be. But, yeah, I'm looking forward for that match. Always to play a guy for the first time it could be even more trickier.

US Open - Dominic Thiem erreicht als einziger ungesetzter Spieler bei seinen ersten US Open das Achtelfinale*



6-4, 6-2, 6-3.

Die durch das Wetter langsamer gewordenen Bedingungen haben Lopez, der es schneller mag, nicht geholfen.


Gulbis hat mal wieder eine Riesenchance verpasst. Nur er und David Ferrer haben den vorgezeichneten Weg ins Achtelfinale nicht geschafft.

Dass Isner wieder gegen Kohlschreiber verlieren könnte, hat er sicher selbst befürchtet und Monfils war für mich auch Favorit gegen Gasquet.

Ferrer hatte mit der extremen Schwüle gestern grössere Probleme als Gilles Simon. Der Franzose sagte, er hätte in zehn Jahren nicht so geschwitzt.

*Einen grossen Hype um ihn gibt es deswegen nicht, das war bei Raonic, der im selben Alter das Achtelfinale der Australian Open spielte ganz anders.

Sonntag, 31. August 2014

US Open - Kohlschreiber widersteht 42 Assen & schlägt Isner zum dritten Mal in Folge in der drittten Runde der US Open - 7-6(4), 4-6, 7-6(2), 7-6(4)

“He’s a big guy, I try to move him around.”

“The last [tiebreaker] I made just one return. I think he made four aces or five. Yeah, what should I say? I was guessing in the right moment, right time.”

Samstag, 30. August 2014

US Open - Gulbis nach seiner dramatischen Niederlage gegen Thiem

Ein ziemlich mitgenommener Ernests Gulbis in der anschliessenden Pressekonferenz. So habe ich ihn noch nie gesehen.

Er erinnert mich an Nadal, als er in Wimbledon dieses Jahr rausging und auch die Jahre davor. Weniger bitter allerdings.

Leider hat ihn keiner nach dem Davis Cup gefragt. Wahrscheinlich ist das nicht auf dem Radar dieser Reporter.

Thiem schaut auch nicht wie ein glücklicher Sieger aus in seiner Pressekonferenz. Was für ein schreckliches Match für beide. Man sollte wohl keine engen Freunde im Tennis haben. Mir fallen auch keine ein, die so eng zueinander stehen.

Must Read - The Agony of Victory, Felt After Beating a Mentor

“I thought that it’s not going to be so difficult, but mentally it was difficult,” said Ernests Gulbis, the Latvian. “We were both really nervous throughout the match, I think.”

Nervous because he and the Austrian, Dominic Thiem, have a special connection as friends and year-round training partners under the Austrian coach Gunter Bresnik in Vienna. Nervous because only one of them was getting to the third round of this particular Grand Slam event.

But there were no cartwheels, or even much of a fist pump, from Thiem, even if cartwheels would have been very much in order for a young player whose ranking a year ago was too low to even make it into the qualifying tournament for the Open. Until Friday, he had never played a five-set match, much less rallied from a two-set deficit, but he was the one whose body and nerve held up better under the stress down the stretch, while Gulbis began cramping in his legs and lower back late in the third set and was not the same force of nature after that.

“I hated the situation,” Thiem said after his 4-6, 3-6, 6-4, 6-3, 6-3 victory. “I mean, it’s a really great win for me. It’s first time zero to two sets, first time five sets. I would prefer it against everybody else, but not him.”

“Today, I didn’t talk to them,” Bresnik said. “I told them this already after they won their first-round matches. I’m just going at be at the warm-up, feed you the balls and whatever you need, but I’m not going to give any advice to anyone.

“They have practiced together now for two years, and really intensely. They go four weeks in Spain, and they practice together four or five hours. They go running together, and they do gym work together. They eat together and so they know each other so well. It would be ridiculous to give them advice. To handle the situation, I’m not going to support one or the other. They are completely equal to me.”

Must Read - REMEMBER THIS NAME DOMINIC THIEM , YOUNG GUN TAKES OUT ERNESTS GULBIS @ THE US OPEN

“It wasn’t an injury,”

“I started to have cramps. I thought that I pulled a muscle in the end of the third set, but I didn’t pull it. It was just really tight; all the hip area. So after that it was just a struggle. It was simply a struggle. I couldn’t play anymore. That’s it.

