Sonntag, 20. April 2014

Ostern

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Es wird wärmer und sonniger. München kann warten.

Dienstag, 15. April 2014

Monte Carlo Stories

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Fotos & Story @Adeline Auger

Es war nicht alles schlecht in Monte Carlo. Die Geschichte dazu findet sich hier.

Samstag, 12. April 2014

Monte Carlo - From bad to worse* - UPDATE - Ernests Gulbis & Dominic Thiem verlieren beide ihr erstes Match auf Sand

Die Auslosung war gerade eine Stunde gemacht, als es Richard Gasquet einfiel doch noch abzusagen.

Ich verstehe auch nicht, warum Dolgopolov der auf der Entry List hinter Gulbis steht, statt diesem gesetzt ist. Vielleicht muss man es auch nicht verstehen.

Egal, das Draw wurde umgestellt und Gulbis trifft in Runde eins nicht auf den schwächelnden Tsonga, sondern auf Dolgopolov, der diese Saison mit die besten Ergebnisse hat.

Man kann nur hoffen, dass der Ukrainer das Momentum verloren hat und vielleicht ist es auch ein Vorteil für Gulbis, dass er so oft mit ihm trainiert. Dass er ihn in Monte Carlo vor drei Jahren, bei ihrer einzigen Begegnung glatt geschlagen hat, kann man in dem Zusammenhang vernachlässigen.

Dominic Thiem hat eine Wildcard bekommen. Es bleibt ihm dadurch die Qualifikation erspart. Er spielt in der ersten Runde gegen Nicolas Mahut. Der junge Österreicher hat jetzt schon mehr Glück als sein Freund und Trainingspartner. Aber dazu gehört nicht viel.

Gulbis spielt auch wieder mit Milos Raonic Doppel.

*Um das Mass voll zu machen, ist das Match auch noch am Sonntag angesetzt, dem einzigen Tag an dem es keine Übertragung gibt.

So viel zum Marktwert von Dolgopolov und Gulbis, der sich natürlich nicht an der Qualität ihres Spiels misst.


UPDATE:

Alexandr Dolgopolov def. Ernests Gulbis 6-2, 6-4.

Wann hat Gulbis schon einmal mehr als zwei Runden bei seinem ersten Sandplatzturnier der Saison gewonnen?

Man wusste, dass Dolgopolov, der dieses Jahr schon drei Turniere auf Sand absolviert hat, in Rio de Janeiro verlor er erst im Finale gegen Nadal, der denkbar schlechteste Erstrundengegner für Gulbis sein würde, der darüber hinaus drei Wochen kein Turnier gespielt hat.

Gulbis führte im zweiten Satz mit Break, aber da er sich mit fast jedem seiner Aufschlagspiele schwer tat, konnte er das Match nicht enger gestalten. Nach dem vielen Training in Monte Carlo seit Montag hätte man von ihm schon etwas mehr erwartet.

Ganz sicher bin ich mir wegen der Ansetzung am Sonntag nicht mehr. Es ist für die Veranstalter sicher auch wichtig schon am Sonntag den Zuschauern auf dem Court Central etwas für ihr Geld zu bieten.

Nicolas Mahut def. Dominic Thiem 4-6 6-3 6-2.

Für Thiem muss die Niederlage noch bitterer sein. Er führte gegen Mahut, der kein ausgewiesener Sandplatzspieler ist, mit Satz und Break.

Es ist und bleibt schwer für einen noch sehr jungen Spieler, sich gegen die Veteranen der Tour durchzusetzen. Aber Dominic hat die Zeit auf seiner Seite, auch wenn jetzt die Enttäuschung übergross ist.

Dienstag, 8. April 2014

Guess Who

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Foto @CarlaFranconeri

Montag, 7. April 2014

April

Putti


April


Rot


Ehrenpreis


Blumenbeet

Morgen kommt Regen. Aber ohne Regen wäre Wüste.

Freitag, 4. April 2014

Davis Cup - Das Viertelfinale oder der ganz normale Wahnsinn - UPDATE - Das gibt es nur im Davis Cup - Deutsches B-Team führt gegen Frankreich 2-0 - UPDATE - Tschechien schon im Halbfinale - UPDATE - Italien, Frankreich & die Schweiz kämpfen sich zurück

Japan vs. Tschechien 0-3

Durch die verletzungsbedingte Absage von Kei Nishikori sind die Tschechen selbst ohne Tomas Berdych plötzlich die Favoriten.

So einfach kann es manchmal sein.

Frankreich vs. Deutschland 3-2

Tsonga oder war es Paire, nannte den Davis Cup einmal den Heiligen Gral.

Ohne die besten deutschen Spieler Haas, Kohlschreiber und Mayer, die ALLE verletzt sind, werden die Franzosen ihrem Objekt der Begierde ein gutes Stück näherkommen, auch wenn sie ohne Gasquet auskommen müssen. Das deutsche B-Team wird nicht viel zu melden haben.

Darum ist dieser Blick in die Zukunft realistisch. Nur, dass Kohlschreiber wegen seiner Kapriolen vielleicht nicht mehr für Deutschland aufgestellt wird. Davon abgesehen, würde Gulbis in Lettland auf keinen Fall gegen ihn verlieren.

Ich fürchte, ich muss Abbitte leisten. Aber so ist Davis Cup. Benneteau und Tsonga scheiterten an ihrer Favoritenrolle.

Die Deutschen verlieren das Doppel, aber nicht ohne die Franzosen das Fürchten zu lehren. Theoretisch müssen sie nur das erste Einzel am Sonntag gewinnen, praktisch werden sie wahrscheinlich beide verlieren.

Und genauso ist es gekommen. Deutschland hat Frankreich seit 1938 nicht mehr im Davis Cup geschlagen.


Italien vs. Grossbritannien 3-2

Das hätte die interessanteste Partie sein können.

Aber nachdem Andy Murray sich nun auch den Magenvirus eingefangen hat, der schon in Miami die Spieler reihenweise schachmatt setzte und Italiens bester Spieler Fognini durch eine Verletzung gehandicapt ist, könnte es eher ein Debakel werden. Die Frage ist nur für wen.

Auch die Italiener haben noch eine theoretische Chance. Schade, dass sie das so wichtige Doppel verloren haben.

Die Italiener gewannen dann doch relativ einfach ihre letzten Einzel.

Schweiz vs. Kasachstan 3-2

Roger Federer weiss schon, warum er ausnahmsweise mal wieder Davis Cup spielt. So einfach war der Weg ins Finale noch nie und Federer fehlt neben Olympischem Gold im Einzel nur noch der Davis Cup in seinem Portfolio.

Auch der Australian-Open-Champion Stan Wawrinka kommt mit dem Druck nicht klar und verliert in vier Sätzen gegen Golubev.

Warwrinka spielte anscheinend auch im Doppel mit Federer schwach. Wenn er sein zweites Einzel am Sonntag auch verliert, ist es vorbei mit dem Traum vom Davic Cup für die Schweiz.

Wie die Franzosen, liessen sich die Schweizer nicht weiter ärgern.


Slowakai vs. Österreich 3-0

Ein Spiel aus der Europa-Afrika-Zone I

Unser aller neuer Lieblingsspieler Dominic Thiem spielt zum ersten Mal Davis Cup für Österreich.

Darum wollen wir hier einen kleinen Seitenblick wagen. Die Österreicher sind ohne den schon lange verletzten Jürgen Melzer Aussenseiter, aber ihre Chancen sind auch nicht schlechter als die der Deutschen.

Die Österreicher müssen auf einem Belag spielen, der das Tennis egalisiert. Da führt in der Regel schon ein abgegebener Aufschlag zum Satzverlust. Wenn man das sieht, weiss man wieder, warum die Plätze langsamer gemacht wurden.

Nach dem knapp verlorenem Doppel in fünf Sätzen wird man Österreich mit Dominic Thiem im September in Lettland um den Gruppenerhalt spielen sehen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Gulbis dann nicht dabei sein wird, egal wieviel Ärger er mit dem Verband hat.


Davis Cup - Official Site

Samstag, 29. März 2014

Miami - Der Totalausfall - Nishikori & Berdych sagen Halbfinale ab - Djokovic & Nadal kampflos ins Finale

Das war gestern ein schwarzer Tag für ein Turnier, das sowieso grosse Probleme hat. Es könnte auch das erste Mal in der Geschichte der ATP gewesen sein, dass ein Halbfinale komplett ausfiel.

Kei Nishikori hat eine Leistenverletzung. Der immer schon verletzungsanfällige Japaner hatte in langen Matches Dimitrov, Ferrer und Federer bezwungen. Bei Tomas Berdych wurde ein Magenvirus diagnostiziert, der ihn ausgerechnet am Morgen dieses wichtigen Spiels erwischte.