“A lot of my energy went on the mental part, the nerves that start before the match. It took a lot of energy from me. Probably if I would play somebody else I would be more relaxed. Then probably I wouldn’t be so tired throughout the end of the third and fourth set.”

US Open - Gulbis verliert das Match, das keiner wollte, nach Zweitsatzführung wegen physischer Probleme 6-4, 6-3, 4-6, 3-6, 3-6



Drei Stunden und fünfundvierzig Minuten.

Das Match war schlimmer, als ich es mir hätte vorstellen können. Auch Gulbis ahnte wohl nicht, dass es so schwer für ihn werden würde, gegen seinen besten Freund auf der Tour zu spielen. Aber vorher ist eben alles nur Theorie.

Das Match erinnerte an die Begegnungen von Serena und Venus Williams. Die schlichen auch immer wie Untote über den Platz, wenn sie bei wichtigen Turnieren gegeneinander spielen mussten.

Es war keine Spur von der Energie zu sehen, die Gulbis gewöhnlich ausstrahlt und Thiem wirkte wie jemand, dem der Gang auf die Guillotine bevorsteht.

Trotzdem spielte Gulbis gut genug, um die ersten beiden Sätze relativ einfach zu gewinnen und nichts deutete darauf hin, dass er nicht auch den dritten Satz gewinnen würde.

Aber es kam anders.

Thiem spielte plötzlich besser. Es ist oft so, dass die Anspannung nachlässt, wenn ein Spieler hoffnungslos zurückliegt. Ich glaube, Gulbis hatte sogar noch zwei Breakbälle, bevor er wie aus heiterem Himmel eine Verletzungspause nahm. Mir war vorher nur aufgefallen, dass er anfing Stoppbälle zu spielen. Das war der einzige Hinweis, dass er vielleicht müde sein könnte.

Da er sich ab Ende des dritten Satzes nicht mehr gut bewegen konnte, war klar, dass das Match für ihn gelaufen war. Es war eine Qual die letzten beide Sätze zu sehen. Aber Gulbis ist nicht der Typ, der ein Match aufgibt.

Die gute Nachricht ist, dass Gulbis nicht verletzt ist. Es war keine Verletzung, sondern Krämpfe*. Die schlechte Nachricht ist, dass er schon wieder viel zu früh bei einem Grand-Slam-Turnier ausgeschieden ist und es nicht vorangeht.

Die allerschlechteste Nachricht ist aber, dass er bei diesen grossen Turnieren seine Nerven nicht in den Griff bekommt. Es war letztes Jahr gegen Haider-Maurer ähnlich. Man muss ihm allerdings zugutehalten, das die Situation dieses Mal eine besondere war.

Man kann nur hoffen, dass Gulbis sich trotz seiner Probleme mit dem Verband entschliesst, im September Davis Cup zu spielen. Es wäre fatal, wenn er ohne Matchpraxis nach Asien ginge. Die Letten sind Gastgeber für Österreich. Er würde wieder gegen Thiem spielen müssen.

*Es fällt auf, dass dieses Jahr etliche Spieler Krämpfe bekamen. Johnson lag sogar am Boden und konnte nicht weiterspielen. Jack Sock gab auf, als er spürte, dass er Krämpfe bekommen würde.

Sogar Andy Murray hatte in der ersten Runde Krämpfe. Er meinte hinterher, dass er noch nie nach nur eineinhalb Stunden Krämpfe bekommen habe. Murray hat trotzdem gewonnen, denn Robin Haase hatte nicht genug Nerven Murrays Schwächephase auszunutzen.

Im Nachhinein kommt es mir so vor, als hätte Gulbis während des Matches zeitweise das Trinken vergessen. Er nahm auch nichts von dem Energiegel, das er sich sonst immer einverleibt.

Freitag, 29. August 2014

Hat jemand gesagt, dass es im Sport fair zugeht?

USO14

Mind-boggling in der Tat.

Das Match von Monfils gegen Gonzalez wird langweilig und einseitig sein. Aber Monfils ist Franzose und Frankreich bezahlt für TV-Rechte. So einfach ist das.

Am schlimmsten ist, dass es auf Court 11 kein Hawk-Eye gibt, aber man kann das Match Gulbis vs. Thiem wenigstens via Stream sehen. In Wimbledon und Toronto war nicht einmal das der Fall, die haben den Letten noch schlechter behandelt.