Jetzt könnte man wieder einmal darüber diskutieren, ob der Turnierkalender zu voll ist. Aber es zwingt keiner die Spieler gleich sechs Turniere hintereinander zu spielen, wie es etwa Dolgopolov getan hat, der dann im Viertelfinale gegen Berdych keine Kraft mehr hatte.

Miami war für die meisten das fünfte Turnier in Folge. Für Federer und Djokovic erst das dritte. Nadal hatte sogar eine Pause zwischen Rio de Janeiro und Indian Wells eingelegt. Nur die an der Spitze können es sich leisten, weniger Turniere zu spielen. Aber selbst sie klagen über zu viele Pflichtturniere.

DieTurniere Indian Wells und Miami werden zwar back to back gespielt, aber mit einer längeren Pause dazwischen. Trotzdem kam es einem so vor, als ob mehr Spieler als sonst absagten, verletzt aufgaben oder wie Gulbis und Cilic gesundheitlich angeschlagen antraten.

Auch die Belastungen durch Zeit- und Klimaumstellung spielen eine Rolle und dass das Tennis durch die vereinheitlichten langsamen Bedingungen noch kräftezehrender geworden ist, ist keine Neuigkeit. Es müsste schon mehr Absagen in den Schlussrunden der Turniere geben, damit ein Umdenken stattfindet.

Aber da die Topspieler sich die Turniere besser einteilen können, wird ein Debakel wie jetzt die Ausnahme bleiben. Niemand regt sich darüber auf, wenn ein Spieler der nicht zum elitären Kreis der Big Four gehört, vor dem Halbfinale aufgeben oder ein Spiel absagen muss. Es bleiben nicht umsonst immer nur die üblichen Verdächtigen am Ende übrig.

Montag, 24. März 2014

Must Read - Missing Malaysia flight pains players

"I didn't want to follow it in the very beginning because I didn't want to know about it so much," admitted Roger Federer, at the Sony Open on Sunday.

"I really actually hate flying," Williams said. "I don't like it. If there's turbulence my heart just stops. I always pray before the flight. I just leave it up to that and try to be as relaxed as I can."

"As athletes, we like to be in control of situations just because of the nature of what we do," Murray said. "I think a lot of people think just because you travel all the time your fine with flying. But I think because we're not in control, it's easy for athletes to be pretty nervous fliers."

Samstag, 22. März 2014

Miami - Bad day at the office - Ernests Gulbis verliert Dogfight gegen Julien Benneteau 4-6, 6-4, 7-5 - Auch Dominic Thiem verliert in der zweiten Runde



"If I break my racquet, it doesn't mean I'm angry",

Wann hat Gulbis jemals ein Match verloren, für das er servieren konnte?

Im ersten Satz liess er sich gleich zu Anfang Tabletten für den Magen geben. Obwohl er Benneteau unter Druck setzte, bekam er ihn nicht zu fassen und Gulbis brauchte nur ein schlechtes Aufschlagspiel um den Satz zu verlieren.

Im zweiten Satz bei 4-4 liess Benneteau endlich ein wenig nach und er konnte ihn breaken. Es folgte eine Phase in der Gulbis die Oberhand hatte und souveräner spielte.

Der Franzose konnte kaum glauben, dass er den zweiten Satz so plötzlich verloren hat und gab im dritten sofort seinen Aufschlag ab. Ernests hielt das Break, aber Benneteau blieb ein zäher Gegner.

Es zog sich einfach zu sehr in die Länge. Schon gegen Ende des ersten Satzes lamentierte er in Richtung seiner Box, dass er keine Kraft in den Beinen hätte. Nach fast zweieinhalb Stunden konnte Ernests das Match nicht ausservieren.

Zuvor hatte er Breakball zum Doppelbreak und nach dem Rebreak bekam er sogar einen Matchball. Danach ging nicht mehr viel. Good fight, sagte er am Netz zu Benneteau, der Gulbis regelrecht niederkämpfte.

Trotzdem hat Gulbis das Match mehr verloren, als dass es Benneteau gewonnen hat. Der Lette schien mir nicht 100 % zu sein. So lag die Quote für den ersten Aufschlag nur bei 48 % und gewöhnlich lässt er nicht so viele Chancen liegen. In der Form hätte er wohl auch Probleme in der nächsten Runde gehabt.

Miami war Gulbis' fünftes Turnier in Folge. Ich glaube, er kann die Pause bis Monte Carlo gut gebrauchen, um die Batterien wieder aufzuladen.

Freitag, 21. März 2014

Was machen eigentlich Knut & Flocke?



Putzig sind sie trotzdem (noch).

Dienstag, 18. März 2014

Good Bye Indian Wells - Hello Miami

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Kein gutes Zeugnis für Miami.*

Da passt es dann, dass die Auslosung für Gulbis auch nicht die beste ist. Aber man muss auch das Gute daran sehen. Kein Roberto Batista Agut und kein Aufschlagriese in der Nähe. Dafür wartet in der vierten Runde Djokovic, der gerade im Finale von Indian Wells Federer geschlagen hat, wenn auch nur knapp.

Ich mochte das Turnier noch nie. Sicher lassen sie wieder aus Werbezwecken ein paar Spieler mit Delfinen schwimmen.

Must Read - Evidence Mounts That Men’s Top Four Tennis Players Are No Longer on Pedestal

“Still, they are favorites and still at the top of the ranking, but the players know that there is always a chance now,” Dolgopolov said. “Not like three, four years ago. Most of the players came out on the court not really believing that they can win. So now I think that’s changed a little bit.”

“I think everybody sort of in that top-10 range, also a little bit outside trying to break through, took a deep breath and said, ‘Why can’t that be me?’ ” Raonic said.

“I don’t get any belief from what somebody else is doing,” Gulbis said, referring to Wawrinka’s breakthrough. “Zero belief. If I win, then I believe in myself. But to watch somebody else beat them, I couldn’t care less. I’m happy for Stan — but, no.”

Samstag, 15. März 2014

Hahaha

Little comic about the blood feud between Ernests Gulbis and RBA.

Indian Wells - Da waren es nur noch vier - Dolgopolov vs. Federer, Isner vs. Djokovic



John Isner def. Ernests Gulbis 7-6(4), 7-6(3).

Gulbis hat einen guten ersten Satz gespielt. E hatte sogar einen Satzball. Aber Isner ist nicht umsonst ein Aufschlagriese. Im Tiebreak machte dann ein Minibreak den Unterschied.

Im zweiten Satz führte Gulbis sofort mit Break, hatte später sogar Breakbälle zum Doppelbreak. Aber nicht nur Isner liess etwas nach, auch Ernests bekam zunehmens Probleme. Er schaffte es nicht, den Satz auszuservieren und fand sich wieder in einem Tiebreak mit Isner, der die meisten Tiebreaks auf der Tour für sich entscheidet, so auch diesen.

Ernests war zwar fokusiert, aber dass ihn im zweiten Satz Aufschlag und Rückhand zunehmend im Stich liessen, ist ein Hinweis auf mentale und wahrscheinlich auch körperliche Müdigkeit. Die zwei vorangegangenen Matches gegen Dimitrov und Bautisa Agut waren lang und kräftezehrend.

Isner hatte natürlich auch das Publikum hinter sich. Aber sie waren nicht gegen Gulbis, daür sind dort zu zivilisiert. Der Amerikaner ist jetzt wieder in den Top-10. Bei seinem heutigen Match gegen Djokovic würde ich nicht gegen ihn setzen. Hauptsächlich, weil der Serbe dieses Jahr noch nicht ganz seine Form gefunden hat.

Donnerstag, 13. März 2014

Indian Wells - Ein bisschen gute Laune nach dem gestrigen Drama



Die Schweizer sind immer noch im Wettbewerb.

Die kleine Fotostory dieser Zweitrundenbegegnung ist von Stephanie Myles. Hier ihr Bericht dazu.

Indian Wells - Die letzten Acht: Dolgopolov-Raonic, Anderson-Federer, Isner-Gulbis, Benneteau-Djokovic

Und kaum einer hat sich leicht getan.*

Am schwersten hat es sich natürlich Gulbis gemacht. Immer wieder lässt er sich von Roberto Bautista Aguts passiv-agressiver Art provozieren.

Der ziemlich hinterfotzige Spanier, den man in Bayern einen Wadelbeisser heissen würde, lag mit Satz und Break zurück, als ihm einfiel, sich mal wieder über Gulbis beim Schiedrichter zu beschweren. In der Vergangenheit jammerte er über dessen quietschende Schuhe oder über Ernests' vermeintliche Husterei. Er selbst stöhnt übrigens grenzwertig während der Ballwechsel.