Donnerstag, 28. August 2014

Zitiert

"Es wird sicher schwer, weil wir uns so gut kennen. Gegen den Dennis Novak, der ist ein guter Freund, habe ich öfters gespielt, da waren die Spiele meistens sehr schlecht, weil man eben genau weiß, was kommt",

"Er versucht, schnell zum Punkt zu kommen, serviert unfassbar. Da werde ich sicher ein paar Asse einstecken müssen. Von dem her wird es nicht viele Rallyes geben, glaub' ich",

"Wir sind alle in eigenen Hotels. Wir sind jetzt doch schon acht Monate zusammen heuer, da tut es nicht schlecht, wenn man ein bisschen auseinander ist",

"Im Endeffekt ist Tennis ein Einzelsport"

US Open - Gulbis schlägt De Schepper 6-1, 6-4, 6-2

Selten genug, aber es sah wie ein Routinesieg aus.

Es gibt ein Transkript von der Pressekonferenz nach dem Match. Ein kleiner Teil davon auf Video.

Mittwoch, 27. August 2014

Nostalgia

Nostalgia1

Anfang der Sechziger Jahre.

Dienstag, 26. August 2014

Must Read - Ernests Goes to the Open

We know Ernests Gulbis has one of the best first serves in tennis. We know he’s a bit of a smart-ass. What we don’t know is if he can live up to his top-15 ranking and be a real contender at the 2014 U.S. Open.

15-Love

Samstag, 23. August 2014

Kein richtiger Sommer, aber trotzdem Pause

Ich werde wahrscheinlich wenig online sein.

Donnerstag, 21. August 2014

US Open - Die Auslosung

Ohne Nadal wird es für alle leichter. Am leichtesten natürlich für Federer, der durch dessen Absage auf zwei gesetzt wurde.

(1)Novak DJOKOVIC SRB vs Diego SCHWARTZMAN ARG
Gilles MULLER LUX vs Paul-Henri MATHIEU FRA
Maximo GONZALEZ ARG vs Sam QUERREY USA
Yen-Hsun LU TPE vs (28)Guillermo GARCIA-LOPEZ ESP

(22)Philipp KOHLSCHREIBER
GER vs QUALIFIER
(WC)Michael LLODRA FRA vs Daniel GIMENO-TRAVER ESP
Mikhail KUKUSHKIN KAZ vs Jan-Lennard STRUFF GER
(WC)Marcos GIRON USA vs (13)John ISNER USA

Djokovic befindet sich in einem Formtief, aber wer soll ihn hier schlagen?

Kohlschreiber und Isner sind zum dritten Mal in Folge auf Kollisionskurs bei den US Open. Der Amerikaner hat sich heute allerdings vor dem Viertelfinale in Winston Salem den Knöchel verletzt.

(9)Jo-Wilfried TSONGA FRA vs Juan MONACO ARG
QUALIFIER vs Aleksandr NEDOVYESOV KAZ
Pablo CARRENO BUSTA ESP vs QUALIFIER
Benoit PAIRE FRA vs (24)Julien BENNETEAU FRA

(31)Fernando VERDASCO ESP vs Blaz ROLA SLO
Bradley KLAHN USA vs Andrey KUZNETSOV RUS
QUALIFIER vs Radek STEPANEK CZE
Robin HAASE NED vs (8)Andy MURRAY GBR

Mit Tsonga oder Murray im Viertelfinale hat Djokovic eine schwerere Auslosung als das Glückskind Federer.
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(3)Stan WAWRINKA SUI vs Jiri VESELY CZE
Thomaz BELLUCCI BRA vs Nicolas MAHUT FRA
Blaz KAVCIC SLO vs Donald YOUNG USA
Alejandro FALLA COL vs (30)Jeremy CHARDY FRA

(21)Mikhail YOUZHNY RUS vs Nick KYRGIOS AUS
Sergiy STAKHOVSKY UKR vs Andreas SEPPI ITA
Simone BOLELLI ITA vs Vasek POSPISIL CAN
Edouard ROGER-VASSELIN FRA vs (16)Tommy ROBREDO ESP

Langsam kann man erkennen, dass sich durch Nadals Absage eine Riesenlücke auftut. Aber nicht nur er hat abgesagt. Mit Delpo, Haas und Dologopolov fehlen drei weitere gute Spieler.