Dieses Mal beklagte er sich, dass der Lette sich zu viel Zeit vor dem Aufschlag nehme und eine Zeitverwarnung bekommen sollte. Bautista Agut gab keine Ruhe, es kam sogar der Supervisor Lars Graf auf den Platz um mit ihm zu reden.

Das alles lies den Letten leider nicht kalt, er verlor völlig die Konzentration und den Aufschlag. Auch ein zweites Break gab er wieder ab und verlor tatsächlich den zweiten Satz. Sollte Bautista Agut mit seinen Psychospielchen durchkommen?

Irgendwie bekam Gulbis aber seinen Ärger über den Spanier im dritten Satz unter Kontrolle und gewann das Match mit Doppelbreak 7-6(0), 4-6, 6-2. Allerdings bekam er kurz vor Ende noch einen Krampf ins Bein. Wahrscheinlich wegen dem Stress. Bautista Agut zeigte sich auch beim Händedruck am Netz noch unsportlich.

*Andy Murray und Stan Wawrinka waren die prominentesten Opfer des gestrigen Tages.

Mittwoch, 12. März 2014

Russian Roulette ...

... so bezeichnet Ernests Gulbis im Interview mit dem Tennischannel seinen Aufschlag.

Indian Wells - Ernests Gulbis im Achtelfinale nach Thriller gegen Grigor Dimitrov

"Oh, you look tired", sagte der Schiedsrichter Lahyani zu Ernests am Netz zu Beginn des Matches.

Das Doppel am Vortag gegen Federer und Wawrinka endete erst nach Mitternacht. Raonic und Gulbis hatten trotz knapper Niederlage ihren Spass. Man kann sich vorstellen, wie kurz dann die Nacht ist, wenn das Match am nächsten Tag relativ früh angesetzt ist.

Entsprechend schlecht war auch sein Start. Der erste Satz ging in weniger als einer halben Stunde an ihm vorbei. Ich war mir nicht sicher, ob er noch rechtzeitig aufwachen würde. In der Box von Dimitrov lachten sie schon, auch weil der verspielte Bulgare wieder alle möglichen Trickshots machte.

Ich glaube, Dimitrov war überrascht, dass das Match im zweiten Satz plötzlich ganz anders lief. Inzwischen kam auch Larry Ellison auf die Tribüne. Djokers parallel laufendes Match war wohl etwas langweilig für den Tennisenthusiasten geworden, ohne den es das Turnier nicht mehr gäbe. Gulbis fing endlich an Tennis zu spielen und Dimitrov in seine Schranken zu verweisen.

Der dritte Satz wurde zu einem Dogfight. Dimitrov hatte Probleme mit Gulbis' Power und verlegte sich aufs pushen. Er schien auf Fehler des Letten zu hoffen, der immer wieder über sein Spiel lamentierte, einen Schläger zerlegte, weil er einen Breakball leicht vergab, eine Zeitverwarnung bei Breakball gegen sich bekam, vom Schiedsrichter darauf hingewiesen wurde, auf seine Sprache zu achten, aber dennoch alle engen Situationen meisterte.

Einmal hatte er auch Glück mit einem Netzroller a la Matchpoint von Woody Allen. Ohne den hätte es beim Stand von 4-5 und 0-15 eng für ihn werden können. Erst gegen Ende des Matches verwandelte er den wohl den vierten Breakball in diesem Satz. Das Match servierte er zu Null aus: 2-6, 6-1, 7-5.

Hier Fotos von der Begegnung.

Ansonsten gab es ein Favoritensterben in diesem Turnier und Del Potro sagte tatsächlich noch ab.

Nadal verlor in einem dramatischen Match knapp gegen Dolgopolov, will aber nicht, dass man über seinen Rücken spricht. Berdych unterlag Bautista-Agut.

Tsonga hat gegen Benneteau verloren. Monfils vergab zwei Matchbälle bei eigenem Aufschlag gegen Fognini. Murray spielte eines seiner schlechtesten Matches gegen den jungen Vesely und sogar Djokovic gab einen Satz gegen einen nicht nur mir unbekannten Spieler ab.

Leider hat es auch Dominic Thiem gegen Benneteau nicht geschafft.

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