Man kann beim besten Willen nicht sehen, wie die Top-8 gesetzten Spieler nicht durchkommen sollen. Nur für Murray ist es etwas schwerer.

(10)Kei NISHIKORI JPN vs Wayne ODESKNIK USA
Pablo ANDUJAR ESP vs Jack SOCK USA
Matthew EBDEN AUS vs Tobias KAMKE GER
Albert MONTANES ESP vs (23)Leonardo MAYER ARG

(29)Lukas ROSOL CZE vs QUALIFIER
Victor ESTRELLA BURGOS DOM vs Igor SIJSLING NED
QUALIFIER vs Benjamin BECKER GER
QUALIFIER vs (5)Milos RAONIC CAN

Nishikori hat nicht abgesagt. Aber er könnte in der ersten Runde verlieren. Erst vor drei, vier Wochen wurde ihm eine Zyste am Fuss entfernt.

Der grosse Glückspilz ist mal wieder Milos Raonic. Aber auch für Jack Sock öffnet sich eine Tür.
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(6)Tomas BERDYCH CZE vs Lleyton HEWITT AUS
QUALIFIER vs Martin KLIZAN SVK
Evgeny DONSKOY RUS vs QUALIFIER
Teymuraz GABASHVILI RUS vs (27)Santiago GIRALDO COL

(19)Feliciano LOPEZ ESP vs Ivan DODIG CRO
Steve JOHNSON USA vs QUALIFIER
Lukas LACKO SVK vs Dominic THIEM AUT
Kenny DE SCHEPPER FRA vs (11)Ernests GULBIS LAT

Gulbis und sein Freund und Trainingspartner Dominic Thiem könnten in der zweiten Runde gegeneinander spielen.

Beide zeigten sich in Toronto und Cincinnati nicht in Topform. Thiem noch weniger als Gulbis, der ansonsten eine halbwegs gute Auslosung hat.

(14)Marin CILIC CRO vs Marcos BAGHDATIS CYP
QUALIFIER vs QUALIFIER
Jerzy JANOWICZ POL vs Dusan LAJOVIC SRB
Pablo CUEVAS URU vs (18)Kevin ANDERSON RSA

(26)Gilles SIMON FRA vs QUALIFIER
(WC)Noah RUBIN USA vs Federico DELBONIS ARG
(WC)Bernard TOMIC AUS vs Dustin BROWN GER
Damir DZUMHUR BIH vs (4)David FERRER ESP

Hier sind ein paar mehr Überraschungen möglich. Cilic, Baghdatis, Janowicz, Anderson. Einer spielt gegen Ferrer oder vielleicht sogar Tomic.
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(7)Grigor DIMITROV BUL vs (WC)Ryan HARRISON USA
Carlos BERLOCQ ARG vs Dudi SELA ISR
QUALIFIER vs David GOFFIN BEL
Frank DANCEVIC CAN vs (32)Joao SOUSA POR

(20)Gael MONFILS FRA vs Jared DONALDSON USA
Alejandro GONZALEZ COL vs Dmitry TURSUNOV RUS
QUALIFIER vs Paolo LORENZI ITA
Denis ISTOMIN UZB vs (12)Richard GASQUET FRA

Dimitrov hat erst im Achtelfinale einen starken Gegner. Gasquet war zuletzt wieder verletzt. Also bleibt nur Monfils, der ihn vom Einzug ins Viertelfinale abhalten kann.

Goffin hat gestern in Winston Salem sein 25. Match in Folge gewonnen. Die meisten davon auf der Challenger Tour. Viel Benzin kann er in New York dann nicht mehr im Tank haben.

(15)Fabio FOGNINI ITA vs Andrey GOLUBEV KAZ
Pere RIBA ESP vs Adrian MANNARINO FRA
QUALIIFIER vs (WC)Tim SMYCZEK USA
Andreas HAIDER-MAURER vs (17)Roberto BAUTISTA AGUT ESP

(25)Ivo KARLOVIC CRO vs Jarkko NIEMINEN FIN
Jurgen MELZER AUT vs Marcel GRANOLLERS ESP
Albert RAMOS-VINOLAS ESP vs Sam GROTH AUS
Marinko MATOSEVIC AUS vs (2)Roger FEDERER SUI

Federer hat hier keinen Gegner und auch später nur Dimitrov oder Monfils. Es könnte aber auch die grosse Stunde von Dimitrov werden.

Mittwoch, 20. August 2014

Ice Bucket Challenge für Dominic Thiem

Annika Beck hat mich für die ALS-Challenge nominiert. Danke Annika!

Gestern war es so weit. Mit unserem Gastgeber und Freund Howard J. Talmud. Mega Kameramann: Ernests Gulbis. Am Eiskübel: Physio Michal Novotny. Und nominiert hab ich: Rudi Kurz, Riccardo Bellotti und Dennis Novak. Bamos!

Aber es ist ja nicht nur ein Spaß. Bitte auch spenden!

Auch sonst sieht die Vorbereitung für die US Open eher wie ein Wellnessurlaub aus. Das Essen ist auch besser als in Cincinnati.

Die Hamptons sind wirklich ein schönes Fleckchen Erde. Man könnte bei den Fotos von Michal Novotny fast vergessen, was man jeden Tag an Schrecklichem in den Nachrichten sieht.

Brad Drewett, der ehemalige President der ATP starb an ALS.

Samstag, 16. August 2014

Champions essen nicht bei Applebee's

Man wird Spieler wie Nadal, Djokovic, Federer oder Murray nicht bei Applebee's finden. Ich bin davon überzeugt, dass einer der Gründe, warum die heutigen US-amerikanischen Spieler nicht mehr in den oberen Rankings zu finden sind, ihre falsche Ernährung ist.

Vor zehn Jahren sind sie vielleicht noch damit durchgekommen, aber seit Spieler wie Nadal die Messlatte so hoch gelegt haben, ist das anders. Jemand wie Isner, spielt übrigens kein Tennis. Er schlägt nur Asse und dafür braucht man keine schnellen Beine.

Als der immer noch nicht ganz durchtrainierte Jack Sock vor zwei Jahren über Twitter verzweifelt in Paris eine Filiale seiner Lieblingsfastfoodkette suchte, hat das für viel Erheiterung gesorgt. Tatsächlich haben sie in Paris einen Ableger der Kette.

Ich hatte erwartet, dass Gulbis seine schlechten Essgewohnheiten für immer aufgegeben hat, schliesslich hatte er zugegeben, dass das wahrscheinlich die Hauptursache für sein wenig erfolgreiches Spiel in der Vergangenheit war.

Es war nicht nur scherzhaft gemeint, wenn ich gesagt habe, dass das gute mallorquinische Olivenöl Nadal so stark gemacht hat.

Wenn ich mir die Karte bei Applebee's anschaue, finde ich nichts was ich essen könnte. Am ehesten noch dieser Salat. Aber auf gequältes Chlorhühnchen wäre ich auch nicht scharf.

Ich bin kein Food Nazi. Ich esse, wie die meisten Menschen auch mal etwas, dass nicht so gesund ist, aber mein Plan ist auch nicht, ein grosses Turnier zu gewinnen.

Must Read - Tournament Stars Touch Down in the Midwest, and They Crave Applebee’s

Tennis players are used to hopping among some of the world’s most exciting cities, but here during the Western & Southern Open, they find a different sort of sizzle.

The tournament, also known as the Cincinnati Masters, is 23 miles northeast of downtown Cincinnati and is the lone suburban stop for most of the world’s best players, forcing them to adapt to staples of American life.

John Isner, the highest-ranked American man, defends American culture to European players when the tour rolls through Mason — the tournament’s home for the last 35 years — assuring them that baseball is interesting and that the food is delicious.

“I always say Carrabba’s has great Italian food to a couple of the Italians, and they look at me and laugh,” he said of another restaurant in Mason. “I still stand by that. I don’t know, I think it’s easy. Everybody has their own car, it’s easy to drive here. You’re not fighting awful traffic and mopeds and all sorts of the stuff in Rome.”

Ivan Ljubicic, a retired Croatian player who played in Mason 10 times, now travels the tour as Milos Raonic’s coach.

“Especially coming from Europe, when I eat my first meal at Applebee’s, I feel. ...,” Ljubicic said, puffing out his cheeks and holding his arms out to indicate the width of a sumo wrestler.

Not everyone is satisfied with Mason’s offerings. Maria Sharapova, recently named the highest-paid female athlete in the world for the 10th straight time by Forbes, rented a house during the tournament and has been cooking much of her food there.

“It’s really slim pickings here, in terms of the healthy options,” Sharapova said.

Donnerstag, 14. August 2014

Cincinnati - Another bad day at the office

Ich war halb optimistisch für das gestrige Match gegen Steve Johnson, aber eben nur halb.

Wie man von jemandem, der vor Ort zugeschaut hat, erfahren konnte, hat Gulbis schlecht gespielt. Andere behaupten sogar, Johnson hätte gestern jeden geschlagen.

Tatsache ist, dass Gulbis seit dem Halbfinale bei den French Open kein vernünftiges Resultat mehr zusammengebracht hat. Man kann durchaus Gründe dafür finden. Zusammen mit der langen Spielpause nach Wimbledon, könnte auch eine mentale Erschöpfung eine Rolle spielen.

Man konnte in seinem Match gegen Ivan Dodig sehen, dass es ihm noch an Rhythmus fehlt. Richtig schlecht hat er nicht gespielt, aber mit zu vielen Fehlern, vor allem mit der Vorhand. Er wirkte aber trotzdem selbstbewusst, wenn auch nicht immer konzentriert.

Es fällt jetzt schwer für die US Open optimistisch zu sein. Da er aber gesund ist und sehr fit zu sein scheint, muss man auch nicht gleich schwarz sehen. Es hängt auch viel von der Auslosung ab.

Dass Tsonga, Berdych und Dimitrov nicht einmal ein Match in Cincinnati gewinnen konnten, zeigt wieder wie dünn die Luft in den oberen Rankings ist und wie schwer es ist, möglichst bei jedem Turnier physisch, spielerisch und emotional in Bestform zu sein.*

Von der Japanerin gibt es ein paar Fotos vom Match.

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*Das hat vor ein paar Tagen Djokovic so ähnlich gesagt, der gestern auch wieder früh verloren hat.

Eine Binsenweisheit zwar, aber es ist nicht verkehrt es mal wieder in Erinnerung zu rufen. Wobei jemand wie Djokovic durchaus dazu verleitet, Dauersiege für Standard zu halten.

Mittwoch, 13. August 2014

"I want to shoot myself in this fucking Cincinnati (weather)!"

Mehr gibt es über Cincinnati wirklich nicht zu sagen.

Why are the American hardcourt summer events all in scorching places like DC, Atlanta and Cincy? Why don’t they try to place tourneys in Boston, Seattle and cooler places?

Diese Frage kommt von einem Amerikaner. Ich bin mir aber nicht sicher, ob es in Boston, Seattle, Chicago oder San Francisco von den Bedingungen her besser wäre.

tough conditions for Gulbis: wind, Court 3 (no ushers, people coming and going at will) and no challenge system (terrible line calls).

Humidity hätte er noch zusätzlich auflisten können. So hatte Gulbis gestern nicht nur mit seinem Gegner zu kämpfen. Es war fast nicht mit anzusehen, aber am Ende hat er das Kampfschwein Dodig in zwei Tiebreaks besiegt.

Cincinnati ist ein erfolgreiches Turnier. Warum ist mir ein Rätsel. Wie halten es die Zuschauer aus, in der Sonne zu sitzen, noch dazu wenn es so schwül ist?

Djokovic hat in Toronto nach seinem knappen Match gegen Monfils enthüllt, dass der Franzose wahrscheinlich der einzige Spieler sei, für den er bereit sei, ein Ticket zu kaufen. Es ist immer wieder schön, wenn eine Nummer eins, mal kurz vergisst, was er NICHT sagen sollte.

Die meisten Zuschauer gehen nicht hin wegen eines bestimmten Spielers, sondern wegen des Events. Vielleicht sind die Turniere ja in so langweiligen Orten, weil die Menschen dort froh um jede Abwechslung sind. Aber es fliegen viele extra hin. Wahrscheinlich von ähnlich trostlosen Städten.

Sehen wird man Gulbis' zweites Match heute nicht. Die drei Showcourts sind von den üblichen Verdächtigen besetzt. Selbst Ferrer und Berdych, Nummer fünf und sechs der Welt, hat man auf einen Aussencourt verbannt. Das Ranking scheint Nebensache in Cincinnati.

Ein paar interessante und lustige Fotos zum Schluss. Es ist ja nicht alles schlecht im Tennis. Die meisten sind von der Japanerin, deren Fotos ich schon letztes Jahr verlinkt habe. Sie scheint tatsächlich immer aus Japan anzureisen.

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